kündigung bei Mobbing? Wie beschreibt man diese?

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sommer2011

sommer2011

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16.09.2013
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Guten tag zusammen,
nach all meinen Erlebnissen auf Arbeit und die Aussicht auf Festanstellung, habe ich mich dazu entschlossen diesen Job zu kündigen. Ich bin fast 2 Jahre dort und erlebe in dem letzten Jahr massvie Angriffe auf meine Persönlichkeit durch die neue WBL. Zwei Bsp möchte ich anonym benennen, um evtl. Feedback andererseits zu erhalten.
Letztes Jahr kündigte ich bereits meinen Job schon mal , aus Gründen wie permanenter Dienstplanveränderungen, Kontradienste mit meiner Lebensgefährtin (durch die spontanen unangekündfigten Änderungen bei mir) und 6 WE im gesamten Jahr, 33 gemeinsame Dienste im gesamten Jahr, usw. Jedenfalls schwor mir meine Chefetage, dass es sich ändern würde, damit Zurfiedenheit entsteht. Klappte danach ca.6 Wochen, dann der alte Rhythmus wurde Normalität. Dann geschahen Dinge, die mich sprachlos machten.
Eine Bew. wurde mit akutem Ileus ins KH von mir eingeliefert, kam zurück ohne Behandlung (wunsch der tochter!). Sie schwoll bis zu ihren Sternum an, Ödeme, und ich zur Schulung. Als icvh nach 8 Tagen wieder zum Dienst erschien , hatte Bew. kollikartige plötzlich auftretende und auch wieder so schnell verschwindene Schmerzen. BA geholt für AO BTM ähnlichem. Keine AO erfolgt. Nächster Tag, nächster Dienst der WBL. Bitte an diese für Medikation zu sorgen. Resultat: Zäpfchen Novamin (lächerlich, da keine Resobierung durch Ödeme möglich ist) Sie lebte damit erneute 6 Tage. Ich im spät- BA- erneut keine AO Schmerzmittel. keine Doku über Schmerzen anderer gfeführt worden, außer eine vom Nachtdienst. Resultat: Schmerzen der Dame. HB eines Hausarztes anderer Bew. brachte nach dringendem Telefon Morphium mit. Tochter äußerte danach, dass im KH bereits diese AO an unsere Station gegeben worden wäre- nichts dokumentiert worden. Dame erhielt abends Injektion Morphium. Nächsten Tag auch 2 danach erbrach sioe schwallartig Kot und starb------

Anderer Bew. Kam aus KH zurück. Nach Schulung hatte ich Dienst. Er erbrach Blut und hustete Blut. BA brachte ihn KH, o2 Sättigung 81%. Nach 4 Tagen zurück mit O2 Gerät Anordnung (AO) und Absaugen. Rezepte forderte ich an,.meine WBL verbot es mir dieses einzulösen. Sie schrieb groß rauf, dass es allen untersagt sei. Ich wieder im spät. Bew. akute Atemnot, erstickte fast beim Husten. Wieder blutig, wieder BA, wieder KH. Kam 2 Tage später zurück. Wieder AO O2 Gerät und Absauger. Wieder WBL ein klares NEIN dazu.
Ich löste es dennoch ein, Rücksprache PDLs, und schilderte Vorgänge mit Bitte um klare Linien für alle MA. Es geschah nichts.
Absauggerät wie auch O2 kam. WBL lehnte Bedienung ab und stellte Geräte in Ecke und deckte es ab. Keiner sollte es nutzen, auch nicht bei Notsituationen. Ich wieder Schulung. dam wieder und Frau des Bew schnauzte mich dafür an, dass Gerät weg gestellt worden ist....Ich nutzte es und erhielt ab diesem Zeitraum Theater mit meinen Kollegen. Bew, wurde eine Woche (wo ich Schulung war) ins KH gebracht. Er war stark verschleimt, dass er daran qualvoll erstickte...

andere Bew. Akute Pneumonie. Bew 89, sehr agil, mobil,orientiert, selbstständig in allem. Kam KH für 6 Wo. Kam zurück mit 38 rec. Temp. Bew, wurde trotz der Geschichte (!!!) aus dem Bett in Multirollstuhl geholt und Tagesraum "abgestellt". Danach 40,5rec . temp. , WBL entschied das Bew dann nich6t alleine wäre und wieder aus dem Bett.
Ich im spät diskutierte dass das nicht ok wäre und Bew gute Chancen zur Heilung hat. VATI Lagerungen durchgeführt (Azubi zugegen) Atemtherapeutin arangiert, Bew blieb im Bett. WBL im Urlaub, Bew erholte sich binnen 10 Tagen. Aß und trank (kein NACL Mehr!) selbststädig, sprach udn lachte wieder-.....
WBL kam zum Dienst, brüllte mich vor allen Kollegen und Schülern an, weil ich eine Bettdecke auf einen Stuhl zwischenlagerte, später brüllte sie ohne Gründe weiter rum.- Ich führte Liste bereits seit 7 Monate über deren Schikanen mir gegenüber. Selbst die Schüler soürten es, weil sie ihre Prüfung nicht so ablegen konnte, wie wir es planten. Die WBL machte mit "Absicht?" alles zu nichte..
Für die Prüfung bat ich um die Versetzung der Schülerin auf der anderen Sedite des WB, um entsprechende Bew kennenzulernen und sich einzuarbeiten. WBL lehnte es ab, weil es ihr nicht passte- wörtlich. Schülerin hatte auf ihrer Seite des WB keine Bew mit den entspechenden Vorraussetzungen für die Prüfung. Der WBL war es egal und somit ging ich PDL erneut. Zusammen legten wir meine Vorschläge fest und wollte Schülerin einarbeiten. WBL sagte erneut, dass sie es nicht zulassen würde und äußerte, dass die Meinung der PDL ihr egal sei, denn sie hat das Sagen. Somit wurde die Schülerin NICHT auf ihre Prüfung vorbereitet. Heimlich nahm ich sie jedoch im Spätdienst mit in den anderen Bereich. Ihre Prüfung kauten wir mündlich und schriftlich im Vorfeld durch und später erreichte sie statt wie zuvor eine 3,5 eine 1,6. Trotz der schikanen, die ich nicht alle listen kann.
Jedenfalls wurden die Angriffe so massiv, das ich die MAV einbezog. Lange Gespräche führte ich mit der MAV. Ich wollte es druchdrü+cken,dass dieses Theater und Machtgehabe mit dem Dientplan aufhört. ( Sie hat IMMER freitag frei oder früh und Sa danach spät, demnach meist ich freitag spät und samstag früh, seit 1,4jahren so!) Ich woillte Abhilfe erreichen.
Doch der Hammer kam. Lt. MAV (eine MA der Station und sie hatte im Vorfeld viel gegen die neue WBL, aber seitdem sie selbst immer bevorzugt wird lt Dienstplan) . Sie äußerte mit gegenüber, dass es nichts mit Mobbing zu tun hätte, sondern ich einfach zu viel Herz bei der Arbeit habe und zu viel nachdenke über Handeln udn Auswirkungen. Sie sagte. dass ich es sein lassen sollte, denn es würde nur Unruhe stiften. Und das die Bew. eben gestorben sind....nun, dann wäre es eben anders geschehen, rückgängig kann ich eh nichts machen, also Ball flach halten ..so ihre Worte.
Ich bin geschockt über dieses abgestumpfte. Das bin nicht ICH, so werde ich NIE werden!
ich machte eine Schulung zur Praxisanleitung und muss drei Jahre bei dem Verein bleiben.- Ich kann es nicht mehr, ich will es nicht mehr, ich kann das alles nicht mehr ertragen.
Die Schüler beklagten sich ebenfalls mit selbigen Themen bei der PDL. es geschah nichts, keine Abmahnung, nichts.
Ich habe Liste der Anfeidungen geführt, wann, wo mit welchen Themen etc. REicht das für eine Kündigung aus und Verzicxht der Rückzahlung ebenso der Weiterbildung?
Da sich nichts dort ändern wird, und ich psychich langsam einknicke, muss ich meinetwillen gehen.
Was haltet iuhr davon?
Danke Sommer
 
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ex.ap
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Praxisanleiter, PDL Studium aktiv dabei
P

Paeki

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15.11.2011
46419
AW: kündigung bei Mobbing? Wie beschreibt man diese?

ich machte eine Schulung zur Praxisanleitung und muss drei Jahre bei dem Verein bleiben.
Wie hast du denn die "Verpflichtung" festgehalten.Ich kenne aus meinen Umkreis auch jemand der auch so ein "verpflichtendes" Problem hatte.Nach Überprüfung durch den Anwalt hat sich herausgestellt das das angebliche "bindende" Dokument nicht Rechtsgültig ist.Und was vielleicht noch dazu kommen könnte ist das höhere Rechtsgut(mögliche Straftat des Mobbings) was du benutzen könntest um eine Kündigung zu erzwingen am besten wäre eine Rechtsberatung von einem Rechtsanwalt für Arbeitsrecht
 
Qualifikation
exam. Altenpfleger
Fachgebiet
Geriatrie
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14.12.2012
Berlin
AW: kündigung bei Mobbing? Wie beschreibt man diese?

Du müsstest mal die Klauseln, die die (angeblich) binden, hier benennen. Meiner erfahrung nach sind viele dieser Vereinbarungungen - und da kann ich Paeki nur beipflichten - unwirksam. Alleine schon dass Du 3 jahre gebunden wirst bei einer Weiterbildung, die hier in Berlin 5 oder 6 Wochen dauert, spricht dafür, dass sie unwirksam ist. Überleg Dir folgendes: Was investiert Dein Arbeitgeber (vermutlich die FoBi-Kosten), was investierst Du (Schultage = Freizeit?). Wovon profitiertst Du (vermutlich kein höheres Gehalt anschließend, vermutlich keine Stundenreduktion für Ausbildertätigkeit, immerhin etwas verbesserte Chancen der Bewerbung), wovon profitiert Dein Arbeitgeber (Ausbildungsberechtigung = kostenloser Mitarbeiter). Das stell mal gegenüber. Nur dann wenn alle Vorteile auf Seiten des Arbeitnehmers sind und alle Nachteile auf Seiten des Arbeitgebers und diese erheblich sind, kommt überhaupt eine so lange Bindungszeit in Betracht.

Der nächste Ansatzpunkt ist der, dass Du quasi zur Kündigung getrieben wirst, und damit die Kündigung nicht von Dir verschuldet wurde. Wichtig wäre, dass Du hier minutiös nachweisen kannst, wer was wann falsch gemacht hat. Ich hoffe, Du führst also ein Mobbingtagebuch.

Letzter Punkt: Die Zulässigkeit der Abschreibungsregelungen sind von der Rechtsprechung verschärft worden. Reichte früher aus, dass mit jedem Monat, den ich über das Ausbildungsende hinaus noch beim Arbeitgeber geblieben bin, der Rückzahlungsbetrag abschmolz (also 1/24 je Monat wenn die zulässige Bindungszeit 2 Jahre betrug), geht die Rechtsprechung heute davon aus, dass die Rückzahlungssumme degressiv getilgt werden muss. Also: Bei einer angenommenen Bindungszeit von 2 Jahren müsstest Du in den ersten Monaten nicht nur 1/24 tilgen, sondern schon 1/20, zum Ende hin dann entsprechend weniger, beispielsweise nur noch 1/30.

Also: Alles in allem, allerdings ohne Deine Rückzahlungsvereinbarung konkret zu kennen, erscheint mir deren Wirksamkeit sehr fraglich.
 
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Placebo82

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11.02.2014
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AW: kündigung bei Mobbing? Wie beschreibt man diese?

sommer2011, mir ist es bei deinen Schilderungen eiskalt den Rücken runtergelaufen! Ist das denn nicht auch strafbar, wenn man den Bewohnern die ärztlich angeordnete Behandlung verweigert??? Das kann doch alles nicht wahr sein!?!? Man kriegt echt Angst bei diesen Geschichten! Unglaublich!!!

Ich wünsche dir auf jeden Fall, ganz viel Kraft und das du es schaffst, ohne allzu großen Schaden zu kündigen und diesen Horrorladen zu verlassen! Bleib stark!!!
 
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Stationäre Pflege
K

Keßler

AW: kündigung bei Mobbing? Wie beschreibt man diese?

Ab zum Anwalt Punkt.

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