Innere Medizin Komplikationen Port-a-cath

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Siegfried Buttjes

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Eine Patientin hat seit 1,5 Jahren einen Port-a-cath, über den sie parenteral ernährt wird bzw. Elektrolyte und Vitamine erhält.

Meine Fragen:

Wenn sie ihren Port direkt bestückt (z.B. für den Heparinblock nach den täglichen Infusionen), benutzt sie Filternadeln, damit nichts mit Glaspartikeln kontaminiert wird.

Wenn sie ihre Infusionen vorbereitet, d.h. z.B. dem Sterofundin eine Omnibionta-Ampulle zusetzt, benutzt sie normale Aufziehkanülen. Ihre Zuführung ist "Tutoplus", alles läuft über einen Posiflow-Adapter. Ist das in Ordnung so?

Ich frage deshalb, weil sie seit März 2004 schon ihren 4. Port hat, mittlerweile schon alle möglichen Komplitationen hatte (u.a. Sepsis, Verschluss, Dis... blabla des Katheters). Jetzt endlich liegt das Ding mal echt gut, und ihr ist sehr an einer möglichst langen Lebensdauer gelegen, da sie's voraussichtlich für den Rest ihres Lebens brauche.
 
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Altenpfleger / Heimleiter / QMB
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Monsti

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02.07.2005
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Hallo Siegfried,

bei mir ist es genauso: Habe seit April 2004 schon meinen 4. Port-a-cath. Die vorigen wurden überwiegend aus den gleichen Gründen wie bei der von Dir genannten Patientin ausgetauscht. Die letzte Port-OP war im Juni 2005, wobei diese "nur" nötig war, weil der Port direkt im Bereich eines Ausläufers des N. radialis lag, so dass das wöchentliche Anstechen regelmäßig ein grausig schmerzhafter Alptraum war. Auch ich werde den Port bis zum Ende meines Lebens täglich benötigen, so dass mir natürlich ebenfalls an einer möglichst langen Lebensdauer desselben gelegen ist.

Wenn ich für die direkte Bestückung aus Glasampullen aufziehe, benutze ich grundsätzlich Filternadeln. Bestücke ich lediglich die Infusionsflüssigkeit mit Omnibionta, benutze ich ganz normale Aufziehnadeln. Meine Zuführung ist ebenfalls Tutoplus, auch benutze ich den Posiflow-Adapter.

Da ich den Posiflow-Adapter nur 1x wöchentlich (beim Nadelwechsel)
austausche, ist es sehr wichtig, diesen vor Anschluss an die Infusion ausreichend zu desinfizieren. Das Desinfizieren ist immer das allererste, was ich vor dem Anhängen an meine Infusionen tue: Sterile Kompresse mit Freka-Sept getränkt wird um den Adapter gewickelt und per Gummiband fixiert. In der Zwischenzeit bereite ich meine Infusion vor. Vor dem Anhängen erfolgt nochmals eine Wischdesinfektion.

Bisher funktioniert dies bei mir ohne jede Kompliktation.

Liebe Grüße von
Angie
 
Qualifikation
Lebenskünstlerin
Fachgebiet
Pflege mich überwiegend selbst (Psoriasispolyarthritis, Kurzdarmsyndrom, endständiges Ileostoma, Rektumamputation 2007, schwerer Verwachsungsbauch)
Weiterbildungen
Studium: Geographie und kath. Theologie (Lehramtsstudium für das Amt des Studienrats) - Abgeschlossenes Erstes Staatsexamen
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05.07.2001
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