Kölner Stadt-Anzeiger Klatschen für unsere Lehrer

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22.07.2016
Kölner Stadt-Anzeiger - Politik
Klatschen für unsere Lehrer
Seit sechs Wochen laufen die Schulen in NRW im „angepassten Normalbetrieb“ – mit einigem Ungewohnten, allerlei Holprigkeiten, manchem Ärger. Dabei wird man das Gefühl nicht los, als hätte während der Sommerferien schon vieles besser geregelt werden können – seitens des Schulministeriums oder der kommunalen Schulämter. Gleichwohl – oder gerade deshalb – sei zum „Weltlehrertag“ an diesem Montag die provokante Frage erlaubt: Haben wir abends eigentlich schon mal für unsere Lehrerinnen und Lehrer geklatscht? Gut, das wäre zunächst nur eine nette Geste – bei den Krankenschwestern und dem Pflegepersonal hat es ja auch nicht viel gebracht, zumindest nicht in deren Portemonnaie und bei den Arbeitszeiten. Aber es wäre immerhin ein Zeichen dafür, dass uns bewusst ist, welche wichtige – und in diesen Zeiten besonders schwierige – Arbeit das Schulpersonal vor Ort zu bewältigen hat. Unterrichten ist ja ohnehin schon kein Kinderspiel: immer noch zu große Klassen, weiterhin zu wenig Lehrkräfte, eine zunehmend heterogene und zugleich anspruchsvolle Schülerschaft, vielfach marode Baulichkeiten. Und jetzt seit geraumer Zeit eben auch noch Corona. Die Politik scheut offenbar den Schritt zu intelligentem Schichtbetrieb in kleinen Gruppen, obwohl der möglich wäre – und von der Leopoldina auch (unter Verweis etwa auf Dänemark) indirekt empfohlen wurde. Man könne nämlich die nötigen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta