KH Nachts - kein Plan oder keine Lust?

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SonnigerTag

SonnigerTag

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10.05.2006
45968
Hallo!

Ich kann grad wirklich nur den Kopf schütteln über ein Krankenhaus, und habe mich ernsthaft gefragt, haben die keinen Plan oder einfach keine Lust!?
Folgendes ist passiert:

Eine Bew.(voll orientiert) ist auf dem Weg von der Toilette zum Bett gestürzt.
Sie hatte eine dicke Beule am Kopf und eine schramme auf der Nase, klagte beim hochhelfen über starke Nackenschmerzen. Für meine Kollegin und mich war der Fall klar, erstmal ins Krankenhaus zum röntgen. Damit wir auf der sicheren Seite sind. Also alles fertig gemacht und den Krankentransport der Feuerwehr angerufen. Die kamen, waren unfreundlich wie eh und jeh, weil wir uns erdreistet haben sie in ihrer nächtlichen Ruhe zu stören, und haben nach längerem tamtam die Bew. mitgenommen.(Wie sie mit ihr umgegangen sind ist wieder ein anderer Fall, ich sag nur:" Nun setzen wir uns mal brav auf die Bettkante, nicht Omi !" Naja, wie gesagt das ist wieder eine andere Geschichte.)
Eine halbe stunde später ist die Bew. wieder zurück, im Krankenhausbericht steht sie habe nichts, ausser eine Prellung an der Stirn die gekühlt werden soll, ansonsten bei auftretender Übelkeit oder Schwindel bitte sofort wieder ins KH zurück schicken.Bei weiterhin bestehenden Nackenschmerzen nach 7 Tagen bitte den Hausarzt informieren!
Gesagt getan Coolpack in den Waschlappen, ab auf die Stirn. Bei jeglichen Beschwerden sollte sich die Bew. melden. Schon beim umsetzen und hinlegen hat sich die Bew. weiterhin den Nacken mit der Hand gestützt und klagte weiter über starke Schmerzen. Die Nacht verbrachte sie dann Gott sei Dank doch ruhig.
Am nächsten Morgen um 9 Uhr klingelt auf der Station das Telefon. Das KH war dran und bat doch bitte die Bew. so schnell wie möglich zurück zu schicken. Sie hätte einen Verdacht auf eine HWS- Fraktur!

So und da soll man nicht den Kopf schütteln?
Was meint denn Ihr so dazu?

LG
SonnigerTag
 
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Altenpflegehelferin
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Isis

Isis

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16.05.2005
2
Hallo,
ähnliche Geschichten habe ich auch schon erlebt, und meine einzig logische Erklärung ist: Die KH'S stehen mächtig unter Kostendruck.
Dies soll deren Vorgehen natürlich nicht entschuldigen. Wir haben vor ca. 10 Jahren im KH gerade Menschen nach Stürzen mindestens 24 Stunden im KH aufgenommen, um z.B. eine Gehirnerschütterung (Commotio cerebri) doch noch erkennen zu können.
Vor ca. 3 Jahren hatte eine Bewohnerin nach einem Sturz eine Gehirnblutung - dummerweise wurde im KH aber kein CT gemacht, und sie wurde nach Schädelröntgen wieder zu uns geschickt. Nach 20 Stunden ausgeprägte Halbseitensymptomatik, mit Blaulicht ins KH, Diagnose: Blutung im Gehirn, natürlich hatte eer Sturz nix damit zu tun (würde ich auch behaupten, wenn mir möglicherweise ein Fehler unterlaufen ist).
Zum Glück seid Ihr auf der sicheren Seite, Ihr habt alles getan, was Ihr tun konntet - auch wenn das jetzt nicht wirklich tröstet und dem Bewohner nicht wirklich hilft....
 
Qualifikation
Krankenschwester/Nachtwache
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Altenpflegeheim
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Dazu kann man nur sagen:

Wer arbeitet, macht Fehler; wer keine Fehler macht ist faul.

Dein Beispiel ist sicher unschön, die Bewohnerin tut mir auch mit dem hin und her Leid.

Kannst Du nicht wenigstens wohlwollend einräumen, dass sich das Krankenhaus am nächsten Tag von sich aus gemeldet hat? Das spricht ja eher gegen Deine These "kein Plan oder keine Lust?". Das scheint doch eher eine personenbezogene Geschichte als die Geschichte des Krankenhauses per se zu sein.

Wenn ein Patient nach 5 Tagen im Krankenhaus immer noch auf seine Zahnprothese aus seinem Altenheim wartet ist ja auch nicht die Institution "Altenheim" schlecht.

Bekriegen wir uns doch nicht gegenseitig.
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
Fachgebiet
Leiterin Fachseminar für Altenpflege
N

Nasonex2001

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08.03.2005
14712
Dieses vorschnelle Entlassen wird sicher bald ein Ende haben wenn alle KH´s ihr Entlassungsmanagement (Expertenstandard) eingeführt haben müssen. Soweit ich weiß muß dann das KH die Kosten die Entstehen wenn ein Patient durch den Drehtüreffekt wiederkommt selbst übernehmen.
Das heißt wenn ein Pat. entlassen wird und einen Tag später aufgrund der voreiligen Entlassung mit den selben Beschwerden wieder ins KH kommt, die Kasse diese Kosten nicht mehr übernimmt. Da werden sich dann die KH´s gründlich überlegen ob der Pat. schon entlassen wird oder nicht. Und die Entlassung wird dann auch besser mit dem Heim oder anderen sozialen Einrichtungen abgestimmt. Ich sag nur Freitags Mittags Entlassung, und wo dann noch Medikamente fürs WE herbekommen wenn alle Hausärzte zu haben.
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, QB
Fachgebiet
Pflegeeinrichtung
U

UlrichFürst

Ich sag nur Freitags Mittags Entlassung, und wo dann noch Medikamente fürs WE herbekommen wenn alle Hausärzte zu haben.
Aber deshalb bleibt doch kein Pat. länger im KH. Wir geben in solchen Fällen die Medikamente über's Wochende mit :grin:

Ulrich
 
W

Werktätiger

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23.03.2006
26169
...bei HWS sollte man NICHT den Kopf schütteln...
 
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Nasonex2001

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08.03.2005
14712
Aber deshalb bleibt doch kein Pat. länger im KH. Wir geben in solchen Fällen die Medikamente über's Wochende mit :grin:

Ulrich
ja klar fürs WE, aber wenn ich dann Montag Vormittag den Hausarzt anrufe und wegen Rezepte frage stürmt der auch nicht gleich los zu mir ins Heim und schreibt mir die Rezepte aus. Mein Grundanliegen war ja auch eigentlich das die Entlassungen besser mit den Heimen bzw. Sozialstationen geplant und abgesprochen werden. Sollte keine Kritik sein. Übrigens sind die Altenheime auch nicht viel besser. Das Verlegungsmanagement mit mangelhaften Verlegungsbögen bzw Überleitungsbögen unsererseits ist auch noch Verbesserungsfähig. Als Qualitätsbeauftragter in meiner Einrichtung bin ich grad dabei den Mitarbeitern klar zu machen wie wichtig es ist.
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger, QB
Fachgebiet
Pflegeeinrichtung
Bethke Axel

Bethke Axel

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27.02.2002
24118
Hallo,
nochmal zu dem oben beschriebenen Fall.
Die Bewohnerin kam ins KH wurde geröngt, und der diensthabende Arzt hat keine Fraktur gesehen.
Also - ambulante Notfallbehandlung. Wenn der Arzt diesen Patienten aufgenommen hätte, wäre diese stationäre Aufnahme von der Krankenkasse als Fehlbelegung abgelehnt worden.
Nun hatte die Bewohnerin doch etwas. Das Kankenhaus hat ein sehr gutes Fallmanagement, denn Röntgenaufnahmen werden kontrolliert und bei einem Befund wird diesem nachgegangen. Das ist nicht immer üblich.
Wer hat nun schuld?
Wenn ich jetzt gehässig wäre, würde ich sagen " Der Patient ".
Warum?????
Der Patient hat seine Krankenkasse als seinen Vertreter zum bezahlen der Kosten für seine Gesundheit ausgewählt und somit bestimmt der Patient über die Art und Weise wie mit seinem Geld umgegangen wird. Er kann somit eine Kontroll- und Vorsorgemedizin bezahlen lassen.
Politisch hat der Patient Anrecht auf eine ausreichende Gesundheitsversorgung. Das ist nach Zeugnisnoten eine 4

Das geht leider nicht so einfach, denn der Patient hat in unserer Medizinlandschaft überhaupt keine Rechte gegenüber den Krankenkassen, aber auch hier ist der Patient selber Schuld, er könnte bei den Wahlen der Sozialsysteme darauf reagieren.

Fazit: Nach den heutigen rechtlichen Bedingungen ist alles bestens gelaufen.

Was war nicht gut??
Der Arzt hat in seinem schlecht bezahlten Bereitschaftsdienst eine Fehldiagnose gestellt, die bei gutem Fallmanagement am nächsten Tag korrigiert wurde.
Grüsse
Axel
 
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Ltd. Krankenpfleger
Fachgebiet
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Isis

Isis

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16.05.2005
2
Hallo Axel,
wenn ich jetzt Deinen Beitrag so lese, dann muss ich Dir zustimmen. Es ist halt schon ein paar Jahre her, daß ich im KH gearbeitet habe, und uns im Altenpflegeheim stellen sich solche Situationen immer etwas anders da. Wir sehen halt, daß es dem Bewohner nicht gut geht, machen das, was wir können (nämlich zur Diagnostik ins KH schicken), und bekommen den Bewohner zurück mit dem Gefühl, es wurde nicht genug für ihn getan. Wie ich ja schon mal schrieb: Früher haben wir die Patienten länger im KH behalten, oft genug war das übertrieben, manchmal war es auch gut so. Aber die Zeiten und die Finanzierung haben sich geändert, eine Tatsache, mit der ich so manchmal noch meine Probleme habe. Aber ich bin ja lernfähig...:wink:
 
Qualifikation
Krankenschwester/Nachtwache
Fachgebiet
Altenpflegeheim
Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
wenn ich jetzt Deinen Beitrag so lese, dann muss ich Dir zustimmen.
Und genau für solche Situationen liebe ich diese Seite: Informationsaustausch auf "kleinem Dienstweg", der zu mehr Verständnis an allen Fronten führt :thumbsup:

Gruß
Monika
 
Qualifikation
Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
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Leiterin Fachseminar für Altenpflege
U

UlrichFürst

ja klar fürs WE, aber wenn ich dann Montag Vormittag den Hausarzt anrufe und wegen Rezepte frage stürmt der auch nicht gleich los zu mir ins Heim und schreibt mir die Rezepte aus. Mein Grundanliegen war ja auch eigentlich das die Entlassungen besser mit den Heimen bzw. Sozialstationen geplant und abgesprochen werden.
Hm, da hab' ich immer gedacht, dass läuft eigentlich schon gut... Termin absprechen, am Verlegungstag nochmal telefonisch abklären, dass nix dazwischen gekommen ist und jeder bescheid weiß; aber daran hab ich nicht gedacht (dass es etwas umständlicher ist, für ein Heim die Medis zu besorgen :ermm: )


Sollte keine Kritik sein.
Hab ich auch nicht so aufgefasst :thumbsup:

Übrigens sind die Altenheime auch nicht viel besser. Das Verlegungsmanagement mit mangelhaften Verlegungsbögen bzw Überleitungsbögen unsererseits ist auch noch Verbesserungsfähig.
Ich persönlich finde z. B. die Barthel-Indexe viel zu überbewertet! Ob ein Pat. orientiert ist, findet man i. d. R. sehr schnell heraus. Ob er aufstehen und umherlaufen kann eigentlich auch. Dafür steht in vielen Bögen (auch in unserem) nicht viel interressantes zum Pat. drin (außer man benutzt die Freitext-Möglichkeiten...) :wink:

Ulrich
 
Isis

Isis

Aktives Mitglied
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16.05.2005
2
Ich kenne ja nun beide Seiten, und manchmal muss ich echt schmunzeln oder habe ein Aha-Erlebnis, wenn KH und Altenheim aneinander geraten.
Das Medikamentenbeispiel ist da ein wirklich guter Punkt, an dem man das festmachen kann. Natürlich liegt es oft an den Hausärzten, wenn die zwei Tage brauchen, um einen Hausbesuch zu machen oder den zugefaxten Arztbrief zu lesen, damit sie die geänderten Verordnungen bestätigen können, aber im Altenheim stehen wir erstmal da. Wir dürfen ja noch nicht mal Medis ausleihen von einem anderen Bewohner, wenn Not am Mann ist (es wird trotzdem gemacht, gerade bei wirklich wichtigen Sachen, aber gegen bestehende Gesetze ist es schon).
Auch die Pflegeüberleitungsbögen finde ich nicht so dolle, keiner den ich bisher gesehen habe, überzeugte mich. Aufschlussreich sind da schon die "freien" Notizen, die aber oft nicht gemacht werden (von beiden Seiten).
Mehr Dialog wäre für alle hilfreicher....
 
Qualifikation
Krankenschwester/Nachtwache
Fachgebiet
Altenpflegeheim
K

Katinka83

Mitglied
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21.04.2006
45137
Hallo!

Ich mag diese Diskussionen zwischen Altenpflege und Krankenpflege nicht mehr hören! Und Krankenhaus besser wie Altenheim, bzw. andersherum. Eigentlich sollten wir alle so professionell sein und unsere Berufsgruppen untereinander schätzen.

Das mit der Pat. und der HWS Frakt. ist nur zu bedauern, aber manchmal muss man sagen liegt es auch ALLEINE an den Ärzten, und nicht am KH im allgemeinen....Selbst wenn ich auf Station Nachtdienst habe und einen Pat. melde mit neu auftretenden Symptomen, gibt es Ärzte die sich nicht aus dem Bett bewegen wegen einer Mitbeurteilung. Hatten auch schon Frakturen nach Stürzen, der eine sagt Nachts ist in Ordnung, der nächste Morgends da ist eine Fraktur. Aber ich würde ungerne das es dann verallgemeinert wird -> schlechte Diagnostik, schlechte Beurteilung = schlechte Pflege, unfreundliches Personal = schlechtes KH
Weiss aber leider das es anders herum mit den Altenheimen auch passiert die Verallgemeinerung.

Möchte noch bemerken das wir Entlassungsmanagment bei uns auf der Station schon eingeführt haben, in Zusammenarbeit mit einer Sanitätsfirma, Seelsorgern,... bisher klappt es damit ganz gut, was zumindest aus den Rückmeldungen zu schliessen ist.

Und mit den Tabletten das ist leider so eine Sache. Wir versuchen sie möglichst bis Mo. einschliesslich mitzugeben wenn am Wochenende entlassen wird, was wir eigentlich garnicht dürfen! Es ist leider alles wieder mit Kosten verbunden. Aber ich verstehe manchmal auch nicht warum sich Aufgeregt wird wenn Pat. die selben Tabletten wie vor dem KH Aufenthalt erhalten.
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Krankenhaus
U

UlrichFürst

Ich mag diese Diskussionen zwischen Altenpflege und Krankenpflege nicht mehr hören!
Warum liest Du dann in der Rubrik "Altenpflege" mit... *duckundwech*
Davon abgesehen, können diese Diskussionen ja auch fruchtbar sein (deshalb lese und schreibe ich auch hier mit...) Und es geht denke ich auch weniger darum herauszufinden wer "besser" ist.

Vielleicht versuchst Du einfach den Titel als "Ich versteh' nicht, warum das nicht klappt" zu lesen. Zumindest hat sich doch die Diskussion dahingehend entwickelt (finde ich). Und ich hab dabei wieder etwas gelernt...


Möchte noch bemerken das wir Entlassungsmanagment bei uns auf der Station schon eingeführt haben, in Zusammenarbeit mit einer Sanitätsfirma, Seelsorgern,... bisher klappt es damit ganz gut, was zumindest aus den Rückmeldungen zu schliessen ist.
Wir haben auch ein Entlassungsmanagement und bekommen auch keine negativen Rückmeldungen. Allerdings auch keine positiven... Aber das wurde ja auch schon mal durchgesprochen (kann aber ein anderer Thread gewesen sein), dass da einfach mehr Kommunikation nötig wäre.

Noch viele freundliche und gewinnbringende Diskussionen
wünscht :eek:riginal:

Ulrich
 
K

Katinka83

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21.04.2006
45137
Warum ich hier auch lese! Weil ich mich dafür interessiere?!?!
Und man gegenseitig von einander lernen kann?!?! Verstehe die Frage vielleicht nicht ganz. Das ist doch ein Forum für Pflege, dabei ist es doch egal ob Alten- oder Krankenpflege!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Krankenhaus
U

UlrichFürst

Warum ich hier auch lese! Weil ich mich dafür interessiere?!?!
Und man gegenseitig von einander lernen kann?!?! Verstehe die Frage vielleicht nicht ganz. Das ist doch ein Forum für Pflege, dabei ist es doch egal ob Alten- oder Krankenpflege!
Hm, jetzt versteh ich wieder etwas nicht (und habe mich offensichtlich auch im vorhergehenden Posting nicht klar ausgedrückt). Also neuer Versuch:

Deine Aussage war: "Ich mag diese Diskussionen zwischen Altenpflege und Krankenpflege nicht mehr hören!" Daraufhin habe ich (nicht ganz ernst gemeint) geantwortet "Warum liest Du's dann". Das ich es mit einem Grinsen schreibe, wollte ich mit dem *duckundwech* ausdrücken. Ist wohl mißlungen. Tschuldigung!
Und natürlich lese ich auch hier wg. des gegenseitigen Lernens.
Ich habe nur nicht ganz verstanden, warum Du ausgerechnet diese Diskussion so kritisierst, obwohl sie für mein Empfinden doch eher konstruktiv war (zumindest ich habe in dieser Diskussion dazugelernt)?

Sollte kein Angriff auf Dich sein. Einen Gesichtsausdruck kann man halt schlecht schreiben.
Fröhliche, freunldiche und ausgegelichene
Grüße

Ulrich
 
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Mike28

Mike28

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04.05.2006
46286
Das ich nicht Lache, jetzt soll die gute Frau noch dankbar sein das die Nette Schwester in der Alteneinrichtung angerufen hat um sie zu Informieren das doch eine evt. Fraktur vorliegt. Es ist wohl war das jeder Fehler machen kann, denn wo gearbeitet wird treten immer irgendwelche Fehler auf aber einige können zu ihren Fehlern stehen und andere halt nicht. Für mich ist dieses ein ziemlich großer Fehler, der normaler Weise seine Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Vieleicht reagiere ich auch so, weil ich schon so meine ganz eigenen Erfahrungen mit KH's gemacht habe. z.B. kann es doch nicht sein das eine Bew. per Notfall wegen Verdacht auf einen Apoplex mit DK ( aufgrund einer Überlaufblase ) ins KH einweist und sie ohne DK wiederkommt. Als ich den Stationsarzt anrief und nachfragte sagte er frech " die kam doch ohne DK zu uns" im Ärztlichen Kurzbrief stand aber, Bew. ist DK - Trägerin. Naja vieleicht sehe ich das auch alles ein wenig zu eng.:wink:
Im übrigen finde ich es heftig das bei jedem Bew. der aus dem KH zurück kommt die Diagnose Exikose steht obwohl die meisten von unseren Bew. ca. 2 bis 2,5 L täglich trinken. Aber seit die KH's nur noch Diagnosen berechnen dürfen ist diese Diagnose die erste die in die Akte kommt.
 
Qualifikation
PDL
Fachgebiet
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Monika58

Monika58

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26.09.2005
Bonn
Das ich nicht Lache, jetzt soll die gute Frau noch dankbar sein das die Nette Schwester in der Alteneinrichtung angerufen hat um sie zu Informieren das doch eine evt. Fraktur vorliegt. Es ist wohl war das jeder Fehler machen kann, denn wo gearbeitet wird treten immer irgendwelche Fehler auf aber einige können zu ihren Fehlern stehen und andere halt nicht. Für mich ist dieses ein ziemlich großer Fehler, der normaler Weise seine Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Vieleicht reagiere ich auch so, weil ich schon so meine ganz eigenen Erfahrungen mit KH's gemacht habe. z.B. kann es doch nicht sein das eine Bew. per Notfall wegen Verdacht auf einen Apoplex mit DK ( aufgrund einer Überlaufblase ) ins KH einweist und sie ohne DK wiederkommt. Als ich den Stationsarzt anrief und nachfragte sagte er frech " die kam doch ohne DK zu uns" im Ärztlichen Kurzbrief stand aber, Bew. ist DK - Trägerin. Naja vieleicht sehe ich das auch alles ein wenig zu eng.:wink:
Im übrigen finde ich es heftig das bei jedem Bew. der aus dem KH zurück kommt die Diagnose Exikose steht obwohl die meisten von unseren Bew. ca. 2 bis 2,5 L täglich trinken. Aber seit die KH's nur noch Diagnosen berechnen dürfen ist diese Diagnose die erste die in die Akte kommt.
Na, Du bist ja richtig gut drauf ..... wir waren uns in diesem thread eigentlich schon einig, dass "alles über einen Kamm scheren" nicht wirklich weiter bringt.
Und ich werde jetzt nicht mit dem Gegenbeispiel kommen, dass es die Pflegeeinrichtung über drei Wochen nicht schafft, den Zahnersatz ins Krankenhaus zu bringen .. nein, das werde ich nicht tun.

Gruß
Monika
 
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Leiterin Fachseminar für Altenpflege
ROW-NCH

ROW-NCH

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05.03.2006
27356
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Mike28

Mike28

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04.05.2006
46286
Hallo Monika,

das ist aber nicht das einzigste was du negatitiv von einer Alteneinrichtung gehört hast oder(?) und mit so einer Ironie wie:

Und ich werde jetzt nicht mit dem Gegenbeispiel kommen, dass es die Pflegeeinrichtung über drei Wochen nicht schafft, den Zahnersatz ins Krankenhaus zu bringen .. nein, das werde ich nicht tun.

...kommst du bei mir nicht weit!:eek:riginal:

Naja, nichts für ungut, es gibt halt Themen die einen ziemlich :mad_2: machen,
trotzdem wollte ich hier keine Keilerei anfangen. Falls es mir doch gelungen sein sollte "SORRY" bin Italiener und ziemlich temperamentvoll.:innocent:
 
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Alteneinrichtung
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