Keine Pflegeplanung

E

E-Lyte

Mitglied
Basis-Konto
0
0
Echt eine interessante Thematik & anregende Diskussion hier.

Kurze Frage am Rande: :rotwerd:

Was war nochmal Bereichs- & was Funktionspflege?
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Intensiv
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
Echt eine interessante Thematik & anregende Diskussion hier.

Kurze Frage am Rande: :rotwerd:

Was war nochmal Bereichs- & was Funktionspflege?
Hallo E-lyte,

vielleicht hilft das ein bisschen weiter, du findest bestimmt noch viel mehr über Google:

[SIZE=-1]Begriffsklärung Funktionspflege, Bezugspflege, Bereichspflege[/SIZE]

Funktionspflege und Bezugspflege sind grundverschiedene Organisationsformen der Pflege und beruhen auf einem unterschiedlichen Pflegeverständnis.


a) Funktionspflege

Der Begriff Funktionspflege beschreibt ein standardisiertes Vorgehen, wie z.b. das duchgehende Bettenmachen, das durchgehende Blutdruckmessen... etc. Das Funktionieren steht bei der Funktionspflege im Vordergrund. Funktionspflege verläuft tätigkeitsorientiert anstatt prozessorientiert. Die ordnungsgemäße Erfüllung pflegerischer Funktionen hat einen höheren Stellenwert als die Bedürfnisse der Patienten.

Kennzeichen der Funktionspflege

Delegation aller pflegerischen Aufgaben an alle Mitarbeiter

Vorteile der Funktionspflege:
  • Routine
  • klare hierarchische Ordnung
  • eindeutiger Ansprechpartner für Patienten / Heimbewohner ist die Stationsleitung oder Schichtleitung
Nachteile der Funktionspflege:
  • Überlastung der Stationsleitung und Schichtleitung
  • examinierte Pflegekräfte sind unterfordert
    (keine gezielte Einsetzung von Wissen und Können. Heimbewohner hat wechselnde Pflegekräfte)
  • Planung, Durchführung und Evaluation der Pflege sind getrennte Prozeßeinheiten
  • Die Pflegeplanung und Pflegeverlaufsbeobachtung ist schwer nachvollziehbar
  • Schlechter Informationsfluss
b) Bezugspflege

Kennzeichen der Bezugspflege


Im Gegensatz zur Funktionspflege sind die wesentlichen Merkmale der Bezugspflege, dass eine Pflegeperson über einen längeren Zeitraum konstant die Pflege mehrerer Patienten übernimmt und die gesamte Verantwortung trägt, auch für die administrativen Aufgaben der Pflege, sowie über die ihr zugeteilten Pflegeschüler und ungelernten Pflegemitarbeiter.
Eine Pflegeperson ist für alle Handlungen an einer kleinen Gruppe von Patienten, die nach verschiedenen Kriterien (Zimmer, Bereich, Pflegegrad, et.cet.) eingeteilt werden, zutändig.
  • - Bereichspflege (betrifft einen bestimmten, meist baulichen Bereich der Station)
  • - Zimmerpflege (betrifft die Patienten eines bestimmten Zimmers)
  • - Gruppenpflege (betrifft eine bestimmten Patientengruppe, z.b. alle Diabetiker)
Vorteile der Bezugspflege:
  • gute Pflegeplanung (somatisch und psychosozial)
  • guter Informationsfluss von Patient / Heimbewohner zur Pflegeperson
  • konstante Bezugsperson für Patient / Heimbewohner
  • Die Pflege wird dezentral, also nicht von einer einzigen Person für alle Patienten, koordiniert und orientiert sich direkt an den Bedürfnissen der Patienten / Heimbewohner.
Nachteile:
  • umfassendere Gestaltung der Übergaben, damit alle Mitarbeiter der Station / Wohnbereich informiert sind
Quelle: Funktionspflege, Bereichsplege, Bezugspflege

Eine Form von Bezugspflege ist das Primary Nursing (PN).

Dazu:guckstduhPrimary Nursing - PflegeWiki

Lieben Gruß, Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
HL2917

HL2917

Mitglied
Basis-Konto
5
8267
0
Opps, das sind keine schönen Bedingungen unter denen Du arbeitest. Da geht meine Frage an Deine Vorgesetzten, warum Ihr Essen austeilen müsst (Hotellerieservice ist biliger und macht es lieber), Entlassungen und Aufnahmen administrativ organisieren (Stationssekretärin wäre preisgünstiger und könnte sich auf die Sachen konzentrieren), wie sieht es aus mit theraopeutrischer Unterstützung beim Essen eingeben (professioneller?)?
Wenn man da mal Ruhe reinbringen könnte und eine Pflegeplanung mit Massnahmen mit dem Patienten besprechen würden die ruhiger (und schneller wieder auf den Beinen wie Studien zeigen) und Ihr könntet Übergabezeiten (4 Leute a 5 Min = 20 Min Arbeitszeit für den Patienten) reduzieren. Denn dass ist ja quasi eine schriftliche Übergabe. Täglich neue Pflegeplanungen müssen sogar auf Intensivstationen meist nicht sein....

Vielleicht wachen deine Leitungen mal auf?

Drück die Daumen

HL
 
Qualifikation
Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
QM Akutkrankenhaus
N

Nephron

UlrichFürst: Welche Rolle spielt denn der Personalschlüssel bei der Übergabe, die meiner Meinung ja zu mind. 90% der Fälle völlig überflüssig ist?
Und seit wann liegt denn die Hauptverantwortung von Pflegemaßnahmen bei den Ärzten??? Fragst du den Arzt immer, ob du den Patienten beraten darfst, oder wie du ihn lagern sollst? Und er trägt dann die Verantwortung für die Art deiner Lagerung?
Bei solchen Aussagen wundere ich mich natürlich nicht, warum die Pflege immer noch als Appendix des Arztes gesehen wird!

Ich glaube, wenn wir hier von pflegeplanungen sprechen meint jeder, diese müssten einen Umfang von 4 Seiten haben und alle potentiellen, generellen, akutellen usw. Probleme enthalten und jede Maßnahem müsste detailleiert aufgelistet werden. Das das völlig an der Realität vorbei ist, ist jedem wohl klar. Das sollte einen aber nicht daran hindern, die Pflege geplant durchzuführen! Es reicht m.E. zwei , drei aktuelle Probleme zu erfassen, die wirklich hier im Vordergrund stehen und dann Ziele und v.a. Maßnahmen genau zu definieren! Und dass sollte auch bei geringem Personalschlüssel möglich sein.
 
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
Hallo Nephron!

UlrichFürst: Welche Rolle spielt denn der Personalschlüssel bei der Übergabe, die meiner Meinung ja zu mind. 90% der Fälle völlig überflüssig ist?
Das kann man nicht generell behaupten! Ich glaube hier geht es vordergründig um den Fachbereich Akutchirurgie, bzw in meinem Fall einer Interdisziplinärstation. In diesen Fachbereichen ist eine gute Übergabe absolut notwendig und kann die Fehlerquote entscheidend beeinflussen!

Warum ich das sage? Aus meiner Erfahrung heraus.:wink:

Um das zu veranschaulichen, erzähle ich dir ein potentielles Szenario:

6:00, der Frühdienst beginnt, die Nachtschwester macht Übergabe. Während der Übergabe klingelt es mehrfach, die Konzentration wird gestört. Dazu ein Anruf der Mitarbeiterin der Pforte, die nach einer Möglichkeit der 1-Bett-Zimmer-Unterbringung der schon jetzt eingetroffenen neuen Patientin fragt, sie kann nicht entscheiden, ob sie zusagen und unterschreiben lassen kann, da die anstehenden Entlassungen ihr nicht bekannt sind. Ja, und da sich an der Pforte schon eine kl. Schlange von onkologischen Patienten gebildet hat, bittet sie um Auskunft. Es vergeht Zeit, auf Grund der zu bedienenden Klingeln, die Nachtschwester wartet. Der Zeiger der Uhr rückt vor, in den Köpfen der Frühdienstschwestern ist die Info von gestern, dass um 6:30 die EK für Fr.Blass geholt werden soll und zu richten ist, denn schließlich betritt um 6:30 der onkol. Belegarzt die Station. Endlich sind alle wieder an einem Tisch, da klopft es an der Küchentür, die Patientin mit 1-Bett-Zimmer-Anspruch ist da und der Ehemann ruft freundlich "Guten Morgen!". Die Patientin sieht blass und erschöpft aus, die Krankheit steht ihr ins Gesicht geschrieben. Sie muss sich an die Wand lehnen, atmet schwer. Eine Schwester steht sofort auf und stützt die Patientin beim Gang auf's Zimmer. Dann hilft sie ihr in's Bett, zeigt die Klingel. Als sie zurück zur Küche geht, steht der nächste Neuankömmling auf dem Gang. Sie bittet, Platz zu nehmen und sagt: "Wir machen noch Übergabe."
Bei der Übergabe wurde fortgefahren, die Nachtschwester möchte pünktlich gehen. Später bekommt sie in Stichpunkten erzählt, was sie verpasst hat und geht auf Bitte der Kollegin gleich im Anschluss die Blutkonserve für Fr. Blass holen. Auf der Treppe kommt ihr ein Ehepaar mit Unterarmgehstützen entgegen, sie fragen, ob sie hier richtig zur Station von Dr. Ortho sind.
Wieder auf Station ist der Onkologe eingetroffen, möchte von der Sr. mit der Konserve in der Hand wissen, wie Fr. Stark die Nacht verbracht hat. Die Schwester guckt sich suchend nach den Kolleginnen um, sie hatte gestern frei und weiß nicht aus dem Kopf, wer das jetzt war und schon gar nicht, was für ein spezielles Problem es da gab. Gleichzeitig ärgert es sie, so eine Frage gestellt zu bekommen, schließlich geht der Arzt doch jetzt auf Visite. Muss man Ärzte immer mit Wissen füttern können?. Also sagt sie nur knapp, aber freundlich: "Kann ich Ihnen jetzt nicht sagen," dabei versucht sie aus der Optiplanklatte, die von ihm geblättert wird, die Aufkleber von Fr. Blass zu fischen, ohne die Klatte nennenswert zu verschlagen und den Arzt zu stören. Sie beginnt die obligatorischen Zettel zu richten, währen schon wieder das Telefon klingelt. Vor der Tür des Stationszimmers stehen inzwischen 2 Pärchen mit Unterarmgehstützten. Gott sei Dank, die zweite Kollegin kommt zurück, von wo auch immer, sammelt die Befunde ein, beginnt die Patienten aufzunehmen, zur OP vorzubereiten, schließlich ist es schon 6:45 und um 7:30 ist Schnitt, vorher muss noch geröngt werden und die Pat.müssen am Bettplatz sein, zur Anästhesievisite, die dann in den OP verschwindet.
Die dritte Kollegin ist inzwischen auch wieder im Multifunktionsraum und stürzt sich auf die sc- und Kurzinfusionenvorbereitung. Es müssen Tabletten verteilt werden, Hilfe bei der Körperpflege, BZ-Kontrollen, dann Fahrten zum OP, zur Endoskopie usw usw. Die zahlreichen Verbandsvisiten vor Praxisbeginn nicht vergessen!
Ab jetzt geht es also rund, 14 Patienten stationär, 16 Aufnahmen, halt ein durchschnittlicher Montag, 3 Examinierte.
Wenn die Nachtschwester irgendwas Wichtiges bei der Übergabe nicht gesagt hat, dann wird es in den ersten 2-3 Dienststunden u.U. auch nicht gelesen werden, denn das Personal ist nur am Rennen und nicht am Lesen. Wenn doch, dann war das der nette Zufall.
Das können z.B. Infos darüber sein, wer noch frühstücken darf, da die Op spät ist, wer noch ein EKG braucht, was u.U. auch auf dem Anästhesiebogen steht, aber dann erst beim Prämedizieren entdeckt wird (Oh Hektik!), oder wer nicht belasten darf usw.

Ich glaube, wenn wir hier von pflegeplanungen sprechen meint jeder, diese müssten einen Umfang von 4 Seiten haben und alle potentiellen, generellen, akutellen usw. Probleme enthalten und jede Maßnahem müsste detailleiert aufgelistet werden. Das das völlig an der Realität vorbei ist, ist jedem wohl klar. Das sollte einen aber nicht daran hindern, die Pflege geplant durchzuführen! Es reicht m.E. zwei , drei aktuelle Probleme zu erfassen, die wirklich hier im Vordergrund stehen und dann Ziele und v.a. Maßnahmen genau zu definieren! Und dass sollte auch bei geringem Personalschlüssel möglich sein.
Was ist ein geringer Personalschlüssel, wo fängt der an, wo hört der auf? :innocent:
Ich kann dir nur sagen, dass meine Hauptsorge diese Woche war, überhaupt die Zeit zur Doku zu finden, und ich deshalb wirklich in Not war, und den anderen ging es nicht anders. Wir sind nach jedem Dienst froh, wenn wir's überhaupt hingekriegt haben.
Und deshalb verstehe ich die Situation von Aceribomessage!

Lieben Gruß, Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
U

UlrichFürst

Erst mal ein Nachtrag an HL:
Und wenn Ihr die Zeit zur Verfügung gestellt bekommen würdet - würdet Ihr dann mit Pflegeplanungen arbeiten?
Ja, gerne sogar! :thumbsup2:

Ich glaube im übrigen nicht, dass es von der Pflegeorganisationsform abhängt, ob eine Pflegeplanung nötig ist. Lediglich, wenn nur einer da ist, langts für die Arbeit, die Planung im Kopf zu machen. Kann ja kein anderer lesen:wink:

Abhängig ist die Notwendigkeit m.E. aber z. B. von den Wechselintervalen beim Personal. Wenn jeden Tag jemand anders da ist, kann es ohne Pflegeplanung eigentlich gar nicht gehen - es sei denn sie wird durch die Übergabe (die dann entsprechend ausführlich sein muss) ersetzt. Schriftlich wäre besser, aber das nur wenn nicht nur die Zeit zum schreiben, sondern insbesondere auch die zum Lesen da ist. Auch bei uns ist es so, dass z. B. Allergien, organisatorisches uvm. erst im Laufe des Vormittags gelesen würde (oder auch nicht), da früh keiner zum lesen kommt.
Und mir ist klar, dass es keine 4 Seiten sein müssen - wir würden ja für reale Patienten schreiben und deshalb die theoretische möglichen Probleme weglassen.

Ich gehe auch davon aus, dass es wieder zunehmend Funktionspflege geben wird, weil es dann möglich ist deutlich mehr Hilfspersonal (angelernte oder fachfremde) einzusetzen. Gerade dann wäre es gut eine Pflegeplanung zu haben, weil dann jeder nachlesen kann, was gerade wichtig ist, ohne sich das aus den Pflegeberichten der letzten Tage zusammensuchen zu müssen. Allerdings müsste auch dafür zu Dienstbeginn ungestörte Zeit zur Verfügung stehen.
Ach ja, a propos ungestörte Übergabe: Bei uns steht auf jeden Fall jemand auf, der nicht für den Bereich zuständig ist, der gerade übergeben wird. Es ist zwar wegen der Bereichswechsel im Laufe der Woche gut, schon einen Überblick zu bekommen, aber es geht auch so (die Zeit muss dann halt bei Übernahme eines Bereiches investiert werden und die ein oder andere Information geht wohl auch schon mal verloren).
An sich arbeiten wir mit Bereichen, dort aber (vor allem wg. der Zeitstruktur) wieder eher als Funktionspflege.

Habe ich nicht ganz so gemeint, ich meinte eigentlich nur die Physiotherapie und Atemtherapie, die angeordnet werden. Die meisten Pflegemaßnahmen, wie Dekubitusprophylaxe, Hautpflege usw, die machen wir doch selbstständig!?
Nunja, manche Salben sind Arzneimittel, die dürften wir ohne Verordnung nicht anwenden, oder? Das gleiche für Einläufe, Wechseldruck- o.ä.-Matratzen uvm. Wir werden zwar laut KrPflG dazu befähigt, aber wirklich entscheiden, dürfen wir das? Rein rechtlich, meine ich und nicht wie's in der Praxis läuft?

Die wenigsten Ärzte würden sich in die Lagerung einmischen, die wir durchführen, aber wo ist gesetzlich geregelt, dass wir das von uns aus "anordnen" bzw. anwenden dürfen? Ist das nicht v.a. bei bestehenden Problemen eine Therapie? Therapieren darf die Pflegekraft aber nicht, dass darf in D nur ein Arzt.

Zum Thema beraten: die meisten Patienten wollen medizinische Dinge wissen und keine pflegerischen. Und da frage ich keinen Arzt ob ich das darf - ich weiß auch so, dass ich das nicht darf.

Der Personalschlüssel spielt z.B. da eine Rolle, wo ich meine Übergabe ohne Störung bekomme (oder eben nicht, weil wir gerade nur zu zweit sind und ich während der Übergabe zum Patienten muss, weil der Kollege gerade im Haus unterwegs ist).
Und davon abgesehen, kann mich, zumindest für unsere Station, keiner auf die schnelle davon überzeugen, dass die Übergabe überflüssig ist. Man kann ja alles ausprobieren, aber dann müsste noch sehr viel mehr geändert werden. Z. B. müsste aus einer Dokumentation schnell das wichtigste heraus zu lesen sein. Und das geht m. E. nur mit einer Pflegeplanung, die möglichst übersichtlich und d. h. auch kurz, sein muss.

So weit fürs erste meine aktuellen Gedanken zum Thema:eek:riginal:

Ulrich Fürst
 
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
Ich glaube im übrigen nicht, dass es von der Pflegeorganisationsform abhängt, ob eine Pflegeplanung nötig ist. Lediglich, wenn nur einer da ist, langts für die Arbeit, die Planung im Kopf zu machen. Kann ja kein anderer lesen:wink:
Die Notwendigkeit besteht unabhängig von der Pflegeorganisationsform. Die Erstellung einer individuellen Pflegeplanung (und die Pflege danach) setzt aber eine Bezugspflege voraus, da die Funktionspflege bewirkt, dass die Pflegkräfte nur einzelne Tätigkeiten am Patienten durchführen.

Abhängig ist die Notwendigkeit m.E. aber z. B. von den Wechselintervalen beim Personal. Wenn jeden Tag jemand anders da ist, kann es ohne Pflegeplanung eigentlich gar nicht gehen
Ooooooh....Bei uns ist schon 3x am Tag jemand anderes da, wir haben nämlich 3 Schichten.....:wink:

Und mir ist klar, dass es keine 4 Seiten sein müssen - wir würden ja für reale Patienten schreiben und deshalb die theoretische möglichen Probleme weglassen.
Reale chirurgische Patienten haben potentielle Probleme, und zwar nicht zu knapp: Übelkeit, Schmerzen...

Nunja, manche Salben sind Arzneimittel, die dürften wir ohne Verordnung nicht anwenden, oder? Das gleiche für Einläufe, Wechseldruck- o.ä.-Matratzen uvm. Wir werden zwar laut KrPflG dazu befähigt, aber wirklich entscheiden, dürfen wir das? Rein rechtlich, meine ich und nicht wie's in der Praxis läuft?
Ich arbeite nicht nur so, wie es rein rechtlich sein darf. Dann würde mein Gewissen leiden, und ich würde auch keine berufliche Erfüllung in einem Dienst nach Vorschrift, das wäre das Gesagte auf die Spitze getrieben, finden.
Deshalb entscheide ich sehr wohl, wann ein Heparinsalbenverband z.B. indiziert ist. Oder lege zur Prophylaxe ein Fell ins Bett, wenn ich eine betagte Patientin zur Hüft-TEP in den OP eingeschleust habe. Und ich frage auch nicht, wann ich einen Fuß mit Panthenolsalbe eincremen darf.


Die wenigsten Ärzte würden sich in die Lagerung einmischen, die wir durchführen, aber wo ist gesetzlich geregelt, dass wir das von uns aus "anordnen" bzw. anwenden dürfen?
Z.B. zur Dekubitusprophylaxe, also da ist das wirklich keine Frage. Genauso stellst du doch das Rückenteil höher bei Brechreiz usw.

Zum Thema beraten: die meisten Patienten wollen medizinische Dinge wissen und keine pflegerischen. Und da frage ich keinen Arzt ob ich das darf - ich weiß auch so, dass ich das nicht darf.
Ich gebe mein Wissen gerne weiter, wenn es gefragt ist, auch medizinisches. Und das macht mir auch Spaß. Auf den Arzt kann ich dann verweisen, wenn es notwendig ist. Vorgestern war sich eine Patientin unschlüssig, ob sie sich eine EK postop. geben lassen sollte, so wie es der Arzt tel. nach HB-Durchgabe (9, ebbes) anordnete. Ich hatte sie aufgenommen, zweimal hintereinander im FD im Bett gepflegt, sie hatte zu mir eine Beziehung des Vertrauens aufgebaut, eben weil ich mit ihr auch das Aufnahmegespräch geführt hatte, sie mir ihre Ängste erzählt hatte.
Da soll ich sie im Regen stehen lassen?
Also habe ich gefragt, wie sie sich fühlt, ob ihr bei der KG schwindlig war.... Es ging ihr seit der OP besser denn je ( 3. postop. Tag nach Knie-Tepwechsel). Der Gedanke einer Transfusion beunruhigte sie. Also konnte ich mit gutem Gewissen sagen, dass sie sich das genau überlegen sollte und habe ihr auch gesagt, dass der Arzt sie genau aufklären muss und ich die EK deshalb erstmal nicht richten werde. Es war aber eigentlich angeordnet, im Endeffekt stellte es sich aber als richtig heraus, dass ich diese Anordnung nicht ausgeführt habe. Denn der Arzt kam zum angeordnetem Zeitpunkt aus dem Zimmer zurück mit der Info, dass die Transfusion nicht stattfindet, und dass er sich bei dem HB ja auch keine EK geben lassen würde.

Wenn alles immer einfach und klar wäre, wir nur machten, wie wir eigentlich sollten, dann würde Krankenpflege ganz schön unkreativ und, ehrlich gesagt, laaangweilig.

Lieben Gruß, Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
P

Paulinchen

huuhuu
geht es noch um´s thema pflegeplanung?? also, bei uns wird es so gemacht: da während der arbeitszeit kaum die möglichkeit besteht eine planung zu schreiben, bleibt leider nicht viel auswahl, man kann nach/vor dem dienst schreiben, oder halt an deinem freien tag *lol* davon mal ab haben wir den luxus, es alles per hand schreiben zu dürfen *freu* und als extra bonus, wird deine investierte zeit nur zu einem minimum gutgeschrieben (pro planung max 1-2 stunden) aber das erfreuliche an den überstunden ist, dass wir die überstunden weder bezahlt noch als freizeit ausgleich erstattet bekommen :thumbsup2:

LG von hier nach da
 
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
Hallo Paulinchen,

ich lese das von dir Geschriebene und ich versinke...:teergrube !

Ungefähr so ähnlich würden unsere Rahmenbedingungen auch aussehen, aber genau deshalb schreiben wir auch keine Pflegeplanungen, und ich würde das auch niemandem unter diesen Bedingungen zumuten!!!

Ich erwarte von meinem AG, dass er die Strukturqualitäten schafft, damit ich meine Arbeit leisten kann!

Ansonsten geht die Qualität der Pflegekräfte vor die Hunde. Sind wir denn nichts wert? Wie wird eigentlich unsere Qualität erhalten? Haben Krankenschwestern das "Immer-frisch-konzentriert-motiviert-Gen", selbst nach einem anstrengendem Dienst?

Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
N

Nephron

Also nochmal: 90% von dem, was in der Übergabe gesagt wird, ist unnötig; kann ich alles nachlesen. Würde man sich tatsächlich auf das Wesentliche konzentrieren, wäre man bei 8 Patienten, für die man zuständig ist, in 5 Minuten durch und hätte mind. 25 min. Zeit, um zu lesen und zu planen.

Und Ulrichfürst: Lies mal das Krankenpflegegesetz, da steht was drin von eigenverantwortlichen Aufgaben.
Und Anordnungen machen Ärzte, klar, aber darum gings doch gar nicht???

Paulinchen: Das ist doch super! Immerhin schreibt ihr Planungen! Im Krankenhaus sieht man da ja nicht mal die Notwendigkeit! Mittags länger zu bleiben, weil ich noch die Planung fertigschreiben muss, käme für viele Pflegekräfte doch nie in Frage!
 
P

Paulinchen

huuhuu Allround :)

Ungefähr so ähnlich würden unsere Rahmenbedingungen auch aussehen, aber genau deshalb schreiben wir auch keine Pflegeplanungen, und ich würde das auch niemandem unter diesen Bedingungen zumuten!!!
das sehe ich genauso.... *seufz*


Ich erwarte von meinem AG, dass er die Strukturqualitäten schafft, damit ich meine Arbeit leisten kann!
ja, dass wäre schön...

Ansonsten geht die Qualität der Pflegekräfte vor die Hunde. Sind wir denn nichts wert? Wie wird eigentlich unsere Qualität erhalten? Haben Krankenschwestern das "Immer-frisch-konzentriert-motiviert-Gen", selbst nach einem anstrengendem Dienst?
*lol* sorry das ich lache, aber ich stimme dir da total zu... scheinbar sind wir wirklich nicht viel wert, zumindest erweckt es solch ein empfinden bei diesen bedingungen... und jaaa, dass von dir erwähnte gen ist bei uns selbstverständlich angeboren ^^ und das immer ja und amen sagen gen und das ich habe kein privatleben gen und das ich finde überstunden natürlich toll gen und das ich entwickel mich auch nach wunsch zur maschiene gen ........

 
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
:icon_wave Paulinchen!

:kopfkratz:..........:
lol* sorry das ich lache, aber ich stimme dir da total zu... scheinbar sind wir wirklich nicht viel wert, zumindest erweckt es solch ein empfinden bei diesen bedingungen... und jaaa, dass von dir erwähnte gen ist bei uns selbstverständlich angeboren ^^ und das immer ja und amen sagen gen und das ich habe kein privatleben gen und das ich finde überstunden natürlich toll gen und das ich entwickel mich auch nach wunsch zur maschiene gen ........
Paulinchen: Das ist doch super! Immerhin schreibt ihr Planungen! Im Krankenhaus sieht man da ja nicht mal die Notwendigkeit! Mittags länger zu bleiben, weil ich noch die Planung fertigschreiben muss, käme für viele Pflegekräfte doch nie in Frage!

:prost:, alles Liebe, Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
P

Paulinchen

huuhuu :icon_wave Allround *wink*

was das "gen" betrifft, ich glaube da würden wir noch eine menge mehr finden^^ :laughing:

was die pflegeplanung betrifft, jaaa da hast du recht, wir versuchen es wenigstens.... und ich wünsche dir, dass es vielleicht auch bei euch ganz bald möglich wird :eek:riginal:

mal ne andere idee; vielleicht sollten wir "idealisten" (davon scheint es hier viele im forum zu geben) uns alle zusammen tun und unsere eigene, individuelle einrichtung gründen :idee:

LG von hier nach da

 
U

UlrichFürst

Die Notwendigkeit besteht unabhängig von der Pflegeorganisationsform. Die Erstellung einer individuellen Pflegeplanung (und die Pflege danach) setzt aber eine Bezugspflege voraus, da die Funktionspflege bewirkt, dass die Pflegkräfte nur einzelne Tätigkeiten am Patienten durchführen.
Diese Aussage versteh ich ehrlich gesagt nicht.

Ab hier OT:
Natürlich haben reale chirurgische Patienten reale Probleme, aber nicht jeder leidet an Übelkeit, nicht jeder hat Schmerzen oder er sieht sie vielleicht nicht als Problem. Dann müsste das nicht unbedingt auftauchen, es sei denn Du willst eine schriftliche Planung mindestens einmal pro Schicht aktualisieren.

Deshalb entscheide ich sehr wohl, wann ein Heparinsalbenverband z.B. indiziert ist.
Genau das meinte ich. :wink:

Ich habe auch nicht gemeint, dass Du einer Patientin bei einer Entscheidung nicht helfen sollst, zu der sie zwar die aktuellen Werte hat, aber eben kein Hintergrundwissen. Oft fragen aber doch Patienten: "was wurde denn jetzt genau gemacht bei der OP", "was ist den beim Röntgenbefund herausgekommen", "Hab ich nun im Schnellschnitt einen Carcinogenen Befund". Das sind Fragen, die ich nicht beantworten darf, solange der Arzt den Patienten nicht schon aufgeklärt hat. Wiederholen und erleutern darf ich natürlich. Und ja mir ist klar, dass das nur in der Theorie so ist. :innocent:

Ich bin der letzte, der jemanden am Denken hindern möchte:nono:

Wenn alles immer einfach und klar wäre, wir nur machten, wie wir eigentlich sollten, dann würde Krankenpflege ganz schön unkreativ und, ehrlich gesagt, laaangweilig.
Nein, dann wäre der Gesetzgeber gefordert endlich Klarheit zu schaffen, bevor das System komplett zusammen bricht:eek:riginal:

Ulrich Fürst
 
U

UlrichFürst

und hätte mind. 25 min. Zeit, um zu lesen und zu planen.
Dann weiß aber nur eine Person bescheid, die unter Umständen viel Zeit außerhalb der Station verbringt und nicht ständig greifbar ist (OP, AWR, usw. usf.).

Und Ulrichfürst: Lies mal das Krankenpflegegesetz, da steht was drin von eigenverantwortlichen Aufgaben.
Da steht v.a. was drin von "Die Ausbildung für die Pflege nach Absatz 1 soll insbesondere dazu befähigen". Soll befähigen und soll eigenverantwortlich dies oder jenes ist nicht das selbe wie darf eigenverantwortlich...

Und richtig, ich käme nicht auf die Idee länger zu bleiben um eine Pflegeplanung zu schreiben, weil ich sonst zu viele Überstunden aufbauen würde und letzteres nicht gerne gesehen wird.

Ulrich Fürst
 
N

Nephron

Da steht v.a. was drin von "Die Ausbildung für die Pflege nach Absatz 1 soll insbesondere dazu befähigen". Soll befähigen und soll eigenverantwortlich dies oder jenes ist nicht das selbe wie darf eigenverantwortlich...
Das "soll" bezieht sich auf die Ausbildung, d.h. ich als Lehrer soll den Schüler nach drei Jahren Ausbildung dahinbringen, dass er diese und jene Aufgaben eigenverantwortlich durchführen kann.
Wieso möchstest du gerne hier ein "darf"? Indem von Eigenverantwortung die Rede ist, ist auch von dürfen die Rede, ansosnsten kann ich ja die Maßnahem nicht verantworten! Verstanden?

Ich verstehe dich eher so, als dass du vom Gesetzgeber Vorbehaltsaufgaben verlangst, sprich was darf nur die professionelle Pflegekraft tun und sonst niemand? Liege ich da richtig?
Und wenn du nicht länger bleiben kannst/willst, dann musst du das in deiner regulären Arbeitszeit hinbekommen, meines Erachtens nur eine Frage von Prioritätensetzung und richtiger Arbeitsorganisation - die Aussage "ich hab keine Zeit für Pflegeplanung" ist Blödsinn, korrekt müsste es dann heissen: "Ich nehme mir nicht die Zeit, um die Pflegeplanung zu aktualisieren etc."
Gruß, Nephron
 
U

UlrichFürst

Es besteht ein rechtlicher Unterschied zwischen können und dürfen. Ich kann durchaus ein Medikament ansetzen, aber selbst wenn ich alle Erkrankungen des Patienten und alle Wechsel- und Nebenwirkungen des Medikamentes kenne darf ich es nicht. Verstanden?
Wobei Medikamente nur ein besonders drastisches Beispiel darstellen - also bitte nicht daran aufhängen. Mir schien nur, dass der Unterschied zwischen können und dürfen nicht klar ist.

Mir geht es hier nicht um Vorbehaltsaufgaben (auch wenn ich die gut fände, allerdings sicher nicht im Bereich Medikamente) sondern darum, dass es lt. meiner Ausbildung und den von mir besuchten Fortbildungen mehr Grauzonen als Bereiche mit Rechtssicherheit im Bereich der Pflege gibt.

Zum eigentlichen Thema:
Und wenn du nicht länger bleiben kannst/willst,
oder darfst
dann musst du das in deiner regulären Arbeitszeit hinbekommen, meines Erachtens nur eine Frage von Prioritätensetzung und richtiger Arbeitsorganisation
Man hat nicht alle organisatorischen Rahmenbedingungen in der Hand.
Ich hoffe dabei mal, dass wir vom gleichen Thema reden, nämlich "Individuelle Pflegeplanung für einen bestimmten Patienten" und nicht "Pflegeplanung für ein Krankheitsbild"?!

A propos Rahmenbedingungen: Eine Pflegeplanung einzuführen und die Übergabe abzuschaffen würde doch noch einige weitere Änderungen nach sich ziehen. In der Praxis ist die Theorie etwas komplexer als in der Theorie:wink:

Ulrich Fürst
*der normalerweise gegen die Unterscheidung von Theorie und Praxis ist*
 
HL2917

HL2917

Mitglied
Basis-Konto
5
8267
0
Hallo Allround,

da sollten sich aber die Verantwortlichen (Patientenaufnahme, Pflege, Medizin) mal zusammen setzen und die Ablaufprozesse genau überprüfen. Warum stehen um 6 Uhr Patienten an der Aufnahme und die Verantwortlichen, die sie verteilen sollen sind noch nicht da? Da stimmt es doch im Groben nicht, dass da eine bettenführende Station mit belastet wird? Warum kommen diese Patienten nicht erst nach 7 Uhr oder so zur Aufnahme, am besten gestaffelt? Geht ja auch den patienten besser dann...micht mitten in der Nacht raus zur Chemo....Bis dahin wären alle Pflegenden auf der Station über Nachtdienst und Pflegeplanungen informiert, Medis kontrolliert und die ersten Patienten auf der Station versorgt. Unabhängig vom Personalschlüssel. Solange Kliniken es nicht schaffen genau solche Prozesse/Arbeitsabläufe festzulegen, wer, wann was, wie macht wird weiter das Chaos herrschen und Personalressourcen sinnlos und qualitätsarm verpulvert werden. Oder was meinst Du? (keine Industrie würde so überleben)

Lieben Gruss HL
 
Qualifikation
Pflegende, Gesundheitswissenschaftlerin
Fachgebiet
QM Akutkrankenhaus
Allround

Allround

Aktives Mitglied
Basis-Konto
0
65779
0
Hallo HL,

schön, dass du dich wieder zu Wort gemeldet hast! Danke! (Obwohl das hier ja eigentlich gar nicht mein Tread ist..., habe wohl ein bisschen Piraterie betrieben :chris: ......)

Solange Kliniken es nicht schaffen genau solche Prozesse/Arbeitsabläufe festzulegen, wer, wann was, wie macht wird weiter das Chaos herrschen und Personalressourcen sinnlos und qualitätsarm verpulvert werden (keine Industrie würde so überleben).
Diesen Zitatauszug könnte ich vergrößern und als Plakat im Dienstzimmer aufhängen!

Genau bei den Prozessen möchte ich ja etwas verbessern, gerade jetzt, da die Prozesse zur Certifizierung irgendwann in spe festgehalten werden sollen. Und da muss eine entscheidend andere Qualität rauskommen, als wir im Moment haben. Und ich möchte jetzt die Chance nicht verpassen, dass etwas passiert.

Wenn du Tipps hast, ich lese sie gerne, z.B. wie etwas in welcher Prozessbeschreibung unbedingt enthalten sein muss. Das gehört zwar nicht in diesen Tread, aber wenn dich das stört, dann schick mir, wenn du willst, halt eine PN.

Du kannst auch mal bei dem Tread "Arztorientierung" reinschauen, da findest du vielleicht auch Erklärungen zum genanntem "Chaos".

Lieben Gruß, Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
N

Nephron

Es besteht ein rechtlicher Unterschied zwischen können und dürfen. Ich kann durchaus ein Medikament ansetzen, aber selbst wenn ich alle Erkrankungen des Patienten und alle Wechsel- und Nebenwirkungen des Medikamentes kenne darf ich es nicht. Verstanden?
Wobei Medikamente nur ein besonders drastisches Beispiel darstellen - also bitte nicht daran aufhängen. Mir schien nur, dass der Unterschied zwischen können und dürfen nicht klar ist.
Da Medikamente zur Therapie gehören, dürfen Sie nur von Ärzten verordnet werden. Warum hängst du dich da so am Können auf?
Es ist jedoch ein Unterschied, ob es sich dabei um Heparin-Salbe handelt (die frei verkäuflich ist) oder um beispielsweise Cortison-Salbe.
Aber da gings eigentlich gar nicht drum, sondern eher um die Grundhaltung von vielen Pflegekräften einschließlich dir, Ulrich zum Pflegeprozess. Eigentlich sollte man ihn wieder abschaffen, da er nur als zusätzliche Arbeitsbelastung gesehen wird!
 
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.

Ähnliche Themen