Keine Pflegeplanung

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AreciboMessage

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Hallo Freunde, ich möchte hier mal mitteilen, das auf unserer Station, 35 Betten, nie eine Pflegeplanung gemacht wird. Das hat folgende Gründe, wir sind zwar eine chirurgische Station, doch unsere Pat. sind überwiegend internistisch, und haben das chrirurgische Problem zusätzlich zu ihrer internistischen Multimorbidität. Der Altersdurchschnitt liegt bei 85, letzte Woche hatten wir nur 4 Pat unter 50J, alle anderen, nämlich 31, waren, bzw sind über 80 Jahre alt und wie gesagt multimorbide, 30% bis 50% sind dement.

Wir sind in der Woche 4 ex im Frühdienst, schüler haben wir nur selten. am Wochenende sind wir im F-dienst 3 ex.
Spätdiesnt grundsätzlich 2 ex. Da wir ein akutkrankenhaus sind, haben wir reglmässig neuaufnahmen. da wir eine chirurgie sind, haben wir täglich 5 bis 10 op, da wir überdurschnittlich viele ältere und demente Pat haben, müssen wir bis 11 Uhr waschen, visite gehen wir niemals mit. Unsere Waschorgien unterbrechen wir nur, um die Op pat in und aus dem op zu fahren, und um die Aufnahmen und entlassungen zu erledigen, zwischendurch müssen wir auch Frühstück verteilen, und bei sehr sehr vieln pat das essen auch anrichten und anreichen. ab 11 30 uhr kommt dasa mittagessen und wir verteilen wieder und reichen an, das dauert bis 12 45, dann machen wir unsere doku, jeder für sein bereich. um 13:30 kommt der spätdienst. und der ist nur am rennen, weil unsere pat sehr oft klingeln, weil sie eigentlich ständig hilfe brauchen.
unsre pflegeplanung müßten wir mit der Hand schreiben, eine entsprechende software haben wir nicht. Theoretisch müßte bei unseren sher pflegeinensiven pat täglich neu evaluirt und neu geschrieben werden, es ist mir ein völliges rätsel, wie wir das leisten sollten. meine frage wan schreibt ihr die pp? zwischzendurch oder nach dem dienst, oder vor dem dienst? wann?
 
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Allround

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Hallo AreciboMessage,

Ich habe den Eindruck, dass du und deine Kollegen auf deiner Station eine Arbeitsmenge zu bewältigen haben, die nicht mehr zu toppen geht! :w00t:

Und da machst du dir Gedanken, dass das noch nicht genug ist. Weil man doch als guter Krankenpfleger gelernt hat, dass eine individuelle Pflegeplanung dazu gehört.

Stimmt, das haben wir so gelernt.

Und du würdest das auch umsetzen, wenn du nicht deswegen "Oma XY" auf Zimmer "Hast nicht gesehen, das wievielte" dürsten und vergammeln lassen müsstest.

Manchmal bekomme ich den Eindruck, unsere Arbeitgeber haben sich in unserem Berufszweig aufs "Nehmen" umorientiert, und zwar möglichst immer mehr Leistungen ihrer knappen Arbeitnehmer, und wir Arbeitnehmer sind so bescheuert, dass wir uns mit dem schlechten Gewissen, immer noch nicht gut genug zu sein und nicht genug zu "geben", rumplagen und untereinander um Hilfe rufen.

Verkehrte Welt!

Unsere Arbeitgeber sollen auch mal mehr geben:
- Vernünftige Software
- Ein System, dass das Pflegepersonal vom Essen bestellen und abbestellen entbindet (Machen wir alles noch auf dem Essenskartenweg durch uns Examinierte!), das gibst woanders schon nicht mehr so...
- Servicekräfte (natürlich zusätzlich zu mehr Pflegepersonal..)

und und und...

sicher fällt dir auch noch einiges ein.

Also mach dich locker, mehr als arbeiten kannst du nicht, und das, was du leistest, das ist enorm viel. Du bist top! :thumbsup2:

Schönes WE wünscht dir Allround
 
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practocless

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Bei so einem Großen Arbeitspensum wäre die Pflegeplanung meine geringste Sorge. Erst will ich die Patienten adäquat versorgen. Ich muss die OP´s ja auch gut beobachten können. Dies ist mit eurem Personal nicht zu schaffen. Das weiß eure PDL auch. Wenn sie es nicht tut ist sie entweder dumm oder naiv. Uberlastungsanzeige schreiben und dort auch auf die fehlende Zeit für die Pflegeplanung hindeuten. Allround hat recht. Lasst euch nicht ausnutzen!!! In erster Linie müsst ihr die Patienten versorgen, dannach erst den Schreibkram. Und ich denke ihr wärt dann auch nachdem ihr die Überlastungsanzeige geschrieben habt juristisch auf der sicheren seite!

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Practocless
 
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Das weiß eure PDL auch. Wenn sie es nicht tut ist sie entweder dumm oder naiv. Uberlastungsanzeige schreiben und dort auch auf die fehlende Zeit für die Pflegeplanung hindeuten.

Hallo practocless,

wenn sie dumm ist, dann kann sie es auch bleiben. :wink:

Wenn absehbar keine Zeit für noch mehr Schreibkram unter Steinzeitbedingungen ist, schon seit eh und je keiner nach einer Pflegeplanung gefragt hat, selbst der MDK nicht, dann:ka:....

Ich würde mir dann überlegen, ob ich schlafende Hunde wecke.
Am Ende sind ihr in ihrer Dummheit die Arbeitsbedingungen egal, und sie schreibt eine dumme Dienstanweisung.

Manche Dinge sitzt man besser aus und sagt im entscheidendem Moment: "Ach, dass wussten sie nicht? Wir haben doch gar nicht die entsprechenden Formulare im Haus. Die haben Sie doch in Kenntnis!"

Und wenn dann die dumme Dienstanweisung kommt, dann wird der Joker Überlastungsanzeige gezogen. Nicht das Pulver verschießen!

Manchmal sollte man sich keine Probleme machen, die man nicht braucht.
Wir haben doch genug davon!

Allround
 
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Altenpflegel

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Hallo AreciboMessage,

Ach du Armer; guckst du hier:
Altenheim, 32 Betten- Station, durchschnittliches Bew.- Alter 80 Jahre, fast ausschließlich multimorbide, 50- 100 % dement.
Frühdienst zu viert (max. 2 Examinierte); Spätdienst zu dritt (häufig unterbesetzt, 1 Ex.).

Gewaschen wird bis 10:30 h, dabei werden alle Bew mindestens einmal wöchentlich geduscht oder gebadet - zusätzlich angezogen und überwiegend mobilisiert.
Der Speiseraum wird von uns ein- und abgedeckt, die Spülmaschiene wird von uns beladen und ausgeräumt. Die meisten Bew. müssen angereicht, bzw. zum Essen motiviert werden. Ausreichende Trinkmengen müssen gewährleistet und dokumentiert werden.

Bew. klingeln unentwegt, da sie damit nicht umgehen können und ihnen die Klingel nicht vorenthalten werden darf. Zusätzlich muß u. a. Weg- (Hin-) lauftendenzen, Aggressivität, psychomotorischer Unruhe, Vereinsamung, etc. entgegengewirkt werden.

Behandlungspflegerisch stehen Tracheostoma- , Katheter- ,PEG- , Wundversorgungen an, dazu Einmalkatheterisieren, Absaugungen, sc- Infusionen und Injektionen, BZ-, RR- und Pulskontrolle, Sondenkost/ Flüssigkeitsverabreichung mit Bilanzierung und was es sonst noch so gibt auf dem Programm.

Visiten müssen wir mit den Haus-. bzw. Fachärzten selber vereinbaren, immer mitgehen und dokumentieren; Rezept- und Medikamentenbestellungen werden selbstverständlich von uns geauso gemacht, wie fachärztliche Untersuchungen, bzw. KH- Einweisungen von uns eingeleitet werden, natürlich kümmern wir uns auch um die Bestellung der Krankentransporte und die erntsprechendern Überweisungs- und Transportscheine.

Ganz nebenbei sorgen wir auch für die Stations- und Umfeldpflege, diverse Haustiere und den Tagesablauf unserer Bew., inclusive der Einleitung logo-, ergo-, physiotherapeutischer Maßnahmen.

Und natürlich aktualisieren wir die Pflegeplanung regelmäßig.
Geht also - ist sicherlich stressig - aber geht.
Damit reduziert sich das scheinbare Problem auf die ebenso einfache wie unbequeme Frage: Wollen Sie das leisten?

Gruß, Altenpflegel
 
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practocless

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@Altenpflegel. Wollen sie das leisten???? Dein Beitrag wirkt auf mich provokativ. ArebicoMassage arbeitet auf einer Operativen Station. Der Arbeitsaublauf ist dort komplett anders als in einen Pflegeheim. Und ich will hier von niemanden die Arbeit abwerten! Wenn du schon mal auf einen Operativen Abteilung gearbeitet hast und 5-8 OP´s am Tag zu versorgen hast ist das was anderes, diese Patienten müssen Überwacht werden. Ich will niemanden zu nahe Treten aber stelle diese Frage: Sind eure Patien den adäquat versorgt? KH und Pflegeeim sind unterschiedliche Bereiche mit verschiednen Schwerpunkten. Wenn Aerobic Massage sagt er hätte keine Zeit die Pflegeplanung zu schreiben gehe ich davon aus das es das leisten will!!! Im Pflegeheim ist die Liegezeit der Patienten länger als im Krankehaus. Also ist der Aufwand mit der Pflegeplanung geringer.
 
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Katshke

Altenpflegel, ich bin nicht stolz, dass wir Altenpflege unter solchen Bedingungen betreiben. Hast Du denn das Gefühl, den Menschen gerecht zu werden, die Du pflegst und die im Heim leben, d. h. sie können aus diesem Alptraum Fließbandpflege nicht aufwachen und nach Hause gehen?

Sich früher oder später ins Burn out zu arbeiten oder abzustumpfen kann ja wohl nicht das Ziel sein.
 
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Allround

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Hallo Practocless,

ja so ähnlich hätte ich auf den Beitrag von Altenpflegel auch geantwortet. Schön, dass du das genauso siehst. :thumbsup2:

85-jährige Patienten/innen, die eine VN bekommen haben, brechen machmal danach "wie ein Kartenhaus zusammen", auch wenn sie relativ selbstständig morgens auf Station gekommen sind.

Dazu entstehen plötzliche Einschränkungen in der Mobilität, diesen Verlust der Selbstständigkeit sind sie nicht gewohnt. Dann natürlich Schmerzen. Verordnungen. Usw.

Nicht vergessen: der ständige Telefonterror:tele: und das obligate "Alles schnell mal liegenlassen, damit der Chirurg keine Sekunde im OP unbeschäftigt sein muss.." :nono:

Dann die Anästhesisten, die schon schlechte Laune bekommen, wenn das EKG oder der Quick nicht "Piep, hier bin ich rufen!" rufen. :spinner:

Dann die tägliche Hatz nach irgendwelchen Bildern!

Plötzliches Umschieben, weil plötzlich neue Regeln gelten...:angry:

Sobald die Wunde erstverbunden ist, meist am 2.Pop, wird u.U. eine Röntgenkontrolle gemacht und dann wird zügig entlassen. Amb. PD's kennen sicher Beispiele dafür.

Ich denke, Standardpflegeplanungen könnten eine Kompromisslösungen darstellen.

Bei einer Verweildauer von 3-4 Tagen ist mit diesem Personalschlüssel an individuelle Lösungen nicht zu denken.

Ich freue mich immer sehr, wenn unsere Patienten mit den Worten: "Es war schön bei Ihnen, hier ist man nicht nur eine Nummer und fühlt sich gut aufgehoben," nach Hause gehen. Dann ist die individuelle Betreuung angekommen. Das ist das auch wichtig.

Genauso schön finde ich es, wenn Pflegekräfte füreinander Verständnis aufbringen und nicht gegeneinander aufrechnen, was sie leisten.

Die Kälte auf unserem Planeten ist trotz Klimaerwärmung manchmal unerträglich. (Ingrid Noll in "Kuckuckskind)

LG, Allround
 
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Leni

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Hallo Allround
Standardpflegeplanungen sind eine gute Lösung.wir haben für unseren Pflegebereich eine solche erarbeitet und arbeiten seit einiger Zeit erfolgreich damit.Es war zuerst sehr zeitaufwändig.(ist es auch heute z.T. noch)doch man bekommt immer mehr Sicherheit und es gehen weniger Informationen verloren.Als Pflegende sind wir den Patienten gegenüber verpflichtet.eine sichere und qualitativ gute Pflege zu erbringen,dazu gehort meines Erachtens auch eine gute Pflegeplanung und eine adäquate Dokumentation.


L.G. Leni
 
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Fachkinderkrankenschwester /PA
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Altenpflegel

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Hallo zusammen :wink:,

ich entschuldige mich, da mein Beitrag tatsächlich als provokativ verstanden werden konnte.
Tatsächlich liegt es mir fern aufzurechnen oder zu provozieren. Mit der Erwähnung der gängigen Floskel "Wollen Sie das leisten", wollte ich lediglich die wahrscheinliche Reaktion der Führungsebene des Hauses simulieren, da das vollständige Aussetzten der Pflegeplanung letztlich nicht hingenommen werden kann.
Der Hinweis auf mangelnde Zeitresourcen wird m. E. weder KH- Aufsicht, noch MDK, noch KH- Führung sonderlich bewegen.

Gruß, Altenpflegel
 
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Hallo zusammen :wink:,

ich entschuldige mich, da mein Beitrag tatsächlich als provokativ verstanden werden konnte.
Tatsächlich liegt es mir fern aufzurechnen oder zu provozieren.
:thumbsup2: Danke, das ist tatsächlich bei mir falsch angekommen.

Schön wäre es auch, wenn der Initiator dieses Themas mal wieder was schriebe.

Im Zusammenhang mit der Belastungssituaion im Eingangsposting kann ich folgende Meldung euch zeigen:

29.09.08: „Katastrophale Arbeitsbedingungen gefährden Pflegende und Patienten“Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) warnt davor, dass viele Pflegende durch Arbeitszeitverdichtung völlig erschöpft seien. Die Pflegebranche verzeichne die höchsten Zuwachsraten psychischer und psychosomatischer Erkrankungen der Mitarbeiter. Katastrophale Arbeitsbedingungen gefährdeten Patienten und Personal. Nun müsse die Politik Farbe bekennen, was ihr eine gute Gesundheitsversorgung wirklich wert sei. Die Mitarbeiter in den Krankenhäusern erwarteten, dass ihr Einsatz endlich anerkannt und wert geschätzt werde, schreibt der DBfK in einer Pressemitteilung. Dafür bräuchten die Kliniken mehr Geld, als ihnen bisher zur Verfügung stehe. Das jetzt von der Politik in Aussicht gestellte Trostpflaster sei bestenfalls ein Anfang, löse die Probleme aber nicht.
„Der Alltag in deutschen Kliniken ist zu einem Risiko für Mitarbeiter und Patienten geworden“, sagt Johanna Knüppel, DBfK-Referentin für den Bereich Krankenhaus. „Durch jahrelangen Pflegepersonalabbau bei gleichzeitig drastisch gestiegener Arbeitsverdichtung hat sich die Qualität der Versorgung deutlich verschlechtert. Die fachliche Sorgfalt und Zuwendung in der Betreuung der oft schwerstkranken Patienten bleibt auf der Strecke. Qualifizierte und hoch motivierte Pflegekräfte, die mit großem Einsatz über Jahre die Folgen der Sparpolitik kompensiert haben, halten nun den enormen Dauerbelastungen nicht mehr stand. Sie werden selbst krank und ziehen sich resigniert zurück.“
29.09.2008
(Newsletter Bibliomed Verlag)

Resignation! Keine Kraft mehr! Krankheit! Das ist für Pflegekräfte keine Grundlage dafür, sich noch mehr abzuverlangen und bisher brachliegende Aufgabenfelder zu erschließen. Glücklich und besser dran sind dann die Häuser, die ihre Hausaufgaben diesbezüglich schon eher gemacht haben. Und damit meine ich eben gerade, dass die KH-Führungen die notwendigen Voraussetzungen schaffen müssen, rechtzeitig, damit ihre Häuser alle professionellen Anforderungen auch mit kappen Ressourcen gut erfüllen können. Jetzt, wo alle am Limit sind, nur zu fordern, das ist keine faire Lösung.

Leni, an so eine Lösung denke ich auch. Da bei uns noch kein Mensch nach einer Pflegeplanung gefragt hat, fällt es mir schwer, den Anfang zu finden. Der berühmte Schweinehund...und sonstige Belastungen :teergrube , s.o.

LG, Allround
 
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AreciboMessage

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Also herzlichen Dank für Eura Antworten, das ist alles sehr interessant. Unsere PDIR(Pflegedirektion)ist sich meiner Meinung nach sehr wohl bewusst, das eine korrekte PP bei unseren Pat. wunschdenken ist. Vor ein paar Monaten hat sie uns mal gesagt, das wir gan dringend bei den Pat. PP machen müßen, und das sie das mit Dienstanweisung offiziel an uns weiterleiten werden. Aber bis jetzt ist keine Dienstanweisung gekommen, ich denke die PDIR ist einfach froh, wenn der Laden läuft und die haben auch ein wenig "angst" vor unserer reaktion, falls doch ein dienstanweisung kommen sollte. Zur Altenpflege, ich habe lange zeit, nebenbei auch noch in einem Pflege und Altenheim gearbeitet, und natürlioch ist die Arbeit, welche dort geleistet wird nciht weniger wert als die in einer Klinik. Doch der größte unterschied, den ich erfahren habe ist folgender, Im Altenheim ist man zwar auch im Stress, aber man hat überwiegend Zeit, eine Aufgabe nach der Andern zu erledingen, Schrit für Schritt sozusagen.
Bei uns operativen Stationen bzw akutkliniken, muß man ja ständig alles stehn und liegen lassen, weil man 4 Dinge gleichzeitig machen muß. Ein Beispiel, das wirklich schon gefährlich ist, wie ich denke. Wenn wir essen Austeilen im Spätdienst. Wir sind ja nur 2 ex im S-Dienst. Und einer Verteilt das essen, der andere ist entweder mit neuaufnahmen, oder op fahreten, oder Untersuchungsfahrten beschäftigt.
Wenn ich also z-b alleine das Abendbrot verteile, dann bin ich grad in einem Zimmer(3 bett zimmer) wo ältere, frisch operierte liegen. Ich bin also bei einer Pat das essen am zurecht machen, und die 2 anderen Pat. melden sich, weil beide auf die Toilette müssen. Eigentlich sollten wir die Pat zum WC mobilisieren, aber mach das mal mit über 80Jährigen pat. Das ist unglaublich zeitaufwenidig, und da wir zum essenausteilen max. 90 minuten zeit haebn, weil der wagen dann wieder abgeholt wird, ist es einfach unmöglich, mit solchen pat zum Wc zu"gehen". Die Mobilisaton ist extrem anstrendeng und zeitaufwenig, da die pat ja durch ihre Multimorbidität und ihre Op sehr sehr unbeweglich sind. wir müßen sie praktisch auf den WC-Sthul hebn, zum wc fahren, auf das WC heben, dann wieder Zurück. Jedenfalls ist das zeitlich nciht drin, daher bekommen die Pat in solche einer Situation die "Bettpfanne".
Ds. heisst, ich, oder meine kollege, muüßen gleichzeitig, abendbrot austeilen, essen anreichen und vorbereiten, und auch noch die mitpat. bei der Ausscheidung unterstützen. Ich finde da haben wir die unterste Sproße der Hygieneleiter schon weit unterschritten. Auch wennman sich gründlichschst, die Hände wäsche, um wieder Essen verteilen und anreichen zu können. Dass passiert ja nicht nur bei einem zimmer, sondern bei fast jedem. Ältere leute. müßen irgendwie immer dann auf die Toilette, wenn sie grad gegesen haben. das ist also nur ein beispiel, was wir alles gleichzeitig machen müßen...
 
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Hallo AceriboMessage,

schön, dass du dich gemeldet hast! :thumbsup2:

Die Dienstplanung 4 im FD und 2 im SD :ermm: hat mich schon im Eingangsposting erstaunt!

Habt ihr einen Hol- und Bringedienst, der zu den Fahrten dazugerufen werden kann?

Bei 6 im Tagdienst würde ich die Konstellation 3 vormittags, 3 nachmittags bevorzugen, wobei ich den 3. Nachmittagsdienst ev früher als ZD kommen lassen würde, aber so, das er bis nach dem Abendessenabräumen anwesend wäre. Zumindest wenn ihr am Vormittag nicht noch einen Schüler/in oder so zusätzlich habt.

Bei dem hohem durchschnittlichem Lebensalter der Patienten/innen ergibt sich bestimmt auch die Situation, dass der eine oder andere von dem ND schon situativ günstig gewaschen werden kann. (Inkontinent, Übelkeit, Verwirrt, Unruhig, Schlaflos und wie du schon sagst: u.U. Dement)
Ansonsten kann der ZD ja auch noch waschen.

Weiterhin ist ein gute Absprache auch mit den Physiotherapeuten/in vorteilhaft. Das erleichtert das Waschen vormittags. Heißt, wenn die Mobilisation dort stattfindet, das mitausnutzen und den Pat anschließend am WB übernehmen und auch erst dann das Bett machen.

Arbeitet eure STL auch in der Pflege mit? Ich muss das generell, eben weil ich meistens die 3. Fachkraft im FD bin. (genauso Personalmangel) Wir arbeiten grundsätzlich lieber 3/3 als 4/2. (Wenn das OP-Programm mager auch 3/2.)
Anders kann man eine vernünftige Erstmobilisation und Versorgung am Nachmittag des OP-Tages doch gar nicht hinbekommen!

Vielleicht hab ich noch den ein oder anderen Tipp, frag ruhig, lG, Allround
 
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Bei so einem Großen Arbeitspensum wäre die Pflegeplanung meine geringste Sorge. Erst will ich die Patienten adäquat versorgen. Ich muss die OP´s ja auch gut beobachten können. Dies ist mit eurem Personal nicht zu schaffen. Das weiß eure PDL auch. Wenn sie es nicht tut ist sie entweder dumm oder naiv. Uberlastungsanzeige schreiben und dort auch auf die fehlende Zeit für die Pflegeplanung hindeuten. Allround hat recht. Lasst euch nicht ausnutzen!!! In erster Linie müsst ihr die Patienten versorgen, dannach erst den Schreibkram. Und ich denke ihr wärt dann auch nachdem ihr die Überlastungsanzeige geschrieben habt juristisch auf der sicheren seite!

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Practocless
Wieviele Übergaben macht Ihr pro Tag? Wieviele Leute, wieviele Minuten? z.B. 4 Leute 15 Min - 1 Stunde Zeit?
Was wenn bei jedem neuen Patienten eine Pflegeplanung gescheieben würde und die Kollegen sich morgens nur einlesen (Diagnose, Medis kontrollieren, Pflegeplanunegn - Arneitsbeginn) ohne sich zur Übergabe zu setzen? Wieviel Zeit würde gespart wenn anfangs eine Pflegeplanung geschrieben würde und der Patient nach seinen Bedürfnissen versorgt würde und man als Pflegende nicht immer nachfragen müsste bei Kollegen oder Patient?
Wir machen es so und ich empfinde die Patienten als entsprechend gut versorgt. Und man wird nicht zum Einzelkämpfer, wir sind zu Dienstbeginn gemeinsam im Stationszimmer, arbeiten direkt los, weil keine Übergabe und tauschen uns beim vorbereiten von Medis etc. bei Fragen aus.
Bei Visiten oder Nachfragen habe ich schriftliche Infos der Kollegen, das erleichtert vieles.
Am besten natürlich im Bezugspersonensystem.

Gruss
HL
 
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Also herzlichen Dank für Eura Antworten, das ist alles sehr interessant. Unsere PDIR(Pflegedirektion)ist sich meiner Meinung nach sehr wohl bewusst, das eine korrekte PP bei unseren Pat. wunschdenken ist. Vor ein paar Monaten hat sie uns mal gesagt, das wir gan dringend bei den Pat. PP machen müßen, und das sie das mit Dienstanweisung offiziel an uns weiterleiten werden. Aber bis jetzt ist keine Dienstanweisung gekommen, ich denke die PDIR ist einfach froh, wenn der Laden läuft und die haben auch ein wenig "angst" vor unserer reaktion, falls doch ein dienstanweisung kommen sollte. Zur Altenpflege, ich habe lange zeit, nebenbei auch noch in einem Pflege und Altenheim gearbeitet, und natürlioch ist die Arbeit, welche dort geleistet wird nciht weniger wert als die in einer Klinik. Doch der größte unterschied, den ich erfahren habe ist folgender, Im Altenheim ist man zwar auch im Stress, aber man hat überwiegend Zeit, eine Aufgabe nach der Andern zu erledingen, Schrit für Schritt sozusagen.
Bei uns operativen Stationen bzw akutkliniken, muß man ja ständig alles stehn und liegen lassen, weil man 4 Dinge gleichzeitig machen muß. Ein Beispiel, das wirklich schon gefährlich ist, wie ich denke. Wenn wir essen Austeilen im Spätdienst. Wir sind ja nur 2 ex im S-Dienst. Und einer Verteilt das essen, der andere ist entweder mit neuaufnahmen, oder op fahreten, oder Untersuchungsfahrten beschäftigt.
Wenn ich also z-b alleine das Abendbrot verteile, dann bin ich grad in einem Zimmer(3 bett zimmer) wo ältere, frisch operierte liegen. Ich bin also bei einer Pat das essen am zurecht machen, und die 2 anderen Pat. melden sich, weil beide auf die Toilette müssen. Eigentlich sollten wir die Pat zum WC mobilisieren, aber mach das mal mit über 80Jährigen pat. Das ist unglaublich zeitaufwenidig, und da wir zum essenausteilen max. 90 minuten zeit haebn, weil der wagen dann wieder abgeholt wird, ist es einfach unmöglich, mit solchen pat zum Wc zu"gehen". Die Mobilisaton ist extrem anstrendeng und zeitaufwenig, da die pat ja durch ihre Multimorbidität und ihre Op sehr sehr unbeweglich sind. wir müßen sie praktisch auf den WC-Sthul hebn, zum wc fahren, auf das WC heben, dann wieder Zurück. Jedenfalls ist das zeitlich nciht drin, daher bekommen die Pat in solche einer Situation die "Bettpfanne".
Ds. heisst, ich, oder meine kollege, muüßen gleichzeitig, abendbrot austeilen, essen anreichen und vorbereiten, und auch noch die mitpat. bei der Ausscheidung unterstützen. Ich finde da haben wir die unterste Sproße der Hygieneleiter schon weit unterschritten. Auch wennman sich gründlichschst, die Hände wäsche, um wieder Essen verteilen und anreichen zu können. Dass passiert ja nicht nur bei einem zimmer, sondern bei fast jedem. Ältere leute. müßen irgendwie immer dann auf die Toilette, wenn sie grad gegesen haben. das ist also nur ein beispiel, was wir alles gleichzeitig machen müßen...
Was würde passieren wenn Du vorschlägst, dass gut eingewiesene Hilfskräfte, die weniger kosten als Du (und es evtl engagierter machen, da DU dies sicherlich nicht als deine Berufung ansiehst?), das Essen bestellen, austeilen, abräumen etc.?

Gruss HL
 
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Altenpflegel

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Hallo zusammen,

@ HL2917:
Was würde passieren wenn Du vorschlägst, dass gut eingewiesene Hilfskräfte, die weniger kosten als Du (und es evtl engagierter machen, da DU dies sicherlich nicht als deine Berufung ansiehst?), das Essen bestellen, austeilen, abräumen etc.?
2 Examinierte und eine Hilfskraft wären besser, aber teurer - wird also nicht bewilligt. 1 Ex. plus Hilfskraft reichen nicht, da die Ex. die Hilfskraft notgedrungen kontrollieren muß - dafür aber reicht die Zeit nicht, erst recht nicht, wenn sie nicht mal für die Pflegeplanung reicht. Muß dann wohl bei 2 Ex. bleiben.

Was wenn bei jedem neuen Patienten eine Pflegeplanung gescheieben würde und die Kollegen sich morgens nur einlesen (Diagnose, Medis kontrollieren, Pflegeplanunegn - Arneitsbeginn) ohne sich zur Übergabe zu setzen?
Einerseits ist die Übergabe meines Wissens Pflicht, andererseits bleibt nach meiner Erfahrung wenig Zeit bei Dienstbeginn eine komplette Pflegeplanung zu lesen. Und was macht ein Kollege, der nach Krankheit oder Urlaub wieder in den Dienst kommt - 14 Pflegeplanungen lesen? Dann kommt er in diesem Antrittsdienst wohl nicht mehr zum Arbeiten.

@ AreciboMessage:
Ältere leute. müßen irgendwie immer dann auf die Toilette, wenn sie grad gegesen haben.
Hat absolut nix mit alten Menschn zu tun - sogenannter gastrointestinaler Reflex, umgangssprachlich: "vom Tisch zum Wisch". Jüngere Menschen können das lediglich besser kontrollieren.

Im Altenheim ist man zwar auch im Stress, aber man hat überwiegend Zeit, eine Aufgabe nach der Andern zu erledingen, Schritt für Schritt sozusagen.
Schöner Schein: bereits der dargestellte Arbeitsablauf läßt ein Schritt für Schritt arbeiten nicht zu. Noch schöner wird´s in folgender realen Situation: 3 Bew. werden Mitwochs vormittags aus 3 verschiedenen KH´s entlassen und treffen gegen 11.30 h auf dem WB ein - wobei klar ist, daß Altenheime keine Ärzte haben und Arztpraxen Mittwoch nachmittags generell geschlossen sind.
Alle 3 Bew. sind postoperativ zu versorgen (Bandscheiben- OP, Gallenblasen- und Tumorentfernung am Kopf), 2 der 3 Bew. sind MRSA- positiv. Kein Hausarzt erreichbar, kein Anordnung der neuen Medikmente oder Verbände - keine Anordnung der MRSA- Versorgung.
Eine gemächliche Schritt für Schritt- Versorgung wäre wirklich ein Traum.

Damit soll nicht verglichen, sondern festgestellt werden, daß Pflege in allen Bereichen überlastet wird; dennoch kann die Pflegeplanung (als Herzstück der Pflege) nicht dauerhaft ausgesetzt werden - das geht 1000 %ig schief.

Freundlicher Gruß, Altenpflegel
 
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Was wenn bei jedem neuen Patienten eine Pflegeplanung gescheieben würde und die Kollegen sich morgens nur einlesen (Diagnose, Medis kontrollieren, Pflegeplanunegn - Arneitsbeginn) ohne sich zur Übergabe zu setzen?
Hallo HL2917 (hat der Nick was mit Heimleitung zu tun?)!

Was du da geschrieben hast, das ist für eine akute Chirurgie so unrealistisch, dass ich die Vermutung habe, dass dein Bereich ein komplett anderer ist.

Ich hoffe, ich muss nicht auch noch erklären, warum das unrealistisch ist..:blushing: .

Erstaunte Grüße von Allround
 
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practocless

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@ HL 2917
Ich kann keine genauen Angaben mehr darüber machen ob eine Pflegeplanung die Übergabe verbessern würde, ich arbeite ja jetzt auf einer ZNA. Aber meiner Erfahrung nach würde es zu keiner Zeitersparniss führen. Ich habe eher die Erfahrung gemacht das morgens die Diagnose, OP, ect. angegeben wurde, außerplanmäßige Medis, Allergien und Pflegestufe (A1, A2, A3). Das reichte in der Regel. Erfahrende Pflegekräfte sehen recht schnell wie sie einen Patienten versorgen müssen. Soll nicht heißen das eine Pflegeplanung unnötig sei, aber die realität im Akut KH ist nun mal so das die Patienten selten länger als eine Woche auf Station bleiben. Bei der Aufnahme ist schon recht schnell klar wo der Pat. Hilfe Braucht. Standardisierte Pflegeplanungen könnten da helfen. Individuell sind die naürlich nicht.
 
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@ HL2917:
2 Examinierte und eine Hilfskraft wären besser, aber teurer - wird also nicht bewilligt. 1 Ex. plus Hilfskraft reichen nicht, da die Ex. die Hilfskraft notgedrungen kontrollieren muß - dafür aber reicht die Zeit nicht, erst recht nicht, wenn sie nicht mal für die Pflegeplanung reicht. Muß dann wohl bei 2 Ex. bleiben.
Also warum musst Du die Hilfskraft kontrollieren? Wenn Sie alles rund um Essen und Trinken (Hotellerie), Betten machen, Bestellungen etc. autark bei sich hat ist sie auch verantwortlich - ich sehe das nicht als pflegerische Aufgabe. Und die Hilfskraft könnte doch z.B. nur zu den Essenszeiten arbeiten, vielleicht insgesamt 5 Stunden am Tag? Müssen ja nicht 8 sein?

Einerseits ist die Übergabe meines Wissens Pflicht, andererseits bleibt nach meiner Erfahrung wenig Zeit bei Dienstbeginn eine komplette Pflegeplanung zu lesen. Und was macht ein Kollege, der nach Krankheit oder Urlaub wieder in den Dienst kommt - 14 Pflegeplanungen lesen? Dann kommt er in diesem Antrittsdienst wohl nicht mehr zum Arbeiten.
Eine Übergabe Pflicht? Davon habe ich noch nie gehört. Und ich kann aus meiner Erfahrungen sagen, dass ein einlesen meist effizienter ist als eine mündliche Übergabe. Ausserdem muss man die Pflegeplanung nur einmal schreiben, aber rechne mal 3 Rapporte pro Tag a 3 Personen a 10 Minuten aufs Jahr hoch? Mit dieser Zeitdifferenz kann man ein paar Stellenprozent einsparen.
Unsere Philosophie von Pflegeplanung ist quasi eine "Bedienungsanleitung" für den Patienten, kurz, klar - halt ein Arbeitsplan. Ein Umfang wie in einer Diplomarbeit darf natürlich nicht sein, ist aber auch nicht sinnvoll. Erstellen für einen Patienten dauert bei uns etwa 10 Min.
Und im Pflegeheim ändern sie sich sicherlich nicht allzu schnell?

Gruss HL
 
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Hallo,

wenn 3 was nacheinander lesen, dann dauert das 3x solange, wie wenn einer den 3en dasselbe vorliest. :innocent:

Um zu wissen, was eine Pat mit bestimmter OP am ersten Pop z.B. kann, dazu braucht's bei erfahrenem Personal keine PP. Dann reicht kurz Alter, soundsovielter Pop, und kurze Erläuterung, wie z.B "ist schwerhörig", "kommt mit UAG nicht zurecht und benutzt Gehwagen", usw.

Außerdem brauchen MA eine unterschiedliche Ansprache ihrer Eingangskanäle.
Manche müssen's erzählt bekommen, andere müssen sich dabei Notizen machen. Müssten alle lesen, dann muss das Ergebnis nicht deshalb besser sein.

An Zeitersparnis kann ich im Akutbereich nicht glauben.

Scheint eher eine Lösung für Langzeitbereich zu sein.

Allround
 
Qualifikation
Stationsleitung Krankenschwester
Fachgebiet
Interdisziplinäre Station
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