Sonstiges Katecholamine

C

corazon

Neues Mitglied
Basis-Konto
0
89075
0
Hallo liebe PA's,
Bei uns auf der Neointensiv herrscht ziemliches Chaos weil einfach die Standards fehlen und viele unterschiedliche Arbeitsweisen herrschen
( durch Zeitarbeitleute, Aushilfen, Krankenpflege,... )
Es soll wieder mal ein einheitliches arbeiten stattfinden und daher wurde eine Arbeitsgruppe in die Welt gerufen.
Im kommenden Thema geht's um die Katecholamine.
Habt ihr Standards dafür?
Was mit was laufen darf. Wie hängt ihr um? Überlappend ?
Wäre über euer Input sehr dankbar!
Liebe Grüße
 
Qualifikation
Kinderkrankenschwester
Fachgebiet
Intensivstation
P

Putze

Mitglied
Basis-Konto
Hallo corazon,
ich kann jetzt nur für die erwachsenen Intensivipatienten sprechen.Bei uns war es auf der Intensivstation und Anästhesie Standard,daß Katecholamine immer separat liefen,bei liegendem ZVK(Mehrlumenkatheter) immer über den proximalen Schenkel.Vorn am MLK wurde kein 3 Wegehahn angeschlossen,um zu vermeiden,daß versehentlich über den Katecholaminschenkel Medikamente gespritzt wurden oder Infusionen angehängt wurden.Alle Perfusorleitungen wurden mit genormten Aufklebern beklebt,um immer den absoluten Überblick zu haben.Wir haben Katecholamine immer im sogenannten "Doppelwhopper" laufen lassen.Als Beispiel:der Arterenol 5mg Perfusor läuft auf 10ml/h und im Nebenschluß Arterenol 5mg per kurzer Leitung und 3-Wegehahn verbunden mit derselben Perfusorleitung auf 0,1ml/h.Wenn eine Perfusorspritze mit der hohen Laufgeschwindigkeit leer war,konnte der Perfusor mit der Laufgeschwindigkeit 0,1 schnell hochgestellt werden auf 10.Die leere Perfusorspritze wurde dann gewechselt(dabei den 3-Wegehahn kurz nach außen zudrehen,um Bolusgaben zu vermeiden).Damit gingen Wechsel relativ gut ohne größere RR-Schwankungen.Wurde ein neu gelegter MLK mit Katecholaminen bestückt,haben wir diese überlappend über beide Katheter laufen lassen,bis der Schenkel des neuen Katheters gefüllt war.Dieses erforderte ziemliches Fingerspitzengefühl,um sowohl RR-Abfälle als auch massive RR-Anstiege und Herzfrequenzveränderungen zu vermeiden.Absolut vermieden werden sollte es,das Niveau des Perfusors zu verändern.Hängt der Perfusor wesentlich höher oder niedriger ,kommt es schon zu kleinen Veränderungen der Laufkontinuität,die erhebliche Konsequenzen haben können.
Bei kleinen Kindern sind sicher die Laufgeschwindigkeiten andere und andere Konzentrationen nötig,somit kann ich mich hier nur auf Erwachsene beziehen.
Viele Grüße
 
Qualifikation
Fachkrankenschwester für Anästhesie und Intensivpflege
Fachgebiet
Ambulante Intensivpflege
Weiterbildungen
Fachkrankenschwester für Anäshesie und Intensivpflege Praxisanleiterin Pflegeexpertin im Schmerzmanagement stellv.PDL
S

SchwesterT.

Hallo Corazon,
wir machen es so wie Putze.Ich arbeite auch auf ner Erwachsenen ITS.
 
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.