Kanzlei: Widerspruchsbegründung an das Gericht

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Mit etwas Verspätung hier unsere eingereichte Begründung des Widerspruchs, nebst zugehörigen Stellungnahmen und eidesstattlichen Versicherungen (als angehängte PDF-Dateien).

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Christian Kröhl

Christian Kröhl

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Es versteht sich, dass die in EV3 und EV5 angesprochene Weitergabe von IP-Adressen oder anderen identifizierbaren Angaben zu keiner Zeit stattgefunden hat. Der Geschäftsführer wird sich vor Gericht hierzu erklären müssen, wie er eine solche unwahre Tatsachenbehauptung aufstellen kann und wie er an die IP-Daten gelangt sein will.
 
Morbus Bahlsen

Morbus Bahlsen

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Da bin ich mir relativ sicher, denn heut bei einer Unterhaltung über das Thema hier, hat eine Freundin, die bei der Krankenkasse arbeitet und davor bei der Rentenversicherung tätig war, noch einen ganz anderen möglichen Sachverhalt in den Raum geworfen. Vielleicht ist der Ein oder Andere schon selber drauf gekommen, beim Thema: Belastung des Überstundenkontos bei Krankheit, statt Lohnfortzahlung.
 
Christian Kröhl

Christian Kröhl

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Darauf wurde auf Seite 4 und 5 der Widerspruchsbegründung doch sogar extra hingewiesen, Morbus Bahlsen.
 
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inesanna

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Arbeitgeber haben doch auch immer noch die Möglichkeit sich einen gewissen Teil der entstandenen Kosten bei Krankheit der Mitarbeiter von der Krankenkasse zurück zu holen. Meines Wissens nach kommt das auf die geschlossenen Verträge an......oder liege ich mit meiner Vermutung total daneben?
 
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Ausbilder_Tom

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Es gibt eine Pflichtversicherung für Arbeitgeber, die nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigen, durch das Aufwendungsausgleichsgesetz. Sinn des Gesetzes ist, kleine Betriebe vor finanzieller Überlastung zu schützen, weil solche Betriebe durch die Erkrankung von Mitarbeitern viel stärker belastet werden, als große Betriebe.
(siehe dazu beispielsweise: Umlage U1 – Wikipedia)

Wenn sich natürlich ein Betrieb klein rechnet (beispielsweise dadurch, dass er viele kleine eigenständige Betriebe gründet und diese dann unter einer Holdingstruktur zusammenfasst), dann kann er diesen Vorteil auch nutzen und bis zu 80% der Lohnkosten aus dieser Versicherung zurück bekommen. Wer dann auch noch parallel das Überstundenkonto des kranken Mitarbeiters belastet (was ja per se schon laut Arbeitsgesetz verboten ist), der betreibt systematischen Betrug, weil er ja doppelt zugreift (bei der Versicherung und zusätzlich beim kranken Arbeitnehmer).
 
I

inesanna

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Ich weiß aus eigener Erfahrung, das es ehemalige Kollegen gibt, die es aus Angst vor Repressalien einfach hingenommen haben, das man ihnen im Krankheitsfall mal eben 160 und mehr Stunden vom Überstundenkonto gebucht hat.....Und wenn das in nur 5 von 10 Fällen funktioniert sollte man mal anfangen zu rechnen um welche Summen es hier geht, bei einem Unternehmen, welches mehr als 2000 MENSCHEN beschäftigt......Es ist eine Schande wie mit Mitarbeitern umgegangen wird, die sich für ihre Patienten verantwortlich fühlen, bereit sind viele Überstunden zu leisten....auf Urlaub verzichten usw.....und wenn es ihnen dann selbst nicht so gut geht......nun ja es ist ja bekannt was dann geschieht. Aber das alles ist nur mein eigenes, subjektives Empfinden......
 
I

inesanna

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Ich weiß allerdings auch, das Mitarbeiter denen dieses widerfahren ist, die sich gewehrt haben und mit rechtlichen Konsequenzen und der Gewerkschaft gedroht haben, ihre Überstunden ziemlich zügig zurück gebucht bekommen haben....das nur so als kleiner Tip am Rande:grin:
 
sistermercy

sistermercy

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Köln
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Hallo Christian,

vielen Dank für´s Veröffentlichen!
Mein AG bezahlt die Vorsorgeuntersuchung auch nicht. Jetzt werde ich ihm den Par. vorlegen :)

Eine Sache verstehe ich trotzdem nicht. Wie ist der besagte AG auf den AN im Forum gekommen?

Ich weiß dass man im www niemals anonym unterwegs ist und würde zB. meinen FB account nie mit dem Pflegeboard verknüpfen. Trotzdem möchte ich nicht unbedingt dass mein AG meine posts hier mitliest oder mir einen Strick daraus dreht :innocent: .

Ich drücke ganz feste die Daumen für die Gerechtigkeit und die freie Meinungsäußerung:super:
 
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