integrierte versorgung

stinkfisch

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heyho,

wie es aussieht, bekommen wir demnächst verträge für die integrierte versorgung.

das, was uns bisher darüber erzählt wurde, klingt sehr vielversprechend. nun würde mich interessieren, ob es schon erfahrungen in der praxis damit gibt- speziell im psychiatrischen bereich, denn die erfahrung zeigt ja doch, daß ncht alles gold ist, was glänzt....:wink:


neugierige grüße vom stinkfisch:eek:riginal:
 
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juttawa

juttawa

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AW: integrierte versorgung

hallo stinkfisch,

wir haben bereits mit einigen kassen iv-verträge, so zum beispiel mit der dak und etlichen bkk. die techniker und aok(nur im bereich schizo) kommen mit dazu.

die integrierte versorgung ist gold wert, weil sie die 4 monate regelversorgung übersteigt. sie zieht sich meist über 3 oder 4 quartale und es werden keine verlaufsberichte bei verlängerungen benötigt :)))

hinzu kommt eine intensivere wochenversorung. im schnitt zuverlässige 3-4 stunden und dies über monate. man kann viel erreichen in dieser zeit im bereich stabilisierung usw.

die statistik sagt zwar, dass im bereich depressionen keine "verbesserungen" im sinne von weniger klinikaufenthalten zu verzeichnen sind, aber im krankheitsbild psychosen dagegen deutliche fortschritte.

insgesamt hängt es aber auch davon ab, wie die einzelnen verträge aussehen!! für welche kassen bekommt ihr iv?

lg von jutta:eek:riginal:
 
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Fachkrankenschwester Psychiatrie
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psychiatrischer Fachpflegedienst
stinkfisch

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AW: integrierte versorgung

hallo jutta,

sorry, daß ich mich jetzt erst melde- bös viel stress zur zeit ;-)

mit welchen kasse die verträge geschlossen werden, weiß ich (noch) nicht.

da wir nicht nur die leistungen der psychiatrischen fachpflege anbieten, sondern auch die möglichkeit haben über die eingliederunghilfe abzurechen, bleiben die meisten unserer betreuten sowieso meist länger bei uns als 4 monate.
die meisten sind schwer chronisch krank und es geht hauptsächlich um die verhinderung einer heimunterbring. viele sind seit vielen jahren bei uns.

im rahmen der intergrierten versogung werden nun bei uns sogenannte "rückzugräume" eingerichtet, um betreuten in einer krise nach möglichkeit eine klinikeinweisung zu ersparen.
das klingt ja auch erst mal sinnig und gut- davon mal abgesehen wie und in welcher form diese rückzugräume personell besetzt werden, mal abgesehen.( ich für meinen teil kann z.b. wegen meiner kinder keine rufbereitschaft leisten.)
der geschäftsführer sagte uns nun in einer teamsitzung, daß mit der eröffnung dieser räume, jeder klinikaufenthalt verhindert werden soll, da der träger sonst "strafe" zahlen müsse.(??? hä-wie jetzt)

hinter diesem kleinen satz steckt für mich sehr viel druckpotential und ich kann mir auch nicht vorstelllen, daß es wirklich gut ist, auf grund von kostendruck, klinikaufenthalte auf deubel komm raus zu verhindern.

gibt es diese räume bei euch auch und wie läuft das dann, wenn es doch zur einweisung kommt?

morgendliche grüße vom stinkfisch :)
 
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kinderkrankenschwester
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ambulante sozialpsychiatrische fachpflege
stinkfisch

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AW: integrierte versorgung

da die amb. psy.pflege hier unten so versteckt ist, versuche ich mich bei den neuen beiträgen mal nach oben zu schieben, in der hoffnung, daß noch jemand was dazu weiß....


montägliche grüße vom stinkfisch :)
 
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