Inkontinenzeinlagen / Windeln

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S

sanne61

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17.04.2005
63563
Hallo,

ich hab mal eine Frage:
Hier in Hessen bekommt jeder Bewohner nur noch 40 Euro von der Krankenkasse für Inkomaterial.Ausserdem gab es da wohl so ein Rundschreiben, in dem Händler stehen, die mit der Krankenkasse zusammenarbeiten. Kennt jemand dieses Schreiben? Was hat es damit auf sich?Meiner Meinung nach ist das gar nicht machbar, mit 40 Euro pro Bewohner auszukommen.
Bei un s gibt es jetzt statt der Hartmann Windeln Nachts welche von Ko.......i, mit dem Resultat, das ständig die Betten nass sind, und der Wäscheverbrauch immens ansteigt, auch muss ich jetzt viel öfter wechseln....
Wie handhabt Ihr das? Kennt jemand eine gute Alternative zu Hartmann Windeln?
Ich hatte im Netz welche von Seni rausgesucht, aber meine GL meinte, selbst die wären zu teuer.
Kehren wir jetzt wieder zur Stoffwindel zurück?

Danke fürs lesen!
LG
Susi
 
Qualifikation
altenpflegerin
Fachgebiet
behindertenwohnanlage
SaarNadja

SaarNadja

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05.08.2006
66625
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Moin Susi!

Auch im Saarland gibt es von der KK für die Inkomaterialversorgung rund 40,00 €/Monat. Unsere Produkte beziehen wir von der FA Hartmann.
Ich denke, es ist eine Mischkalkulation:
BW die z.B. 2 Molimed Maxi am Tag brauchen, benötigen das Budget von 40,00 € bei weitem definitiv nicht.
Wir kommen mit unseren Kosten gut klar.
Habt ihr Pläne aufgestellt, welcher BW welches Produkt wie oft am Tag benötigt? (gibts von Hartmann mitgeliefert)
Hält sich jeder daran, oder wird einfach immer die dickste Einlage angelegt? (die natürlich am teuersten ist...)

Bei uns ist es echt prima organisiert!!

VG
Nadja
 
Qualifikation
PDL, Mentorin
Fachgebiet
stat. Altenhilfe
resedoma

resedoma

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03.01.2006
50000
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Guten Abend,
auch bei uns in Rheinland-Pfalz ist das Buget angekommen.
Leider zum Nachteil unserer Bewohner, aber unsere Leitung hat schnell reagiert. Es wurden Inko.Beauftragte eingesetzt und diese entscheiden mit den zuständigen Pflegekräften welche Einlagen und evtl. Klebehosen für den Tag und die Nacht geplant sind. Es werden Inko.Uhren aufgehängt (natürlich nicht sichtbar für Besucher:nono: ) und jeder hat sich daran zu halten.
Missbrauch wird *geahndet*...hihihi:eek:riginal:
Wir haben eine Firma die uns beliefert und mit der wird verhandelt wegen des Preises. Tagsüber werden vermehrt mit Netzhose und Einlage inc.Toi. Gänge eingesetzt, einige Bewohner auch Nachts. Und ein paar ausgesuchte Bewohner werden mit Klebehose und regelmäßige Intimversorgung versehen.
Wir kommen ganz gut rum, aber nasse Betten gibt es trotzdem (hat aber andere Gründe:mad_2: )......unser Haus hält die Summe und hat keine zusätzlichen Ausgaben. Einmalunterlagen dürfen nur noch 1 pro Nacht verwendet werden....es muss u. wird gespart .....leider auf Kosten der Bewohner(manchmal).:angry:
Aus Finanzieller Sicht des Hauses, muss es so gemacht werden, ansonsten würde jedes Unternehmen ins Minus laufen....
Also ich halte es für nicht schlecht, diese Umstellung, da sehr viele *nette Kollegen* lieber Einlagen oder Kebehosenwechsel gemacht haben und keine Toi.Gänge....( Ausnahmen bestätigen die Regel:innocent: (...bloß meiner Erfahrung nach) denn die Pflegezeit wird ja auch immer gerinner, kommt aber auf das jeweilige Haus an)

Schönen Abend noch...
Gruß resedoma
 
Qualifikation
Altenpflegerin, PA, WBL
Fachgebiet
Stationäre Altenpflege
Weiterbildungen
Tracheostomabeauftragte
Praxisanleitung, WBL
I

[email protected]

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12.08.2005
63154
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Hallo,

hattet ihr vielleicht schonmal eine Fortbildung in diesem Bereich? Die jeweiligen Firmen bieten diese für ihre Produkte an, um jeweils das Maximum aus den Produkten rausholen zu können, da es ja von Pflegekraft zu Pflegekraft eine andere Auffassung gibt wann eine Einlage genug gefasst hat, um diese zu wechseln.

LG Ivonne
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
resedoma

resedoma

Mitglied
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03.01.2006
50000
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Guten Abend....:eek:riginal:
ja wir hatten auch eine Fortbildung von der Firma....gut für das Unternehmen und schlecht für die Bewohner, :angry: denn nun wissen die *ganz fleißigen* Bienchen in unserem Haus, dass so eine Klebehose oder auch Einlage bis zu 2500 bis 3700 ml fasst.
Na ja so kann das Haus auch sparen ( und die entsprechende Kraft Zeit), wird sie halt drumm gelassen bis "sie" gefüllt ist!!! Ich hoffe ich brauche nicht nährer darauf eingehen.!!??:sick:
Es gibt gott sei Dank auch solche Pflegekräfte die damit umgehen können und dementsprechend planen.
Auch bei uns gibt es unterschiedliche Meinungen darüber was vertretbar ist!!!
Ich glaube immer noch an das Gute im Menschen und auf Veränderung!!!:wink:
Gruß resedoma
 
Qualifikation
Altenpflegerin, PA, WBL
Fachgebiet
Stationäre Altenpflege
Weiterbildungen
Tracheostomabeauftragte
Praxisanleitung, WBL
postoperativ

postoperativ

Mitglied
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01.04.2007
67551
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Hallo,
wir benutzen Hartmann Produkte.

WH werden bei uns nur zur Nacht (vereinzelt) angelegt. Der ND spricht sich immer mit dem Tagdienst ab. Klappt ganz gut. Wir haben im Schrank Schilder wer wann welche Einlage braucht. Wenn doch mal ein Bett nass ist liegt es meist am "nicht korrektem" sitz der Einlage. Am Tag werden vermehrt Toilettengänge gemacht.
Einmalunterlagen werden nicht benutzt, sondern waschbare Unterlagen.

Lieben Gruß - postoperativ -
 
Qualifikation
exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
Weiterbildungen
PDL, PA,TQB
I

[email protected]

Mitglied
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12.08.2005
63154
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Hallo,

ich glaube Resedoma hat mich falsch verstanden. Natürlich werden in solchen Fortbildungen gesagt und demonstriert wieviel Fassungsvermögen die verschiedensten Einlagen haben, das heisst aber nicht dass ich die Einlage immer bis zum Überlaufen am Bewohner lasse.
Ich tue sie nur nicht gleich wegwerfen, wenn etwas Urin reingelaufen ist.
Ich fand die Fortbildung dennoch gut, da man dort nochmal die richtige Anlegtechnik gezeigt bekommt, dann oft liegt es nicht daran, dass die Einlage nicht gewechselt wurde, wenn das Bett naß ist, sondern dass sie nicht richtig saß. Und man muß auch erstenmal rausbekommen welche Einlage die geeigneteste für dem entsprechenden Bewohner ist, wofür in der Regel die Inko.beauftragten zuständig sind.

LG Ivonne
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
resedoma

resedoma

Mitglied
Basis-Konto
03.01.2006
50000
Re: Inkontinenzeinlagen/Windeln

Liebe [email protected]
mein Text bezog sich nicht speziell auf dich...entschuldige wenn es so geklungen hat.:cry:
Dies war nur eine Feststellung und meine Erfahrung aus unserem und anderen Häusern (wie mir viele Kollegen mitteilten). Auch mir hat diese Fortbildung viel gebracht, wie z.B. Gebrauch von Einlagen und Netzhosen, Toi.Training, Anlegetechniken u.s.w.
Aber leider, leider hat das auch viele Vorteile für die nicht ganz so fleißigen *Bienchen*, denn man/frau wird ja zum sparen angehalten, durch die festen Inko.Sätze. Und hat somit eine gute entschuldigung für *SEHR* nasse Einlagen und Hosen. Es darf nicht zu viel verwendet werden, da die BW sonst zu zahlen müssen!
Und welcher BW kann sich dies noch leisten, da sie eh schon kaum Taschengeld haben....
Also verzeih bitte meine negative Einstellung.....habe leider nicht viel positive erlebt, wenn es um die Inko.Versorgung geht.
Gruß resedoma
 
Qualifikation
Altenpflegerin, PA, WBL
Fachgebiet
Stationäre Altenpflege
Weiterbildungen
Tracheostomabeauftragte
Praxisanleitung, WBL
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Pflegeboard.de

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05.07.2001
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