Atmung & Beatmung Inhalation bei Tracheostoma

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Juicy

Juicy

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14.06.2006
31832
:icon_wave Hallo ihr Lieben,
möchte unbedingt von euch wissen, welche Systeme ihr zum vernebeln /inhalieren von tracheotomierten Patienten nutzt.:confused:
Wir haben keins, das für Tracheostoma vorgesehen ist. Manchmal ist es schon schöner, wenn solche Patienten mal inhalieren könnten, damit man den zähen Schleim......, den man mit dem Absaugkatheter eh nicht rausbekommt, lösen kann. das wär schön für den patienten und wir müssten nicht immer mit dem Katheter rumstochern!!!:sad:
 
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S

Surrogat

Das hängt davon ab ob der Patient noch über eine Trachelakanüle verfügt oder ein definitives, chirurgisches Stoma mit evtl. Silberküle besitzt.

Im ersten Fall schliessen wir ihn z.B. an einen unserer BIRD-Respiratoren

http://www.med.uni-jena.de/pflege/fachkurse/ai/bilder/Kopie_von_birdm7.jpg

an und inhalieren ihn mit dem dazugehörigen Inhaltionssystem.
Ähnliches Schlauchsystem wie hier, mittel "Gänsegurgel" angeschlossen:

Bösch Sauerstoff

Diese Technik eignet sich a) durch die unterschiedlichen Triggerschwellen gut für verschiedene Stärke der Atemmuskulatur, sowie den Grad der Eigenständigkeit des patienten und man kann b) durch unterschiedliche Inspirationsdrücke einen Transport des Aerosols in
nahezu alle Lungenbereiche sicherstellen.
Es gibt natürlich sehr viel modernere Geräte......

Im zweiten Fall tut es natürlich ein handelsübliches Inhaltionsgerät, wie z.B. der PariBoy.
 
T

Tax77

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06.04.2006
23564
Hallo!

Wenn du auf einer Intensivstation arbeitest, finde ich es das einfachste den Patienten an die Maschine im CPAP-Modus zu hängen.Ob Evita oder andere Systeme,können tun sie es alle.Ansonsten finde ich die klassischen Systeme für spontane Patienten gut.Die kannst du denn einfach vor die Kanüle hängen(die mit der Maske).

Gruß Timo
 
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H

hedefrau

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08.08.2006
49661
Hallo,
beim Beatmeten Patieneten können wir über den Servo i mit dem Ultraschallvernebeler inhalieren lassen, klappt sehr gut und beim spontan atmenten Patienten über Kanüle geht es prima mit dem Inhalog/IPPB per Gänsegurgel.
 
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Batz

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15.05.2006
64625
Hallöle!:eek:riginal:
Wir haben einen Pari-Boy, da sind extra Aufsätze für Tracheostomas dabei.
Lg Batz:wink:
 
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Juicy

Juicy

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14.06.2006
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also....bei meiner Frage geht es um Patienten mit Spontanatmung. wir haben Inhaliermasken, aber die passen nicht auf die Tracheostomakanülen.deshalb haben wir eine Konstruktion gebaut aus Maske mit Konnektor von Gänsegurgel; ist zwar jetzt passend aber nichts für etwas wohlgeformte Patienten mit kurzem Hals, da es dann auf die Brust drückt......aber eine ganze Gänsegurgel zu nehmen ist natürlich eine klasse Idee!!! das werden wir auch gleich die Tage ausprobieren.Herzlichen Dank!!!
Ja Pariboy wär klasse aber ich bezweifle, dass wir den bekommen (Anschaffungskosten); daher müssen wir mit dem Vorlieb nehemn, was schon da ist, und da ist die Gänsegurgelmethode die beste.:thumbsup:
 
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Dirk Jahnke

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Moin,Moin


Bei Einsatz einer Gänsegurgel sollte man aber immer auf den Todraum achten. Ist ja doch eine kleines Giebelrohr und gerade bei schwacher Atempumpe kann das zu Problemen führen!

Nutze deshalb bei Verlängerung ein T-Stück an der TK oder wie schon beschrieben direkt eine klassische Inhalationsmaske für Druck bzw. Sauerstoffanschluss. Zum passen der Anschlüsse - muss ja auch nicht - Patienten Aufsetzen - feuchte Nase bzw. Schaumstoff aus dem Sprechaufsatz entfernen und Maske einfach vor der TK platzieren.
 
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Juicy

Juicy

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14.06.2006
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das mit dem Totraum stimmt wohl..... wir haben Feuchte Nasen mit der Öffnung zum Tracheostoma hin aber sonst nix weiter...nur noch die Möglichkeit, einen O2 Schlauch reinzustecken und die Inhaliermaske haben wir auch schon mal nur so vorgelegt. das Problem war aber: sie hielt nicht und die Vernebelung ging überall hin nur nicht zum Patienten. Das andere Problem : ist der Petient so auf O2 so angewiesen kann ich eh nur einen Vernebler dran machen, der mit O2 läuft bzw. eine Inhaliermaske anbringen, die auch hält.....ich hoffe es ist einigermaßen verständlich:cry:
 
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Dirk Jahnke

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Moin Juicy

Vielleicht meinen wir unterschiedliche Inhaliermasken. Nutzen dafür Einwegmasken, die genauso funktionieren wir reine O2 Masken. Nur halt mit Töpfchen zum vernebeln. Lassen sich über Druck oder O2 Anschluss nach Bedarf betreiben. Das Gummiband kommt dann halt um den Hals. Aber selbst in Seitenlage klappt das ganz gut - nur in Rückenlage folgt das Inhalat halt der Schwerkraft und "ertränkt" den Patienten. Deshalb weniger zu empfehlen.

Kann man den Patienten aufsetzen oder in Seitenlage Inhalieren lassen, geht das mit Töpfchen auch über ein T-Stück - System das z.B. an der Evita zum Vernebeln genutzt wird. Das System der Evita kann auch auch über einen Druck oder O2 Anschluss vernebeln!
 
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Juicy

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14.06.2006
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ja mit der Maske werde ich es nochmal probieren. wir beatmen mit dem bennett falls du ihn kennst, der kann es mit evita nicht aufnhemen :)
 
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