hilfe für mich!!

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spatz26

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ich fürchte dass ich in ein burnout syndrom gerutscht bin oder ist es vielleicht einfach nur eine depression mit privaten hintergründen....was auch immer...
ich fürchte ich werd grad zum alki...genau die leute wo ich immer gesagt hab dass ich sie nicht versteh....
meine meinung hat sich in den letzten wochen radikal geändert!!! alkohol ist fü rmich grad meine droge nach dem dienst oder an freien tagen um an nix denken zu müssen....
nervt mich aber total! weil besoffen will ich meinen freunden und der familie nicht gegenübertreten....zumal ich schon auf meine "fahne" angesprochen wurde...
ich will diese tatsache möglichst schnell ändern und das mögllichst ohne stationäre behandlung um meinen job nicht zu gefährden....denn so komisch das klingt...der hält mich am boden der tatsachen, da arbeite ich stunde um stunde und denk nur daran was ich als nächstes zu tun hab...
wie auch immer...vielleicht habt ihr einen tipp für mich wohin ich mich meldem kann...möglichst im südlichen raum von münchen....
ich danke euch schon mal im vorraus
lg spatz:blushing:
 
Qualifikation
krankenpflegerin
Fachgebiet
innere med. / septische chirurgie
Weiterbildungen
hygienebeauftragte und mittlerweile auf dem weg praxisanleiterin zu werden....
H

haduloha

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Hallo spatz26,

Du hast Recht: SO geht es nicht mehr.
Hole Dir Hilfe - gehe zum Hausarzt besorge Dir eine Krankschreibung und eine Überweisung zum Psychiater.
Schnell !!

Rest per PN

Gruß
haduloha
 
Qualifikation
Fachkrankenpfleger Psychiatrie
Fachgebiet
ambulante psychiatrische Pflege
Weiterbildungen
BAPP - Vorstand und Regionalgruppe Nord
H

Holzhacker

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Hi spatz26,

erst einmal Hut ab zu deinem Mut, dich hier zu offenbaren.
haduloha hat recht, zudem würde ich dir zu den anonymen Alkohlikern raten.
Versuche zusätzlich eine pschosomatische Reha zu bekommen.
Vielleicht bleibt die Sache dann geheim.

Ich kann verstehen, dass du deinem AG nichts sagen möchtest, aber manchmal läßt es sich nicht verheimlichen. Wie du ja schon erwähnstest, wurdest du schon daraufhin angesprochen. Manchmal ist der ehrlichste Weg der beste. Ich arbeitete in meiner langjährigen Tätigkeit mit einigen geouteten Kollegen.
Natürlich weis ich nicht, wie euer Klima unter den Kollegen und AG ist.

Es ist keine Schande abhängig zu sein!


Ich wünsche für dich den richtigen Weg und vor Allem viel Erfolg.

Liebe Grüße
Marie
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Psychiatrie
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dieKathi

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Hallo Spatz26,

ich denke, einen ersten Schritt raus aus deiner Situation hast du bereits getan, vielleicht sogar zwei:
- du hast deine Situation, die Abhängigkeit und Gefährlichkeit dessen erkannt und
- du schließt nicht die Augen davor, sondern sagst: Ich will da wieder raus! Helft mir.

Damit hast du, denke ich sagen zu können, ohne deine genauen Hintergründe zu kennen, gute Voraussetzungen, dass Hilfe wirklich das bringt, was du brauchst und wünschst: Vom Alkohol als Fluchtweg wieder los zu kommen und deine Schwierigkeiten gezielt angehen zu können. Immerhin weißt du ja, dass es da Dinge gibt, die du derzeit nicht anderes zu bewältigen meinst, als davor in Alkohol zu fliehen. Aber ich entnehme deinen Worten auch, dass du das ändern möchtest.

Dass du beim AG nichts sagen willst, verstehe ich sehr gut. Man weiß heutzutage doch nicht, wie das aufgenommen und mit welchem Grund dann evtl. eine Kündigung angestrebt wird.
Dass die Arbeit dir Halt gibt, verstehe ich ebenfalls sehr gut. Als ich einen Burnout hatte vor einigen Jahren war auch die Arbeit mit Ablenkung und Struktur das einzige, was mich aufrecht hielt. Als ich vom Arzt krank geschrieben wurde und nicht mehr hingehen durfte, bin ich erst recht abgerutscht und ein tiefes Loch gefallen.
Ich wünsche dir, dass dir das nicht so geht.

In der Nähe von München kenne ich mich leider gar nicht aus. Aber sicher gibt es dort auch die Möglichkeit, in Tageskliniken sich helfen zu lassen. Vielleicht wäre das ein gangbarer Weg? Allerdings habe ich damit nur ein klein wenig Erfahrung bezüglich Burnout und Depression, nicht was die Alkoholproblematik angeht.

Daher unterstütze ich den Rat von den anderen: Geh zu dem Arzt deines Vertrauens, schildere die Situation und lass dich zu einem kompetenten Psychiater überweisen. Der wird am besten wissen, was genau zu tun ist.
Und dort kannst du ja deine Ängste, aber auch deine Ziele genauso formulieren wie du es hier getan hast.

Ganz viel Erfolg und Glück, ich denke, du schaffst das raus.
dieKathi
 
Qualifikation
Wohnheimbetreuerin / Krankenschwester
Fachgebiet
Behindertenwohnheim
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romana

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Ostrach
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Lieber Spatz26 !

Ich schließe mich den Vorschlägen meiner Vorschreibern an und glaube auch, dass Du trotz Deines momentanen Tiefs ein starker Mensch bist und die Augen vor Problemen nicht verschließt !

Du hast erkannt, dass Du Hilfe brauchst, Du weißt nur nicht, wie.

Hier hast Du viele sehr gute Vorschläge und ich drücke Dir die Daumen, dass Du die Kraft findest, diese umzusetzen !
Hilfreich wäre vielleicht ein Freund oder Freundin, die Dich auf dem Weg begleitet.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft, Du schaffst das !

LG
Romana
 
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Krankenschwester
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Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
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Andreas N.

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Hallo Spatz24!
Was auch immer die von Dir angesprochenen Probleme sind, mit Alkohol kannst Du sie bestimmt nicht lösen.
Selbsthilfegruppen finden sich bestimmt, wenn Du ernsthaft ein Problem mit Deinem Trinkverhalten hast
Neben der Wirkung auf den Körper schleicht sich eine Verhaltensänderung ein, so dass Du alle Deine Probleme gelöst haben könntest und trotzdem weiter trinkst.
In dem Buch " Die Suchtfibel" von Ralf Schneider findest Du viele Antworten auf Fragen zu dem Thema.

Gruß Andreas
 
Qualifikation
Fachpfleger Psychiatrie
Fachgebiet
Dauerwohnheim für abhängigkeitskranke Menschen
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Andreas N.

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Sorry für die falsche Anrede, Spatz 26
Andreas
 
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Fachpfleger Psychiatrie
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Dauerwohnheim für abhängigkeitskranke Menschen
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suebran

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Hi,
also, du willst nicht stationär gehen. Habe gehört, es zieht einen sowieso nur noch mehr runter. Ich weiß es nicht. Hat man mir so gesagt. Aber du kannst dich auch ambulant therapieren lassen. Du musst nur jeden Tag dort erscheinen, bekommst für den einen Tag Tabletten, die dir die Sucht nehmen. Die haben halt Angst, man könne die Tabletten missbrauchen, wenn man eh schon Alki ist. Am nächsten Tag musst du wieder hin. Das geht so zwischen 4 und 8 Tagen, je nachdem wie heftig es ist. Jedenfalls verspürst du es nicht mehr, daß du aus irgendwelchen Gründen auch immer trinken musst. Stationär ist kein Muss! Es geht auch ambulant!
Hoffe, ich habe dir etwas geholfen. Die meißten wissen nichts anderes zu sagen, als zum Arzt zu gehen, der dich dann einweist. Also, kann man knicken! Zum Arzt musst du eh für eine Überweisung, aber wie gesagt, es geht auch ambulant und du kannst deinem Beruf weiterhin nachgehen.
LG
Sue :thumbsup2:
 
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