Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

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Sassenach

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Hallo Ihr Lieben Unbekannten.

Ich bin ungelernte AP Helferin und habe vor kurzem Angefangen als Dauerbeiwache in einem Dementenhaus zu arbeiten leider herrscht bei uns in der Nacht der Supergau und irgendwie weiß ich nicht wie ich mich jetzt verhalten soll.

Ich hatte letzte Woche meine erste Nachtschicht mit Kollegin A
  • Bew werden eingesperrt
  • Glocken werden gezogen
Kollegin B
  • Bew werden eingesperrt
  • Glocken werden gezogen
  • Inko wird doppelt angelegt
  • PFK geht schlafen- und animiert mich mich auch hinzulegen
  • Kollegin meint mehr als nötig wird nicht gemacht und bremst mich einstückweit bei meiner Arbeit aus (Desinfektionmittel neu machen, 2 Kannen Kaffeekochen und so kleinzeug)
Mit Kollegin b) hab ich schon versucht zu sprechen doch sie meinte was soll sie sich beim Dienst die Nerven kaputt machen so sind doch alle friedlich und durch Doppelte Inko muüste man sie beim 3. Durchgang nur rausnehmen und man könnte sich beim 2. Durchgang die Glocke sparen.

Ich weiß das das alles nicht rechtens ist und auch definitiv gar nicht geht, doch wenn ich jetzt das Gespräch mit der PDL suche...
a) hab ich mich ja selber schon strafbar gemacht
b) wie kann ich dann mit den Konsequenzen leben, was passiert mit den Kollegen bzw wie soll die Arbeit im Nachtdienst mit diesen Kollegen dann weiter gehen?

Ich brauch die Stelle bzw auch die Nachtzulage, zudem bietet mir das Haus die Möglichkeit nächstes Jahr berufsbegleitend die Ausbildung zu machen.

Das zieht alles so großen ärger mit sich wenn ich das melde, doch so kanns doch auch nicht ablaufen... :sad: bzw was gibt das erst für ärger wenn das so rauskommt.

Was würdet ihr tun?
Liebe Grüße
 
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josi83

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Zm Thema Glocken ziehen und Türen absperren: Ist klar eine Fixierung, wenn die Patienten in der Lage wären und den Antrieb haben das Zimmer zu verlassen, bzw. die Glocke zu betätigen. Eine Freiheitsberaubung ist nur in absoluten Notfällen möglich, wenn eine Notlage besteht, oder Selbst- bzw. Fremdgefährung vorliegt (mal ganz unjuristisch ausgedrückt) und in diesem Fall muss man besondere Sorgfalt walten lassen (z.B. engmaschige Kontrollgänge, Dokumentation etc.). Das scheint in deiner Beschreibung nicht der Fall zu sein.
Wie gehst du damit um: Wenn du auf Anweisung der PFK unberechtigter Weise Fixierungsmaßnahmen durchführst, bzw. wissentlich unberechtigte Fixierungsmaßnahmen der PFK tollerierst, kannst du große Probleme bekommen. Insbesondere, wenn irgendwas passiert. Denk mal an ein Feuer.
Das mit der doppelten Inkoversorgung ist sicherlich fachlich inkorrekt, aber nicht der wichtige Punkt deines Problems, genauso wie die sonstige Haltung deiner Kollegen gegenüber der Arbeit.
1. Maßnahme: Macht du deine Arbeit korrekt, keine Fixierungen etc, auch wenn die PFK es von dir verlangt. Mache auch die andere auf ihre Fehler aufmerksam.
2. Maßnahme: Dir wird wohl nichts übrig bleiben, als zu deiner PDL zu gehen. Du solltest ihr allerdings klar machen, dass es für dich sehr von Nachteil sein könnte, wenn du mit dieser Meldung in Verbindung gebracht werden würdest. Du könntest ihr eine unangekündigte nächtliche Visite vorschlagen, in der sie sich selbst von den Zuständen überzeugen kann. Das Risiko besteht allerdings, dass du mit der Meldung in Verbindung gebracht wirst, je nachdem wie geschickt du dich anstellst. Aber dir wird nichts übrig bleiben, da du dich auch mit schuldig machst, egal ob du die verantwortliche Kraft in der Nacht bist, oder auch nicht.
Ich kenne deine PDL nicht, weiß daher nichts über ihre Arbeitsweisen, daher
Du solltest deine Bedenken mit ihr ausführlich Besprechen, vielleicht schon, bevor du deine Anschuldigungen gegen deine Kollegen äußerst.
Du solltest dich nicht von Kollegen beobachten lassen, wenn du das Gespräch suchst.
Du solltest es definitiv von Angesicht zu Angesicht mit ihr klären und einfordern, dass du über ihre weitere Vorgehensweise informiert wirst.
Du solltest klären, dass du anonym bleiben willst und mit ihr klären, inwieweit sie dich dabei unterstützen will.

Es bedarf einer Menge Mut dieses zu tun, ABER
du stehst auf der richtigen Seite.
Kannst du diese Zustände mit deinem Gewissen vereinbaren, oder und mit deinem beruflichen Ethos?
Könntest du mit den Folgen leben, sollte etwas passieren?
Ich könnte damit nicht umgehen.
Ich wünsche dir viel Erfolg
 
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thorstein

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Hallo,

den Ausführungen von Josi kann ich voll und ganz zustimmen. Die Fakten sollten klar dokumentiert sein, also wer fixiert wann wen, bzw zieht die Glocke usw. Wichtig ist vorab eine Einschätzung, wie die PDL reagieren wird. Das Grundproblem ist ja die Beweislast. Solche Zustände sind ja nur möglich, weil die PDL keine Kontrollen macht.
Solltest du die PDL für unfähig oder gar korrupt halten, wäre der Schritt zur Heimaufsicht vielleicht sinnvoller.
Am Ende des Weges werden deine "KollegInnen" nicht mehr deine "KollegInnen" sein, entweder weil du dort nicht mehr arbeitest oder sie nicht mehr. Die Vorwürfe sind dafür zu gravierend. Entscheidend ist aber, dass du nicht mehr an Straftaten beteiligt bist! Kein Job der Welt ist es wert, dass man sich und andere einem solchen Risiko aussetzt.

grüsse
 
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josi83

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Die Idee von thorstein finde ich sogar noch sicherer, wenn du deine Anonymität wahren willst und somit den Job behalten, bzw. angenehm gestalten. Möglichereweise zumindest, wenn du nicht direkt damit in Verbindung gebracht werden kannst.
Aber ab jetzt ist wirklich wichtig: Mache deine Arbeit korrekt!
 
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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Hallo

ich würde an deiner, Stelle noch 1 oder 2 Wochen warten ob weitere Kolleginnen das auch so machen, und ist das so, scheint das in diesem Haus irgendwie zur "Tagesordnung" zu gehören und du könntest ggf. davon ausgehen, dass die PDL darüber Bescheid weiß.
Ist natürlich ein heisses Eisen und du würdest da eine Menge lostreten, deswegen solltest du schon handfeste Beweise vorbringen können, so blöd wie sich das an hört. Die Kolleginnen könnten ja auch alles abstreiten.

Es müsste eigentlich so sein, dass entweder die PDL (falls nicht involviert) oder jemand von der Heimleitung eine unangekündigte Kontrolle zu später Stunde durchführt.

Hinnehmen sollte man so etwas natürlich nicht, aber man sollte das sehr geschickt machen und auch damit rechnen, dass man selbst ggf. am Ende der Sache nicht mehr in diesem Haus arbeiten wird/darf.

Im Übrigen finde ich es, grob gesagt, eine Sauerei wie hier mit den Bewohnern verfahren wird.

Habe z.Zt. auch Nachtdienst auf einer Dementen-Station. Ein Bewohner ist sehr unruhig und läuft nachts immer durch die Gegend, wird auch aggressiv wenn es nicht so läuft wie er will. Als ich ihn endlich so weit hatte ihn ins Bett zu bringen, lag in seinem Bett die Zimmernachbarin, also raus aus dem Bett und in das ihre. Und in ihrem Bett lag dann die Zimmernachbarin.
Hat dann eine Weile gedauert bis ich jede(n) in seinem Bett hatte. Aber das gehört nun mal dazu und mir käme nie in den Sinn zu fixieren, Tür abzuschließen etc.

Wünsche dir viel Glück und triff die richtige Entscheidung.
 
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Sassenach

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Halli Hallo,

So fakt, ich werde nicht mehr für das Haus Arbeiten.

Nach absprache(inklusive Handschlag und unter den Augen einer Vertrauenswürdigen Kollegin) mit der Zweiten Beiwache bin ich dann doch zur PDL um auch andere gegebenheiten mit und über Kollegin A) zu besprechen, die eigentlich nicht tragbar sind, anschwärzen der Kollegin B hab ich gelassen da ich mit ihr gesprochen hatte und sie danach nicht mehr abgeschlossen hat usw.
Ergebnis:
PDL hat mit Kollegin A gesprochen> diese gibt das abschließen zwar zu, hat aber auch für die PDL plausible erklärung abgeliefert <kann ich nicht nachvollziehen
Die zweite Beiwache leugnet alles und hat auf einmal gar keine Probleme mehr mit Kollegin A.

Ich bin nun der Arsxxx weil ich irgendwelche lügen in die Welt setze und Kollegin A ja gar nicht so schlimm ist wie ich sie dargestellt habe.

Mal wieder wäre die Dewiese "Schlucken und ducken" besser gewesen....
das ist so unfair, man draut sich was zu sagen und ist danach doch der Verlierer.

Ich wünsch der PDL so viele böse sachen das ich mich gar nicht trau die alle hier zu schreiben.

Ich geh morgen auf ein Vorstellungsgspräch und danach, egal wie´s ausfällt, Kündigen.

So long
Sassenach
 
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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Ja, das ist immer eine schwere Entscheidung: wie macht man es richtig? Augen zu und durch oder mal die "Tatsachen" auf den Tisch. Leider ist man dann der Buhmann. Denke aber, du hast richtig gehandelt, denn irgendwie ist man ja auch seinem eigenen Gewissen verpflichtet - auch wenn es Ärger gibt.
Vielleicht sollte man solche Vorfälle einfach den Angehörigen stecken.

Bin froh, dass ich mit solchen Sachen nicht so oft konfrontiert werde und wenn ich was bemerke, was nicht richtig ist, mache ich auch den Mund auf, nur mit dem Vorteil: ich bin dann nach einiger Zeit wieder weg, mir kann man nicht kündigen oder irgendwelchen Ärger machen, höchstens mich nicht mehr buchen und das kann ich bei solchen Einrichtungen verschmerzen.

Dir drücke ich die Daumen...!!!
 
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Schokokeks

AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

ich finde es auch schlimm, wie in diesem fall mit bewohnern umgegangen wird. ich hätte auf jeden fall ein sachliches gespräch mit diesen fachkräften gesucht. womöglich wären mir die unmöglichsten dinge eingefallen und das gespräch per handy aufgezeichnet oder eine neutrale person als zeugen mit herangezogen, keine ahnung...jedenfalls ist das eine blöde situation in der ich auch nicht drin stecken würde.
Mal wieder wäre die Dewiese "Schlucken und ducken" besser gewesen....
das ist so unfair, man draut sich was zu sagen und ist danach doch der Verlierer.
leider ist es so, dass viele einrichtungen die anzahl der fachkräfte nicht gefährden wollen. da wird es meist an den ersetzbaren abgewälzt. :-( du hast aber richtig gehandelt, auch wenn es dir im nachhinein auch nicht hilft.

allerdings würde ich NICHT so einfach kündigen. denn letztlich glaube ich, wird diese fachkraft daraus gelernt haben und sich das nächstemal überlegen, ob sie fachlich genug gehandelt hat. es war wichtig, dass auch sie mal ne "wadschn" einkassiert hat.
überlegs dir, so einfach auszureisen bringt nichts und in jedem haus kommt etwas vor, was man selbst nicht immer nachvollziehen kann nur kannst du dann nicht ständig kündigen.

sei gegrüßt
 
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Sassenach

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Huhu

ich bin von der PDL so maßlos enttäuscht

Sicher immer flüchten bringt auch nichts, doch wie soll eine weitere Zusammenarbeit mit kollegin A stattfinden, Kollegin B ist auch stinkig das ich zur PDL bin und die andere Beiwache ramt mir Buchstäblich das Messer in den Rücken.

Ich werd jetzt als Lügner und Unruhestifter dargestellt.

Mußte mir soviel schon von Kollegin A anhören das es sicherlich schon Grenzwertig zu Mobbing ist.

Kollegin B puddelt auch soviel scheiXX vor sich hin, was eigentlich gar nicht geht,doch immer nur schlucken.
Nein!!!! Sollen die sich doch andere Dumme suchen.

@Böserwolf,
glaub mir, ich hätte nicht übel lust es den Angehörigen zu stecken, doch woher soll ich die Beweise jetzt noch nehmen?

Lg
Sassenach
 
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Schokokeks

AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

@sassenach,

lass dich doch auf einer anderen station versetzen denn wenn du schon mit dieser vorraussetzung rangegangen bist danach zu kündigen, dann ist es der denkbar schlechteste weg, es erst eingefädelt zu haben. man könnte es dir zu lasten auslegen. bleibst du, so stellst du dich der wahrheit und würde die flucht nach vorne wagen. ich würde dir nicht raten, den angehörigen davon etwas zu erzählen, denn wenn du ganz ehrlich zu dir selber bist, so ist auch ein interesse bei dir vorhanden, den kollegen eins vor dem bug zu geben und soviel verbrannte erde solltest du nun wirklich NICHT hinterlassen. außerdem schadest du dadurch auch den ruf des betriebes und das solltest du dir zweimal überlegen. betrachte das nicht emotional sondern sachlich und in so einer situation spielt die persönliche abneigung garkeine rolle, sondern schaden wieder gut zu machen und nicht noch mehr mit dreck zu schleudern..

ich würde dir raten, dort zu bleiben. die wogen werden sich schon wieder glätten und versuch nach einer gewissen zeit ein versöhnliches gespräch mit den kollegen zu führen.....allerdings sollte man wut und zorn auch raum geben und nicht so tun als ob....ihr müsst euch nicht lieben aber als kollegen solltet ihr euch mindestens im rahmen der schicht vernünftig begegnen können. wenn du eh die ausbildung machen möchtest, so sehe das als herausforderung, denn kollegialer umgang gehört auch im rahemn der ausbildung mit dazu. natürlich sind deine kollegen auch nicht besonders "kollegial" gewesen aber man ändert nur dann was, wenn man bei sich selbst erst anfängt. umerziehen kannst du deine kollegen nicht...entweder man hats, oder man hats eben nicht.

;-)
 
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josi83

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

@sassenach,

lass dich doch auf einer anderen station versetzen denn wenn du schon mit dieser vorraussetzung rangegangen bist danach zu kündigen, dann ist es der denkbar schlechteste weg, es erst eingefädelt zu haben. man könnte es dir zu lasten auslegen. bleibst du, so stellst du dich der wahrheit und würde die flucht nach vorne wagen. ich würde dir nicht raten, den angehörigen davon etwas zu erzählen, denn wenn du ganz ehrlich zu dir selber bist, so ist auch ein interesse bei dir vorhanden, den kollegen eins vor dem bug zu geben und soviel verbrannte erde solltest du nun wirklich NICHT hinterlassen. außerdem schadest du dadurch auch den ruf des betriebes und das solltest du dir zweimal überlegen. betrachte das nicht emotional sondern sachlich und in so einer situation spielt die persönliche abneigung garkeine rolle, sondern schaden wieder gut zu machen und nicht noch mehr mit dreck zu schleudern..
@Gotteskind:
Wieso soll sie dem Ruf des Hauses nicht schaden? Einrichtungen, indenen solche Zustände an der Tagesordnung sind und die PDL nicht genug Rückrad hat um diese Missstände zu beseitigen, dürfen nicht noch unterstützt oder Samthandschuhen angefasst werden.
Sie will kündigen und gehen: Ich sage, richtige Entscheidung! Wie sollen die es denn meken, dass es so nicht gehen kann, wenn man sich fügt und konsequenzlos loyal bleibt. Nein danke, den Stress den eigenen Ruf wiederherzustellen, würde ich mir nicht geben. Die Mühe kann man sich echt sparen, die Kollegen zu bekehren, wenn sie selbst Recht und Unrecht, Lüge und Wahrheit nicht unterschieden können.
Gehen, und alles so stehen lassen, könnte ich aus moralischen Gründen nicht. Aber meine eigene Lebensenergie verschwenden, für eine sinnlose Missionsarbeit, würde ich auch nicht. Trotzdem werden da Menschen gepflegt, die vor so einem Verhalten geschützt werden müssen. So eine Geschichte könnte schon eine nächtliche Anlassprüfung durch den MDK/ Heimaufsicht rechtfertigen....:grin: Soll keiner Aufforderung gleichkommen, aber das wäre eine Maßnahme, die ich in Erwägung ziehen würde, wenn ich die Einrichtung verlasse.
@sassenach: Denk nur dran, dass du mit einer Sperre beim Arbeitsamt rechnen kannst, solltest du keinen neune Job finden. Eventuell solltest du noch ein wenig durchhalten bis du einen neunen Arbeitgeber hast.
LG
 
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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

@josi,

natürlich können solche zustände in keinster weise gebilligt werden. solche altenpflegerinnen gehören sich meiner meinung nach aus dem verkehr gezogen und die pdl scheint auch ihre pflichten veruntreut zu haben...ganz klar...

aber ob das haus (geschäftsleitung) auch hinter der einstellung solch einer pdl bedingungslos steht, glaube ich kaum. das haus hat ja auch etwas zu verlieren. meine gedanken gingen eher dahingehend, erstmal mit geringem reiz große wirkung zu erzielen und da würde ich nicht davor zurück schrecken, den weg zum geschäftsführer zu suchen, anstatt den angehörigen soetwas zu stecken und durch einer kündigung von dannen zu ziehen. wenn dadurch etwas erreicht werden könnte, wäre meiner einschätzung nach mehreren geholfen denn diesen altenpflegerinnen muß ganz dringend ihre verantwortungspflicht verdeutlicht werden, andernfalls eben sanktioniert werden.
ich war noch nie ein freund davon, problemsituationen noch mehr zu verschärfen sondern alternativen zur lösung zu finden.
jedenfalls ging aus diesem fall nicht klar und deutlich hervor, dass solche vorkommnisse zur tagesordnung gehören, wenn auch ein einmaliger vorfall einer zuviel ist, so haben auch solche fachkräfte das recht, aus ihren fehlern zu lernen.

zumindest sehe ich das so.

liebe grüße
 
Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

@Gotteskind,
wenn Du den erste Beitrag richtig lesen würdest, würdest Du erkennen, dass es kein einmaliges Vergehen ist, sondern Routine. Geredet hat Sassenach auch mit den entsprechenden "Kolleginnen", die nur ihre Ruhe in der Nacht haben wollen. An höherer Stelle haben sie es abgestritten und sie ist jetzt die Böse.

Falls die nun immer noch so weitermachen, Meldung an MDK und Heimaufsicht, die sollen doch auch mal 'ne Nachtschicht einlegen.
Hoffentlich hat das Vorstellungsgespräch was gebracht. :thumbsup2:
:laughing:Wasserfrau
 
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Sassenach

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AW: Hilfe! Fehlverhalten der PFK was soll ich tun?

Hallo in die Runde,

das ganze ging eben sehr enttäuschend aus, es sind viele Böse Worte und drohungen noch mit der Heimleitung gefallen und es gibt noch genügend andere Gründe die schlechte Verhältnisse und das Arbeiten in diesem Haus nicht weiter zu unterstützen.

Ganz Klar, überall ist was, überall gibt es kollegen mit denen ich mich arrangieren muß, aber man kann eben alles nur bis zu einem Gewissen Grad dulden, und ich möchte nicht mehr länger mit dieser Einrichtung in Verbindung gebracht werden.

Die HL und PDL sind ganz neu in ihrer Führungsposition und wollen sich eben unter aller Umstände beim Träger beweisen, machen vor aller Kritik und Probleme die Augen zu.

Ich dachte auch das ich mit der PDL und HL reden könnte, aber das ging ganz gewaltig nach hinten los.
Ich find das so fies das die 2 Beiwache jetzt alles abstreitet und die PDL nicht die Kollegin zum Gespräch bittet die dabei war als die 2. BW mich abgefangen hat. Es will einfach keiner höhren.

Zudem ist ne Examinierte nicht so leicht zu ersetzen wie eine Helferin.

Leider ist es oft auch nicht mit "Stationwechsel getan" den Stempel "unruhestifter" bekommt man aufgedrückt und ist normalerweise auch noch unter der gleichen PDL im Haus, da kann man sich denken was für Adleraugen über einem Kreisen.

Das ich gekündigt hab ist schon besser, das mit dem Vorstellungsgespräch hat geklappt, verdien sogar en ticken mehr als da wo ich in der Nacht war. Aber ich muß ehrlich sagen, wir arbeiten in einem Beruf, selbst als Helferin wo- wenn man wirklich will, immer Arbeit findet.
Man sollte sich wirklich fragen, will man sowas unterstützen oder nicht.
Die Bew werden jetzt nicht mehr eingesperrt, vielleicht doch ein kleiner Teilsieg.
Doch hak ich ab, oder geh ich weiter zur Heimaufsicht, mich juckts in den finger doch wie gehts dann weiter????

LG
Sassenach
 
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Hallo Sassenach,
mir ist es noch nicht untergekommen, dass jemand die Heimaufsicht oä informieren musste. Ich denke, ich würde es irgendwie anonym machen mit einem Schreiben. Aber vieleicht kann ja jemand aus Erfahrung schreiben und dir sonst ne PN schicken...
Viel erfolg weiterhin
Josi
 
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Hallo, schick der HA und dem MDK doch 'ne mail, ein, in der Dein Name nicht ersichtlich ist? Dass sie Dich verdächtigen werden, stört Dich doch nicht mehr.
:super:Wasserfrau
 
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Chef de Saucier

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Wie sollen die es denn meken, dass es so nicht gehen kann, wenn man sich fügt und konsequenzlos loyal bleibt...die Kollegen zu bekehren, wenn sie selbst Recht und Unrecht, Lüge und Wahrheit nicht unterschieden können.
Vorab, ich finde das Verhalten auch falsch. Im Grunde müsste die PDL auf den Hinweis reagieren. Führt das nicht zu einer Konsequenz, dann sind PDL und ein paar Mitarbeiter möglicherweise auf einer Linie. Als Einzelkämpfer hat man keine Chance. MDK und Heimaufsicht zu informieren ( die Heimaufsicht hat eine Hotline, hier könnte man anonym anrufen ) wäre auch meine Empfehlung gewesen. Obwohl die PDL und die Mitarbeiterin nun ggf. "alamiert" sind, wird die Nachtwache wahrscheinich ihr Verhalten nicht ohne weiteres ändern. So das selbst eine zeitnahe Kontrolle das beschriebene Verhalten antreffen könnte.

Aus der Praxis kenne ich Verhalten, das Pflegekräfte sich häufig vorwerfen, das sie entweder unfachlich arbeiten oder das Verhalten aus ethisch-moralischer Sicht falsch sei oder oder
Ist es ein Vorurteil, oder läuft das bei den Ärzten anders ? Ärzte würden sich nicht gegenseitig belasten ? Wer als Patient hier Recht bekommen möchte, braucht einen Anwalt, gute Nerven und einen langen Atem. Anrufen könnte man niemanden und zugunsten des Patienten würde wahrscheinlich auch kein Kollege des beschuldigen Arztes aussagen. Komisch ! Sind Pflegekräfte moralischer ? Oder ist das alles bloß ein Vorurteil ?
Patient fällt während der Narkose vom OP-Tisch, mehrfache Fraktur, Schmerzen und bleibende Schäden. Auf dem Rechtsweg dauerte es Jahre, bis ein Schadensersatz eingeklagt werden konnte. Eine Altenpflegerin, die eine Klingel rauszieht und/ oder eine Tür versperrt, kann innerhalb von Stunden zur Rechenschaft gezogen werden.
 
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thorstein

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Es gibt leider nicht "die" Heimaufsicht, sondern da kocht jedes Bundesland und oft auch jeder Landkreis sein eigenes Süppchen, zum Beipiel was die Ausstattung und ie Vorgaben angeht. Anonyme Beschwerden sollten grundsätzlich angenommen werden. Es kommt aber auf die Qualität der Beschwerde an: also wie genau die Vorfälle beschrieben werden: was, wer, wann, wo, welche Zeugen. D.h. im Klartext: anonym kann man eigentlich vergessen, wenn man tatsächlich etwas erreichen will.

Eine Altenpflegerin, die eine Klingel rauszieht und/ oder eine Tür versperrt, kann innerhalb von Stunden zur Rechenschaft gezogen werden.
Das ist und bleibt eine bewußt durchgeführte Straftat, egal ob das eine Altenpflegerin oder ein Arzt tut. Wenn ein Patient bei der Grundpflege oder bei einer Op stürzt, ist das zunächt menschliches Versagen, und inwieweit es zu ahnden ist, entscheiden dann Gerichte, von fahrlässig bis grob fahrlässig usw. Daher hinkt dieser Vergleich gewaltig. Zudem haben wir hier ja gerade das Beispiel, das die Täter von der Pdl usw. nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Und das scheint mir doch eher die Regel als die Ausnahme zu sein.
 
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nofretete

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Hey Sassenach ist ja jetzt schon ca 2 Monate her, wie hast dich denn entschieden meine mit Heimaufsicht und so. Und die neue Arbeit besser jetzt oder auch schlechte Erfahrungen?
 
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