Hilfe Einbrecher !!!!

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JanLue47574

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03.04.2006
Kleve
Hallo liebe KollegenInnen :thumbsup2:,

ich brauche dringenst eure Hilfe. Und zwar geistert seit einigen Wochen eine Autoaufbrecherbande in unserer Stadt die es auch auf Pflegedienste abgesehen haben.

Lt. Polizei erhoffen sie sich Medikamente, Handy´s und Bargeld in den Fahrzeugen.

Bei unseren Einbrüchen war es leider so, das die KollegenInnen sichtbar ihr Arbeitswerkzeug im Fahrzeug liegen lassen hatten und es natürlich eine Einladung für die Einbrecherbande war.

Ich möchte jetzt gerne meine KollegenInnen darauf sensibilisieren, solche Dinge keineswegs im Fahrzeug zu belassen. Wir haben diverse Aushänge in der Einrichtung gemacht, leider ohne Wirkung.

Habt Ihr eine Idee !!!! Danke im Voraus.
 
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Krankenpfleger
Fachgebiet
Ambulante Pflege
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ms-sophie

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14.03.2007
Mannheim
Hallo


Wie wäre es mit einer Dienstanweisung von seitens der Leitung?

Ausserdem das Handy muss man ja bei sich haben, wenns im Auto liegt ist man nicht erreichbar. Und Bargeld kann man im Handschuhfach wegschliessen, das ist nicht sicher, aber wenigstens nicht sichtbar. Bei Medikamtenten wundere ich mich, wieso habt ihr Medikamente im Auto? Habe auch einige Jahre im ambulanten Dienst gearbeitet, aber Medis hatte ich nie im Auto.

Sophie
 
Qualifikation
QM
Fachgebiet
ambulante und stationäre Altenhilfe, Hospiz
AndreasRum

AndreasRum

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14.06.2004
Hamburg
Moin!

Uns wurde damals gesagt: wenn Ihr eine Tasche/Rucksack bzw. Medikamente oder Patientenschlüssel im Auto liegen habt und Euch das geklaut wird, steht Ihr für jedes einzelne Teil ein und Ihr kassiert eine Abmahnung. Das heisst: wir waren verantwortlich dafür und mussten es auch bezahlen bei Verlust. Also, wie Sophie schon sagt: Dienstanweisung, dass NICHTS im Auto zu liegen hat und fertig. Ausserdem kann man doch alles in einer (Umhänge-)Tasche oder einem Rucksack haben und immer mitnehmen (zum Patienten, nach Hause usw.).
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
Valentina

Valentina

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Hallo,
bei uns wurde vor vielen Jahren ein Dienstwagen morgens um 9 Uhr während eines Pflegeeinsatzes der Mitarbeiterin aufgebrochen. Aus Sicht der Arbeitgeberin wurde glücklicherweise "nur" die Handtasche der Mitarbeiterin gestohlen, sämtliche (codierten) Patientenschlüssel nebst Tourenplan (mit Adressen) hatte sie während ihres Einsatzes dabei.
Wären diese gestohlen worden, wäre es extem unangenehm für alle Beteiligten geworden, da wir für etwa 10 Patienten die Schlösser hätten austauschen müssen.
Das Zurücklassen der Schlüssel/Tourenpläne im Auto ist grob fahrlässig, d.h. der Mitarbeiter kann in die Haftung genommen werden und muss u.U. für alle Schäden aufkommen.
Da hilft wirklich nur eine Dienstanweisung und eine gegentliche Kontrolle, ob sie auch beachtet wird.
Gruß
Valentina
 
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Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
knigge

knigge

Gesperrter Benutzeraccount
16.07.2006
22111
Ja, ich würde auch eine Dienstanweisung machen, die jeder Mitarbeiter gegenzeichnen muß.

knigge
 
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WBL, QB, SIB
Fachgebiet
Altenheim
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JanLue47574

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03.04.2006
Kleve
Hallo,

Danke für Eure Beiträge.

Aber mein AG sucht erstmal eine sanftere Methode.

Nur so richtig sind wir auch noch nicht weiter.
 
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Ambulante Pflege
Sonnensturm

Sonnensturm

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63110
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AndreasRum

AndreasRum

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14.06.2004
Hamburg
Was ist bitte unsanft an einer Dienstanweisung? <kopfschüttel>
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger
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Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
Die Dienstanweisung und Kontrolle der Einhaltung ist nicht unsanft, sondern genau richtig.
Ich denke, da haben wir uns falsch verstanden. So, wie ich den Beitrag von JanLue verstanden habe, wird nach einer Methode gesucht, die sanfter als eine Dienstanweisung wäre.

:wink: Eveline
 
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Krankenschwester
AndreasRum

AndreasRum

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14.06.2004
Hamburg
So, wie ich den Beitrag von JanLue verstanden habe, wird nach einer Methode gesucht, die sanfter als eine Dienstanweisung wäre.
Genauso hab ich das ja auch verstanden und deshalb mein Kopfschütteln. Was bitte ist sanfter als eine Dienstanweisung?! Die Frage hätte ich auch eher an JanLue als an dich. :eek:riginal:

Gruß,
Andreas
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger
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Ambulanter Pflegedienst
Sonnensturm

Sonnensturm

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05.01.2006
63110
Alles klar!
Vielleicht: "Ich bitte Euch...":nono: :nono: :nono:

Eveline
 
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Krankenschwester
U

UlrichFürst

oder: "würde es Euch sehr beeinträchtigen, wenn..."

Ulrich
 
Valentina

Valentina

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"Liebe Mitarbeiter, liebe Mitarbeiterinnen,
ich appelliere an eure Vernunft und bitte um euer Verständnis, dass sich aufgrund der derzeitigen Autoeinbrüche ab sofort keinerlei sichtbaren Utensilien - und vor allem keine Patientenschlüssel - im Dienstwagen befinden dürfen. Ich bedanke mich sehr für die Beachtung dieses Hinweises - mit freundlichen Grüßen Cheffe"

In unserem Betreb herrscht zwar auch ein sehr freundlicher Umgangston, aber im Rahmen des Qualitätsmanagements - z.B.
  • speziell beim Verhindern von potentiellen Fehlern
  • Umgang mit Patientenschlüsseln
  • Umgang mit pflegediensteigenen Hilfsmitteln
  • Umgang mit PKW's
ist hier zur Absicherung des Arbeitgebers eine Dienstanweisung mit verpflichtender Unterschrift aller tätigen Mitarbeiter dringend anzuraten.
Und manchmal kommt man mit "sanft" nicht weit (vor allem kann man es dann nicht beweisen)...
Gruß
Valentina
 
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Krankenschwester/TQM-Auditorin
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Ambulanter Pflegedienst
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Fraja

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07.03.2007
42109
mh....ich weiss das es hier um den ambulanten bereich geht....aber was tun ,wenn im stationären eingebrochen wird??
bei uns wars passiert,schock für alle,morgens gegen 4.00,
meine kollegin(es war auf meiner station)war wie gewohnt in den zimmern unterwegs,war kurz im dienstzimmer,als sie dort rausging,sah sie einen schatten im augenwinkel,sie erschrack und er packte sie,hielt sie fest und den mund zu,sein pech war,durch das erschrecken riss sie den mund auf und seine finger waren drin,er dachte scheinbar das es so auch ginge,nur sie biss zu,
sie biss so kräftig das er blutet,und dann auch abliess von ihr,
er hat nix gesagt,keiner weiss was er wollte,er hat scheinbar die ganze nacht im haus verbracht,on abends,denn die türen wurden gegen 20.00 verschlossen,
in unseren spinten hat er gewühlt,es war echt heftig,die kollegin fiel lange zeit aus,mittlerweile ist sie wieder im tagdienst,brauch aber keine nächte mehr zu machen,
ist sowas bei euch auch mal passiert???
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenpflege/PAL
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UlrichFürst

er hat nix gesagt,keiner weiss was er wollte,er hat scheinbar die ganze nacht im haus verbracht,on abends,denn die türen wurden gegen 20.00 verschlossen,
Es gibt immer Möglichkeiten hinein zu kommen. Man sagt z. B. man habe sich vermutlich den Arm gebrochen, schon geht die Tür auf und man ist drin... Oder offene Lieferanteneingänge usw. usf.

in unseren spinten hat er gewühlt,es war echt heftig,die [...]
ist sowas bei euch auch mal passiert???
Ist mir auch schon passiert - allerdings ohne tätlichen Angriff. Der wird Geld gesucht haben. (Meiner war Polizeibekannt und hat die Nachttische in Patientenzimmern durchwühlt. Als dann einer Aufgewacht ist ist er los gerannt. Dadurch habe ich den überhaupt erst gehört...)

Ulrich
 
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Fraja

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07.03.2007
42109
Man sagt z. B. man habe sich vermutlich den Arm gebrochen, schon geht die Tür auf und man ist drin... Oder offene Lieferanteneingänge usw. usf.


Ich glaube das es imKrankenhaus noch leichter ist reinzukommen als in ein Altenheim,Krankenhäuser sind ja riesig und verwinkelt.
ich arbeite in einem Heim,daher würde bei uns niemand reinkommen mit einem gebrochenem Arm,glaube ich......
unser Haus hat 4 WG mit je 30 bewohner,das ist etwas übersichtlicher.
Wir haben somit auch nicht viele Eingänge.


Ist mir auch schon passiert - allerdings ohne tätlichen Angriff. Der wird Geld gesucht haben. (Meiner war Polizeibekannt und hat die Nachttische in Patientenzimmern durchwühlt. Als dann einer Aufgewacht ist ist er los gerannt. Dadurch habe ich den überhaupt erst gehört...)

Ich bin ganz dankbar das er nicht bei unseren Bewohner war,ich versteh die motivation dieser Leute nicht,den mut zu besitzen in ein Bewohnerzimmer zu gehen,um dort rumzustöbern,ich weiss doch nicht was und wer hinter der Tür ist.
Ja ich geh auch davon aus das er Geld oder sogar Medikamente gesucht hatte.
Man müsste echt ma nen Aufruf machen "Es gibt nix zu holen".....
Wenn du sagst das deiner bekannt war,geh ich von aus das man ihn geschnappt hat.Bei uns ist es leider nicht so.....
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenpflege/PAL
U

UlrichFürst

ich weiss doch nicht was und wer hinter der Tür ist.
Doch, ein Kranker oder zumindest alter Mensch, der vermutlich langsamer rennt als ich - also ungefährlich für mich.

Man müsste echt ma nen Aufruf machen "Es gibt nix zu holen".....
Wenn's stimmen würde, würde sich das rumsprechen und es würde keiner mehr einbrechen.

Wenn du sagst das deiner bekannt war,geh ich von aus das man ihn geschnappt hat.Bei uns ist es leider nicht so.....
Hm, so ein oder zwei Stunden später...

Ulrich
 
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Fraja

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07.03.2007
42109
Doch ein Kranker oder zumindest alter Mensch, der vermutlich langsamer rennt als ich - also ungefährlich für mich.

Recht haste...hab ich so noch nich gesehen.

Wenn's stimmen würde, würde sich das rumsprechen und es würde keiner mehr einbrechen.

Wenn es stimmen würde????also bei uns im Heim gibt es echt nix zu holen,die Medikamente sind nur Bewohnerorientiert,nur das was jeder einzelne vom Doc.verordnet bekommt.
Geld befindet sich garnicht auf der Wohngruppe,jeder hat sein eigenes Konto,von dem aus alles gesteuert wird.

Hm, so ein oder zwei Stunden später...

Gott sei dank
Ulrich[/quote]
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenpflege/PAL
V

Vroni

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18.04.2007
97993
JanLue, ich glaube ihr seid zu gut Versichert,wenn Ihr es weiterhin auf die sanfte Tour mit euren Kollegen probiert. Es muss doch klar sein, einen Aushang ernst zu nehmen, vorallem ist das doch ein Thema was jeder selbst mitbekommt beí euch. Wir arbeiten mit Körbe, die zum Dienstende ins Büro gestellt werden.(So besteht auch die Sicherheit das die Geräte nicht kaputt gehen und in deinem Fall, nichts geklaut wird.):nono:
 
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Altenpflegerin/ gerontopsychiatrische Fachkraft
Fachgebiet
ambulante Pflege
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Nordlicht

Mitglied
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09.02.2006
25377
Moin Moin,

Das Zurücklassen der Schlüssel/Tourenpläne im Auto ist grob fahrlässig, d.h. der Mitarbeiter kann in die Haftung genommen werden und muss u.U. für alle Schäden aufkommen.
Gibt es dafür eine Rechtsgrundlage oder ist das "Bauchgefühl"
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
KH
Status
Für weitere Antworten geschlossen.