Hilfe:Dienstplan in Reha

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michaela1972

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Hallo,

ich brauche Eure Hilfe.Ich arbeite in einer Reha mit 320 Betten Orthopadisch-Rheumatologisch.Da es immer wieder Probleme mit dem Dienstplan gibt möchte ich fragen wie es eine andere Möglichkeit gibt eventuell eine Unstrukturierung in die Wege zu leiten.Also wir haben zu unserer 40.Stunden Woche ( 5. Tage ) einen sogenannten Bereitschaftsdienst,der ursprünglich 1.mal im Monat zusätzlich geleistet werden muß,da wir aber einen hohen Krankenstand und eine relativ hohe Fluktration in der Klinik haben muß jeder mindestens 1,5 bis 2 WE arbeiten ohne dafür eine Freizeitausgleich zu erhalten.Viele gehen auf dem Zahnfleisch und die Situation ist so kaum aufrecht zu halten.Wie kann man etwas ändern? Kann man sich auch weigern ohne Probleme zu bekommen? Ich freue mich über jede Antwort.


Vielen Dank
 
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examinierte Krankenschwester
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Kalimera

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Hallo Michaela,

Deine Angaben sind etwas dürftig um da wirklich einen Rat für eine Umstrukturierung geben zu können.
Letzten Endes werden Wochenenddienste genauso in die tatsächlichen monatl. Stunden mit einberechnet wie jeder andere gearbeitete Tag auch.
Es gibt ebenso gesetzliche/tarifliche Grundlagen wieviel tgl./wöchentl. gearbeitet werden darf, wie auch über Ruhezeiten und wie Bereitschaftsdienste vergütet werden.
Vielleicht ist es ein Anfang Eure DP danach zu beurteilen ob alle diese Vorgaben eingehalten werden und dort als erstes tätig zu werden.

Aus Deinem "Hilferuf" erschließt sich mir diesbzgl. nichts.
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
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michaela1972

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Hallo Michaela,

Deine Angaben sind etwas dürftig um da wirklich einen Rat für eine Umstrukturierung geben zu können.
Letzten Endes werden Wochenenddienste genauso in die tatsächlichen monatl. Stunden mit einberechnet wie jeder andere gearbeitete Tag auch.
Es gibt ebenso gesetzliche/tarifliche Grundlagen wieviel tgl./wöchentl. gearbeitet werden darf, wie auch über Ruhezeiten und wie Bereitschaftsdienste vergütet werden.
Vielleicht ist es ein Anfang Eure DP danach zu beurteilen ob alle diese Vorgaben eingehalten werden und dort als erstes tätig zu werden.

Aus Deinem "Hilferuf" erschließt sich mir diesbzgl. nichts.


Hallo sigju,
also meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40.Wochen/Std.Mir wurde beim Vorstellungsgespräch lediglich gesagt das ich damit rechnen muß ein WE im Monat zusätzlich zu arbeiten dafür würde es eine Zulage von 204 Euro brutto geben wenn ich 20 Std leiste.In meinem Vertrag steht davon jedoch nichts.Das heißt die geleisteten BD Stunden erscheinen auch nirgens.Wie soll man da etwas unternehmen?Da dies ein Privater Arbeitgeber ist und der sich an keine Grundlagen hält kann man da auch denke ich nicht viel machen.Zudem hat jeder der in der Pflege bei uns arbeitet auch noch einen anderen Vertrag d.h. wir alle verdienen unterschiedlich.Zudem gibt es auch Schwestern die keinen Dienst am WE machen.Vielleicht hilft Dir dies ein wenig weiter .

Michaela
 
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Hallo sigju,
also meine wöchentliche Arbeitszeit beträgt 40.Wochen/Std.Mir wurde beim Vorstellungsgespräch lediglich gesagt das ich damit rechnen muß ein WE im Monat zusätzlich zu arbeiten dafür würde es eine Zulage von 204 Euro brutto geben wenn ich 20 Std leiste.In meinem Vertrag steht davon jedoch nichts.Das heißt die geleisteten BD Stunden erscheinen auch nirgens.Wie soll man da etwas unternehmen?

Michaela
Erst einmal ist Dein Vertrag bindend, den haben AN und AG unterschrieben. Dann laufen hier ein paar Begriffe durcheinander.
BD und Arbeitszeit sind klar zu trennen. Mittlerweile behandeln die Gerichte BD, der mit Anwesenheit am Arbeitsort einhergeht auch als Arbeitszeit, somit wäre das Arbeitszeitgesetz anzuwenden.
BD ohne Anwesenheit, also Du kannst Dich außerhalb Deines Arbeitsortes frei bewegen, musst aber erreichbar sein wird anders gewertet, bezahlt werden muss hierbei jedoch dann der Arbeitseinsatz IM BD.
Dass Du im Vertrag die Klausel mit den 204 € nicht hast mit aufnehmen lassen ist Pech, macht es also schwieriger zu irgendwelchem recht zu kommen.
Also wäre für Dich/Euch erst einmal zu klären welche Art Bereitschaftsdienst geleistet wird, wieviele Einsätze es dabei gibt..ect. Sicher fördernd wäre es, wenn Du nicht alleine um Dein recht kämpfen müsstest.
 
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