Hiiiilfe :D

S

Sandy89

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18.08.2020
Hallo ihr Lieben,

Vielleicht helft ihr von meinem Schlauch runter zu kommen.
Hallo meine Liebe
„Einführung in das Qualitätsmanagement“

Übung 1 : Qualität lässt sich in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität unterteilen. a) Erstellen Sie eine Aufstellung möglicher Prozesse, welche tagtäglich in Ihrer Einrichtung umgesetzt werden.

Sind damit alle ablaufenden Handlungen gemeint ?
Ich fühle mich so dumm

Danke für eure Hilfe
❤
Liebe Grüße
 
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Altenpflegerin
Wärter

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11.09.2007
Bonn
Hallo Sandy,
du kannst dir irgendetwas aussuchen was bei euch geschieht oder „produziert“ wird z.B. das Mittagessen für die Bewohner. Wenn du Qualität bewerten willst, sollte sie immer vorher definiert sein. Also welche Kriterien soll das Essen bei euch erfüllen z.B. den Bewohnern schmecken, ausgewogene und altersgerechte Inhaltsstoffe, Regional, frisch, vegetarisch, individuell, Fingerfood, auch Nachts möglich, auch für demente Bewohner als positiv erlebbar sein usw. usw. Das ist die angestrebte Ergebnisqualität. Im Vergleich mit dem Pflegeprozess, das Ziel

Wie komme ich da hin? Welche Prozesse müssen erfolgen, damit das Ergebnis erreicht werden kann und wer tut was? Wenn ich z.B. eine Mahlzeit für Menschen mit Demenz in einem stationären Betrieb gestalten möchte, dann kann ich den Standard eines großen Speisesaals von 12:00 – 12:30, in dem es laut und unruhig ist und in dem um 12:30 die Reinigung beginnt nicht anwenden. Die Abläufe / Prozesse müssen anders sein. Prozessqualität (Maßnahmen).

Damit ich das aber überhaupt umsetzen kann, muss ich erst einmal einen passenden Raum haben. Eine Ressource bzw. eine Struktur. Auch müssen die Mitarbeiter im Küchenbereich geschult sein, was Demenz ist und wo da die Herausforderung liegt. Strukturqualität.

Diesen Aufbau kann man eigentlich auf jedes Produkt oder Dienstleistung anwenden. Ich hoffe das Beispiel hilft dir.
 
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Sandy89

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18.08.2020
Hallo Sandy,
du kannst dir irgendetwas aussuchen was bei euch geschieht oder „produziert“ wird z.B. das Mittagessen für die Bewohner. Wenn du Qualität bewerten willst, sollte sie immer vorher definiert sein. Also welche Kriterien soll das Essen bei euch erfüllen z.B. den Bewohnern schmecken, ausgewogene und altersgerechte Inhaltsstoffe, Regional, frisch, vegetarisch, individuell, Fingerfood, auch Nachts möglich, auch für demente Bewohner als positiv erlebbar sein usw. usw. Das ist die angestrebte Ergebnisqualität. Im Vergleich mit dem Pflegeprozess, das Ziel

Wie komme ich da hin? Welche Prozesse müssen erfolgen, damit das Ergebnis erreicht werden kann und wer tut was? Wenn ich z.B. eine Mahlzeit für Menschen mit Demenz in einem stationären Betrieb gestalten möchte, dann kann ich den Standard eines großen Speisesaals von 12:00 – 12:30, in dem es laut und unruhig ist und in dem um 12:30 die Reinigung beginnt nicht anwenden. Die Abläufe / Prozesse müssen anders sein. Prozessqualität (Maßnahmen).

Damit ich das aber überhaupt umsetzen kann, muss ich erst einmal einen passenden Raum haben. Eine Ressource bzw. eine Struktur. Auch müssen die Mitarbeiter im Küchenbereich geschult sein, was Demenz ist und wo da die Herausforderung liegt. Strukturqualität.

Diesen Aufbau kann man eigentlich auf jedes Produkt oder Dienstleistung anwenden. Ich hoffe das Beispiel hilft dir.
Vielen lieben Dank
Ich glaube ich komme bei neuen Fragen gerne auf dich zurück
 
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11.09.2007
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Gerne
 
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Lulli1.0

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14.07.2020
z.B.
1. Die PP erkennt die Schublade ist leer. Prozess beginnt
2. die PP leitet Maßnahmen ein um die Schublade zu füllen

3. a. das kann sie selber sein
3. b. sie besorgt die nötigen Dinge
3. c. sie füllt die Schublade selber
3. d. die Schublade ist gefüllt Prozess zu ende

4. a. sie beauftragt jemanden Schnittstelle 1 Eigener Prozess = Teilprozess
4. a. a. wie wird der Auftrag vermittelt? Sprachlich, Formulare etc. Teilprozess 1
4. a. b. was wird vermittelt? Teilprozess 1
4. b. dieser bringt in Erfahrung was er auffüllen muß
4. b. a. macht Bestellungen Teilprozess 2
4. c. er besorgt die nötigen dinge
4. d. er füllt die Schublade auf
4. e. er meldet zurück das die Schublade aufgefüllt ist. Schnittstelle 2, Prozess zu Ende
4. f. PP kontrolliert ggf. ob Schublade mit den richtigen Dingen gefüllt sind Qualitätskontrolle Prozess zu Ende



Im Prozess 3. gibt es keine Schnittstelle
Im Prozess 4. sind 2 Schnittstellen

Dieser gesamte Prozess ist sehr einfach und Rudimentär.
Den kann man noch in zig Richtungen aufdröseln um zu Umfangreicher die Anforderungen halt sind.
 
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Sandy89

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18.08.2020
z.B.
1. Die PP erkennt die Schublade ist leer. Prozess beginnt
2. die PP leitet Maßnahmen ein um die Schublade zu füllen

3. a. das kann sie selber sein
3. b. sie besorgt die nötigen Dinge
3. c. sie füllt die Schublade selber
3. d. die Schublade ist gefüllt Prozess zu ende

4. a. sie beauftragt jemanden Schnittstelle 1 Eigener Prozess = Teilprozess
4. a. a. wie wird der Auftrag vermittelt? Sprachlich, Formulare etc. Teilprozess 1
4. a. b. was wird vermittelt? Teilprozess 1
4. b. dieser bringt in Erfahrung was er auffüllen muß
4. b. a. macht Bestellungen Teilprozess 2
4. c. er besorgt die nötigen dinge
4. d. er füllt die Schublade auf
4. e. er meldet zurück das die Schublade aufgefüllt ist. Schnittstelle 2, Prozess zu Ende
4. f. PP kontrolliert ggf. ob Schublade mit den richtigen Dingen gefüllt sind Qualitätskontrolle Prozess zu Ende



Im Prozess 3. gibt es keine Schnittstelle
Im Prozess 4. sind 2 Schnittstellen

Dieser gesamte Prozess ist sehr einfach und Rudimentär.
Den kann man noch in zig Richtungen aufdröseln um zu Umfangreicher die Anforderungen halt sind.
Vielen lieben Dank :)
 
Qualifikation
Altenpflegerin
M

Menschenkind

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18.12.2012
Hallo ihr Lieben,

Vielleicht helft ihr von meinem Schlauch runter zu kommen.
Hallo meine Liebe
„Einführung in das Qualitätsmanagement“

Übung 1 : Qualität lässt sich in Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität unterteilen. a) Erstellen Sie eine Aufstellung möglicher Prozesse, welche tagtäglich in Ihrer Einrichtung umgesetzt werden.

Sind damit alle ablaufenden Handlungen gemeint ?
Ich fühle mich so dumm

Danke für eure Hilfe
❤
Liebe Grüße
Es sind nicht die einzelnen Handlungen gemeint. Einzelne Handlungen sind Prozessschritte.

Ein Prozess ist die Abfolge komplexer Handlungen zu einem bestimmten Ergebnis hin.

Mögliche Prozesse in Pflegeeinrichtungen, die täglich durchgeführt werden:

- Grundpflege des Bewohners
- Mahlzeitversorgung Frühstück, Mittagessen, Abendessen
- Prozess Verlaufsdokumentation
- Prozess Medikamentenversorgung
...

Dass ein Prozess z.B. überhaupt beschrieben ist - das ist die Strukturqualität, genauso, wie es die Strukturqualität ist, dass die Mitarbeiter den jeweiligen Prozess kennen.

Die Prozessqualität ist, dass beschrieben ist, wann etwas bestimmtes getan werden muss.

Und die Ergebnisqualität bezeichnet, was beim Prozess herauskommt und definiert, wie dieses Ergebnis aussehen muss.

Du kannst hierzu gut die Expertenstandards heranziehen. Durch die tabellarische Berschreibung wird sehr gut deutlich, was was ist.
 
Qualifikation
Krankenpfleger, Pflegefachmann, freiber. Dozent
Fachgebiet
Heimaufsicht/WTG-Behörde
Weiterbildungen
Pflegedienstleitung, Qualitätsbeauftragter, Algesiologischer Fachassistent (DGSS)

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