Allgemein Hausverbot im Altenheim

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primrose

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05.10.2007
51065
In einem anderen Thread habe ich vor einigen Wochen schon geschrieben, dass ich als Mitarbeiterin eine Bewohnerin im Heim privat besucht habe während meines Urlaubs.
Nun habe ich vor 2 Wochen per Aufhebungsvertrag gekündigt, wollte die Bewohnerin aber natürlich weiter besuchen.
Zuerst sagte die Heimleitung, ich hätte Hausverbot, nach meinem Austritt aus dem Arbeitsverhältnis. Liess sich dann aber umstimmen von der Mitarbeitervertretung, bat aber darum, aufgrund der angespannten Situation des Wohnbereiches (da läuft alles drunter und drüber, was drunter und drüber laufen kann) eine zweiwöchige Besuchspause einzulegen.
Nun habe ich sie, zwecks Terminabsprache, angeschrieben, weil sie vorab gerne noch mit mir sprechen wollte, da schrieb sie zurück, dass sie mich drum bittet, dass Haus vorerst nicht zu betreten, sie könnte sich vorstellen, dass wir im Januar 2008 darüber nochmal sprechen können.

Sie sagte der MAV selbst, dass habe nichts mit mir als Person zu tun, sie habe nichts gegen mich, sondern nur mit der Situation auf der Station, wo ich ja nunmal lange Mitarbeiter war.

Die Bewohnerin wusste von den 2 Wochen und hofft natürlich, dass ich sie bald wieder besuche. Die Heimleitung weiss auch von den Angehörigen, dass diese die Besuche ausdrücklich wünschen.

Die Heimaufsicht sagt, die Bewohnerin habe Besuchsrecht und Hausrecht in ihrem Zimmer, aber das Hausrecht der Heimleitung wirkt dem erstmal entgegen, denn wie sollte ich in das Zimmer kommen.

Rechtlich ist es wohl so, dass sie tatsächlich die Besuche nicht verbieten darf, nur wenn das erst gerichtlich beschlossen werden muss, bis ich mich über das Hausverbot hinwegsetzen kann, ist damit ja keinem geholfen, wer weiss, ob die Bewohnerin bis dahin überhaupt noch lebt.

Hat jemand eine Idee, was man da machen könnte? :blushing:
 
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Altenheim
Borgi

Borgi

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15.09.2006
86647
:angry: Dann geh die Bewohnerin besuchen und warte auf die einstweilige Verfügung (wie will sie die erwirken, wenn die BW Deine Besuche wünscht?)! Du bist Privatperson und Besucherin und die personelle Situation ist nun nicht mehr Dein Problem- oder?

Wo gibts denn sowas? Traut sie sich nicht, Dir zu begegnen und in die Augen zu schauen?

Lass doch zusammen mit den Angehörigen ein Besuchsrecht und Zutrittsrecht verfügen....

Ich wünsch Dir viel Glück!

LG Petra
 
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Krankenschwester/Pain Nurse
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Neurologie
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primrose

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05.10.2007
51065
Vielen Dank für deine Antwort, Petra :)
Der Frau ist zuzutrauen, dass sie umgehend die Polizei ruft, wenn ich das Haus betrete. Und da sie Hausherr ist und ich ja nun über die Gänge zu der Bewohnerin ins Zimmer muss, werden die Polizisten ja irgendwie handeln müssen...

Die Heimleitung verrennt sich völlig in etwas, die Situation in diesem Wohnbereich ist sowieso ne Katastrophe, da ändert es nichts, ob ich da bin oder nicht, ich bin ja nun schon zwei Wochen weg und es ist immer noch alles so wie es war.

Wie lässt man denn so ein Zutrittsrecht verfügen?
 
Qualifikation
Altenpflegehelferin
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Altenheim
Borgi

Borgi

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15.09.2006
86647
:innocent: Hallo Primrose!

Hat die BW zufällig einen Lieblingspfarrer oder ähnliches? Wenn Du ihn im Schlepptau hättest...würde sich dann die "Hausherrin" trauen, Dich rauszuschmeissen?

Da muss es doch Möglichkeiten geben!
Traurig wenn ich daran denke, dass erwünschte Besucher vor der Tür abgefangen werden sollen, weil die Nase nicht passt....

...irgendwie schizophren, wie Du das schilderst...

ich hoffe, dass hier kompetente Leute rumschwirren, die bessere Tipps geben können, als ich:wink:

Alles Gute

Petra
 
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Krankenschwester/Pain Nurse
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Neurologie
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traveler

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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo primrose,

die Situation ist so verfahren, dass mir dazu auch nicht viel mehr einfällt als finde dich damit ab und lass es.

Wie du sagst SIE hat das Hausrecht und kann des ausüben - einstweilige Verfügung unnötig.

Ich kann es nicht nachvollziehen, dass SIE so handelt aus einer Laune oder Bösartigkeit heraus ohne eine Begründung zu haben.

Kann es nicht sein, dass dies nur das Ende einer zumindest zum Schluß problematischen Arbeitsbeziehung ist?
Verstehe mich nicht falsch es geht hier nicht darum - Wer ist Schuld sondern was ist der Auslöser?

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
P

primrose

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05.10.2007
51065
Die Arbeitsbeziehung war problematisch, ja. Diese ganze Station ist ein einziges Chaos, die armen Bewohner dazwischen tun mir nur noch leid.

Ich finde es nur heftig, dass in einem Haus, dass in seinem Leitbild was erzählt von "Der Bewohner steht an erster Stelle" sowas passiert. Und das wegen einer einzigen Person.
 
Qualifikation
Altenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
B

Baldr

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13.12.2004
Basel
Also mir kommen da nur 2 Dinge in den Sinn. Erstens Konfrontation riskieren und die Dame einfach besuchen. Sollte sie wirklich so unverfroren sein, die Polizei zu rufen, dann kannst du dir das von der Polizei erklähren lassen wie die Rechtslage aussieht. Ich bin der Meinung, da die Bewohnerin Hausrecht hat in Ihrem Zimmer hat sie ein Wegrecht und so darf man dir das Passieren nicht verwehren. Zusammen mit einer Vertrauensperson zu gehen finde ich sehr gut.

Das andere ist, sofern möglich, das sie dir die Bewohnerin holen und du mit ihr wo anderst hin gehst, Spatzieren oder Caffee. Sollten sie das auch nicht zulassen währe das ja so was wie Freiheitsberaubung.


Generell ist es traurig das die Bewohnerin unter euren Problemen leiden soll.
 
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double19

double19

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18.10.2006
56335
Ich schließe mich Baldr an. Probiere es. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die vielleicht gerufene Polizei das Besuchsrecht mit Gewalt verhindern will.
Möglich ist auch, dass du die Polizei vorher schon anrufst und informierst.

Gruß double
 
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Rheinland-Pfalz
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primrose

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05.10.2007
51065
Das habe ich sogar schon gemacht, double. Der Beamte am Telefon konnte mir allerdings nicht sagen, wie in dem Fall reagiert würde, weil es so eine Situation noch nicht gegeben hat.

Es drauf ankommen lassen kann ich auch nicht, die Bewohnerin würde wahrscheinlich vor Schreck einen Herzinfarkt bekommen. Ich will sie nicht mit der Sache belasten, es reicht ja schon, dass ihr Wunsch in diesem Haus scheinbar keine Bedeutung hat.

Ich habe die Situation dem Heimfürsprecher geschildert, der möchte am Donnerstag hingehen und mit der Heimleitung sprechen. Ich denke, ich werde ihm einen Brief an Sie mitgeben, den er vorher auch lesen kann. Auf meine Mail reagiert sie nicht bzw. überhaupt erfahre ich zu dem Thema nur über die MAV etwas und da hört man jeden Tag ne neue Begründung.
 
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Altenpflegehelferin
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Altenheim
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traveler

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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo ihr beiden,

habt ihr in Rechstkunde gepennt. Ihr wollt doch nicht im ernst der Kollegin ein solchen Rat geben.

Verstoß gegen das Hausrecht und lass dir die Rechtslage von der herbeieilenden Polizei erklären - hä? Wenn die Schlau sind werden die einen Teufel tun, denn Rechtsberatung nur durch Anwalt - oder?

@double19: du empfiehlst deiner Kollegin den Verstoß auch noch vorsätzlich zu begehen und ihn anzukündigen?

Kann doch nicht sein oder?

zu primrose: Für mich hört sich das (auch dein anderer thread zu dem Thema) danach an - EINER GEGEN ALLE?

Gönne dir doch ein paar Supervisionsstunden und reflektiere die Situation, da läuft was gewaltig schief! An einer Situation sind immer mindestens 2 beteiligt.

Gruß renje
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
P

primrose

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05.10.2007
51065
An dieser Situation sind nicht nur 2 beteiligt, sondern mindestens 10. Dass da was schief läuft, habe ich schon gemerkt, das merke ich bereits seit Monaten, angefangen im Januar 07. Nur kann ich mir davon nichts kaufen.
 
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Altenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
T

traveler

Aktives Mitglied
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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo primrose,

es geht mir nicht ums kaufen sondern ums lernen.

Was kann ich daraus lernen für mein künftiges Handeln in ähnlichen Situationen. Ich will was - andere nicht. Was kann ich tun? Ab wann muß ich es - zumindest vorläufig akzeptieren - wo sind meine Grenzen?

Mein ersten Fragen an mich dazu:
Was habe ICH dazu beigetragen, dass eine solche Situation entstehen konnte?
Wo, wann hätte ICH anderst Handeln/Reagieren können um es nicht soweit kommen zu lassen?
Was habe ICH dazu beigetragen, dass soviele wie du selbst schreibst gegen mich sind?
Haben die anderen auch gute Gründe nicht meiner Meinung zu sein?
Was sind deren Beweggründe?
Kann ich die Situation überhaupt noch steuern oder ist mir die Steuerfähigkeit irgendwann englitten?
usw.

Du weißt, daß jeder Mensch einen mehr oder minder großen BLINDEN FLECK hat. Deshalb gibt es ja u.a. auch Supervision oder Moderation um diesen zu beleuchten. Gelingt mir alleine eben meistens nicht.

Viel Erfolg

Gruß renje
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
Fachgebiet
Angestellt
U

uweber

Neues Mitglied
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14.11.2007
32427
In einem anderen Thread habe ich vor einigen Wochen schon geschrieben, dass ich als Mitarbeiterin eine Bewohnerin im Heim privat besucht habe während meines Urlaubs.
Nun habe ich vor 2 Wochen per Aufhebungsvertrag gekündigt, wollte die Bewohnerin aber natürlich weiter besuchen.
Zuerst sagte die Heimleitung, ich hätte Hausverbot, nach meinem Austritt aus dem Arbeitsverhältnis. Liess sich dann aber umstimmen von der Mitarbeitervertretung, bat aber darum, aufgrund der angespannten Situation des Wohnbereiches (da läuft alles drunter und drüber, was drunter und drüber laufen kann) eine zweiwöchige Besuchspause einzulegen.
Nun habe ich sie, zwecks Terminabsprache, angeschrieben, weil sie vorab gerne noch mit mir sprechen wollte, da schrieb sie zurück, dass sie mich drum bittet, dass Haus vorerst nicht zu betreten, sie könnte sich vorstellen, dass wir im Januar 2008 darüber nochmal sprechen können.

Sie sagte der MAV selbst, dass habe nichts mit mir als Person zu tun, sie habe nichts gegen mich, sondern nur mit der Situation auf der Station, wo ich ja nunmal lange Mitarbeiter war.

Die Bewohnerin wusste von den 2 Wochen und hofft natürlich, dass ich sie bald wieder besuche. Die Heimleitung weiss auch von den Angehörigen, dass diese die Besuche ausdrücklich wünschen.

Die Heimaufsicht sagt, die Bewohnerin habe Besuchsrecht und Hausrecht in ihrem Zimmer, aber das Hausrecht der Heimleitung wirkt dem erstmal entgegen, denn wie sollte ich in das Zimmer kommen.

Rechtlich ist es wohl so, dass sie tatsächlich die Besuche nicht verbieten darf, nur wenn das erst gerichtlich beschlossen werden muss, bis ich mich über das Hausverbot hinwegsetzen kann, ist damit ja keinem geholfen, wer weiss, ob die Bewohnerin bis dahin überhaupt noch lebt.

Hat jemand eine Idee, was man da machen könnte? :blushing:
schalte einen rechtspfleger ein und erkläre ihm diese sache...kein altersheim darf einer bewohnerin den besuch unterbinden oder verhinern... ich war selbst betreuer ich kenne das....diese situation bezieht sich oft auf erbschleicher
 
Qualifikation
altenpfleger
Fachgebiet
keinen
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primrose

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05.10.2007
51065
renje, mir geht es nicht darum, hier darüber zu diskutieren, was ich oder andere in der Vergangenheit hätten anders machen können. Natürlich habe ich auch Fehler gemacht. Die Situation in diesem Haus ist allerdings nicht damit zu erklären, dass ich mich frage, was ich falsch gemacht habe, denn dass mittlerweile so gut wie nur noch Kollegen da sind, die eben gegen mich aussagen, liegt daran, dass alle anderen, denen etwas an der Station gelegen hat und die ein gutes Team ausgemacht haben und bei den Bew. beliebt waren, schon vorher das Handtuch geworfen haben.

Die Situation ist sogar so heftig, dass die beiden Kollegen, die erlebt haben, dass ich eben keine Pflegeabläufe etc. gestört habe, sich nicht trauen, ihre Ansicht zu vertreten, weil sie wissen, dass sie sich damit automatisch bei der Leitung unbeliebt machen.

Außerdem geht es hier nicht um das, was im Team gelaufen ist, denn glücklicherweise hab ich damit nichts mehr zutun, sondern um den Wunsch der Bewohnerin: Und die wünscht ausdrücklich meinen Besuch. Das sollte doch wohl oberste Priorität haben.

uweber, ich habe mit einem Rechtsanwalt Kontakt von der BIVA, der würde der Leitung ein anwaltliches Gutachten schicken. Nur wird die dann vermutlich gar nicht reagieren oder eben eins zurück schicken. Den Schritt hab ich bis jetzt noch gelassen, weil dann wirklich ne ganz andere Ebene erreicht ist in der Sache. Und ich weiss nicht, inwieweit man da ohne vor Gericht zu gehen überhaupt ne Chance hat.
 
Qualifikation
Altenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
W

Werktätiger

Mitglied
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23.03.2006
26169
hello primrose,
guckst du hier? ist von Rechtanwältin erst mal so gesehen worden (Punkt 5 und ihre Antwort) - ich schließe mich Baldr an..
Aufhebung Mietvertrag (eilig)
:nono::laughing:
 
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Altenpfleger (exam.)
Fachgebiet
ich bin raus in die Rente
G

Gerd

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15.06.2001
Neustrelitz
Hallo primrose und alle anderen,
mich wundert deine Aussage da läuft auf der Station was schief. Was läuft denn da schief und was sagt die Heimaufsicht dazu? Hast du das Hausverbot schriftlich odernur mündlich? Wurde es unter Zeugen ausgesprochen? Wenn du mit der Leitung beruflich eh nichts mehr zu tun hast, überleg mal ob du zur Presse gehst oder zumindest der Leitung die Idee vorstellst? Dem Verhalten der Leitung nach würde ich vermuten sie Hat was zu verbergen.
Halt uns aml auf dem Laufendem, ist echt interessant.
Gruß
Gerd


AG FREIER HIMMEL
 
Qualifikation
Dipl.Sozialarbeiter
Fachgebiet
Pflegedienst
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primrose

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05.10.2007
51065
Gerd, auf der Station haben verschiedene MA seit Jahren Probleme mit der WBL. Sie bevorzugt die einen, benachteiligt die anderen und mobbt verschiedene MA. Mobbing ist in dem Fall leider kein genutztes Modewort, sondern Fakt.
Es wurden immer wieder Gespräche geführt, mit der WBL, mit der PDL, mit der Heimleitung, Teamsitzungen etc. - nichts nutzte, weil die Heimleitung und PDL schlichtweg nicht sehen wollten, wie die Situation den Bach runter ging.
Im Endeffekt war das Team gespalten in 2 Lager. Das erste Lager war das, was die Zustände auf der Station kritisierte und eben Gespräche mit der Leitung suchte, als es nicht weiterging. Lager zwei waren die, die aus Angst um ihre befristeten Verträge alles hinnahmen, funktionierten, wie sie sollten und dabei keine Rücksicht auf die Pflegequalität nahmen, die allein unter der unmöglichen Arbeitsorganisation schon litt.
Die Heimaufsicht hat die Mängel erkannt und ist hinterher, nur die Leitung reagiert noch immer völlig unangemessen und setzt die einen MA drauf an, die anderen zu beschatten, spricht vor den einen MA schlecht über andere etc. Nun ist das erste Lager so gut wie aufgelöst, ich war die vorletzte, die ging und meine Kollegin wird jetzt versetzt auf nen anderen WB (natürlich nicht, ohne dass die Leitung bei jeder Gelegenheit auf dem neuen WB über sie herzieht).
Also besteht das Team jetzt aus paar neuen Kollegen und eben den alten, die, freundlich ausgedrückt, nicht besonders fähig sind, was das Arbeiten und Organisieren angeht.

Das Hausverbot wurde nur mündlich ausgesprochen, vor der MAV, ich hatte drum gebeten, das schriftlich zu bekommen, aber da kann ich wohl lange drauf warten.

Presse hatte ich schon überlegt, allerdings würde das allen Kollegen im Haus schaden und das will ich auch nicht, das Haus hat sowieso schon einen miesen Ruf, selbst andere Träger wissen schon Bescheid, was da abgeht.
 
Qualifikation
Altenpflegehelferin
Fachgebiet
Altenheim
double19

double19

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18.10.2006
56335
Hallo;

@ renje vom 14.11.
Ich habe nich tzum Verstoß aufgerufen. Wie du selbst schon geschrieben hast, hat primrose das Recht, die Bewohnerin zu besuchen. Also kein Verstoß gegen das Hausverbot.

@all
Ich war lange bei der Heimaufsicht. Es ist nicht immer einfach, Druck auszuüben. Soweit ich das hier lese, wissen alle üvber alles Bescheid, nur die WBL, die PDL und der Träger reagieren noch nicht so richtig. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, dass diese Einrichtung den Bach runter geht.
Das muss nicht schlimm sein. Das Haus wird im Zweifel nicht geschlossen, sondern eine neuer sauberer Betreiber übernimmt das Haus. Neue PDL und dann sicher auch neue WBL.

Gruß double
 
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selbstständig; Heimberater
Fachgebiet
Rheinland-Pfalz
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traveler

Aktives Mitglied
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09.12.2005
Kaufbeuren
Hallo double,

Wie du selbst schon geschrieben hast, hat primrose das Recht, die Bewohnerin zu besuchen. Also kein Verstoß gegen das Hausverbot.
Deine Schlußfolgerung verstehe ich nicht.
Besuchsrecht ist das eine.
Hausrecht das andere.
Um den Besuch durchzuführen muß ich das Haus betreten, was ich aber bei Hausverbot nicht darf.
Was mir immer noch fehlt von primrose ist die definitive, klare Begründung dafür.

überleg mal ob du zur Presse gehst
bei solchen oder ähnlichen Tipps, bitte daran denken, dass ich das auch Beweisen können muss - sonst kanns unangenehm und teuer werden - üble Nachrede, geschäftsschädigendes Verhalten, Schadensersatz!

Darüber steht i.d.R. auch was im Arbeitsvertrag oder Nebenabrede. Gilt i.d.R. zumindest in einigen Passagen auch über das Ende des Arbeitsverhältnises hinaus.

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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Angestellt
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Baldr

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13.12.2004
Basel
Also ich bleib dabei: Hingehen und durchziehen. Soweit ich das verstanden habe war das mit dem warten eine Bitte, und der kann man auch nicht nachkommen. Ein förmliches Hausverbot wurde nicht ausgesprochen und ist nach der Auskunft der Anwältin auch nicht durchsetzbar, da die Bewohnerin ja mündig ist, in ihrem Raum Hausrecht besitzt und somit auch eine Art Wegrecht, d.h. der Weg zu ihrem Wohnort muss zur passage freigegeben werden.

Das heisst aber auch das Primrose reingeht und schnurstracks zur Bewohnerin. Kein Tratschen mit allten Kolleginen im Wohnbereich oder so. Notfalls die Pflegekräfte einfach ignorieren oder klar sagen, das man nur die Bewonerin besuchen möchte und sich nicht mit dem Pflegepersonal austauschen.
Hört sich hart an, ist es auch, aber man muss sich auf das konzentrieren was einem wichtig ist.
 
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Psychiatrie
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