Hausarzt stellt bei Besucht medis um - wie erfahrt ihr davon ? *argghhh*

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
L

L. Li

Mitglied
Basis-Konto
28.02.2007
40227
hallo,

ich möchte mal eine ketzerische frage stellen: wo ist euer ORIGINAL mediplan für den jeweiligen klienten, der, auf dem der arzt die anordnungen einträgt und unterschreibt?
in seiner akte?
und die akte ist bei ihm zuhause?

aber was ist dann zur kontrolle in euerem medischrank um die boxen zu setzen?
und was bekommen klienten mit, die tagsüber in die tagespflege gebracht werden und dort ihr medis erhalten?
kopien der org.akte?
die box?
gibt es eine zweite box?

irgendwie zieht es sich bei uns wie ein roter faden durch daß hausärzte "einfach mal die medis umstellen" oder eben auch lustig dazu verordnen - gern auch mal BTM - ohne daß wir jemals kenntnis davon bekommen..........oder erst nach tagen, wenn mit der post ein rezept vom arzt kommt. :angry:

wir betreuen eine dementen- WG da geht es bei einigen bewohnern nicht, daß die org. akte im zimmer bleibt.
wenn dann der hausarzt - natürlich ohne jede vorankündigung - beim bewohner aufschlägt und etwas umsetzt haben wir einfach keine chance es zu erfahren.
der patient kann es nicht sagen.
die akte ist unter verschluß.
dem arzt ist weder mit fax noch mit telefon vertraut,bringt u.a. das argument: "ich weiß ja gar nicht, von welchem PD der patient versorgt wird, bei 234 patienten kann ich mir das unmöglich merken!"
doku is' nich'.....:sick:

habt ihr es besser im griff?
wenn ja, wie ??

input dringend erbeten , bin nach gespräch mit hausarzt heute ziemlich geplättet und sauer da wir uns den schuh von den nicht gegebenen medis anziehen sollen - weil wir eben keinen hellseher oder kaffeesatzleser im PD beschäftigen.......:mad_2: .

L. Li
 
Qualifikation
Krankenschwester, PDL
Fachgebiet
ambulanter PD
V

Vroni

Mitglied
Basis-Konto
18.04.2007
97993
Hallo!

Bei uns tragen teilweise die Ärzte vor Ort die neue Medikation ein ins Kartex.
Die Ärzte die es nicht eintragen, geben es den Angehörigen weiter oder informieren uns über Arzthelferinnen.

Bei Patienten, wo wir die Medikamente im Büro richten und mit in die Häuslichkeit nehmen, steht grundsätzlich die aktuelle Medikation im Ordner und der liegt bei uns im Büro und wird zum Patientenbesuch mitgenommen.In diesem Fall wird sowieso alles über uns geregelt, da es Hintergründe hat ,warum nicht vor Ort gerichtet wird!

!Somit keine Zettelwirtschaft!

Das mal die Zusammearbeit mit Arzt nicht klappt, gibt es auch-klar, da sag ich mal- DOKUMENTIEREN!
Wir haben uns auch angewöhnt, wenn wir in der Arztpraxis sowieso sind, z.B. wg. Verordnungen, unsere Medikamentenblätter mit Arztpraxis zu vergleichen!

Heikek
 
Qualifikation
Altenpflegerin/ gerontopsychiatrische Fachkraft
Fachgebiet
ambulante Pflege
S

stern3007

Aktives Mitglied
Basis-Konto
29.07.2005
Köln
Nicht ärgern nur wundern. Gibt immer wieder Ärzte die glauben wir haben eine Glaskugel im Büro stehen, der wir die aktuellen Medikationen entnehmen können.
Da hilft nur dokumentieren wenn es endlich mal wieder aufgefallen ist.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
kassandra

kassandra

Mitglied
Basis-Konto
Hallo und guten Abend,
wir lassen uns auch jeden Medi-Plan bei der Abholung der VO vom jeweiligen Doc. gegenzeichnen mit der Bitte bei Änderung umgehend, bei unseren beim Pat. liegenden Mappen, schriftlich zu ändern.Diese Mappen gehören ja uns und haben da liegen zu bleiben.
Ich habe jeden Arzt darauf hingewiesen das wir nur in Zusammenarbeit gute Betreuung gewährleisten können.
Zu den Medi-Boxen bei Pat. die in Tagespflege gehen: Es gibt ja die Wochendosetten mit den einzelnen Tagesschachteln (Apotheke ca.10 Euro).Diese kann man ja dem Pat. am betreffendem Tag mitgeben.
Ansonsten halt ichs wie HeikeK, Doku!!!!, die meisten Ärzte interresiert ja doch was wir da schreiben. Wenn gar nichts hilft hab ich ne gute Erfahrung gemacht indem ich den HA einen offiziellen Brief mit der Bitte um konstruktivere Zusammenarbeit, geschrieben habe.Habe in diesem Fall den genauen Verlauf aus meiner Sicht geschildert, danach gings (bis heute) richtig gut (wenn auch sehr unterkühlt und extrem sachlich) aber ich fühl mich sicherer.
Alles Gute und zum Spass ne Glaskugel im Büro ist ja auch ganz nett
 
Qualifikation
Krankenschwester (PDL)
Fachgebiet
ambulant
Weiterbildungen
Expertin für anthroposophische Pflege (anerkannt nach den Kriterien des internationalen Forums für anthr.Pflege)
Fachwirtin für Org.u.Führung im Gesundheitswesen
PDL u. GF im eigenen PD
Öldispersionsbadtherapeutin
L

L. Li

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
28.02.2007
40227
Zu den Medi-Boxen bei Pat. die in Tagespflege gehen: Es gibt ja die Wochendosetten mit den einzelnen Tagesschachteln (Apotheke ca.10 Euro).Diese kann man ja dem Pat. am betreffendem Tag mitgeben.
Ansonsten halt ichs wie HeikeK, Doku!!!!, die meisten Ärzte interresiert ja doch was wir da schreiben. Wenn gar nichts hilft hab ich ne gute Erfahrung gemacht indem ich den HA einen offiziellen Brief mit der Bitte um konstruktivere Zusammenarbeit, geschrieben habe.Habe in diesem Fall den genauen Verlauf aus meiner Sicht geschildert, danach gings (bis heute) richtig gut (wenn auch sehr unterkühlt und extrem sachlich) aber ich fühl mich sicherer.
kassandra, natürlich haben die pat. eine wochenbox wenn sie z.b. zuhause versorgt werden oder fit genug sind ihre medis selbst mit in die TP zu bringen. aber das sind längst nicht alle und bei 20-30 TP-patienten, noch dazu wenn viele davon tropfen (halo oder melperon) bekommen ist es eben erforderlich, die medis in der TP zu richten, geht gar nicht anders.
dazu kommt, daß sie morgens von MA gefahren werden die mediboxen gar nicht mitbringen dürften.

dokumentiert habe ich, es geht noch ein brief an die geschäftsführung und an die quali raus.
bin ja erst knapp 2 monate hier, habe derzeit 43 MA und in den haupttouren 128 klienten.
da läuft schon mal was suboptimal - die frage ist nur, ob ich damit leben kann (und die geschäftsführung und der MDK :wink: ) oder ob es einer änderung bedarf.

bei einigen hausärzten wird es keine änderung geben - ober wir bekommen keine patienten mehr von ihnen wie es in der vergangenheit - allerding vor meiner zeit - wohl mit einigen ärzten gelaufen ist und sogar mit einer klinik die hier um die ecke ist.
die patieten werden dort regelrecht auf andere PD "getrimmt".......naja, ist schon wieder ein anderes thema.

L.Li
 
Qualifikation
Krankenschwester, PDL
Fachgebiet
ambulanter PD
kassandra

kassandra

Mitglied
Basis-Konto
o jeh, hab den Mund zu voll genommen. Im Vergleich sind wir da ein Minni-PD, absolut überschaubar, wir 2 PDL-erinnen kennen noch jeden Pat. und erlauben uns sogar noch mit zu pflegen, ohne diesen TP-Streß. Sorry
Aber diese Krux mit dem Liebsein zu den HA weil sonst Pat.Entzug kennen wir natürlich auch, ist richtig mies und ich sag dann immer: Dann bleib ich lieber klein und uns gehts allen (MA+Pat.+Wir 2) gut. Kannst du natürlich so nicht bei euren Bedingungen.
Da kann ich dir nur starke Nerven wünschen
 
Qualifikation
Krankenschwester (PDL)
Fachgebiet
ambulant
Weiterbildungen
Expertin für anthroposophische Pflege (anerkannt nach den Kriterien des internationalen Forums für anthr.Pflege)
Fachwirtin für Org.u.Führung im Gesundheitswesen
PDL u. GF im eigenen PD
Öldispersionsbadtherapeutin
L

Lisy

Hallo L.Li.
ich verstehs grad nicht, eine Dementen WG wird doch betreut, sprich es ist immer Personal vor Ort, die können doch dem Arzt die akten in die Hand drücken.
Tropfen für die Tagespflege werden nicht täglich mitgegeben, die Tagespflege kümmert sich selbt um die Medis.Ansonsten bekommen wir, wenn vom HA kein Eintrag im Kartex steht entweder Freßzettel oder halt die Rezepte. Klappt eigentlich ganz gut.
Gruß Lisy
 
Valentina

Valentina

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Hallo L. Li,
ja, das Problem haben wir gelegentlich auch: Der Arzt war da, hat nichts dokumentiert und der Pflegedienst, der verantwortlich für die Medikamente ist, erfährt eventuelle Änderungen quasi als letzter...
Oft fällt es uns auf, wenn auf wundersame Weise plötzlich eine neue Medikamentenpackung in der Wohnung liegt und der Patient von nichts weiß.
Wir gehen dann wie folgt vor:
Wir faxen den Arzt an und fragen an, wie das Medikament einzunehmen ist. Die Benutzung des Faxes hat gegenüber dem Telefon den Vorteil, dass es als Nachweis gilt, dass beim Arzt rückgefragt wurde, d.h. der schwarze Peter ist nun wieder beim Hausarzt. Das heißt er muss früher oder später antworten.
Fast immer wissen wir aber im Vorfeld schon, dass ein Hausbesuch ansteht. 90% der Hausärzte haben wir allerdings im Laufe der Jahre schon so gut "erzogen", dass sie ihre Änderungen freiwillig in der Patientenakte dokumentieren. Beim Rest arbeiten wir daran und gehen ihnen mit unseren Faxen auf den Wecker.
Manche Ärzte machen allerdings etwas Theater, weil alle Medikamente mit dem Handzeichen des Hausarztes abgezeichnet sein müssen (MDK-Gutachten), hier einigen wir uns oft auf einen aktuellen Medikamentenplan mit Unterschrift vom Arzt.
Ansonsten lassen wir nicht locker, wenn wir unsere Arbeit ordentlich machen wollen, dann muss der Arzt im Sinne des Patienten gut mit uns zusammen arbeiten.
Das mit der Dementen-WG verstehe ich allerdings auch nicht ganz, da ist doch rund-um-die-Uhr eine Pflegekraft vor Ort?!
Grüße
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
L

L. Li

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
28.02.2007
40227
hallo lisy,

die dementen-wg gehört nicht zu unserem betrieb, sie wird von angehörigen usw. besetzt oder auch nicht, wir kommen nur für SGB IX und wenn eine PK vor ort ist beim hausbesuch ist ja auch alles ok.

die TP ist in unserem haus und "gehört" uns und die PK dort haben noch weniger die chance etwas abzugleichen da die org. akten in der häuslichkeit verbleiben und die medis in der TP nach abgeglichenen kopien gerichtet werden.

mir geht es darum, daß ärzte sich nicht melden, wenn sie medis umstellen, daß wir es nicht erfahren. daß wir die pläne nicht abgleichen, nicht unterschreiben lassen können weil wir es eben nicht WISSEN.
oder, wie im besagten falle, erst 3 tage später erfahren weil ein rezept über das neue medikament in der post ist.
oft muß man dann noch nachfragen, was denn dafür abgesetzt wurde, zb wenn man bemerkt, daß der klient nun 3 verschiedene diuretika bekommt....

es sind eben auch nicht nur unheimlich viele verschiedene ärzte, sondern sie kennen ihre pat. eben auch oftmals nicht und sagen rundheraus, daß sie auch nicht wissen, von welchem PD sie versorgt werden.

gerade bei neuen klienten melden wir uns aber sofort als PD beim hausarzt und hinterlassen alles, bitten um aufnahme der tel.nr. usw. in die akte des pat. usw.

in 95% der fälle klappt das ohne nachzudenken -aber gerade die restlichen 5%........

noch ein beispiel: vor ein paar tagen war ein HA bei einer klientin zu besuch die mit der schmerzmedikation nicht zurecht kam. durogesic pflaster sollte weg, die NW waren zu stark.
der arzt entfernte das pflaster vom rücken. schrieb targin auf. keine doku, nirgendwo. kein anruf. kein fax. am nächsten morgen sah die PK daß bei der klientin kein pflaster mehr klebte, dieser konnte aber auch nicht sagen, wo es hin ist, nur, daß sie weiterhin große schmerzen habe.

großes stauen, keine ahnung von nix. das rezept kam mit der post, geschlagene zwei tage später....

für mich ist das keine qualität, keine adäquate versorgung.
ganz lustig wird es erst noch, wenn wir daran schuld sein sollen.
wenn wir uns sprüche anhören müssen: "hätten sie doch ein neues pflaster geklebt!" (aha, nachdem das alte erst einen halben tag klebte...)
oder: "hätten sie doch mal angerufen, sie konnten sich doch denken, daß der arzt da war und das pflaster entfernt hat!" (ja, die hellseher - schulung bekommt bei uns jede PK gleich nach einstellung....)

wir sollen schuld sein, daß ärzte weder dokumentieren noch kommunizieren, das telefonnummern nicht bekannt sind da schlichtweg egal, daß nicht nach akten vom PD gefragt wird da diese "dazuliegen" haben ?

L. Li
 
Qualifikation
Krankenschwester, PDL
Fachgebiet
ambulanter PD
L

L. Li

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
28.02.2007
40227
liebe valentina,

Wir faxen den Arzt an und fragen an, wie das Medikament einzunehmen ist. Die Benutzung des Faxes hat gegenüber dem Telefon den Vorteil, dass es als Nachweis gilt, dass beim Arzt rückgefragt wurde, d.h. der schwarze Peter ist nun wieder beim Hausarzt. Das heißt er muss früher oder später antworten.
genauso werde ich es in zukunft machen!
ich war ja bei dem HA dem das schon wiederholt vorgekommen ist, wartete 40 min im wartezimmer und bat dann um eine verzahntere zusammenarbeit um kommunikationsfehler zu vermeiden - und hörte dann die oben genannten sprüche :mad_2:

den schwarzen peter hätte ich gern dem weitergereicht, dem er gehört - jedoch war dazu im gespräch keine möglichkeit - per fax schon, da hast du recht!

ja, so wird es in zukunft sein, den punkt werde ich gleich in die dienstberatung mit aufnehmen, vielen dank ! :eek:riginal:

L.Li
 
Qualifikation
Krankenschwester, PDL
Fachgebiet
ambulanter PD
Valentina

Valentina

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Liebe L. Li,
ich war ja bei dem HA dem das schon wiederholt vorgekommen ist, wartete 40 min im wartezimmer und bat dann um eine verzahntere zusammenarbeit um kommunikationsfehler zu vermeiden - und hörte dann die oben genannten sprüche :mad_2:
Bei den von mir erwähnten 10% der Hausärzte betreten wir teilweise die Praxis nicht mehr. Wenn diese nicht mit uns zusammenarbeiten und uns teilweise wie Hauspersonal behandeln, dann müssen eben die Patienten und Angehörigen ran. Und das funktioniert bei uns so, dass die Angehörigen die Verordnungen und Rezepte selbst bei ihrer Hausärztin abholen müssen. Da setzen sich alle drei Monate die fast 90-Jährigen ins Taxi oder die Angehörigen nehmen sich einen 1/2 Tag Urlaub, um in der Praxis bis zu 30 Minuten im Wartezimmer auf die - zwei Tage vorher bestellten - Verordnungen bzw. Rezepte zu warten.
Die halbe Stunde verbringen wir lieber bei unseren Patienten oder im Büro mit der Pflegeplanung...
Soviel zum Thema: alle am Pflegeprozess Beteilgten arbeiten eng zusammen!
Grüße und schönen Einheitstag
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
T

TomBer83

Mitglied
Basis-Konto
25.06.2007
53110
sind die Ärzte nicht gezwungen selber eine Patientenakte zu führen ? und kann man dort nicht reinschreiben,dass der Patient Besuch von einem Pflegedienst erhält? und der Pflegedienst sowie die Angehörigen (Bevollmächtigte) über das Umstellen informiert werden müssen? das mit dem Fax is ne gute Idee.....
Zusätzlich sollte ( so kenn ich das) das Mediblatt, was der PD führt einmal pro woche zum abhaken der Anordnungen in die Arztpraxis gegeben werden.
Manche Hausärzte stellen sich etwas schwierig an...da hilft nur ZÄHNE zusammenbeißen (... manchmal auch bis es knirscht)
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
allg. Pflege
Sonnensturm

Sonnensturm

Aktives Mitglied
Basis-Konto
05.01.2006
63110
sind die Ärzte nicht gezwungen selber eine Patientenakte zu führen ? und kann man dort nicht reinschreiben,dass der Patient Besuch von einem Pflegedienst erhält? und der Pflegedienst sowie die Angehörigen (Bevollmächtigte) über das Umstellen informiert werden müssen?
Ja, und wenn...
Manche Hausärzte stellen sich etwas schwierig an...
das mit dem Fax is ne gute Idee.....
:nono:absolut nicht neu, klappt aber auch nicht immer. Aber man hat den Nachweis, wer den schwarzen Peter hat.

Zusätzlich sollte ( so kenn ich das) das Mediblatt, was der PD führt einmal pro woche zum abhaken der Anordnungen in die Arztpraxis gegeben werden.
Wer soll das machen?
Die Pflegekräfte? Wann?
Und wenn die Ärzte schon schwierig sind, dann noch das?

Wenn es bei Euch so läuft, habt Ihr aber riesiges Glück.

:wassat: Eveline
 
Qualifikation
Krankenschwester
S

stern3007

Aktives Mitglied
Basis-Konto
29.07.2005
Köln
Wir sollten uns nicht für alles verantwortlich machen lassen. Die Informationspflicht liegt eindeutig bei der Arztpraxis denn dort wird der Medikamentenplan angepasst.

Irgendwo muß eine Grenze sein. Man kann nicht immer für die Ignoranz, Dummheit und Sturheit der anderen mitdenken und arbeiten müssen. Im ambulanten Bereich ist die Bezahlung so grottenschlecht für solche Einsätze, dass jedwede zusätzliche Arbeit, die nicht direkt zum Einsatz gehört, unterbleiben muß. Ansonsten gerät man nämlich ordentlich ins Minus.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
ambulante Pflege
H

Hedina

Mitglied
Basis-Konto
Tja was soll ich sagen, seit einer Woche telefoniere ich einem HA hinterher weil ich den Verdacht auf einen Herpes Zoster bei einem Patient habe, der auch geistig Behindert ist. Mir wurden 4 Termine genannt wann der Doktor kommen will, ich habe fast jedes mal lange gewartet. Er ist nicht gekommen. Am Freitag genau dass selbe. Habe dann mit dem Diensthabenden Arzt ab 18.00 Uhr gesprochen, auch der war erst angepisst weil er glaubte ich rufe wegen 3 Pickeln an, vor Ort hat er dann zugegeben dass es richtig war Ihn anzurufen. Der zuständige, mich daueren Versetzende HA, hat übrigend auch noch Montag und Dienstag die Praxis zu wegen Urlaub und das wusste er ja am Freitag auch schon und ist trotzdem nicht gekommen der Patient kann sich nicht äußern durch seine Behinderung, sein pflegender Vater wird im November 88! der wird sich nicht mehr äußern und dass, unterstelle ich dem Doc, ist pure Berechnung die beiden können Ihm nicht wirklich wehtun.
Ihr seht ist weit verbreitet diese besch.... Haltung der Ärzte gegen den Pflegedienst.
Gruß Hedina
 
Qualifikation
exam. Krankenschwester
Fachgebiet
Intensiv/Wachstation
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
Dieses Thema hat seit mehr als 365 Tagen keine neue Antwort erhalten und u.U. sind die enthalteten Informationen nicht mehr up-to-date. Der Themenstrang wurde daher automatisch geschlossen. Wenn Du eine ähnliche Frage stellen oder ein ähnliches Thema diskutieren möchtest, empfiehlt es sich daher, hierfür ein neues Thema zu eröffnen.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Verwandte Forenthemen

Patrick Weferling
Hallo, Ich bin Assistent in der Privatwohnung eines Klienten welcher seinen Angehörigen eine generalvollmacht erteilt hat und sich...
  • Erstellt von: Patrick Weferling
3
Antworten
3
Aufrufe
317
Zum neuesten Beitrag
Patrick Weferling
Patrick Weferling
likeadash
Hallo zusammen, Wir eröffnen in Berlin einen Pflegedienst und erstmal nur SGB Xl. wir beschäftigen uns gerade mit Kundengewinnung. Ich...
  • Erstellt von: likeadash
0
Antworten
0
Aufrufe
310
likeadash
T
Hallo zusammen, wir sind gerade dabei, ein Konzept zu entwickeln, mit dem sich alle Prozesse im Bereich der ambulanten Pflege...
  • Erstellt von: TH0M45
0
Antworten
0
Aufrufe
208
T
T
Hallo zusammen, wir sind gerade dabei, ein Konzept zu entwickeln, mit dem sich alle Prozesse im Bereich der ambulanten Pflege...
  • Erstellt von: TH0M45
0
Antworten
0
Aufrufe
146
T