Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalten...

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Medi1970

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Hallo,
ich habe Ende April zum 31.7.2013 gekündigt, da mir der Ambulante Pflegebetrieb, in dem ich arbeite, nicht mehr zusagt ( LNW kürzeln für Dinge die ich nicht erbracht habe, Mitarbeiterstunden für Geschäftsführung "frisieren", arbeiten an Tagen die nicht vereinbart waren, zum Schluß Mobbing um nur einige meiner Kündigungsgründe zu nennen). Habe noch so viele Überstunden und meinen kompletten Jahresurlaub das ich ab Anfang Mai hätte zuhause bleiben können. Hätte... Sämtliche Urlaubsanträge und Freistellungsanträge zum Überstundenausgleich hat mein Chef ignoriert. Sich einfach nicht dazu geäußert. Ich bin ratlos wie ich mich weiter verhalten soll. Bin jetzt krankgeschrieben und möchte auch nicht mehr in den Betrieb zurück. Ist der einzige Weg der zu einem Anwalt oder kennt jemand ein paar Paragraphen die man zum argumentieren nehmen könnte. Ich finde den gerichtlichen Weg so unsinnig da doch eigentlich das Recht auf meiner Seite ist, oder etwa nicht?
Danke im voraus für Tipps, Anregungen und Mutmachungen. Schöne Pfingsten allen glücklichen Arbeitnehmern!
 
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stern3007

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Warum willst du denn in deiner jetzigen Situation kündigen? Daraus können sich für dich viele Nachteile ergeben. Wenn du aufgrund der Situation am Arbeitsplatz krank geworden bist, solltest du auch krank geschrieben bleiben. Damit entziehst du dich der üblen Situation und kannst erst einmal dafür sorgen, dass du wieder gesund wirst und genügend Kraft für eine neue Stelle aufbauen kannst.

Wenn du das Gefühl hast, wieder stabil zu werden, kannst du immer noch kündigen und dir eine neue Stelle suchen.

Der gerichtliche Weg ist durchaus nicht unsinnig, denn es geht darum, dass deine Rechte auch wirklich umgesetzt werden. Du kannst heute nicht mehr erwarten, dass du zu deinem Recht kommst nur weil es auf deiner Seite steht. Aber derzeit ist das doch noch verfrüht. Schau erst einmal wie sich dein Gesundheitszustand entwickelt. Wenn sich hinter deiner Problematik schon ein Burnout versteckt, ist das so schnell nicht abgetan. Zuerst einmal solltest du dir Gedanken machen, ob dir eine Kündigung alleine wieder genug Auftrieb gibt. Es bringt nichts, wenn du eine neue Stelle mit dem üblichen Anfangsstreß beginnst und dem nicht gewachsen bist. Dann fliegst du innerhalb der Probezeit raus und damit ist dir sicher nicht geholfen.

Kündigen kannst du immer noch, wenn du sicher bist, dass du wieder voll arbeitsfähig bist. Auch dann bleibt dir der Rechtsweg vermutlich nicht erspart, denn du willst doch sicher deine Überstunden ausbezahlt bekommen und den Urlaub, den du nicht mehr nehmen konntest. Darauf würde ich nicht verzichten.
 
leaving-the-moon

leaving-the-moon

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Ich würde auch immer den Weg der Kündigung bevorzugen. Es ist in der Pflege ja kein Thema eine neue Stelle zu finden. Wenn dann noch überstunden und Urlaub anfallen bleibt genug Zeit um sich wieder zu sortieren und neu anzufangen.
Warum sollte ich bei einem AG bleiben der mich krank macht- und das ohne Not?
Unter Umständen ist das mit dem Kranksein sofort auch wieder besser, wenn die Situation wieder besser ist (neuer AG).

Wenn der Chef sich querstellt bleibt dir nur der gerichtliche Weg. Ich würde schnellstmöglich zumidnest eine Beratung bei einem Anwalt für Arbeitsrecht in Anspruch nehmen.
 
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stern3007

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

leaving-the-moon ich finde das du nicht wirklich über die Problematik nachdenkst.
Was hast du davon, wenn du im kranken Zustand kündigst? Die Kündigung gewährleistet doch nicht, dass du danach wieder fit bist. Wenn dein Arbeitgeber dich krank gemacht hat, muß er auch die Konsequenzen tragen. Was bringt es dir, wenn du in eingeschränktem Zustand (z.B. durch die jetzige Erkrankung) eine neue Stelle suchen mußt? Du weißt doch garnicht, wie weit Medi1970 derzeit belastet ist.

Es ist doch erst einmal wichtig, dafür zu sorgen, dass du gescheit krankenversichert bist und monatlich dein Geld erhältst. Durch Krankengeld ist das erst einmal gewährleistet. Dann kann man sich Gedanken darüber machen, ob man genug Kraft dazu hat, eine neue Arbeitsstelle anzutreten, mit allen damit verbundenen zusätzlichen Belastungen.

Eine Kündigung bringt ja nicht nur Entlastung, sondern auch eine Menge neue Belastungen. Es ist durchaus nicht selbstverständlich, gleich einen vernünftigen Arbeitnehmer zu finden. Ggf. muß man sich mit dem Arbeitsamt herumschlagen. Die interessiert es nicht, ob du wirklich arbeitsfähig bist. Die stopfen dich gleich in die nächstmögliche Stelle, egal welche Bedingungen dort herrschen.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen mit dem Thema Burnout kann ich nur dazu raten, erst einmal die Ruhe zu bewahren und genau über die Situation nachzudenken. Ich habe damals auch gedacht, nach ein paar Wochen Krankmeldung wieder fit zu sein. Das war aber ein gewaltiger Irrtum und ich war froh, nicht vorschnell gekündigt zu haben.

Dadurch war meine finanzielle Situation abgesichert und ich konnte in Ruhe gesund werden.
 
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Microknee

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Re: AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingeh

Ich lese den Thread von Medi so, dass sie jetzt krankgeschrieben ist, weil ihr der AG den Urlaub nicht gibt und sie keine Freigabe erhält, ihre Überstunden abzufeiern. Ich lese nirgends etwas über Burnout und finde es auch sehr gefährlich, die TE in diese Schublade zu stecken. Sie hat fristgerecht gekündigt und möchte nun ihr Recht in Bezug auf Urlaub und ihre im Dienst angefallenen Überstunden. Nicht mehr und nicht weniger!! Leider funktioniert meine Entertaste immer noch nicht, deshalb sieht der Beitrag so gequetscht aus. LG Microknee
 
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ms-sophie

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Hallo,

ich würde durch deinen Anwalt schreiben lassen, dass du ab Tag Xy deinen Urlaub/Überstunden nimmst und den Rest ausbezahlen lassen möchtest.
Andere Variante wäre ein Gespräch im Beisein deines Anwaltes und der MAV/BR (wenn es sowas gibt).

Problem, wenn du dich bis Ende arbeitsunfähig schreiben lassen würdest, wäre, dass du dann aus der Lohnfortzahlung rausfallen würdest.

Sophie
 
leaving-the-moon

leaving-the-moon

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

@stern3007 - ich habe den Beitrag ähnlich gelesen wie Microknee - d.h. ich gehe nach dem EIngangsposting davon aus, dass die Krankschreibung erfolgt ist, weil der AG seine Pflichten nicht erfüllt.

Von einem Burnout kann ich im EP nirgends etwas lesen. Aus der Aussage "der Betrieb sagt mir aus den Gründen x und y nicht mehr zu" ein BurnOut zu basteln finde ich weit hergeholt und auch gewagt, außerdem steht der Thread im Bereich Arbeitsrecht.

Wenn mich jemand fragen würde ob er lieber vorsorglich kündigen solle, weil er gerade mit einem beginnenden Burn Out herumlaufe, würde ich ihm mit deiner Argumentation davon abraten.
 
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stern3007

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

@ leaving-the-moon
Ich gehe bei solchen Postings immer davon aus, dass die Person aufgrund konkreter bestehender gesundheitlichen Problemen krank geschrieben ist. Normalerweise stellt ein Arzt keine AU aus mit den von dir und Microknee angeführten Gründen. Das macht ein Arzt nur, wenn die Person gesundheitlich eingeschränkt ist um sie vor einem weiteren Abbau der Gesundheit zu schützen und für ausreichende Ruhezeit zu sorgen.

Mit dieser Aussage unterstellt ihr Medi1970 ein total negatives Verhalten. Warum wird gleich immer so negativ gedacht? Damit greift ihr nicht nur Medi1970 an sondern stellt auch noch die Krankschreibung selbst in Frage bzw. die Aktion des Arztes. Ein Arzt stellt normalerweise keine Gefälligkeits-AUs aus. Das darf er auch garnicht. Er kommt in Teufels Küche wenn das herauskommen würde.

Ich erwähne den Burnout nur als eine naheliegende Erklärung für den Beitrag. Ob das wirklich stimmt, muß sich im Verlauf des Threads noch zeigen.
 
leaving-the-moon

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Medi1970 kann auch wegen einer Grippe jetzt erstmal krank geworden sein. Auf jeden Fall ist die Kündigung schon erfolgt und die Frage war: Was kann ich machen um zu meinem Recht zu kommen und nicht soll ich kündigen, weil ich befürchte ein BrunOut zu bekommen. Außerdem finde ich es nicht so abwegig in dieser Situation in eine psychische Verfassung zu kommen in der man erst mal nicht arbeiten kann auch OHNE dass es sich gleich um ein Burn Out handeln muss.

Ich nehme die Diagnose Burn Out sehr ernst - ich war selbst zwei mal in meinem Leben auf dem Wege dahin (trotz gutem Arbeitgeber) aber ich bin auf der anderen Seite der Meinung, dass damit zum teil zu inflationär umgegangen wird, zum Schaden der tatsächlich Betroffenen.
 
Onkel Fritz

Onkel Fritz

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Jeder wäre froh, in solch einer Situation einen Arzt zu haben, der ihn/sie aus der Schusslinie nimmt.
 
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stern3007

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Ich sehe das anders als du. Erst einmal habe ich auch umfangreiche Burnout Erfahrung. Ging mir genauso. Außerdem arbeite ich mittlerweile in einer Psychiatrie-Praxis. Diese Arbeit dort ist z.B. ein Ergebnis aufgrund der Burnout Geschichte. Ich sehe hier tagtäglich, wie schlecht es vielen Menschen geht, die ebenfalls auf die Burnout Schiene gerutscht sind. Bei vielen hat es Jahre gedauert, bis sie endlich begriffen haben, was mit ihnen los ist.

Ich bin der Meinung, man kann garnicht oft genug darauf hinweisen um die Menschen aufmerksam zu machen und zu motivieren, etwas für sich zu tun.

Außerdem habe ich geschrieben:
Wenn sich hinter deiner Problematik schon ein Burnout versteckt, ist das so schnell nicht abgetan.
Ich habe nicht geschrieben dass sie einen Burnout hat. Warum habe ich das geschrieben? Weil die geschilderte Situation durchaus geradewegs in einen Burnout führen kann. Wenn man das nicht richtig erkennt und sich weiter antreibt, gerät man in einen extreme Abwärtsspirale, aus der man Jahre braucht, bis man da wirklich wieder raus ist. Und das braucht kein Mensch.

Warum ist die Gefahr einer Abwärtsspirale so groß? weil man bei einem Arbeitsplatzwechsel erst einmal großen Belastungen ausgesetzt ist. Denen muß man gewachsen sein. Ist man das nicht, geht es schnell weiter bergab. Man macht sehr unangenehme Erfahrungen z.B. in Form von Kündigung in der Probezeit und das kann sehr schädlich für die betreffenden Personen sein.

Also warum soll man über diese Erkrankung still schweigen? Ich denke aus dem Zeitalter sind wir langsam heraus. Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige deshalb nicht darüber sprechen wollen, weil sonst noch etliche andere Kollegen merken könnten, was wirklich mit ihnen los ist und dann die übrig gebliebenen deren Arbeit übernehmen müssen.
 
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Microknee

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Re: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Ich unterstelle Medi und ihrem Arzt gar nix und schon gar nix negatives. Sie wird ihre Gründe haben, warum sie nun krankgeschrieben ist und diese werden gerechtfertigt sein, sonst hätte ihr der Arzt keine AU ausgestellt. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass sie nicht gekündigt hat, weil sie ein Burnout hat und deshalb krank geschrieben wurde. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge. Medi hat ihre Gründe genannt, warum sie gekündigt hat und die sind auch alle nachvollziehbar. Aber das gleich mit Burnout gleichzusetzen finde ich persönlich sehr gewagt und einseitig. Ich wünsche Medi auf jeden Fall alles gute für die Zukunft und hoffe, dass sie woanders zufriedener ihrer Tätigkeit nachgehen kann. @Stern: Vielleicht überlegst du mal, wem du hier etwas unterstellt? Medi: Burnout und damit nicht gewachsen sein des Anfangstresses beim neuen AG. Leaving-the-moon und mir: wir würden zu Gefälligkeits-AU´s (Betrug) auffordern. LG Microknee
 
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stern3007

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

@Stern: Vielleicht überlegst du mal, wem du hier etwas unterstellt? Medi: Burnout und damit nicht gewachsen sein des Anfangstresses beim neuen AG. Leaving-the-moon und mir: wir würden zu Gefälligkeits-AU´s (Betrug) auffordern. LG Microknee
Ich habe nie gesagt, das Medi einen Burnout hat und habe auch nie gesagt, dass sie dem Anfangsstress beim neuen AG nicht gewachsen ist. Ich habe auch nicht geschrieben, dass das ihr zu Gefälligkeits-AUs auffordert.
Was soll diese unmögliche Interpretation ? Könnt ihr nicht einfach mal etwas aufnehmen ohne es gleich in eurem Sinn zu interpretieren? Der Wortlaut gilt, nicht eure fantasievollen Interpretationen. So kann man Diskussisonen auch kaputt machen.

Und nun zum wiederholten Mal:
Wenn sich hinter deiner Problematik schon ein Burnout versteckt, ist das so schnell nicht abgetan.
Wo unterstelle ich hier jemandem, dass er einen Burnout hat? Ich weise nur darauf hin, dass es sein könnte. Ob das wirklich so ist, muß doch die Person selbst entscheiden und nicht die anderen hier, die ein ausgeprägtes Interpretationsbedürfnis haben.
 
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traveler

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Hätte... Sämtliche Urlaubsanträge und Freistellungsanträge zum Überstundenausgleich hat mein Chef ignoriert. Sich einfach nicht dazu geäußert. Ich bin ratlos wie ich mich weiter verhalten soll.
Dann zwing ihn dazu dies nicht zu Ignorieren.
Dazu brauch ich nicht gleich einen Anwalt.

Schreiben an die Geschäftsführung
An die Geschäftsführung
sehr gehrter Herr/Frau ...
wie sie Wissen habe ich zum 31.07 gekündigt.
Ich habe noch Resturlaub in Höhe von ..., den ich von ... bis... nehmen möchte.
Sollte ich von ihnen bis zum ... (14Tage) keinen anderen Vorschlag erhalten, gehe ich davon aus, dass der Urlaub genehmigt ist.

Du weißt der AG darf deinen Urlaub nicht einseitig festlegen.
Schreiben in der Persstelle abgeben, Kopie mit nehmen und darauf die Eingangsbestätigung quittieren lassen.

Zweites Schreiben:
selber Adressat.
Selber Text nur jetzt mit Mehrarbeitsstunden und dass du mit ein Ausbezahlung nicht einverstanden bist.

kommt darauf an wie lange du AU geschrieben bist, evtl. mit einer 1wöchigen Frist.

Im AV könnte natürlich stehen, dass die Mehrarbeitsstunden ausbezahlt werden dürfen.
Kann dir aber egal sein, dein AG muss reagieren und dann kannst du den nächsten Schritt überlegen, wenn er nicht so will wie du.
Der Gang zu Anwalt bleibt dir immer noch offen.

Solltest du vor haben, dich noch länger AU schreiben zu lassen, dann überleg dir das mit den Mehrarbeitsstunden, denn einmal geplant sind sie weg, selbst wenn du AU bist.

Du kannst auch die Anträge, die du bereits gestellt hast, du hast ja sicher eine Kopie, direkt nochmal bei der Persstelle oder direkt beim GF persönlich abgeben und quittieren lassen, bzw. mit einem Zeugen abgeben.
Kleines Anschreiben dazu, wieder an die GF:
Anrede ...
habe diese Anträge am ... per Hauspost? eingereicht, habe leider bis Heute keine Antwort erhalten, nach ...Tagen gehe ich davon aus, dass diese genehmigt sind.
Anlage
Jetzt muss der AG reagieren.


Viel Erfolg
 
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Medi1970

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Hallo, @stern ich habe bereits gekündigt! Daher kann ich mir das nicht anders überlegen. Möchte ich auch nicht. In einem Pflegebetrieb, der Mitarbeiter u.a. zur Urkundenfälschung und Betrug anstiftet möchte ich nicht mehr arbeiten. Ich bin im Moment krankgeschrieben, da mir die aktuelle Situation zu schaffen macht.
Danke an traveler : So wollte ich weiter vorgehen. Mal sehen was passiert. Vielen Dank für Eure Diskussionsbeiträge.

Gruss und einen ruhigen Pfingsmontag noch
 
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Medi1970

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Habt Ihr es krachen gehört, heute Mittag? Das war ein Steinbrocken, der mir vom Herzen fiel als ich bei einer Anwältin war und die sagte: Alles ist gut.
Hallo zusammen,
hier eine kurze Rückmeldung über meine Situation. Ich habe beim GF um vorzeitige Auflösung meines Vertrages gebeten ( hinsichtlich der schon bestehenden Kündigung zum 31.7.und ich kann am 1.7. eine neue Stelle antreten) und meinen Urlaubsanspruch und die Überstunden als Freizeitausgleich geltend gemacht.Mit Fristsetzung. Keine Reaktion. Da ich verunsichert war was ich nun weiter tun soll und um mich letztendlich abzusichern habe ich also eine Anwältin aufgesucht. Das Beratungsergebnis:
Nochmal fristgerecht kündigen, in diesem Fall spätestens bis 31.5.2013 damit man am 1.7. eine neue Stelle antreten kann. Das geht!! Ich dachte ich wäre an den Kündigungszeitraum gebunden. Warum eigentlich?
Naja, Urlaubsanspruch und Überstunden muss neu formuliert werden:
" Da mir noch Resturlaub in Höhe von 12 Tagen zustehen nehme ich diesen vom 01.6.2013 bis.... . Im Anschluss an diesen Urlaub machen ich wie vereinbart meinen Überstundenausgleich von ...h gelten. Die restlichen ... Überstunden zahlen Sie bitte mit dem letzten Gehalt aus".
Meine Anwältin meinte, ich sollte mir keine Sorgen machen das der Urlaub nicht genehmigt sei. Mein Urlaubsanspruch wäre gegeben und wenn sie nach all der Zeit keine betrieblichen Gründe vorbringt ist er auch nicht abgelehnt. Ich habe jetzt ein gutes Gefühl. So eine Beratung ist echt Gold wert und vor allem kostenlos wenn man eine Rechtschutz hat! Ich vermute das ich die "FIRMA" mein Gehalt und die Überstunden nicht zahlen wird, aber das ist jetzt auch egal. Es wird dann halt eingeklagt. Mir geht es gut wie seit langem nicht mehr und freue mich wahnsinnig auf meinen Urlaub, den ich trotz nicht offizieller Genehmigung ab Samstag antrete.....
Liebe Grüße an Euch und DANKE fürs lesen und die Tipps.
 
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siman

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AW: Hat das schon einmal jemand erlebt ? Nach Kündigung werde ich nur noch hingehalte

Hallo Medi 1970,
interessehalber möchte ich heut mal nachfragen,was aus deiner Sache geworden ist.du hast seit Anfang Juli einen neuen AV und bist hoffentlich zufrieden.
Dein ex AG müßte dir ja nun die zustehenden U-Tage und Ü-h gewährt haben.Ist dies erfolgt,oder gab es Probleme?
Ich bin in einer ähnlichen Situation und kann deine Beweggründe zur Kündigung nur zu gut nachvollziehen.
Es ist erstaunlich ,was sich AG im ambulanten Bereich alles erlauben und somit widerrechtlich verhalten.
Seit Mai frage ich regelmäßig beim AG nach meine Stundennachweise und Ü-h Konto,da auf dem Dienstplan keinerlei Transparenz vorherscht.Erst letzte Woche wurde mir mündlich mitgeteilt wieviel Ü-h mein Konto aufweißt, mit dem ernüchternden Ergebnis, dass mir die Hälfte fehlt. Bis heut ist mir es verwehrt worden,Einsicht in die Abrechnungen und Erklärung dieses Umstandes durch ein MA Gespräch.
Ich habe nun mündlich meine Kündigung ausgesprochen und dem AG eine Frist zur Darstellung bis 30.07. gestellt.Dem entsprechend werde ich in die schriftliche Kündigung auch das Kündigungsdatum einsetzen.
Das bisherige Verhalten meines AG läßt mich allerdings zweifeln,das er kooperativ ist.Mach mich jetzt aber nicht verrückt, denn gekündigt wird auf jeden Fall.
Auch zu einem späteren Zeitpunkt kann man über einen Anwalt Nachforderungen bezüglich der gekürzten Ü-h machen.
Es heißt ja:"man sieht sich immer zweimal!"
Bezüglich des U-Anspruchs: betriebliche Gründe zur Ablehnung von U, bei Kündigung so gut wie ausgeschlossen.Der AG muß für genügend Personal sorgen, selbst wenn er die Touren selber fahren muß oder über eine Zeitarbeitsfirma Personal beauftragt.
Gerade in den kleinen amb.PD wird durch falsche Argumentation des AG, der AN ständig zu Mehrarbeit und Doppeldiensten gezwungen.
Diese wissentlichen Gesetzwidrigkeiten finde ich höchst kriminell, doch wer als AN sich nicht wehrt, oder auch mal etwas zur Anzeige bringt...,dann ändert sich nichts.
 
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