Handelsname der Hausmedis vs. Arztanordnungen

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Kindergartencop

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moin,
das gleiche Problem hatten wir auch.
Unsere Apotheke hat deshalb eine EDV-Austauschliste entwickelt.
Man muss nur den Handelsnamen oder den Wirkstoff eingeben und es wird automatisch das gelistete Präparat genannt.
Die Austauschliste wird ständig von der Apotheke aktualisiert.
Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht.
 
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krampus

krampus

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Hallo! wir arbeiten bei auftretenden Problemen bzgl unterschiedlicher Handelsnamen mit GELBE LISTE PHARMINDEX Hier hat man die möglichkeit über eine suchmaske Handelsname oder wirkstoff einzugeben und erhält mit wenigen klicks alles was der markt so hergibt. somit muß man nicht immer eine liste aktualisieren o.ä.Dasn berücksichtigt natürlich nochnicht die Bioverfügbarkeit, Galenik, oder potentielle allergien gegenüber diversen füllstoffen.Weiterhin gibt es die funktion identa a-z die es ermöglicht anhand von fotos ein heer von tbl (z.B. 1 tbl liegt im speisesaal zwischen 2 bewohnern auf dem tisch und läßt sich nicht mehr zuordnen) zu identifizieren. Ist allerdings nur wirklich sinnvoll wenn man in etwa eine ahnung hat was es sein könnte. man kann die tbl auch beschreiben (Form, farbe, dicke, durchmesser,etc) um damit das präparat zu identifizieren, funktioniert aber nicht ganz so toll.da der benutzername und das Paßwort auf jeder ausgabe der gelben-Liste dick auf den Umschlag gedruckt ist nehme ich an, man kann das hier auch preisgeben. Bin mir aber nicht sicher. möchte ben.-name und passwort deshalb nicht hier veröffentlichen, würde es aber über pn machen.Vielleicht ist das für den einen oder anderen hilfreich.Gruß k.
 
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Johanna die Wilde

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Johanna die Wilde

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Ich hab noch folgende Anmerkung zu machen:

Wenn der Arzt statt einem Handelsnamen (ich spreche jetzt vom stationären Alltag) einen Wirkstoff aufschreibt, als Beispiel:

25.06.2007 Acetylsalizylsäure 100mg Tbl. 1-1-1-0 *Hdz. Arzt* (anstatt zu schreiben ASS 100 ratioblubb)
25.06.2007 Ibuprofen 400mg Tbl. 1-0-1-0 *Hdz. Arzt* (anstatt Dolormin extra)


dann sind wir als Pflegepersonal doch aus allem raus. Die Hilfsstoffe die in einer Tablette sein können, bringen uns nur etwas, wenn jemand von einer Allergie weiss, ansonsten kann auch der Arzt vorher nicht wissen, ob Pat. Y. darauf reagiert. Aber generell weiss ich doch, das ich (zumindest laut Wirkstoffangabe in der Packungsbeilage) z.B. 5 verschiedene Handelspräparate vor Ort habe, und nehme dann eins davon. Zumindest bei Präparaten mit einem WIrkstoff sollten wir als "examinierte", die ja in der Regel die Medikamente auf Station stellen, doch eigentlich immer das passende finden.

Möchte der Arzt gerne ein Präparat geben, welches aus verschiedenen Wirkstoffen besteht, so sollte er dann eben genau das Präparat (Handelsname) auch aufschreiben. Weil in dem Falle eine Dosierung alá Acetylsalicylsäure 250 mg + Paracetamol 200 mg + Coffein 50 mg wäre ja Quatsch. (Es gibt ja irre viele Kombinationsmedikamente) Dann wäre es einfacher zu schreiben: Thomapyrin Tbl. 1-1-1-0 (Soll nur ein Beispiel darstellen)


In diesem Sinne
LG
Anja
 
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... wenn der Arzt nicht brav sein Kreuzchen beim aut idem setzt, so muss die Apotheke das Medikament liefern, dass "der Kasse passt"...
Na na, wenn der Arzt sein Kreuzchen beim "aut idem" ("oder ein anderes") setzt, dann ist das nicht die Erlaubnis, das Medikament durch ein gleichwertiges zu ersetzen, das der Kasse passt, sondern eine STREICHUNG: kein anderes Präparat liefern! Klingt widersinnig und unintuitiv aber ist so.

"Hat der Arzt das Feld „aut idem“ markiert (z. B. durch Kreuz, Kringel, Haken, Strich), bedeutet dies ein Substitutionsverbot. Ein Austausch des verordneten Arzneimittels ist damit ausgeschlossen. Auch gegen ein rabattiertes Arzneimittel darf nicht substituiert werden."

Das mußt du schlucken!
Die Logik ist: Der Ersatz kommt öfter vor, also steht schon mal "aut idem" da. Wenn das (gelegentlich) nicht gewünscht wird, muß man "aut idem" durchstreichen, einkringeln, abhaken oder sonstwie.
 
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Die Antwort ist zwar interessant, aber das Thema ist gut 13 Jahre alt ;)
 
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thomas1959

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Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage, wie es in anderen Einrichtungen so üblich ist bezüglich der angesetzten Medikamente der Doc´s.
Wenn ein Patient stationär aufgenommen wird, übertragen die Ärzte die Medikamente vom Hausarzt 1:1 in die Akte. Nun ein Beispiel: Der Patient hat vom HA ASS 100 ratiopharm verschrieben bekommen. Unsere Ärzte übertragen das genau so in die Akte. Unsere Zentralapotheke liefert aber nur Aspirin protekt 100 von Bayer.
Oder: Der Arzt schreibt auf: Norvasc 5, wir haben aber seit kurzem nur noch Amlodipin 5 von ratiopharm
Unsere PDL hat nun einen Zettel entworfen, den man in die Akte heften kann, auf dem man den Arzt darauf hinweist, den Medikamentennamen in Bezug auf unsere Hausmedikamnte abzuändern.
Leider ist es so, dass diese Zettel mehrere Tage in der Akte ignoriert werden oder auf mysteriöse Weise verschwinden.
Wir haben den Docs auch schon angeboten, immer eine Pflegekraft beim Anordnen der Medikamente hinzuzuziehen, damit er gleich das Richtige aufschreiben kann/soll. Aber auch das funktioniert nicht. Wie handhabt ihr das denn so? Manche bei uns richten dann das Medikament gar nicht, oder schreiben gar keine Zettel und richten nach gutdünken!

Freue mich schon auf euere Antworten!
(Input, Input !!!)
Hallo, eigentlich sollten seit einiger Zeit nur noch die Wirkstoffe bei Verordnungen vom Hausarzt angegeben werden, zumindest ist das in der Klinik so. Natürlich kann dann dahinter ein bestimmtes Präparat stehen als Beispiel. Einzig der Wirkstoff ist aber entscheidend, da keine Einrichtung alles was auf dem Markt ist bevorraten kann.
lg
 
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Joan Doe

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Hat sich's denn inzwischen rumgesprochen?
Keine Ahnung.
Ich hab immer einen Medi-Plan dabei, wenn ich ins KH gehe. Wenn ich aut idem Medis brauche, dann ist das auf dem vermerkt, denn grade das ist bei Epilepsie nicht grad günstig, wenn man den Hersteller wechselt.
Außerdem hab ich immer einen Vorrat an Medis dabei, denn die Krankenhäuser haben heute in der Regel in den seltensten Fällen noch ne eigene Apotheke und müssen meine Medis (also die aut idem) erst besorgen.
Was ich also "ausgelegt" habe müssen die mir ersetzen.
Meine Ärzte sind schließlich nicht verpflichtet, mir für Krankenhausaufenthalte Medis auf ihr Budget zu verschreiben ;)
 
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dawala

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Ich frage mich, in welchem Gesetzestext steht, dass zu den Aufgaben der Pflege gehört, Verwaltungsaufgaben zu übernehmen und durch Subordination die Durchsetzung dieser Verwaltungsaufgaben erzwingen zu wollen.
Doch, ja. Ich erinnee, wie während meiner Ausbildung von 1975 - 1978 Verwaltung irgendwelche nutzlosen Dinge deshalb bestellen wollte, weil das Haus einen Jahresüberschuss erwirtschaftet hatte und CDU-Politik wollte, dass mit diesem Geld deutsche Wirtschaft unterstützt werde durch sinnfreie Bestellungen nutzloser Geräte. In anderen Häusern habe ich solche Geräte unausgepackt in Kellern und auf Dachböden gelagert gesehen. In Stade kämpfte eine kleine Assistenzärtzin, bis sie Einsicht in die detaillierte Haushaltsführung der Verwaltung nehmen konnte. Von ihr habe ich mich damals überreden lassen dem Verwaltungschef abzuringen, wenigstens den Überschuss als Rückstellung zu buchen. 20 Jahre später wurde vom angesparten Überschuss die Hausfassade renoviert.

Aber eben: Es war eine Ärztin, welche um detaillierte Einsicht in die Haushaltsfühung und Buchführung des Hauses kämpfte und keine Pflegekraft. Und es waren die Ärzte des Hauses, welche sinnfreie Käufe verhinderten. Und somit waren es Ärzte, welche die Vewaltung in Erklärungsnot gegenüber Politik brachten.

Vor Jahrzehnten habe ich einen Kleinen Fahneneid geleistet. Leider wurde mir der Text nicht ausgehändigt. Da habe ich mich auf jeden Fall dazu verpflichtet, Menschenleben vor Schaden zu schützen. Ich habe mich NICHT dazu verpflichtet Verwaltungsaufgaben noch zusätzlich zu all dem in den vergangenen Jahren durch Politik neu erfundenen schon vorhandenen Verwaltungskram freiwillig zu übernehmen. Schon gar nicht, um damit Ärzten auf der Nase herum zu tanzen.

Wenn Verwaltung will, dass Generika bevorzugt verordnet werden, dann soll sich Verwaltung auch darum kümmern.

Und wenn PDL gleichzeitig Einrichtungschefin, als Einrichtungschefin eben auch Verwaltungsleiterin ist, dann ist sie mehr als gut darin beraten, ihre jeweiligen Funktionen nachvollziehbar schriftlich voneinander zu trennen.
Was ich als dumme kleine Schwesternschülerin tat war, aufzustehen gegen unseren obersten Dienstherrn. Unser Kurs hatte die Arbeit am Ausbildungsrecht der Pflege übernommen vom Kurs der zwei Jahre vor uns fertig war. Denn damals verlief Ausbildung zur Pflege auf Rechtsgrundlagen aus der Bismarkzeit, der Nazi-Zeit. Sie verstieß in manchen Bereichen gegen unsere Verfassung. Und da wir auf dem Verwaltungsweg unserem obesten Dienstherrn irgendwann die Wahl aufzwangen, entweder die Westdeutsche Verfassung zu beachten oder, nach Niedersächsischem Landesrecht seinen Ministerpräsidentenposten unehrenhaft niederlegen zu müssen, war er unangemeldet angereist um unseren Kurs persönlich nach guter alter Nazi-Manier mündlich zur Sau zu machen. Als er danach einfach wieder gehen wollte forderte ich ihn auf mir ins Gesicht zu sagen, dass er gegen unsere Verfassung sei und den Kurs nötigen wolle, den Kampf um diese unsere Verfassung aufzugeben. Das hatte andere Folgen als ein paar Euro, für die Verwaltung zuständig ist. Daraus resultierte dann im Mai 1978 der erste ambulante Krankenpflegedienst, daraus resultierte das Recht auf selbstbestimmte Fort- und Weiterbildung, das Recht auf Studium, der Pflegemanager.....

Erst vor wenigen Monaten haben sich Pflegekräfte dazu nötigen lassen ohne arbeitsrechtlich vorgeschriebene Infektionsschutzmaßnahmen Dienst zu tun. Das war, dessen seien alle Lesenden versichert, KEINE Geldfrage sondern eine rein politische. Aufgabe der Pflege wäre es gewesen auf Einhaltung bestehenden Arbeits- und Infektionsschutzrechtes zu bestehen. Tat aber in sehr vielen Fällen Pflege nicht.
Also war es leicht in den sozialen Netzwerken von der Unwichtigkeit kleiner Pflegekräfte zu fabulieren. Und also wird auch die Mehrheit der Deutschen den Kopf schütteln wenn Pflege mal wieder gegen Hungerlohn auf die Straße geht, denn Pflege ist ja so unwichtig und hat so viel Zeit, dass sie sich um fachfremde Aufgaben kümmert die sie nicht mal den Gegenwert eines Staubkorns angeht.

Pflege hat halt auch die PFLICHT da NEIN zu sagen wo sie ihre Kompetenzen überschreiten soll. Egal, wie hoch der Preis sein mag.

Und wenn irgendwer Titelumwehter daher kommt und Pflege per Gesetz diese Verwaltungsaufgabe aufs Auge drückt, dann steht der Rechtsweg offen. Der ist leichter als der von uns gegangene Verwaltungsweg. Und heute ist es alleine deshalb schon leichter, weil dank EU-Verordnung geltendes Recht und geltende Rechtsprechung digitalisert zugänglich sein müssen. Wir mussten bzw. unsere Vorgänger alleine zwei Jahre darum kämpfen überhaupt an die Rechtsgrundlage zu kommen.
 
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dawala

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Ich frage mich, in welchem Gesetzestext steht, dass zu den Aufgaben der Pflege gehört, Verwaltungsaufgaben zu übernehmen und durch Subordination die Durchsetzung dieser Verwaltungsaufgaben erzwingen zu wollen.
Doch, ja. Ich erinnee, wie während meiner Ausbildung von 1975 - 1978 Verwaltung irgendwelche nutzlosen Dinge deshalb bestellen wollte, weil das Haus einen Jahresüberschuss erwirtschaftet hatte und CDU-Politik wollte, dass mit diesem Geld deutsche Wirtschaft unterstützt werde durch sinnfreie Bestellungen nutzloser Geräte. In anderen Häusern habe ich solche Geräte unausgepackt in Kellern und auf Dachböden gelagert gesehen. In Stade kämpfte eine kleine Assistenzärtzin, bis sie Einsicht in die detaillierte Haushaltsführung der Verwaltung nehmen konnte. Von ihr habe ich mich damals überreden lassen dem Verwaltungschef abzuringen, wenigstens den Überschuss als Rückstellung zu buchen. 20 Jahre später wurde vom angesparten Überschuss die Hausfassade renoviert.

Aber eben: Es war eine Ärztin, welche um detaillierte Einsicht in die Haushaltsfühung und Buchführung des Hauses kämpfte und keine Pflegekraft. Und es waren die Ärzte des Hauses, welche sinnfreie Käufe verhinderten. Und somit waren es Ärzte, welche die Vewaltung in Erklärungsnot gegenüber Politik brachten.

Vor Jahrzehnten habe ich einen Kleinen Fahneneid geleistet. Leider wurde mir der Text nicht ausgehändigt. Da habe ich mich auf jeden Fall dazu verpflichtet, Menschenleben vor Schaden zu schützen. Ich habe mich NICHT dazu verpflichtet Verwaltungsaufgaben noch zusätzlich zu all dem in den vergangenen Jahren durch Politik neu erfundenen schon vorhandenen Verwaltungskram freiwillig zu übernehmen. Schon gar nicht, um damit Ärzten auf der Nase herum zu tanzen.

Wenn Verwaltung will, dass Generika bevorzugt verordnet werden, dann soll sich Verwaltung auch darum kümmern.

Und wenn PDL gleichzeitig Einrichtungschefin, als Einrichtungschefin eben auch Verwaltungsleiterin ist, dann ist sie mehr als gut darin beraten, ihre jeweiligen Funktionen nachvollziehbar schriftlich voneinander zu trennen.
Was ich als dumme kleine Schwesternschülerin tat war, aufzustehen gegen unseren obersten Dienstherrn. Unser Kurs hatte die Arbeit am Ausbildungsrecht der Pflege übernommen vom Kurs der zwei Jahre vor uns fertig war. Denn damals verlief Ausbildung zur Pflege auf Rechtsgrundlagen aus der Bismarkzeit, der Nazi-Zeit. Sie verstieß in manchen Bereichen gegen unsere Verfassung. Und da wir auf dem Verwaltungsweg unserem obesten Dienstherrn irgendwann die Wahl aufzwangen, entweder die Westdeutsche Verfassung zu beachten oder, nach Niedersächsischem Landesrecht seinen Ministerpräsidentenposten unehrenhaft niederlegen zu müssen, war er unangemeldet angereist um unseren Kurs persönlich nach guter alter Nazi-Manier mündlich zur Sau zu machen. Als er danach einfach wieder gehen wollte forderte ich ihn auf mir ins Gesicht zu sagen, dass er gegen unsere Verfassung sei und den Kurs nötigen wolle, den Kampf um diese unsere Verfassung aufzugeben. Das hatte andere Folgen als ein paar Euro, für die Verwaltung zuständig ist. Daraus resultierte dann im Mai 1978 der erste ambulante Krankenpflegedienst, daraus resultierte das Recht auf selbstbestimmte Fort- und Weiterbildung, das Recht auf Studium, der Pflegemanager.....

Erst vor wenigen Monaten haben sich Pflegekräfte dazu nötigen lassen ohne arbeitsrechtlich vorgeschriebene Infektionsschutzmaßnahmen Dienst zu tun. Das war, dessen seien alle Lesenden versichert, KEINE Geldfrage sondern eine rein politische. Aufgabe der Pflege wäre es gewesen auf Einhaltung bestehenden Arbeits- und Infektionsschutzrechtes zu bestehen. Tat aber in sehr vielen Fällen Pflege nicht.
Also war es leicht in den sozialen Netzwerken von der Unwichtigkeit kleiner Pflegekräfte zu fabulieren. Und also wird auch die Mehrheit der Deutschen den Kopf schütteln wenn Pflege mal wieder gegen Hungerlohn auf die Straße geht, denn Pflege ist ja so unwichtig und hat so viel Zeit, dass sie sich um fachfremde Aufgaben kümmert die sie nicht mal den Gegenwert eines Staubkorns angeht.

Pflege hat halt auch die PFLICHT da NEIN zu sagen wo sie ihre Kompetenzen überschreiten soll. Egal, wie hoch der Preis sein mag.

Und wenn irgendwer Titelumwehter daher kommt und Pflege per Gesetz diese Verwaltungsaufgabe aufs Auge drückt, dann steht der Rechtsweg offen. Der ist leichter als der von uns gegangene Verwaltungsweg. Und heute ist es alleine deshalb schon leichter, weil dank EU-Verordnung geltendes Recht und geltende Rechtsprechung digitalisert zugänglich sein müssen. Wir mussten bzw. unsere Vorgänger alleine zwei Jahre darum kämpfen überhaupt an die Rechtsgrundlage zu kommen.
Ich möchte noch das geltende Recht dazu anhängen. AMVV - Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln
Egal, wer Anderes will, soll erst mal dieses Recht ändern.
 
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