Hallo...

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blauroot

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Hallo zusammen. Ich heisse Stefan, bin Altenpfleger und arbeite in der Inneren/Geriatrie in einem Duisburger Krankenhaus.:eek:riginal:
 
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Hallo Stefan,
schön dass Du da bist! :eek:riginal:
 
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blauroot

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Danke für die Begrüssung....
Ich muss mich hier erst mal zurechtfinden - mache gerade eine Fortbildung zum Praxisanleiter und suche hier Tips für gezielte Anleitungen.
 
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Manu5959

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Hallo blauroot,

auch von mir ein Herzliches Willkommen hier!:eek:riginal:
Welche Tipps zum thema gezielte Anleitungen brauchst du denn genau?
Hier im Forum Praxisanleitung wirst du bestimmt sehr viel Nützliches finden!

Grüßle Manu
 
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Leitung des Arbeitskreises zur Implementierung von Palliative care und des Hospizgedankens
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Mulder

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willkommen hier im Board:)
schön noch jemanden aus "meiner" Gegend hier anzutreffen
 
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blauroot

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:heul: Ich suche Tips zu den Themen "Subcutane Infusionen" und "Stomaversorgung". Gerade letzteres erscheint mir sehr umfangreich....:heul:
 
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blauroot

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....Ich glaube, hier bin ich richtig (obwohl nach `nem Spätdienst sehr müde)...
 
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josephine

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Hi Stefan,

ich kann dir ja mal schreiben, wie ich das mache. Vielleicht hilft`s, auch wenn`s sicher nicht der Weisheit letzter Schluss ist...

s.c. Infusionen:

1. im Gespräch den Schüler erzählen lassen, was er in der Schule dazu gehört hat, ob schon mal an der Puppe geübt, etc.
2. Ich lege eine s.c. Infusion bei einem Bewohner, der Schüler sieht zu, ich beschreibe was ich tue. Der Schüler stellt hinterher Fragen.(3x)
3. Ich bitte einen Kollegen, den Schüler mitzunehmen wenn er/sie s.c. Infusion legt.(3x)
4. Wir besprechen, ob es Unterschiede gab, welche, warum, was und überhaupt.
5. Ich lasse den Schüler das Material vorbereiten, lege selbst die Infusion.(2x)
6. Frage an den Schüler, ob er sich zutraut selbst zu legen.
6a.Wenn Ja: unter meiner Aufsicht (3 x fehlerfrei) und unter Aufsicht der Kollegen (3x fehlerfrei). Jedesmal Nachbesprechung. Dann darf der Schüler selbst legen.
6b. Wenn Nein: Warum? ggf. bei 2. nochmal einsteigen.

Bei Stomaversorgung vom Prinzip her genauso. Nur zerlege ich vorher den Ablauf in kleinere Einzelteile, die ich dann wieder zusammensetze (sowie bei Legosteinen: erst nur eine Wand dann 2 Wände ... dann mit Dach und beim nächsten mit Fenstern:eek:riginal:)

Einzelteile sind:
- Ausstreifen des Beutels und Entsorgung + Nachsorge
- Wechsel des Beutels und Entsorgung + Nachsorge
- Entfernen der Platte und Entsorgung + Nachsorge
- Beobachtung der Stomaumgebung + Handling
- Vorbereitung der neuen Platte
- Anbringen der neuen Platte
- Handling von Bestellung, Kooperation mit Stomatherapeut und Arzt

Am besten bei allen Bewohnern mit Stoma, die einverstanden sind.

Die beste Anleitung zur Stomaversorgung bekommen meine Schüler allerdings von einer Bewohnerin, die das Jahre lang selber gemacht hat.:thumbsup2:

Ich mache die Wiederholungen häufig ohne großes Brimborium einfach wenn`s sich ergibt und frage theorethisches manchmal auch ab, wenn wir Müll oder Wäsche in den Keller bringen. Das mögen die Schüler Anfangs nicht, aber ich erkläre es immer wieder geduldig und eigentlich sind sie im 2. Jahr ganz froh drum, weil sie nebenbei lernen, spontan ihr Wissen zu aktivieren (Gute Prüfungsvorbereitung!)
Man darf halt auch beim 6 "Äh, weis ich jetzt grad nicht" nicht die Geduld verlieren.

Hoffe, das hilft dir etwas weiter. Wie würdest du das denn machen?

LG, J
 
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Manu5959

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Hallo josephine,

deine Beschreibung der Anleitung ist gut, jedoch eher punktuell als gezielt.
Bei einer gezielten Anleitung erfolgt eine vorbereitung der anleitungssituation zum einen durch den Praxisanleiter, aber auch durch den Schüler.

Der PA plant die Anleitungssituation, indem er zum Grobziel die Feinziele ermittelt und diese dann didaktisch plant. Meist sind solche gezielten Anleitungen Themen der Facharbeit zum Praxisanleiter.

Die Lernziele sollten im Übrigen auch im Team transparent sein, das kann man z.B. machen, indem man die Lernziele sichtbar aushängt, oder sie regelmäßig im Team bespricht. Ersteres ist wohl die einfacherer Variante.:wink:

Das theoretische Wissen des Schülers zum Thema muß von der PA überprüft werden. Mittlerweile mache ich es so, das ich die gezielten Anleitungen den Praxisaufträgen von der Schule anpasse.
Der Schüler erhält dann von mir einen angepassten Aufgaben-oder Fragebogen, den er im Praxisblock bearbeiten muß.


zum Thema s.c. Infusion hatte ich hier im Board schon eine gezielte Anleitung reingestellt, siehe hier:
http://www.pflegeboard.de/forum/attachments/praxisanleitung/112d1151929998-beispiel-einer-gezielten-anleitung-gezielte-anleitung-subkutane-infusion1.doc

Grüßle Manu
 
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blauroot

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Danke für die Tips:eek:riginal: Hat mir echt weitergeholfen....
Werde demnächst meine Exemplare hier auch `mal hineinstellen...
 
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josephine

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Hi Manu,

danke für den Hinweis. das mit den Fragebogen find` ich eine Klasseidee. Meine Schüler werden mich zwar verfluchen, aber dann lernen sie halt auch was. ; )

Mal so ganz allgemein gefragt: Wieviel Zeit habt ihr denn so für Anleitungen? Seid ihr zeitweise freigestellt? Sind eure Schüler zeitweise zusätzlich?
Irgendwie hab`ich manchmal den Eindruck, dass nur bei uns im Haus erwartet wird, dass alles in der Freizeit läuft.
Aber ich kann mich ja auch täuschen.

LG,

J
 
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Manu5959

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Hallo josephine,
das mit den Fragebogen find` ich eine Klasseidee. Meine Schüler werden mich zwar verfluchen, aber dann lernen sie halt auch was. ; )
:laughing: ja ,kann sein. Meine Schülerin runzelt zwar auch schon mal die Stirn, aber letztendlich ist es gar nicht so viel Mehrarbeit, da ich ja die Anleitungssituationen an den Praxisauftrag von der Schule anpasse.

Vor Kurzem hatte sie das 1. Mal den Auftrag von mir bekommen, unter Anderem einen Kurzvortrag vor dem Team zu halten.
Ehrlich, ich hatte angenommen, sie schiebt es irgendwie auf:blushing: , aber nein, sie hat sich ganz tapfer und toll geschlagen. Hinterher hat sie gesagt, das es sich gelohnt hat, so hat sie selbst noch einmal das gelernte reflektiert.:thumbsup2:

Mal so ganz allgemein gefragt: Wieviel Zeit habt ihr denn so für Anleitungen?
Ich habe pro Schüler und Praxisblock im Idealfall 1 Anleitungstag pro Woche.
Den hab ich aber nicht von alleine bekommen.:wink:

Seid ihr zeitweise freigestellt? Sind eure Schüler zeitweise zusätzlich?
An dem Anleitungstag ist der Schüler zusätzlich geplant.

Irgendwie hab`ich manchmal den Eindruck, dass nur bei uns im Haus erwartet wird, dass alles in der Freizeit läuft.
:blushing: Das wird leider immer noch in zu vielen Einrichtungen erwartet.
Wenn du mehr hierzu wissen möchtest, gerne per PN.

Grüßle Manu
 
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blauroot

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Thema gefunden: Sterile Versorgung von Wunden in der Granulationsphase. Grobziele sind schon recherchiert und die Feinziele werden herausgearbeitet. Nur das ganze drumherum liegt noch brach, z.B. wie bringe ich das zu Papier?:blushing:
Für Tips wäre ich sehr dankbar....:eek:riginal:
 
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Manu5959

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Huhu blauroot,

kurze Frage:
Grobziele sind schon recherchiert und die Feinziele werden herausgearbeitet.
Wieviele Grobziele hast du denn?:blushing: Bei mir ist das meistens nur eins, allerhöchstens 2 Grobziele.

Planst du nur die gezielte Anleitung oder wird das ne Facharbeit?
Grüßle Manu
 
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blauroot

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Tut mir leid, war ein Schreibfehler.:blushing: "Der Schüler führt die sterile Wundversorgung sach- und fachgerecht durch..." ist das Grobziel.
Es wird eine gezielte Anleitung, die ich anschliessend als Referat vorzutragen und dann als Facharbeit auszufertigen habe.
 
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Manu5959

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Hallo blauroot,

nun, meine gezielten Anleitungen, mit denen ich regelmäßig arbeite, sind folgendermaßen aufgebaut:

1. Thema der gezielten Anleitung
2. Grobziel
3. Feinziele
4. Praxisauftrag/ Arbeitsauftrag
5. Didaktische Analyse

Eine gezielte Anleitung kann ich nur durchführen, wenn ich sie vorher geplant habe.
Es muß nachvollziehbar und transparent sein, welche Lerninhalte die Anleitung hat und welche Ziele verfolgt werden.

Die didaktische Analyse ist auf die Feinziele abgestimmt, d.h., für jedes Feinziel lege ich fest, wie wir es erreichen können, bzw. welche Arbeitsmaterialien/ Lernmittel zur Verfügung stehen.
Die Arbeit, das ganze theoretische Hintergrundwissen da mit reinzuschreiben, mache ich mir mittlerweile nicht mehr, das es viel zu zeitaufwendig ist.
Deshalb verweise ich z.B. auf bestimmte Seiten eines Fachbuches.

Die meisten Anleitungen haben einen Praxisauftrag/ Arbeitsauftrag oder eine Wissensüberprüfung anhängig, die der Auszubildende in einem festgelegtem Zeitraum selbständig erarbeiten muß.

Diese Aufträge sind im Thema passend zum Praxisauftrag der Schule.

Die gezielte Anleitung wird in einem Vorgespräch mit dem Auszubildenden besprochen und erläutert.
Während der Anleitung bin ich jederzeit Ansprechpartner für eventuelle Fragen usw.
Ist die Anleitung beendet, führen wir ein Reflexionsgespräch.
Jede Anleitung wird protokolliert.

Nun zu deinem Thema:
Welche Feinziele hast du denn erarbeitet?

Grüßle Manu
 
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blauroot

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Dein Aufbau entspricht im wesentlichem dem meinen.

Feinziele:
Der Schüler kennt die Unterschiede zwischen septischen und aseptischen Verbänden.
Der Schüler kennt die einzelnen Phasen der Wundheilung
Der Schüler kennt die nach ä.A. anzuwendenden Therapeutika und Wundauflagen und kann diese in deren Wirkung beschreiben.
Der Schüler kennt Risikofaktoren der Wundbehandlung und kann diese umgehen.
Der Schüler führt die Nachsorge/Entsorgung korrekt durch.
Der Schüler kennt die derzeitige Dokumentation der Wundversorgung und führt diese durch.

Griassle,
Stefan
 
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Manu5959

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Hallo Stefan:eek:riginal: ,

Grobziel:

--> Der Auszubildende führt die sterile Wundversorgung fach- und sachgerecht durch.

Feinziele:

1. Der Auszubildende kennt Indikationen zur Wundbehandlung und kann Ziele der Wundpflege benennen.

2. Er kennt hygienische Richtlinien beim Verbandswechsel und wendet diese korrekt an.

3. Der Auszubildende kann die Phasen der Wundheilung beschreiben , kennt die farbliche Einteilung von Wunden und kann entsprechende Anforderungen an die Wundauflage benennen.

4. Er kennt störende/ hemmende Faktoren der Wundheilung und umgeht Risikofaktoren.

5. Der Auszubildende kennt notwendige Materialien und kann diese korrekt vor- und nachbereiten.

6. Der Auszubildende erstellt einen Handlungsablaufplan zur Vorbereitung/ Durchführung/ Nachbereitung eines sterilen Verbandswechsels und führt die Maßnahme fach- und sachgerecht durch.

6. Er kennt die korrekte Dokumentation der Wundversorgung und führt diese fachgerecht aus.
-------------------------------------------------------------------------
Welchen Zeitrahmen legst du für die gezielte Anleitung fest?

Grüßle Manu
 
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blauroot

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Das sieht wesentlich strukturierter aus, danke für die Tips:eek:riginal:
Ich denke an einen Zeitrahmen von ca. 45 Minuten
Vorgespräch mit z.B Vorlegen von Foto`s einzelner Wunden in entsprechenden Stadien (z.B.) aus der Zeitschrift "Wundforum".: Also ca.15 Minuten
Durchführung ca. 30 Minuten
Nachgespräch incl. Festlegung weiterer Lernschritte: ca. 15 Minuten

Griassle,
Stefan
 
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Manu5959

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Das sieht wesentlich strukturierter aus, danke für die Tips:eek:riginal:
Ich denke an einen Zeitrahmen von ca. 45 Minuten
Vorgespräch mit z.B Vorlegen von Foto`s einzelner Wunden in entsprechenden Stadien (z.B.) aus der Zeitschrift "Wundforum".: Also ca.15 Minuten
Durchführung ca. 30 Minuten
Nachgespräch incl. Festlegung weiterer Lernschritte: ca. 15 Minuten

Griassle,
Stefan
:blushing: Öhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhmmmmmmmmm,

mein Auszubildender hätte jetzt wesentlich mehr Zeit zur Erreichung der Lernziele!

Das Vorgespräch alleine wären mit ca. 15min anberaumt.

Insgesamt würde ich dem Auszubildenden zur Erreichung aller festgelegten Feinziele, und letztendlich zur Erreichung des Grobzieles auf jeden Fall 14 Tage zugestehen. ( diesen Zeitraum haben die meisten gezielten Anleitungen bei mir). Gut, ich bin in der Altenpflege, da ist der Anleitungszeit- und Spielraum doch ein Anderer.

Nehmen wir mal die obigen Feinziele:

1. Der Auszubildende kennt Indikationen zur Wundbehandlung und kann Ziele der Wundpflege benennen.
wie kontrollierst du das? Hinterfragen, ggf. ergänzen, oder schriftlich?
Wann, beim Vorgespräch schon, oder festgelegter Termin?

2. Er kennt hygienische Richtlinien beim Verbandswechsel und wendet diese korrekt an.
Die Richtlinien müßte er bei mir schriftlich erarbeiten, wäre Teil des Arbeitsauftrages, praktische Durchführung dann bei Pkt.6

3. Der Auszubildende kann die Phasen der Wundheilung beschreiben , kennt die farbliche Einteilung von Wunden und kann entsprechende Anforderungen an die Wundauflage benennen.
Günstig wäre es, wenn ihr verschiedene Wunden auf Station habt, hier könnte man direkt an der Wunde das Stadium erläutern lassen.
Ansonsten wäre, wie du schon nanntest, Bildmaterial zur Einteilung von Vorteil.
Ich würde verschiedene Wundauflagen als Demomaterial zeigen, erklären bzw. eingliedern lassen, und hier gleich entsprechende Fragen beantworten.
Das wäre auf jeden Fall ein Feinziel, welches ca. 30min an Zeit benötigt,bei 1 Azubi.

4. Er kennt störende/ hemmende Faktoren der Wundheilung und umgeht Risikofaktoren.

5. Der Auszubildende kennt notwendige Materialien und kann diese korrekt vor- und nachbereiten.

6. Der Auszubildende erstellt einen Handlungsablaufplan zur Vorbereitung/ Durchführung/ Nachbereitung eines sterilen Verbandswechsels und führt die Maßnahme fach- und sachgerecht durch.

Punkt4-6 wären bei mir Teil des Praxisauftrages, den er schriftlich erarbeiten muß. hier erfolgt der Hinweis auf entsprechende Nachschlagewerke.

Der Auszubildende muß die Möglichkeit erhalten, bei der Durchführung eines VW zuzuschauen, um es dann selbst ausführen zu können.
Da das Ganze auch noch protokolliert und besprochen wird, brauchst du auch einen entsprechenden Zeitrahmen.
Das Grobziel ist ja, das der Azubi die Maßnahme selbständig korrekt durchführt, d.h. das ich ,wenn die Anleitung abgeschlossen ist, beim VW nicht ständig daneben stehen muß.

Letztendlich hat der Azubi bei mir die 2 Wochen Zeit, um den Praxisauftrag zu erarbeiten, sein Hintergrundwissen zum Thema aufzufrischen, die Maßnahme unter Hilfestellung zu üben und letztendlich im Reflexionsgespräch abzuschließen.

Wie erwähnt, so läuft die Anleitung bei mir, ist also nur ein Beispiel :)


Grüßle Manu
 
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