Hallo..suche dringend Hilfe!

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Lylly

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Hallo! :)

Ich bin neu hier und suche Hilfe..oder besser wohl, Antworten.

Mein Vater hatte am 26.04.2009 einen schweren Hirninfarkt. Er ist Pflegestufe 2, aber er kann nichts mehr alleine machen, auch nicht essen, da sein Schluckreflex nicht mehr richtig funktioniert.

Nach 6 Monaten in Kliniken hat ihn meine Mutter nach Hause geholt. Am 03.04.2010 ist sie an einer Massenblutung gestorben.

Ich habe 2 Schwestern. Meine große Schwester und ich leben in derselben Stadt wie meine Eltern, meine mittlere Schwester in Cottbus. Meine große Schwester arbeitet, meine mittlere Schwester ist Hausfrau und ich bin in einer Umschulung, die gerade in die heiße Phase geht...im November habe ich Abschlußprüfungen.

Wir haben meinen Vater über 3 Wochen zu Hause gepflegt, dann erst hatten wir hier einen Heimplatz. Meine große Schwester und ich hatten ihn hier ganz gut eingewöhnt, aber meine mittlere Schwester hat uns große Vorwürfe gemacht, wie wir Vater in ein Heim geben konnten. (Er braucht aber 24 Stunden Betreuung und das können wir nicht leisten).

Wir wollten das zwar nicht und auch der Hausarzt meines Vaters sagte, das sei Wahnsinn.....aber wir haben meiner mittleren Schwester nachgegeben und nun ist er seit 7 Wochen in Cottbus.....in einem Pflegeheim! (Weil meine Schwester ihn nicht zu Hause haben will!). Das wäre ja auch alles okay, aber jetzt will sie ihn nicht mehr dort haben, er soll zurück weil sie ihn ....wörtlich: Nicht mehr erträgt! Und zwar pronto! Wie man ja weiß, ist Sommerpause und selbst ohne die ist sowas nicht sofort zu regeln. Sie will das aber nicht begreifen und macht mir solch einen Druck und täglich werde ich beschimpft. Ich will meinen Vater so schnell wie möglich wieder hier haben, aber zaubern kann ich nicht.....und ich hab Angst, daß ich meine Umschulung nicht schaffe.

Meine große Schwester ist jetzt für 2 Wochen in Urlaub und ich bin hier ganz allein. Täglich wird auch meinem Vater der Hörer in die Hand gedrückt und ich soll ihm alles mögliche und unmögliche schicken und kaufen....ich weiß, daß sie es ihm vorher sagt.

Ich habe selbst jetzt 2 Wochen Urlaub, werde in der Zeit die Wohnung unserer Eltern ausräumen...oder eher anfangen damit. Ich bearbeite alle Rechnungen, die anfallen....und die die jetzt aus Cottbus kommen, sprengen auch noch das Konto meines Vaters. Ich kümmer mich in der Zeit schon um mögliche Käufer.....zum Lernen komme ich nicht.

Jetzt will mein Vater seinen Pass, den ich ihm nur in Kopie mitgab, weil wir ihn da noch brauchten für die Bank und das Nachlassgericht. Und ich hab ehrlich Angst!

Meine Schwester hat damit gedroht, meinen Vater einfach in einen Transport zu verfrachten und wieder hierher zu schicken, sollen wir doch gucken, was passiert.

Kann meine Schwester das einfach so? Mein Vater ist nicht entmündigt, wenn er jetzt sagt, er will zurück, (was er ja soll, aber ich muß doch einen Platz für ihn haben) weil meine Schwester ihm das so eingeredet hat, ist das möglich? Ich weiß, wie merkwürdig sich das anhört, aber es ist auch allles irre!!

Und mein Vater leidet.....und ehrlich gesagt, kann ich auch nicht mehr. Gibt es irgendwelche Stellen, die uns/ mir helfen könnten? Leider ist auch der ehemalige Hausarzt meines Vaters in Urlaub.

Ich bin ehrlich dankbar für jeden Tipp...um meine Mutter konnte ich noch keine Sekunde trauern und ich vermisse sie so sehr.

Danke fürs zuhören.
 
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josi83

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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

Hallo Lylly,
das klingt alles, als seist du einer wirklich schwierigen Situation.
Ich kann dir raten, da alles sehr verworren klingt, in einem Pflegestützpunkt oder einer pflegeberatungsstelle vorstellig zu werden.
Ich komme da gerade nicht mehr mit, darum einige Fragen:
War er bei dir in der Nähe in einem Pflegeheim vor Cottbus?
Deine mittlere Schwester will nicht, dass er in einem Pflegeheim ist in Cottbus?
Sie wollte auch erst nicht, dass er bei dir in der Nähe in einem Pflegeheim ist?
Er ist nach Cottbus gekommen, weil sie es so wollte?
Oder ist dein Vater bei deiner mittleren Schwester zuhause?
Deine mittlere Schwester wollte doch nicht, dass er in Pflegeheim kommt, oder?
Hast du schon mal mit der Heimleitung des Pflegeheimes in dem dein Vater ist geredet und ihr geschildert, was derzeit abgeht? Kannst somit ja auch sicherstellen, dass deine Schwester einfach handelt, wie sie es androht. (Ehrlich, ich halte das für eine leere Drohung! Sie will dich vielleicht unter Druck setzen)

Jetz kann einmal festgestellt werden: Natürlich kann sie deinen Vater nicht gegen seinen Willen irgendwo hin schicken. rede mit der Heimleitung.
Schicke mir eine persönliche Nachricht, mit deinem Wohnort. Ich schaue, ob ich eine Betratungsstelle finde, ok.
 
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Lylly

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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

Hallo liebe josi83,

Vielen Dank für Deine Antwort! :)

Es tut mir leid, wenn das alles zu verworren war, ich versuche es einfach nochmal anhand Deiner Fragen.

Also:

War er bei dir in der Nähe in einem Pflegeheim vor Cottbus?

Ja, direkt hier in der Stadt, in der meine Eltern lebten und auch meine große Schwester und ich noch leben. (Giessen in Hessen).
Allerdings nur für knapp 3 Wochen. Erst lebte mein Vater ja nach seinem Infarkt bei meiner Mutter und sie hat ihn 6 Monate gepflegt, bis sie selber starb. Wir haben ihn hier in ein Heim gegeben, weil wir eine Lösung brauchten bis wir weiter wussten. Meine Mutter hat ihn allein gepflegt mit mir und einem Pflegedienst. Nach ihrem Tod war das so nicht aufrecht zu halten.

Deine mittlere Schwester will nicht, dass er in einem Pflegeheim ist in Cottbus?

Sie war absolut dagegen, daß er in ein Heim kommt, als er noch hier war. Da meine große Schwester und ich allerdings ihn nicht 24 Stunden ohne meine Mutter zuhause pflegen konnten, gab es keine andere Lösung. Meine mittlere Schwester hat von sich aus darauf gedrängt, daß er zu ihr nach Cottbus kommt. Sie hätte mehr Zeit, die Enkel sind dort. Der Heimplatz dort sollte nur vorüber gehend sein...sie wollte ihn ganz zu sich nach Hause nehmen. Wir haben ihr da schon gesagt, daß es unmöglich ist...mein Vater ist wirklich sehr krank, meine Mutter ist nicht ohne Grund gestorben.
Also sollte es nur Verhinderungspflege sein. Aber nach 2 Wochen hieß es schon, daß sei für sie und ihre Familie untragbar. Ist es auch, haben wir ihr gesagt....und wir hatten nie etwas dagegen, daß er dort in einem Heim lebt, hauptsache er ist irgendwo einigermassen glücklich untergebracht.

Sie wollte auch erst nicht, dass er bei dir in der Nähe in einem Pflegeheim ist?

Sie dachte wohl, sie könnte es besser hinbekommen. Dass der Tod meiner Mutter ihr auch schwer zu schaffen macht, daß weiß ich. Aber die Erkenntnis, daß sie es auch nicht besser hinbekommen kann als wir, ist ihr wohl zuviel...zugeben kann sie es nicht. Und wir haben sie nie gebeten, Vater nach Cottbus zu holen...ganz im Gegenteil! Es war nie von uns aus auch nur ein Wort darüber gefallen. Wir haben auch ihren Mann gefragt und nicht nur einmal......sie sagten immer wieder, es sei die bessere Lösung. Und wir haben meinen Vater gefragt, er wollte erst nicht, aber nachdem ihm immer wieder versprochen wurde, daß er nun regelmäßig seine Enkel sieht, wollte er auch. (Cottbus ist immerhin fast 600 km von Giessen entfernt).

Er ist nach Cottbus gekommen, weil sie es so wollte?

Definitiv. Sie und ihr Mann.

Oder ist dein Vater bei deiner mittleren Schwester zuhause?

Nein, er lebt schon ewig hier.

Hast du schon mal mit der Heimleitung des Pflegeheimes in dem dein Vater ist geredet und ihr geschildert, was derzeit abgeht?

Seit ungefähr 4 Wochen rufe ich immer abends auf der Station an und frage, ob jemand meinem Vater den Hörer abnimmt, weil ich nicht mehr mit ihm reden möchte, wenn sie da ist. Dazu muss ich sagen, dass sie morgens dort von ungefähr 9.30 bis 12 Uhr ist, dann nach Hause geht und pünktlich von 15 bis 18 Uhr wieder dort ist. Jeden Tag! Von Anfang an. Es gab auch von Anfang an Probleme , die sie im Heim verursacht hat. Ihr waren alle zu langsam, zu laut, zu respektlos.....ja, sie wagten es, meinem Vater den Fernseher anzumachen(Meine Schwester hasst TV....darum wird meinem Vater auch nur vorgelesen). Ich hab mit der Station schon ix-mal telephoniert....um zu wissen, was jetzt stimmt und auch um etwas Frieden da rein zu bekommen. Das ist nur leider schwer, wenn man 600 km weit entfernt wohnt.

Jetzt noch das mit der Drohung zu sagen, da finde ich im Heim sicher offene Ohren und ich habe schon selber daran gedacht. Nur wollte ich es nicht noch schlimmer machen und es ist auch irgendwie peinlich. Solche blöden Grabenkämpfe in der eigenen Familie, die Mutter ist gerade gestorben und der Vater ist dort völlig hilflos und unglücklich und die Kinder können sich nur streiten. Ich habe vor 2 Sachen Angst: Sie macht es sofort und jetzt.....und sie lässt es an meinem Vater aus.

Jeden Tag habe ich ihn heulend auf dem AB, wenn ich nicht hier bin zu den Zeiten, wo sie da ist. Rede ich mit ihm, wenn sie nicht da ist, sagt er sogar wie "zickig"(ist von ihm) sie ist, weint auch mal, aber lacht auch und redet über alles mögliche von früher mit mir.

Ich hab einfach Angst um ihn und langsam habe ich auch Angst vor ihr!

Jetz kann einmal festgestellt werden: Natürlich kann sie deinen Vater nicht gegen seinen Willen irgendwo hin schicken....

Aber er will ja wieder hierher zurück und leider stimmt eins wirklich, Geduld hat er keine und auch kein Zeitgefühl und man kann ihm sehr leicht etwas einreden. Zudem ist mein Vater immer noch hier in der Wohnung meiner Eltern gemeldet (Darum dass mit dem Pass). Ich will ihn doch auch wieder hier haben....ich hab ihn doch total lieb.

Das war jetzt viel und ich schicke Dir noch eine Mail....obwohl, Du weisst ja nun, dass ich in Giessen / Hessen lebe. Ich würde mich sehr über Informationen bezüglich einer Beratungsstelle freuen.....für jetzt und auch für die Zukunft, denn da kommen sicher noch so einige Fragen, auch wenn er wieder hier ist.

Danke für Deine Antwort! :)

Lylly
 
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josi83

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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

ich muss dir mal sagen, ich finde es ganz toll, wie du dich einsetzt und was du aushälst. Das ist nicht unbedingt "normal".
Erstmal zu dem Pflegestützpunkt "Kleine Mühlgasse 8" im Landkreis Giessen. Hier eine Webseite dazu:
Pflegestützpunkte: Beratung rund um die Pflege | gesund durch GIESSEN | Gesundheitsmagazin | Gesundheitsportal
Du kannst auch jederzeit die Krankenkasse deines Vaters anrufen. Die müssen dich beraten und dir helfen. Würd ich hartnäckig sein!
Und jetzt zu Dir:
Du hast keine Schuld. Das ist etwas wichtiges, worüber du dir Gedanken machen solltest. Lass Dir auch keine Schuld einreden. Deine Schwester fühlt sich wahrscheinlich schuldig, weil eurer Vater im Heim ist. Nur sie geht anders damit um, vielleicht kann sie gar nicht anders handeln als Stress und Ärger zu machen. Aber auch sie kat keine Schuld. Keine Schuld, dass euer vater krank wurde, keine Schuld, dass eure Mutter gestorben ist, keine Schuld, dass ihr nicht in der Lage seid 24 h Pflege für einen Angehörigen zu übernehmen. Ihr habt keine Schuld an der Situation. Lasst Euch nicht von Selbstvorwürfen blenden. So könnt ihr nicht trauern, nicht im Sinne eures Vaters handeln, eure geschwisterliche beziehung retten, eurem Vater keine Stütze sein und auch nicht euch selbst und euren Familien. Du brauchst Kraft, bis sich die Situation normalisiert hat.
Darum, hole dir Hilfe bei der Krankenkasse und/oder Pflegestützpunkt. Die können viele Telefonanrufe erledigen, Heimplatz suchen, Kostefragen klären. Am Besten schreibst du dir alle fragen, die dich beschäftigen auf einen Zettel. Dann ist es einfacher die Gedanken zusammenzuhalten.
Und erstmal würde ich auch die Heimleitung anrufen. Die Pfleger auf Station sind vielleicht auch etwas überfordert, wenn sie in Familiengeschichten involviert sind. Ich denke, du könntest auch dazu beitragen einiges aufzuklären. Und dir Sicherheit geben, dass deine Schwester deinen Vater in unsicherer Wohnsituation wieder nach Hause schickt.
Abgesehen davon, sie wird es nicht tun. Sie ist wahrscheinlich ähnlich verzweifelt wie du und voller Schuld (2 Mal am Tag Besuche im Heim usw.) und es ist ihre Art diese Verzweiflung zu zeigen.
Ich wünsche dir viel Erfolg. Wenn du noch irgendwelche Fragen hast, kannst du dich jederzeit melden.
Josi
 
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Lylly

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Liebe josi83,

Vielen Dank für Deine nette mail und den Link. Tut mir leid, daß ich erst jetzt antworte, ich konnte mich zu nichts mehr aufraffen die letzten Tage. Aber jetzt geht es wieder etwas. Ich werde morgen einen Termin ausmachen im Pflegestützpunkt hier, denn an Pflege ist hier alles dicht.....ich hoffe sehr, daß sich so doch etwas machen lässt mit Unterstützung.

Die Krankenkasse meines Vaters ist so ein Ding. Er ist privat versichert bei der Allianz. Ich weiß, dass uns ein Pflegeberater über die Organisation COMPASS zu steht, meine Schwester will den nicht nutzen, ich hatte das alles schon für sie organisiert....aber wenn er wieder hier ist, werde ich ihn nutzen.

Die Kasse ist ist der Hinsicht schwierig wie alle privaten, da man immer erst in Vorkasse treten muß. Die Allianz braucht für die Bearbeitung der Rechnungen 4-5 Wochen.....ich versucht ja hier mein möglichstest, aber es wird langsam knapp, da die Rückerstattung ja dauert, meine Schwester mir netterweise nie Kopien von Rezepten schickt und auch viele Rechnungen ohne Duplikate sind. Es ist eine blöde ewige Rumrechnerei und Kopiererei und so einiges wird auch verweigert, wie zu hohe Abrechnungen von Ärtzen. (Leider ist mein Vater nicht gesetzlich versichert, daß würde vieles einfacher machen).

Ich weiß, dass es meiner Schwester auch nicht gut geht. Die Fronten haben sich aber so verhärtet, dass wirklich nur noch ein Umzug meines Vaters zurück nach Giessen es wieder enspannen könnte. Ich weiß, dass meine Schwester sicher Schuldgefühle hat wie wir alle, momentan kommt sie mir aber nur wie ein total durchgeknallter Kontrollfreak vor. Darum muss sich schnell etwas tun und darum danke ich Dir nochmals für Deine Antwort.

Ganz liebe Grüße

Lylly
 
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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

hallo lilly,

ich möchte dir das Pflegende Angehörige treffen sich im Elternpflegeforum - Angehörige zu Hause pflegen - Elternpflege - Forum ans herz legen. du triffst dort auf sehr liebe und engagierte menschen, die sich mit situationen, wie die in der du steckst, bestens auskennen.

ich habe selbst die pflege meiner ommi drei jahre lang organisiert und und dort bin ich stets auf offenen ohren und sehr,sehr gute hilfstellungen getroffen.
es ist superwichitg, daß du in dieser situation auch an dich denkst und gut für dich sorgst!! deshalb kann ich mich den worten von josi, betreffend der schuld auch uneingeschränkt anschließen.

viel kraft für die bevorstehenden aufgaben wünscht dir der stinkfisch
 
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josi83

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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

Hallo Lylly,
auch ich war jetzt einige Tage beschäftigt und habe deinen Beitrag jetzt erst gelesen.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Kraft für Deine Vorhaben. Ich hoffe meine direkten Aussagen über Schuldgefühle haben dich nicht zu stark getroffen. Den Vorschlag meines Vorredners über dieses Forum finde ich auch sehr gut. Es hilft mit Sicherheit sich mit anderen Angehörigen auszutauschen. Der Blickwinkel von Pflegekräften ist ein anderer als der von Betroffenen.
Denke an dich und traue dich auch Belastungen (über kurz oder lang) abzugeben, insofern dass du dich wohl fühlst.
Alles Gute für deinen Weg
Josi
 
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Lylly

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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

Ich möchte mich nochmals wirklich ganz herzlich bei Euch bedanken! :):)

Mit Eurer Hilfe, Euren Tipps und dem wirklich tollen ehemaligen (nun wieder :)) Hausarzt meines Vaters haben wir es geschafft!

Ich kam heute nach meiner Umschulung nach Hause und hatte die wunderbare Nachricht auf meinen AB, dass wir einen Heimplatz hier haben. Mensch, ehrlich, ich freu mich so sehr!!!

Nachdem hier noch alles sehr schlimm wurde und meine Schwester tatsächlich meinen Vater eine Kündigung hat unterschreiben lassen, hat es doch jetzt mit Hilfe so toll klappen können.

Ich freu mich ehrlich, ich freu mich so auf meinen Vater...dass er wieder hier sein wird, ganz bald...spätestens Ende nächster Woche.

Nochmals ganz vielen Dank...:) Ihr seit eine riesige Hilfe. :)

Ganz ganz liebe Grüße

Lylly
 
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AW: Hallo..suche dringend Hilfe!

:grin: Das freut mich zu hören.
Man meint direkt zu hören, wie dir der Stein vom Herzen gefallen ist.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und Ruhe für die nächste Zeit. Sollte wieder ein problem auftauchen, kannst du dich gern melden.
Noch besser wäre es sicher für dich, wenn die Zusammenarbeit mit der neuen Einrichtung deines Vaters gut anläuft und du auch da Ansprechpartner finden kannst, die dich mit Rat und Tat unterstützen. Vielleicht gibt es dort auch Angehörige, die sich mit Dir über Ihre Erfahrungen austauschn.
Wünsche Dir und Deinem Vater, deiner Familie alles Gute,
Josi
 
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