Hallo Miteinander!!

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Monika Speckner

Hallo, Ich heiße Monika und arbeite seit 1.09.10 als Azubi im St. Johannis-Stift in Pfreimd.
Da bräuchte ich eure Hilfe: Wir haben eine Bewohnerin die während dem Essen einschläft, vergisst oder manscht. Wenn meine Kollegen und ich es versuchen Ihr das Essen einzugeben oder Sie unterstützen wollen wird sie aggresiv. Dazu kommt auch noch das sie Unterernährt ist. Was kann man da machen?, Wie kann man Ihr helfen?


Ich Danke euch schon im Voraus für die Hilfe.

:laughing:
 
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Tilidin

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AW: Hallo Miteinander!!

Hallo Monika
Es ist schwer, die Lösung zu präsentieren.
Medikamente, kreislauf, Herz oder neurotisches,( zwanghaftes) Verhalten, alles könnte zum tragen kommen. ( U. viel mehr)
Aber spontan denke ich an Epilepsie, genauer gesagt an Abcancen ( kurze Dämmerattacken)
Ich würde ein Tagebuch führen, ob diese Symtome immer zur gleichen Zeit oder bei gleichen Umständen auftreten.
Dann mit dem Arzt die Vorgeschichte besprechen u. nicht zuletzt an einen Tumor denken.
U. bitte daran denken, bekommt sie Med. die so etwas auslösen.
Ein EKG u. EEG sind wohl unumgänglich.
Die Palette ist groß, packt es an.
Viel Erfolg
P.S. Arbeitgeber löschen
 
Qualifikation
Krankenpfleger,Fachpfleger Psych,PDL
Fachgebiet
Erwerbsunfähig
Weiterbildungen
Krankenpfleger
Fachpfleger für Psych.
große PDL- Ausbildung
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Monika Speckner

AW: Hallo Miteinander!!

Danke für den Tipp. Ich werde das morgen meiner Stationsleitung sagen und es dann in die Tat um setzen.
 
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nofretete

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AW: Hallo Miteinander!!

Wie alt ist diese Bewohnerin denn, könnte ja auch sein, das sie nichts mehr essen möchte? Und ich glaube, sie wird wohl schon älter sein, und da sollte man überlegen inwiefern eine Diagnostik angebracht ist. Spontan würde ich auf Schmerzen beim Schlucken tippen, oder Zahnschmerz usw. wenn überhaupt dann dort beginnen, nicht mit den großen Geschützen beginnen! Also will sagen Diagnostik ja, aber im kleinen beginnen! Und gegen Unterernährung im hohen alter kann man nicht wirklich viel machen, hochkalorische Getränke anbieten, die aber von einigen nicht ganz so gern getrunken werden, einfach ausprobieren.

Angehörige fragen, diese Generation, die wir jetzt pflegen essen sehr gern Butter oder Sahne. Ganz kleine Portionen auf den Teller tun und naja einfach Zeit lassen zum Essen oder zeitiger anfangen lassen, vorsichtig wieder erwecken oder halt erinnern Frau A. weiter essen...

Wenn natürlich wirklich die Psyche dahintersteckt, werdet ihr nicht so sehr viel tun können. Und vor allem immer mit Angehörigen und Betreuer reden, was ist wenn sie nicht mehr essen will?
 
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Altenpflegerin
Fachgebiet
Altenheim
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Anahita

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AW: Hallo Miteinander!!

Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass der Bew. das angereichte Essen einfach nicht mag, es nie gemocht hat oder gegen bestimmte Speisen einfach eine Aversion hat???
Vielleicht kann sich die Dame nicht äußern oder es ist ihr peinlich,das Problem anzusprechen. Man könnte die Angehörigen auch mit einbeziehen - Stichpunkt "Biografiearbeit - .
Ich habe bei meinem Schwiegervater beobachtet, dass er besser aß, wenn seine Frau mit am Tisch war, oder wenn ein ihm sympatischer Mitbewohner am Tisch saß.
Einfach nur ausprobieren!
Was hochkalorische Trinknahrung anbelangt: einfach ausprobieren, welche Geschmacksrichtung am meisten zusagt. Auch bei Schluckbeschwerden zu überlegen! Vielleicht mag Eure Bew. einen bestimmten Geschmack?
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege
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Monika Speckner

AW: Hallo Miteinander!!

Die Angehörigen wurden schon informiert das sie einen Termin beim Zahnarzt aus machen
 
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