Großdemonstration in Berlin am 25. Semptember

tamaturo

tamaturo

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Hallo Leute,

wie ihr gelesen habt gibt es bereits einen Eintrag zum Thema, mich würde jedoch mal interessieren wer überhaupt mitgeht nach Berlin.

Wie hoch ist das Engagement?
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Onkologie
resedoma

resedoma

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Hallo Frank,:wink:
ich interessiere mich sehr für diese Sache!!
Würde sogar nach Berlin fahren, wenn ich denn frei hätte.
Leider ist die Stationsbesetzung sehr eng, um auf die Demo zu fahren müßte ich ca. 3 Tage frei habe...ist leider nicht drin.:blushing:
Hoffe aber trotzdem das viele Kollegen mit machen....Berlin ist groß und das Umland ist auch noch da!!!:suche: :suche: :suche:

Lg Regina:thumbsup2: :thumbsup2: :thumbsup2:
 
Qualifikation
Altenpflegerin, PA, WBL
Fachgebiet
Stationäre Altenpflege
Weiterbildungen
Tracheostomabeauftragte
Praxisanleitung, WBL
Clavius

Clavius

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Ich fahre auf jeden Fall!!!
Nur wir selber können unsere Arbeitsbedingungen verbessern, und das nur, wenn wir aufstehen!!!

Grüsse von Clavius
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
PDL
theresa

theresa

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Hallo,

ich fahre leider aus zeitlichen gründen nicht.

Aber was ich ganz Klasse finde (das muss ich ja mal loswerden), das unsere GL schon Postkarten an die Pat. verteilen lässt. Ein extra angebauter Briefkasten ist auch angebracht, um sie dort einzustecken.

Da wird sich Fr. Schmidt ja freuen!!
 
Qualifikation
Krankenpflegerin/ Sozialwirt
Fachgebiet
Orthopädie/Geriatrie
panik

panik

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Darf ich bitte mal fragen,was genau das Thema der Demo ist?ich finde es etwas blamabel,dass ich fragen muß.Aber das ging irgendwie an mir vorbei.:rotwerd:

LG panik
 
Qualifikation
Krankenschwester, PDL
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Seniorenheim
Weiterbildungen
*Ausbildung zur Krankenschwester
*Studium: Neuere und neueste Geschicht und Literaturwissenschaften
* Weiterbildung zur PDL 2009
E

Evita

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Hallo,
leider habe ich an diesem Tag schon wieder mal Nachtdienst, also keine Möglichkeit nach Berlin zu fahren. Aus unserem KH sollen laut Betriebsrat 200 Mitarbeiter nach Berlin fahren, mit Sonderzug. Auf Station läuft an diesem Tag Streikbesetzung. Außerdem gibt es 7,7 Stunden für diejenigen die mitfahren. Unterwegs ist man da ungefähr von Mitternacht bis Mitternacht. Allerdings ist die Resonanz, wie immer, mal wieder berauschend. :angry: Irgendwie zieht es keinen nach Berlin. Unser Betriebsrat tingelt jetzt durchs Haus und versucht so viele wie möglich zu motivieren. Na ja, wir werden sehen.
Grüße aus München,
Evita
 
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Krankenschwester/Mentor
Fachgebiet
Kardiologie
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Words.myth

von:Evita 25.08 03:20

...200 Mitarbeiter nach Berlin fahren, mit Sonderzug...
...diesem Tag Streikbesetzung...
...Außerdem gibt es 7,7 Stunden für diejenigen die mitfahren...
Nahezu optimale Bedingungen - warum es da keinen (bzw. nur sehr wenige) zu ziehen scheint, ist schwer zu erklären.

Gruss,

words.myth

Korrektur: Zusatz
 
T

traveler

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Hallo,

die ganze Aktion stimmt mich etwas nachdenklich, da mir die Alternative fehlt. Weiter Geld ins System pumpen? Kann doch nicht die Lösung sein. Dass mehr Geld nicht gleich mehr Qualität heißt wissen wir doch alle. Und dass mehr Geld im System versickert, schneller als es kommt haben wir doch die letzten 20Jahre hinreichend erlebt. Ich meine nicht mehr Geld sondern grundlegende Änderungen im System sind angesagt.

Wir haben eh doch schon die höchsten Ausgaben aller Industriestaaten.

Demo in Berlin unter dem Motto:
Der Deckel muss weg.

hört sich ja zunächst mal gut an und dann???
Krankenkassenbeiträge rauf? - Dann gehen wir wieder nach Berlin?

Auch dass sich die AG (sind doch ne ganze menge) so stark dafür engagieren, dass seine AN zur Demo fahren? Werden hier AN vor den Karren der AGinteressen gespannt? Oder glaubt irgendjemand, dass bei unterstellt erfolgreicher Demo irgendeiner auf der Station einen müden cent mehr sieht?

Macht mich doch alles sehr nachdenklich.

äääähm
um auf die Demo zu fahren müßte ich ca. 3 Tage frei habe
nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - Berlin liegt nicht in der Karibik :)

Gruß renje
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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Angestellt
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Words.myth

Ich meine nicht mehr Geld sondern grundlegende Änderungen im System sind angesagt.
Ich kann dir da nur beipflichten.
Trotzdem ist es wichtig, seinen Unmut über die herrschenden Zustände auch einmal ausserhalb von Foren, Fachzirkeln und dem Bekanntenkreis deutlich sichtbar werden zu lassen.

Das den AG daran gelegen ist den "Deckel" abzuwerfen und dafür auch die Mitarbeiter aktiv an die Front zu karren ist verständlich - die Gehälter und Zuwendungen in der Chefetage entstehen ja auch nicht aus dem leeren Raum heraus.

Das ein einfaches "Mehr Geld ins System = mehr Gehalt = mehr Qualität" nicht aufgehen kann, sollte allerdings schon klar sein und auch so thematisiert werden - insbesondere da zusätzliche Mittel nicht zweckgebunden sind und evtl. - ein Schelm wer Arges dabei denkt - die Tendenz zeigen in bestimmte Kanäle zu fliessen...an deren Ende nicht zwangsläufig die Pflege oder andere Angestellte stehen.
Ausserdem müssen die Finanzen ja erst einmal von irgendwo her kommen - und die Bürger mit noch grösserem Anstieg der KV zu belasten ist nicht sinnvoll.

Vieleicht ist es sinnvoller die immer weiter steigende Abgabenlast für AG und AN (Energiekosten, Mehrwertsteuer, etc.) massiv zu bremsen...?

Gruss,

words.myth
 
T

traveler

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Hallo words.myth,

Abgabenlast senken:

wäre meiner Ansicht nach wieder nur ein doktern an den Symptomen und würde doch nur zu einer kurzen Verschnaufpause führen ohne die wirklichen Ursachen zu bekämpfen.

Gruß renje
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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theresa

theresa

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Hallo,
über dieses Thema kann man wirklich groß und breit diskutieren.
Nun ist es aber so, das es die Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen schon seit Jahren gibt.
Es gibt auch nicht nur die Demo in Berlin, sondern da war schon was in Plön ,Regensburg oder Bremen und Lilienthal (wo die Strassen mit Betten blockiert wurden);nur um einige zu nennen.

Wenn die Regierung wirklich im Herbst für alle Kassen die13,5% (oder mehr)abgaben einführt und es den neuen Fond gibt. Wird es für alle beteiligten noch schlechter werden als wie bisher.

Hier noch mal ein link zur info.Danke schön an ferdi:

https://gesundheit-soziales.verdi.de/branchenpolitik/deckel_weg

Theresa
 
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tamaturo

tamaturo

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Tja, so groß ist die Ressonanz ja nicht nach Berlin zu fahren, wie ich feststellen muß.

Nur 1/5 geht mit. Das ist doch schon sehr ernüchternd, wenn man bendenkt dass sich immer alle beklagen.
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger
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Clavius

Clavius

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Das ist doch schon sehr ernüchternd, wenn man bendenkt dass sich immer alle beklagen.
Da kann ich nur beipflichten!!!!!
Wir müssen aufstehen, um unsere Arbeitsbedingungen zu verbessern. Aber aktiv handeln ist ein generelles Problem der Pflegenden. Lieber über die wenigen stattfindenden Aktionen herziehen als mit anpacken.
Denn nur WIR können es verändern, für uns wird das keiner machen, sondern im gegenteil wird die Selbstbedinungsmentalität einiger Berufsgruppen weiter wachsen. Denn Die können wir sagen und stehen auf.

Grüsse von Clavius

!!!Zusammenstehen!!!
 
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jackdanielsx84x

jackdanielsx84x

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Vorab, ich finde die Aktion gut und bin nach Möglichkeit dabei, aber warum müssen wir aufstehen?

Die Geschäftsführer hätten schon vor Jahren zusammen aufstehen können und nach Berlin fahren können. Wahrscheinlich für die Hälfte der Kosten, die jetzt die Schuttle Busse und Co. für die Belegschaft kosten. Wer ist denn für die Finanzierung zuständig?
Man hat den Hintern nicht hoch bekommen und nun benötigt man seine Angestellten und wenn für die dabei nichts rum kommt wird es ggf. einiges an Unmut geben.


Gruß
Dennis
 
Qualifikation
GuK, Rettungssanitäter
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G

GPP

Hallo Dennis,
...Die Geschäftsführer hätten schon vor Jahren zusammen aufstehen können und nach Berlin fahren können...
da stimme ich vollkommen zu und wenn wir heute auf die Forschung hören, sparen wir uns das Autofahren anstatt in 50 Jahren zu heulen!
Fakt ist, dass die Deutsche Krankenhausgesellschaft bereits seit Jahren diese Entwicklung an allen möglichen Stellen anzeigt. Damit sind die Geschäftsführer vertreten und über Vorwürfe erhaben!
Jetzt sind die Angestellten gefragt, denn wir müssen den Politikern zeigen, dass hier nicht nur ein paar KH- und Ärtztelobiisten sondern der geballte Belegschaftszorn auf die Straße getragen wird.
Die Kosten hierfür sind zu vernachlässigen, denn das ist ein Spauz gegenüber den Kosten die die Bürokratie jeden Tag produziert.
Anstatt die KHs weiter zu deckeln, gilt es Bürokratie zu minimieren und das unüberschaubare Abrechnungssystem der KVs und Privatkassen zu ändern.

Ich freue mich auf die Hauptstadt und bin ein bisschen stolz auf unsere KH Leitung, die hier voll mitzieht!

Gerhard
 
M

Marion FKS

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Stimme Gerhard voll zu und fahre mit! Habe frei, so daß an dem Tag keine für mich einspringen muß (Notbesetzung ist bei uns nämlich Standardbesetzung). Unser Haus stellt Busse und wir bekommen Arbeiszeit angerechnet, da ich Teilzeit arbeite, denke ich auch nur Teilzeit, aber was solls. Wir fahren nachts um vier los, mal schaun, wann wir wieder zuhause sind. Also bis dann in Berlin!

Marion
 
Qualifikation
FKS Psych., Studentin Pflege- u. Gesundheitswissenschaften, Dozentin KPS
Fachgebiet
Psychiatrie/Krisenintervention
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