Gewerkschaften

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Maarek

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AW: Gewerkschaften

Wo ist das Problem wenn es machbar ist dann macht es auch, ich habe Jahrelang mich für eine Verbesserung eingesetzt und bis auf das kollektive krankmelden hat nichts für eine Verbesserung beigetragen. Wir waren oft vorm Schiedsgericht haben meistens verloren und mit dem Streik haben uns alle Juristen abgeraten (Verdi und unsere eigenen). Würde mich ja freuen wenn es machbar wäre. Bin allerdings nicht mehr im Angestelltenstatus somit bin ich keiner der jetzt den ersten schritt machen kann , hab nur aus meiner Erfahrung berichtet.Wo sind den die Beispiele wo es gemacht wurde? Es gerade über 700 leute hier im Board ONLINE und keine positive Rückmeldung also so einfach ist es wohl nicht.
Und liebe Nofretete dann mach es doch! und gib uns bitte Bescheid wie es gelaufen ist. in der Vergangenheit wohl auch in der Gegenwart gibt es sehr engagierte Pflegefachkräfte die auch nicht zum Streik aufrufen und vieles Bewirken und mehr geändert haben als mit solchen Sprüchen

Solange alle deiner Meinung sind ändert sich nichts, auch der "Notbetrieb" bei euch nicht, im Gegenteil ihr macht mit und "muckt" nicht auf, weil die Bewohner sonst nicht versorgt werden? Das ist Quatsch, denn wenn ihr alle mit einemmal kündigt zum Beispiel geht es auch weiter, weil ein Arschtritt ist euch immer gewiß, ein Dankeschön nicht!
moralischen zu Urteilen. Die Wahrheit ist viel komplizierter als Streikbefürworter oder Streikablehner.
Kollegialen Gruß
 
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Maarek

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AW: Gewerkschaften

Hallo Lisy, natürlich könnte man die Grundpflege ausfallen lassen vielleicht auch die eine oder andere Behandlungspflege.
Wie schon oben erwähnt müßten man auch gewerkschaftlich Organisiert sein um seine Kohle weiterhin zu bekommen, aber würde sie uns auch unterstützen ist es nicht so dass Verdi für den kompletten öffentlichen Dienst zuständig ist. Also entweder alle oder keiner. Sehe nicht in naher Zukunft eine reine Pflegegewerkschaft die die Macht(Finanziell) UM DIES ZU BEZAHLEN.
Aber vielleicht bin zu pessimistisch oder vielleicht doch Realist die Zukunft wird es weisen.
Ach übrigens würde mich Tilidins Meinung interessieren schon länger nichts von ihm gehört.
 
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frama

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AW: Gewerkschaften

Die einzige Möglichkeit zu streiken ohne Patienten zu gefährden sehe ich darin , die Dokumentation zu bestreiken . Das gilt für alles , was nur zu Abrechnungszwecken oder für den MDK dokumentiert wird . Ich denke , das man damit die Arbeitgeber ganz schön unter Druck setzen könnte .
Verdi hat in den letzten Jahren nicht wirklich viel erreicht , die Lokführergewerkschaft hat vorgemacht , wie kleine Einzelgewerkschaften den nötigen Druck ausüben können . Vielleicht werden dann auch unsere Politiker wach .
 
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traveler

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AW: Gewerkschaften

@frama:
na du bist schon ein Herzchen.

Wir können nicht Streiken weil wir die Pat. gefährden?

Ich hör wohl nicht Recht?

Die Ärzte aber schon?

Verdi hat in den letzten Jahren nicht wirklich viel erreicht
Ja wie denn!!!
Bei so einer Einstellung und dem ENORMEN Organisatonsgrad.

die Lokführergewerkschaft hat vorgemacht , wie kleine Einzelgewerkschaften den nötigen Druck ausüben können .
Die haben ja auch Gestreikt und die Arbeit eingestellt.

Vielleicht werden dann auch unsere Politiker wach .
Der Zusammenhang erschließt sich mir nicht.
Weil die Lokführer streiken?
 
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Maarek

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@ Frama,
coole Idee mit der unterlassene Dokumentation wäre selbst nicht drauf gekommen. Das wir trotz Streikrecht nicht streiken können beweist wie oft schon in der Pflege gestreikt wurde meines wissen kein einziges mal.
Ach Renje wenn du überzeugt bist dass nur aufgrund der schwachen Einstellung und der schlechten Organisation nicht gestreikt wird dann verkennst du die Realität.
 
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traveler

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AW: Gewerkschaften

@maarek:

Wie ist denn dann die Realität?

Das wir trotz Streikrecht nicht streiken können
Warum nicht?

beweist wie oft schon in der Pflege gestreikt wurde meines wissen kein einziges mal.
Das beweist einzig und allein, wie apolitisch der größte Teil der Berufgruppe ist.
Wenn schon bei einem Warnstreik die Leute ihren Hintern nicht auf die Strasse bringen, was glaubst du, wenns zu einem Erzwingungsstreik käme, wer dann kommt?

Stell dir vor es ist Streik und keiner geht hin.

Glaubst du verdi geht so ein Wagnis ein?
Wenn keiner kommt, das wäre eine Bankrotterklärung und jetzt stelle dir mal die nächsten Gehaltverhandlungen vor.
Die AG würden die ANvertretung beim nächstenmal nur Mitleidig belächeln.
 
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Rundumsorglospaket

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Re: AW: Gewerkschaften

Die einzige Möglichkeit zu streiken ohne Patienten zu gefährden sehe ich darin , die Dokumentation zu bestreiken . Das gilt für alles , was nur zu Abrechnungszwecken oder für den MDK dokumentiert wird . Ich denke , das man damit die Arbeitgeber ganz schön unter Druck setzen könnte .
Verdi hat in den letzten Jahren nicht wirklich viel erreicht , die Lokführergewerkschaft hat vorgemacht , wie kleine Einzelgewerkschaften den nötigen Druck ausüben können . Vielleicht werden dann auch unsere Politiker wach .

@frama: Du pflegst zu scherzen oder?


Aber wenn ich mal so überlege, dann ist so ein Dokumentationsstreik so ein kleiner Hinweis. Würde verdi auch machen, aber es ist rechtlich eher schwierig würde ich vermuten!
 
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freiberuflich, Bayern, Studentin Pflegepädagogik staatliche Hochschule Ba-Wü
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Studentin Pflegepädagogik , Gründungsmitglied Bundesverband freiberuflicher Pflegefachkräfte e.V.
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Tilidin

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AW: Gewerkschaften

Glaubst du verdi geht so ein Wagnis ein?
Wenn sie nicht mit Konzepten in die Puschen kommen, dann sind die Tage eh gezählt, ich denke doch auch pro Gewerkschaft, aber sie tun zu wenig im Moment. Strukturen können nicht von unten wachsen, zu teuer u. dauert zu lange.
Und in Teilen ist auch dieser Haufen nicht mehr ganz ernst zu nehmen( Funktionäre sitzen zu viel/oft bei den AG im Aufsichtsrat)
Nur wenn sie den Pflegekräften vermitteln, das sie sich 12 Monate im Jahr, sich für deren Belange einsetzen, kommen die Pflegekräfte mit ihren Beiträgen zurück.

Wenn die Pflegekammer kommt,mit ihren Pflichtbeiträgen, dann laufen die letzten sowieso weg.( Gewerkschaft: ein sterbendes Modell?)( im Moment denke ich es)

Ach übrigens würde mich Tilidins Meinung interessieren schon länger nichts von ihm gehört.
Sorry Maarek: a.überlesen u. b. war ich in einem Zimmer, mit ganz vielen Nebengeräuschen, wo viele Pflegekräfte sich wohl fühlen, der Gast aber schnell wieder raus möchte. Das Essen war nicht mein Fall, rauchen durfte man auch nicht u. das Feierabend-Bier war auch ausgegangen.
Ich hatte wohl ein ganz falsches Zimmer gebucht.
 
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Krankenpfleger,Fachpfleger Psych,PDL
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Erwerbsunfähig
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Krankenpfleger
Fachpfleger für Psych.
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Bernd-Kl

Bernd-Kl

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AW: Gewerkschaften

Hallo;

sorry, ich möchte mich nun doch einmal einmischen:
Zunächst: Als ich noch als angestellter Pädagoge war, war ich Mitglied bei der GEW.
Vor 30 Jahren machte ich mich dann selbständig und wandelte diese private Einrichtung ein paar Jahre später gemeinsam mit meiner Frau in eine Stiftung um. Heute betreut die Stiftung in drei Einrichtungen ca. 200 Menschen (Menschen mit Behinderung und Senioren) und hat rund 180 Beschäftigte.
Wir haben keine Kinder und möchten diesen Betrieb nicht vererben.
Im Stiftungsrat sitzen neben ein paar Fachleuten (je 1 Mediziner, Jurist, Betriebswirtin) derzeit 2 Kollegen. Die Wahl/Berufung einer dritten Kolleg/in wird gerade vorbereitet. Einen Betriebsrat haben wir schon seit einer Ewigkeit.
Vor einigen Jahren habe ich auf einer Betriebsversammlung mal gesagt, dass ich alle Kolleg/innen auffordere in die Gewerkschaft einzutreten. Wir zahlen ver.di-Mitgliedern 8% eines Monatsgehaltes 1 x jährlich zusätzlich als Beihilfe zum Mitgliedsbeitrag.
Die ver.di-Vertreterin ist bei meinem Worten fast vom Hocker gefallen.
Als sie mich in einer Raucherpause fragte warum ich das will, habe ich ihr das erklärt:
Ich, als Arbeitgebervertreter schlage mich lieber mit einer Fachfrau von ver.di, die auch eine Bilanz lesen kann, herum, als mich mit 5 oder 10 unzufriedenen Mitarbeiter/innen, die es überall gibt, vor dem Arbeitsgericht zu streiten.
Weder meine Frau noch ich haben vergessen, dass wir beide einmal in einer Gewerkschaft waren und für was wir damals gekämpft haben.
Klar, wir hatten eine zeitlang auch mal einen völlig "beknackten" Betriebsrat, der wirklich nur Schwachsinn forderte, doch das haben die Kolleg/innen bald erkannt und korrigiert.
Andererseits haben wir den Anwalt des Arbeitgeberverbandes aus unseren Tarifgesprächen ausgeschlossen, weil der ebenfalls nur Blödsinn von sich gab. Zum Beispiel forderte er plötzlich am Tisch, dass die Betriebliche Altersversorgung gestrichen werden müsste. Da war für uns das Maß voll und wir haben ihn rausgeschmissen.
Den Rest haben wir dann ohne ihn gemacht und waren uns innerhalb einer Stunde einig.
Es gibt also auf beiden Seiten "solche und solche".
Ich kann immer nur raten in die Gewerkschaft einzutreten, denn ohne die würden wir heute noch 48 Stunden/Woche arbeiten.
Tarifverträge nur für Gewerkschaftsmitglieder?
Nein und noch einmal nein. Da gibt es andere Möglichkeiten (siehe oben die 8 %).
Bernd
 
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Onkel Fritz

Onkel Fritz

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AW: Gewerkschaften

Es ist schon gruselig, was man hier so lesen kann. :mad_2:
Die Gewerkschaft tut nichts, wir können nicht streiken usw. Das ist einfach nur gequirlte K... (Verzeihung)
Gewerkschaften sind Vertreter der AN, treten für deren Interessen ein. Wen sollen die Gew. aber vertreten, wenn keine Mitglieder da sind und keiner mitmacht? Wenn nur alle abwarten, dass was getan wird, nichts selber tun?
In anderen Berufsgruppen geht es doch auch! Nur die Pflege will alles auf dem Silbertablett serviert bekommen. :mad_2: Dass das nicht funktioniert, müsste doch wohl jeder kapieren. Wer nicht, selber schuld. Aber jammert dann nicht.
 
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Tilidin

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AW: Gewerkschaften

Hallo Bernd
Ihr habt eine tolle kleine Welt geschaffen, eine Oase in der Pflegewüste, aber es nicht das Ergebnis einer Gewerkschaft, sie ist vieleicht mit auf den Zug gesprungen, läst sich vieleicht dafür feiern.

Du sprichts selber von früher( was haben wir gekämpft) u. genau das fehlt mir heute.
Ich sehe keinen von der Gewerkschaft in den Betrieben (oder davor)ich sehe u. höre keine regionale Aktivität.Ja sie machen nicht mal auf Kreisebene für sich Werbung, indem sie zu Problem XYZ eine Einladung rausgeben.
Das alles ist nicht nur mit Geld oder mangelnden Alternativen zu entschuldigen.

Wir brauchen sie doch u. klar jeder sollte auch auf sie zugehen, aber sie sollten uns auch ein großes Stückchen abholen.

Mit Sicherheit lesen auch einige "Aktive" von den GW.hier mit, aber ich habe noch nie ihre Stimme gehört, noch nie ihre Sichtweise mitbekommen, noch nie deren Sorgen wahrgenommen, warum sind sie so still???

Ich sag es einfach mal: früher gab es wenigstens die GW. öffentlicher Dienst( sie war für die Pflege relativ mächtig)Heute noch Ver.di??? (Ver.di ist für alle da)
 
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nofretete

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AW: Gewerkschaften

Hallo Bernd, hast nicht Lust mit deinem Konzept an die Öffentlichkeit zu gehen? Hört sich phantastisch an würde gern bei euch arbeiten!
 
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AW: Gewerkschaften

Lieber Tilidin,

wir haben Gewerkschaftsversammlung 2mal im Jahr. Bin in einem Betrieb mit ca. 500MA-Pflege.

Diese Art der Gewerkschaftsversammlung ist für jeden offen, also auch für Interessierte

es kommen 10-20 Leute, alles Gewerkschaftfmitglieder, findet sogar auf dem Firmengelände statt.

Das alles ist nicht nur mit Geld oder mangelnden Alternativen zu entschuldigen.
Ne, mit totalem Desinteresse der Berufgruppe.

Im Jammern da sind wir sooooo gut.
 
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Tilidin

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AW: Gewerkschaften

Lieber renje

Ich bin mir dessen bewußt, das Du ein angagierter u. überzeugter Gewerkschaftler bist,mann könnte auch sagen, Du stehst hinter dem was Du sagst.

Eine Gewerkschaft ist doch eigentllich nichts anderes, als ein Wirtschaftsbetrieb.
Der Chef definiert Ziele, versucht die Mittel zu beschaffen, er betreibt reichlich Werbung u. die MA können sich langsam idealisieren, zusätzlich hat er noch ein Konzept zur Mitarbeiterzufriedenheit, dieses alles passt aber leider nur auf B.Kl.mit seiner Stifftung

Auf die GW bezogen, sehe ich nur, dass sie Mittel beschaffen, aber große Ansätze für Probleme der Pflege regristiere ich nicht, ich sehe keinen zufriedenen GW, kein zufriedenes Mitglied u. vermutlich sind die Ziele viel zu breit gestreut.

Was meinst Du: wer müsste hier vermutlich intern etwas verändern.

Und jadoch wir brauchen sie, aber sie muss etwas tun, dann kommen viele auch wieder aus Überzeugung u. die Pflege muss sich angenommen fühlen, nicht nur alle 18 Monate einen Tarifvertrag aushandeln.
 
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Speerkaempferin

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AW: Gewerkschaften

Ne, mit totalem Desinteresse der Berufgruppe.

Im Jammern da sind wir sooooo gut.
ich bin Mitglied. Das ist aber LEIDER auch schon alles. Ist nämlich schwierig, ein paar hundert Kilometer zu fahren um z.B. sich einer Demo oder andern Aktionen anzuschliessen. Meine Stimme und Engagement hätte sie. Also bleibt mir nix anderes, als direkt vor Ort meine laute Stimme zu erheben und meinen Job zu riskieren.
 
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AP-gerontopsych.Fkr., PalliativFkr., Mentor,Gerontotherap.Dipl.Sozialbetr.
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AW: Gewerkschaften

Hallo Speekaempferin,

das ist doch schon mal gut.

Du stellst wenigstens Mittel zur Verfügung, damit was passieren kann.

Wenn sich wenigstens so doppelt so viel einbringen würden, wären wir schon ein großes Stück weiter.

@tilidin:

nein ich bin kein überzeugter Gewerkschafter und mein Engagement hat im Laufe der Jahre auch schon gelitten.

Ich sehe nur derzeit keine Alternative dazu als sich zu Organisieren.

Entweder im Berufsverband oder in der Gewerkschaft, das scheint mir das vielversprechendste zu sein, bei all den Fehlern, die auch da vorhanden sind.

Die Pflegegewerkschaft ist ja grandios gescheitert.

Eine Gewerkschaft ist doch eigentllich nichts anderes, als ein Wirtschaftsbetrieb.
Was hast du eigentlich für eine Vorstellung von einer Gewerkschaft?
Vielleicht liegts auch daran?
Eine Gewerkschaft besteht zu ca. 90% aus ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen.

Und wenn "wir" einladen als Kollegen, die Kollegen - kommt vorbei Sprechen wir mal drüber

und kaum jemand taucht auf, dann aber jammern und schimpfen und die Gewerkschaft macht nix,

dann läuft bei mir die Galle über.
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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Bernd-Kl

Bernd-Kl

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AW: Gewerkschaften

Hallo,

ich denke (fürchte), dass sich das Problem in den nächsten Jahren zwar nicht lösen, doch aber wesentlich verbessern wird.
Wenn ich mich in der näheren Umgebung umsehe, stelle ich immer wieder fest, dass viele viele Einrichtungen heute bereits die vorgeschriebene Fachkraftquote nicht erfüllen können und händeringend nach examinierten Fachkräften suchen.
Wir haben das Problem nicht. Auf unserer Homepage gibt es zwar eine Seite "Stellenanzeigen", doch es kommt ziemlich selten vor, dass wir dort jemanden suchen müssen.
Den einzigen Konkurenten den wir "fürchten" müssen, ist unser direktes Nachbarland Dänemark. Die bezahlen besser, die Sozialleistungen und Arbeitsbedingungen sind ebenfalls besser, als wir es uns leisten können.
Wer die dänische Sprache beherrscht, sucht sich dort Arbeit und findet sie ohne Schwierigkeiten und viele Menschen, auch jüngere, lernen hier im Grenzgebiet schon in der Schule Dänisch. Außerdem gibt es hier ziemlich viele dänischen Schulen.
Ich habe nur eine Angst: Irgendwann werden Politiker auf die glorreiche Idee kommen und die Fachkraftquote einfach absenken, getreu nach dem Motto: "Oma pflegen, kann schließlich jeder".
Eine schöne Woche für Euch
Bernd
 
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Tilidin

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AW: Gewerkschaften

Hey renje
Was hast du eigentlich für eine Vorstellung von einer Gewerkschaft?
Vielleicht liegts auch daran?
Eine Gewerkschaft besteht zu ca. 90% aus ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen.
Das ist mir schon klar, wenn ich von einem Wirtschaftsbetrieb gesprochen habe, dann wollte ich in erster Linie ausdrücken, das sie Werbung in eigener Sache machen müssen.Sich verkaufen müssen.
Schließlich müssen doch die neuen Mitglieder überzeugt werden, das mit ihren Beiträgen, für eine sinnvolle Sache gekämpft wird.

Ich sehe keine festangestellten oder ehrenamtlichen, die auf Kundenfang sind.
Wenn Herr S. sich vor die Kamera stellt u. arbeitsmarktpolitische- Programme einfordert, dann ist diese Botschaft nach 30 Sek. wieder weg.

und kaum jemand taucht auf, dann aber jammern und schimpfen und die Gewerkschaft macht nix,
dann läuft bei mir die Galle über.
Ich vermute: die "Alten" können u. wollen nicht mehr u. die Anderen gibt es kaum.

Gewerkschaften sind Vertreter der AN, treten für deren Interessen ein.
Schön, Schön, nur wissen viele noch nicht einmal, wo das nächste Büro sich befindet.

Ich bleib dabei, beide Seiten müssen aufeinander zugehen, ansonsten ist die Gewerkschaft ein aussterbendes Modell.

Denn die andere Seite hat schon viel erreicht:sie hat Ängste erzeugt

und meinen Job zu riskieren.
Und noch einmal: wir brauchen sie..................biss was vermeindllich besseres kommt
 
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Onkel Fritz

Onkel Fritz

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Wer Verbesserungen will, könnte sich doch mal Gedanken machen, wer ihn im Kampf um Verbesserungen unterstützen könnte. Dann käme man vielleicht auf die Gewerkschaft. Der nächste Schritt wäre dann, sich mal selbst auf den Weg machen?:kopfkratz:
Wo das nächste Büro ist, sollte doch rauszufinden sein. Man muss es nur wollen. :suche:
Die Entscheidung muss jeder selbst treffen. Wer wartet, bis er/sie mit der Sänfte hingetragen wird, hat eh keine Verbesserung der Lage verdient.
Aber den meisten ist es wohl wichtiger herauszufinden, wer der nächste Superstar oder das nächste Topmodel wird.:mad_2::mad_2::mad_2:
 
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Tilidin

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Wer Verbesserungen will, könnte sich doch mal Gedanken machen,
Ja Onkel Fritz, das machen wir doch schon Jahrelang u. es kommt nichts dabei rum.selbst das schreiben hier wird ??????????

Ich würde ja wieder eine Pflegegewerkschaft vorschlagen, aber das erreichte zählt nur für die Mitglieder, gleichzeitig garantieren sie eine gerichtliche Begleitung,(Rechtsschutz) zusätzlich werben sie für Autos,Apotheken,Urlaub,Versicherungen vieleicht Möbelhäuser u.s.w. überall gibt es 20% Vergünstigung (machen die Verbände doch auch)
Eigene Fort u, Weiterbildungsinstitute machen sich immer gut, natürlich für Mitglieder wesentlich günstiger.
Natürlich sollte die Gewerkschaft auch eigene Rechtsanwäte vorhalten, wo das Mitglied ebenfalls besondere Vergünstigungen erfährt
Und auf dem Gebiet Vorschule u. Kita müßte sich aktiv werden, denn hier brauchen viele Alternativen
Und überall, wo die Leute den so hinkommen, bekommen sie auch gleich ihre Mitgliedschaft.

Wer nachweislich wenig verdient, der bekommt besondere Beiträge.
Jetzt fehlt noch eine ordentliche Streikkasse u. dann wird regional auf dem Putz gehauen, die ganz großen Aktionen müssen gar nicht sein, aber irgendwann scheuen die AG die GW u. schaffen haltbare Bedingungen.
Die Politik, der kleinen Nadelstiche wird schnell Früchte tragen
Es muss sicherlich noch ein wenig ins reine geschrieben werden

Für die betriebliche regionale Betreuung u. für eigen Werbung würde man bestimmt viele Altgediente einsetzen können.
 
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