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Multimobid

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AW: Gewerkschaften

Du verstehst mich nicht......die hier meinungsäußerung betreiben must du nicht Überzeugen.....es sind diejenigen die nicht organisiert sind und das sind ca. 80 %.
Was nutz es wenn man liest:

[h=1]Warnstreik in der Altenpflege bei Pflegen und Wohnen[/h]Im Streit um einen neuen Tarifvertrag haben mehr als 200 Beschäftigte des Unternehmens Pflegen und Wohnen in Hamburg am Mittwoch für einen Tag die Arbeit niedergelegt. An dem Warnstreik beteiligten sich vier der zwölf Altenpflegeeinrichtungen, teilte Ver.di-Sprecherin Sabine Bauer mit. Mit der Arbeitsniederlegung solle der Druck auf den Arbeitgeber erhöht werden, den Tarifabschluss des öffentlichen Diensts für die knapp 1300 Beschäftigten von Pflegen und Wohnen zu übernehmen. Eigentümer der Hamburger Altenpflegeeinrichtungen sind zu je 50 Prozent die Vitanas KG und die Andreas Franke GmbH.



Bei einer Streikkundgebung am Pflegezentrum Uhlenhorst sagte Ver.di-Landeschef Wolfgang Rose, die Grenzen der Belastbarkeit für das Pflegepersonal seien längst erreicht. "Unsere Ziele lauten: Humane Pflege, humane Arbeitsbedingungen, leistungsgerechte Bezahlung."


Das gilt aber nur für Einrichtungen die
a: im Arbeitgeberverand sind
b: sich gewerkschaftlich vertreten lassen ( Betriebsräte/ Vertrauensleute /Mitgliederversammlung etc.)


was ist mit denEinrichtungen die nicht dem Arbeitgeberverband angehören?

z.B. Familienbetriebe etc. da gibt es vielleicht angagierte Betriebsräte die regelrecht zermürbene Kleinkriege führen mit dem Unternehmer. Weil diese Unternehmer/Innen aus der Zeit der Feudalherschaft herkommen und es nicht dulden oder ertragen können, das da jemand ist (ihnen sogar gegenübersitzt)der Mitarbeiterinteressen wahrnimmt und so etwas gibt es auch.....durchsetzt. Und das lassen die AG nicht zu. Da wird u.a. gemobbt auf Teufel komm raus, bis zur Zerstörung der Gesundheit. Wer das nicht glaubt war bestimmt noch nicht auf den Arbeitsgerichten gewesen. UND UM DIESE EINRICHTUNGEN GEHT ES MIT ALLEN IHREN MITARBEITERN UND MITARBEITERINNEN. Wo die Angst umhergeht. Schon oft in der Presse gelesen.

Viel Spass am Diskutieren

Gruß Barny
 
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süperhelferlein

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Meines erachten liegt das "Problem" daherin das sich eine #Pflegegewerkschaft gegen die bestehende sozialgesetzliche Wirklichkeit umd somit auch die bestehende richtet. Dies ist sicher ein Resultat der fehlenden gewerkschaftl. Pflegegeschichte, allem anschein existiert hier nur ein christl. Ursprung der sich nach Religion und Krieg teilt, im "neuerem" Teil der bourgoisen Kur wurde welcher sich zur Privat- und Kassenpflege mauserte. Ein Schlüssel zum Einfluß sehe ich durch den Zusammenschluß von Pflegepersonen hin zur Genossenschaft, den da wir nicht Streiken können, wir sind das System sollte nur durch uns dem Treibrimen und Selbstverständniss des Staates die Gründung einer #Plegegewerkschaft gelingen.
 
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Onkel Fritz

Onkel Fritz

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Wenn dieser Text in einem einfach verständlichen Deutsch wäre, könnte ihn jeder beim 1. Lesen verstehen. :angry:
 
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traveler

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@süperhelferlein:

weißt du eigentlich selbst was du damit sagen willst?

Ich nicht!

Nur wer sich verständlich Ausdrückt wird auch Verstanden.
 
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süperhelferlein

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eigentlich Antworte ich nicht auf psychologische Trixerei, nur wie wurden Sie Lehrer ?
verständliches deutsch ? stellen Sie doch z.B. die Fragen die Sie haben könnten statt zu mucken.
 
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pegean

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den da wir nicht Streiken können,
Wieso können wir nicht streiken ? Kannst Du diese Aussage belegen ?

die Fragen die Sie haben könnten
ist das keine Frage :
weißt du eigentlich selbst was du damit sagen willst?
???
Deine Anwort auf diese Frage ?

So einen Ausdruck gewöhnst Du Dir aber schnell wieder ab ." zu kritisieren " hört sich viel besser an .

LG
 
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süperhelferlein

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Hoffentlich verwechseln Sie nicht auch noch die Medikamentation.
 
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traveler

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Hallo pegean,

ich denke wir habens hier mit einem Troll zu tun.
 
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Maarek

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Liebe Süperhelferin, jeder Beitrag ist erwünscht auch wenn dieser nicht die Landläufige Meinung widerspiegelt. Nur muss man auf den Punkt kommen, damit die anderen den auch verstehen sonst hat es ja keinen Sinn den zu veröffentlichen.
Ich meine verstanden zu haben dass die Geschichte der Pflege schuld an unsere Misere ist und wir uns jetzt zu einer Genossenschaft/Gewerkschaft zusammen schließen sollen wenn wir was verändern wollen bzw eine neue gründen. Oder?
Bin auch deiner Meinung dass wir nicht Streiken können den die Versorgung muss sichergestellt werden, es geht ja um die Gesundheit der Patienten.
 
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nofretete

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Nun ich verstehe dieses deutsch der Süperhelferin auch nicht wirklich!
 
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Lisy

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Hallo Maarek,
wieso können wir nicht streiken? Die Ärzte können es doch auch.
Bis auf ein paar wenige Ausnahmen könnten man unsere Arbeit doch für ein paar Stunden an die Angehörigen delegieren. Zumindest in der ambulanten und im Pflegeheim.
Lisy
 
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Maarek

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AW: Gewerkschaften

Die einzige Demo wo ich teilnehmen konnte war als Kpfschüler, nie wieder sonst.
Kann mir nicht vorstellen wer das Organisieren soll und wie es rechtlich aussieht wenn was dabei passiert wird die angehörige Haftbar gemacht oder die Fachkraft die eigentlich den Pat. hätte versorgen müssen.
Ärzte haben immer einen Notbetrieb Op´s die Notwendig sind werden gemacht eine erreichbare Praxis ist offen.
Aber bei uns ist der Notbetrieb Alltag. Hast du jemals davon gehört das Angehörige die Station schmeißen.
Freue mich auf deine Antwort
 
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traveler

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Tja lieber Maarek,

die Versorgung muss sichergestellt werden, es geht ja um die Gesundheit der Patienten.
mit dieser Argumentation darf auch keiner mehr Kündigen, wenn kein Ersatz da ist.
Ins Frei gehen, wenn Personalengpass besteht.
Wie ist es denn mit Urlaub?
Oder schon nach 8 Stunden Heimgehen?
Oder was ist mit denjenigen, die es sich erlauben nur Teilzeit zu Arbeiten, wenn Personal fehlt?
 
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Lisy

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Hallo Maarek,
auch in der Pflege ist es möglich eine Notversorgung zu organisieren. Im Pflegeheim könnte zum Beispiel die halbe Station streiken. In der ambulanten auch. Wies in den KH aussieht, keine Ahnung.
Lisy
 
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Onkel Fritz

Onkel Fritz

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Die einzige Demo wo ich teilnehmen konnte war als Kpfschüler, nie wieder sonst.
Kann mir nicht vorstellen wer das Organisieren soll und wie es rechtlich aussieht wenn was dabei passiert wird die angehörige Haftbar gemacht oder die Fachkraft die eigentlich den Pat. hätte versorgen müssen.
Ärzte haben immer einen Notbetrieb Op´s die Notwendig sind werden gemacht eine erreichbare Praxis ist offen.
Aber bei uns ist der Notbetrieb Alltag. Hast du jemals davon gehört das Angehörige die Station schmeißen.
Freue mich auf deine Antwort
Aus welchem Jahrhundert ist denn diese These?:kopfkratz:
 
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Giesmo1989

Ich bin bei der DBfK und die machen schon einiges für den Beruf. Im Mai gibt es einen 24 Stunden Streik Bundesweit. Bei Fragen könnt ihr mir gerne eine PN schreiben.
 
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Maarek

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Wenn es so klar ist dann Streikt doch wo ist dann das Problem.
Wo wurde bisher gestreikt? wo wurde eine Station dicht gemacht? Keine Touren mehr gefahren in der ambulanten Pflege, wenn es so klar ist. Ich wundere mich dass eine PDL und ein GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH, Supervisor so eine Aussage trifft gerade mit der Argumentation dass man nicht Kündigen darf als ob man leibeigener wäre ich gehe eine Verpflichtung ein wenn ich einen Arbeitsvertrag unterschreibe auch in diesem Jahrhundert lieber Onkel Fritz aber die Organisation der Pflege obliegt dem verantwortlichen des Unternehmens oder habe ich was verpasst im letzten Jahrhundert.
http://www.pflegeboard.de/26445-dienstverpflichtungen.html wurde schon mal drüber diskutiert.
War lange Zeit MAV Mitglied und wir haben uns viel Gedanken darüber gemacht auch mit Hilfe von Verdi Gesetzestexte hoch und runter studiert und es gab nur eine Lösung wir haben uns alle Krank gemeldet. Andere Mittel gab es nicht aber wenn ihr euch so sicher seid gebt mir und anderen Formsteilnehmer doch eindeutige Hinweise wo es geschrieben steht bzw. wo und wer es schon praktiziert hat. Danke für die Antwort bin sehr gespannt.


Nach deutschem Recht sind Streiks grundsätzlich auch in der Pflege zulässig. Es muss allerdings gewährleistet sein, dass Leib und Leben der Patienten durch die Arbeitsniederlegung nicht in Gefahr gerät. Das bedeutet, dass in der Regel ein Notdienst bereitgehalten werden muss und dass für die Gesundheit der Patienten unerlässliche Pflegehandlungen nicht unterlassen werden dürfen. Dass war unserer (Verdi und der GMAV) Meinung nach das Problem wo wir daran gehindert werden zu streiken. Also es spiegelt nicht meine Meinung wieder es ist Gesetz.
 
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nofretete

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Niemand hat geschrieben, dass Touren ausfallen oder Klienten nicht versorgt werden, streiken kannst eh nur, wenn du organisiert bist, weil nur dann gibt es Geld weiter! Notbetrieb bedeutet Bewohner werden nur im Gesicht und Intimbereich gewaschenen und ab zum nächsten, auch keine Mobilisation oder sonstirgendwas. Im PD werden eventuell Touren zusammengelegt und und und! Auch Leihfirmen können einen Notbetrieb übernehmen, sofern alle in einem PD oder Altenheim organisiert sind, also machbar ist alles, nur der Wille fehlt, das schlechte Gewissen regt sich oder das Helfersyndrom?

Solange alle deiner Meinung sind ändert sich nichts, auch der "Notbetrieb" bei euch nicht, im Gegenteil ihr macht mit und "muckt" nicht auf, weil die Bewohner sonst nicht versorgt werden? Das ist Quatsch, denn wenn ihr alle mit einemmal kündigt zum Beispiel geht es auch weiter, weil ein Arschtritt ist euch immer gewiß, ein Dankeschön nicht!
 
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Lisy

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Hallo Maarek,
nun müßten wir klären, welche unterlassenen Pflegehandlungen die Gesundheit beeinträchtigt. Klar, es gibt ein paar wenige. Es gibt aber auch genügend, das man mal für einen Tag oder einen halben Tag weglassen kann.
Lisy
 
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Hallo Marek,

du verwechselst da was -
das war deine Ausgangsargumentation und nicht meine (nur zur Erinnerung) - ich habe diese nur weiter Gedacht.

Zitat Zitat von Maarek Beitrag anzeigen
die Versorgung muss sichergestellt werden, es geht ja um die Gesundheit der Patienten.
Die Konsequenz daraus wäre, wenn du das Ernst meinst nämlich:

Nicht nur dass nicht Gestreikt werden dürfte, sondern alles was ich aufgezählt habe auch die Versorgung genauso in Frage stellt und wenn ich deswegen nicht Streiken dürfte, genauso auch auf das Andere verzichten müsste?
Das war doch deine Argumentation und zumindest die theoretische Konsequenz daraus, oder verstehe ich da was falsch?
 
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