Gewerkschaften

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taebde

Hi,

leider sind ja nur sehr wenige MA bei Gewerkschaften beispielsweise Verdi Mitglied.

Jedoch profitieren sie, auch wenn es nur gering zu sein scheint, von den Verträgen welche die Gewerkschaft aushandelt.

Wäre es dann nicht fair, das nur jene welche auch Mitglied sind, die Vorteile eines solchen Vertrages genießen sollten?

Falls ich mich irre korrigiert mich bitte.

LG
 
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Rayman

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Hi taebde,

soweit ich weiss ist es für den AG möglich nur diejenigen nach Gewerkschaftstarif zu bezahlen, die auch Mitglied sind. Bei uns werden z.B. die Ärzte nach TvöD bzw. Marburger Bund - Tarif bezahlt.

Die Ausgrenzung von MA aus Tarifgehältern schafft aber bertieblichen Unfrieden und 'treibt' die MA in die Gewerkschaften, was der AG dann natürlich auch nicht unbedingt möchte.

Mit Deiner Feststellung über die mangelnde Organisation von Pflegekraften hast Du natürlich vollkommen Recht und es ist auch ein sehr bedenklicher Umstand. Möglicherweise liegt es auch daran, dass sich die Pflegekräfte von Verdi nicht gut vertreten fühlen, immerhin sind in dieser Gewerkschaft eine vielzahl verschiedenster Berufsgruppen organisiert. Evtl. benötigt die Pflege (das Gesundheitswesen) eine "eigene" Gewerkschaft.

LG
Rayman
 
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Gefäßchirurgie
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taebde

AW: Gewerkschaften

Hallo Rayman, das die Pflege bei Verdi sicherlich nicht am besten aufgehoben ist, ist durchaus richtig.

Das wäre doch aber sicherlich mal ein Ansporn Dinge zu ändern - wie gründet man eine Gewerkschaft?

Viele Grüße
 
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traveler

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AW: Gewerkschaften

Liebe Kollegen,

was heißt - nicht gut vertreten fühlen?

Wir sind so gut oder schlecht vertreten, wie wir uns selbst vertreten und darstellen. Verdi hat viele Berufsgruppen unter einem gemeinsamen Dach. Darin gibts die Fachgruppen.
Jede ist so gut vertreten wie sie sich selbst vertreten und den Rückhalt von einer entsprechenden Anzahl von Mitgliedern haben. Mit den Mitgliedern schauts ziemlich mau aus.:schlaf:
Die Gewerkschaft muss man als Plattform (Bühne) verstehen, was darauf stattfindet bestimmen die Akteure selbst - also wir.
Sind wenige auf der Bühne ist die Vorstellung sehr dünn und wird kaum wahrgenommen.
Viele Akteure sorgen für größere Aufmerksamkeit und Lautstärke.
Viele Mitglieder sorgen für den finanziellen Hintergrund um große Aufmerksamkeit mit großen Veranstaltungen überhaupt durchführen zu können.

Gewerkschaftgründung
Die Gewerkschaft Pflege - dann BIG genannt (Gew. für Beschäftigte im Geswesen), hat sich erst vor ca. 2Jahren aufgelöst, da keiner Mitglied werden wollte.

Verdi wird für nicht gut befunden, der DBFK fällt in der Gunst ebenfalls durch, die BIG wurde ebenfalls nicht unterstützt.

Gibt es für die Pflege überhaupt eine Interessenvertretung die genehm wäre und nicht durchfällt?

Ich habe da meine Zweifel.

Fehlt da immer noch das Bewußtsein und der nötige Leidensdruck?

Wann erwacht die Pflege aus dem Dornröschenschlaft?

Da es keine Hexen und Prinzen mehr in Deutschland gibt, können wir auf das Wachküssen auch nicht warten.:kiss:
 
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dr.poops

AW: Gewerkschaften

vor etwa 4 wochen kündigten "ver.di" sowie die betriebsräte in bremen eine demo gegen den pflegenotstand an - sprich: kurzfristig war das nicht gerade:). die fand nun am letzten freitag statt (ich war leider in der spätschicht und konnte daher nicht teilnehmen). als eine kollegin aus der frühschicht in die runde fragte, ob jemand in die innenstadt zur demo bei ihr mitfahren wolle, gab es lediglich eine, die "ja, ich!" sagte (gut, zwei waren schon in der umkleide und hatten busfahrkarten). der rest druckste herum, "hmjaa, bin noch zum kaffee verabredet" und das übliche schickimicki... letztlich waren geschätzt 250 personen auf dem marktplatz und der ist relativ groß, so dass sich das grüppchen etwas verloren ausnahm. das. ist. peinlich! das ansinnen, eine gewerkschaft gründen zu wollen - fein. eine pflegekammer ins leben rufen zu wollen - phantastisch. diese themen hatten wir hier bereits mehrfach und es wurde lebhaft und zum teil auch sehr wütend diskutiert. gründen kann man viel. dass "ver.di" als auch DBfK nicht die traumorganisationen sind, ist bekannt. aber wenn die eine demo organisieren und dann geht da keiner hin - was bitte soll uns das dann sagen? die leute sind da nicht hingegangen, weil sie "ver.di" doof finden, sondern weil sie kaffee trinken, laminat kaufen und shoppen wollten. mittlerweile weiß ja nun jeder, dass man kaffee auch "to go" trinken kann, das ist ja sehr hip zu zeit. und dass eine demo nicht bis in die puppen geht und die läden mittlerweile auch nicht um 18h rasselnd die rolltore runterlassen, so dass das shoppen mit ca. einstündigen - gut, sagen wir mal zweistündigen - verzögerung erfolgreich gestartet werden könnte, ist auch irgendwie kalkulierbar. die "gelbe karte" online abgeschickt haben mittlerweile eine ganze menge. ist ja auch gut, als adjuvans ein guter einfall. aber ich denke, was "die pflege" lernen muss, ist, raus aus dem mief und den rand aufmachen, sich nicht damit erpressen lassen, "ooooh, das geht aber zulasten der patienten!" (der pflegenotstand geht schon längst zulasten ALLER), also, ne demo ja nun nicht. ich wünsche mir mittlerweile die demonstrationskultur der franzosen herbei - da tauchen unmengen leute auf und da geht es richtig zur sache. was hätte man aus dieser demo nicht machen können! eine teilnehmerInnenzahl im vierstelligen bereich wäre durchaus möglich gewesen, von mir aus mitten rein in den feierabendverkehr, "regen sie sich nicht auf, sie kriegen einen infarkt und das sollten sie nicht riskieren, wir haben nur flurbetten!" aber nein - lauter liebe nette pflegende, die sich eloquent über herrn rösler echauffieren. und sich eine gewerkschaft wünschen. noch eine. bald ist weihnachten. vielleicht wird ja was daraus, wer weiß?
 
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thorstein

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AW: Gewerkschaften

Fehlt da immer noch das Bewußtsein und der nötige Leidensdruck?
Hallo renje,

ich weiss leider nicht genau, in welchem Bereich du arbeitest. Für die stationäre Altenpflege kann ich dir deine Frage beantworten. Wer hier über ein kritisches Bewußtsein verfügt, versucht sich zunächst zu engagieren, holt sich dann immer wieder eine blutige Nase und sucht sich schliesslich einen anderen Beruf. Damit bleibt der Leidensdruck im System konstant. Und im System verbleiben diejenigen, die nie ein kritisches Bewußsein hatten und/oder keine andere Wahl haben.
Einige Gewerkschaften profitieren nach wie vor von der Arbeiterbewegung, die es in den Pflegeberufen nicht gegeben hat. Und das lässt sich wohl auch nicht nachholen.
Wir müssen auch in den Fachbereichen und Betriebsgruppen bei verdi immer wieder neu darüber nachdenken, wie für die Interessenvertretung geworben werden kann.


Grüsse
 
Qualifikation
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dr.poops

AW: Gewerkschaften

so ganz ist das leider nicht von der hand zu weisen. diejenigen, die das schon ein paar jahre machen, sind die mit der blutigen nase und die jüngeren kollegInnen sind zum teil in ein schon dermaßen enggestricktes arbeitskorsett hineingeraten, dass sie's nicht anders kennen. und aufgrund von zeitverträgen selbstverständlich auch artig den rand halten. ich würde zudem sagen, dass das zeitalter regelmäßiger riesendemos auch vorbei zu sein scheint - nimmt man "stuttgart21" und die castor-proteste mal aus. zu zeiten des nato-doppelbeschlusses war eine demo auf jeden fall schneller organisiert und besser besucht (damals war helmut schmidt auch noch ein arsch und nicht der buchladenfüllende "super-man")... insofern denke ich mir, sollte man die zeichen der zeit nutzen und folgendes anvisieren: eine art "rent-a-crowd". das wäre für hartz4-empfänger oder 1-euro-jobber, also für alle opfer der modernen sklaventreiberei, eine gute gelegenheit, sich für alles mögliche zusammenzufinden (ausnahme: keine fascho-demos!). hätte man in bremen gut machen können, marktplatz voll, und die anderen gehen schön shoppen und kaffee trinken oder "nee-ich-muss-heute-noch-was-am-pc-erledigen". womöglich ändern sich die zeiten. wenn das so weitergeht, häng' ich meinen job an den nagel und gründe "rent-a-crowd" als einen gemeinnützigen verein. hat vielleicht jemand bock mitzumachen?
 
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taebde

AW: Gewerkschaften

ja ich will gern was bewegen und nein ich lass mir nicht den Mund verbieten :)
 
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Rayman

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AW: Gewerkschaften

@taebde

sehr löblich etwas bewegen zu wollen, find' ich wirklich gut. Jeder muss sich natürlich selber Gedanken darum machen, wo er anfängt und wie weit er geht. Ich denke, dass es auch in Zukunft sehr schwer sein wird, die Beschäftigten im Gesundheitswesen (um nicht Alle auflisten zu müssen) großflächig und umfangreich organisieren zu können. Also plädiere ich für meine Einstellung: Jeder soll erstmal vor seiner Türe kehren, was so viel bedeuten soll, wie kümmere Dich / setze Dich ein für Deine Kollegen im Betrieb. Hier gibt es viele Möglichkeiten: JAV, Personal-/ Betriebsrat, Interessenvertreter oder Vertrauenskörper. Und wenn Du damit noch nicht genug an den Hacken hast, dann gründe eine Gewerkschaft :verknallt

...arbeitsreich Grüße
rayman
 
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taebde

AW: Gewerkschaften

nunja ich bin, selbst wenn ich in diesen Orgas nichts aktiv tue, sowohl bei Verdi als auch beim DBfK Mitglied.

Du auch? :)
 
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dr.poops

AW: Gewerkschaften

"etwas tun" ist ganz großes tennis - und da hat "ver.di" ne demo organisiert und dann GEHT da kaum jemand hin. da fang ich an zu lachen, wenn ich dann von "tun" lese.
 
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taebde

AW: Gewerkschaften

anstatt zu "maulen" könntest du eher etwas produktives schreiben
 
Kessia

Kessia

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AW: Gewerkschaften

Hallo renje,

Wer hier über ein kritisches Bewußtsein verfügt, versucht sich zunächst zu engagieren, holt sich dann immer wieder eine blutige Nase und sucht sich schliesslich einen anderen Beruf. Damit bleibt der Leidensdruck im System konstant. Und im System verbleiben diejenigen, die nie ein kritisches Bewußsein hatten.
Grüsse
Habe lange, sehr lange überlegt, ob ich antworte. Aber deine Zeilen haben mich bewegt und ich entschliesse mich nun, zu antworten.
Bin seit 7 Jahren Betriebsratsmitglied. Habe 2 fristlose Kündigunge durch und Aufhebungsverträge seitens des AG bekommen. Hinzukommend Gesprächprotokolle und Androhungen arbeitsrechtlicher Konsequenzen, abgeforderte Stellungnahmen, Abmahnungen sowie Dienstanweisungen ( „minutengenaues Aufschreiben meiner Diensttätigkeiten“)
Fakt: Ich gebe nicht auf; ich gehe erst, wenn es mir passt.
 
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thorstein

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AW: Gewerkschaften

Hallo Kessia,

keine Ausnahme ohne Regel, oder war es umgekehrt?
Ich bin ja auch noch im System und in den Pflegeforen trifft man ja auch ein bestimmtes Klientel. In welcher Weise dich meine Zeilen bewegt haben, weiss ich leider nicht so genau. Es ist weder meine Absicht, jemanden zu verärgern, noch jemanden zum Widerstand aufzurufen. Ich freue mich allerdings über alle, die weiterhin Widerstand leisten. Aber bitte nicht um jeden Preis.

Grüsse
 
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Fripi

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AW: Gewerkschaften

anstatt zu "maulen" könntest du eher etwas produktives schreiben
liebe taebde,

ich bin wirklich umgänglich und für Jugendliche freiheiten zu haben (die ich auch noch für mnich in Anspruch nehme), aber überlege bitte nochmal genau wem du das hier schreibst. dr.poops war auf dieser Demo, sorry aber da stinkst du mit deiner doppelmitgliedschaft in ver.di und DBfK ab.

Man ist nichts weil man irgendwo ist, man kann nur selbst sein und selbst bewegen. Bist du in der JAV? Hast du schonmal dienem BR/PR auf den Zahn gefühlt? Wann war die Letzte Mitarbeiterversammlung? Was sind bei euch gerade aktuelle Themen? Was steht in den Flugblättern die bei euch ausiegen? Was hängt am schwarzen Brett? Wann hast du das letzte mal über grundlegende Probleme der Pflege mit deinem Kollegen gesprochen?

Sorry, aber du bist hier die "inaktive" (weengleich aktiver als so mancher) die von den anderen milde belächelt werden könnte, verwechsele das nicht.


Und zu diener Frage, nein ich bin nicht in der "Pflege-FDP", aber ich bin aktiv am geschehen in der Pflege beteiligt, sowohl vor Ort als auch auf Bundesebene. Nur weil du alles machst was dir einfällt heißt das nciht das du es besser machst als viele der altgedienten Streiter die man hier im Forum findet. Hinterfragen darf man das und das erwartet man auch von der Jugend, aber nur vorwürfe ohne eigenen Inhalt sind... naja, unbefriedigend.

Wer mal ein bisschen was über Aktionen im Krankenhaus lesen mag dem empfehle ich in dem Zusammenhang mal: www.anleitung-macht-hai.de :)

lg, Nils
 
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Algesiologische Fachassistenz
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dr.poops

AW: Gewerkschaften

ein posting ist - manchmal - so sinnvoll wie der themenbereich. "was machen" ist wie gesagt ein edler gedanke. "was machen" könnte konkret "etwas organisieren" heißen (könnte, wir bleiben mal vorerst im konjunktiv), "was machen" könnte heißen, sich ein ei auf die konventionen pellen und bei den kollegInnen einmal mehr an das ungerechtsbewusstsein erinnern, was sie ja eigentlich alle haben und aus purem schiss hierarchiegetreu ausleben, indem sie schüler drangsalieren oder ganz tapfer mal ärzte anpampen. sowas in der art. dieser berufszweig muss eines noch mal von der pike auf lernen: 1) mit dem klassiker "oooh, das geht aber zu lasten der patientInnen!" kann man uns alle fein erpressen. die umstände, in denen wir unseren beruf ausüben - egal, in welchem fachbereich - gehen aber bereits zu lasten der patientInnen. uns sollte es darum gehen, das zu ändern. geschäftsführungen geht es mittels rotstift um das gegenteil. 2) wenn ich etwas möchte, muss ich mich einbringen. ich kriege kein stück käse, wenn ich stumm wie ein fisch an der käsetheke rumstehe und den rand halte. da hat die käseverkäuferin sicher auch keinen bock drauf. dann aber zum filialleiter rennen und zetern, "ich hab keinen käse gekriegt!!!" und sich hernach freuen, dass die verkäuferin auf die nase kriegt, das wäre dann mal wieder typisch. das heißt: zwischenbilanz im täglichen hin und her, fünf minuten nachdenken und dann durchboxen, dass betten gesperrt werden. oder mal eine überlastungsanzeige schreiben. sich gegen dieses turbodepressive "ach, das liest doch eh keiner!" zur wehr setzen und eine schreiben - wenn der stapel hoch genug ist, wird das auch gelesen. 3) den focus auf die überlastung im eigenen arbeitsbereich richten. ich kriege pocken, wenn ich zum x-ten male dieses überstrapazierte "aber die äerzte machen immer... (etwas, was mir nicht passt)" höre. zeitnah dinge auf den punkt zu bringen ist sicher manchmal verunsichernd, kann aber eine menge bringen. zum beispiel austausch. 4) fortbildungen veranstalten - "stress", "burn-out", super-themen! "oooh, ich habe panik, vor mehreren leuten zu reden"? gut. wer kann es? planen. organisieren. leute anhauen. "was machen". ja. aber dann konkret werden. sonst bleibt's dabei.
 
Kessia

Kessia

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Hallo Kessia,

In welcher Weise dich meine Zeilen bewegt haben, weiss ich leider nicht so genau. Es ist weder meine Absicht, jemanden zu verärgern, noch jemanden zum Widerstand aufzurufen. Ich freue mich allerdings über alle, die weiterhin Widerstand leisten. Aber bitte nicht um jeden Preis.

Grüsse
Hast mich nicht verärgert. Ganz im Gegenteil. Wollte nur mitteilen, dass sich "blutige Nasen" eben oftmals auch die Betriebsräte holen, die sich mit dem notwendigem Engagement und Willen für die Interessen ihrer Kolleginnen und Kollegen im Betrieb einsetzen. Uns ist bewusst, dass wir uns nicht mehr bloß über die allgemeine betriebliche Wetterlage beklagen, sondern direkt Einfluss auf das Betriebsklima nehmen können.
Mit welchen Mitteln der Arbeitgeber dann kämpft, um diese "Unruhestifter" - trotz Schutzbestimmungsrechte - los zu werden, wollte ich einfach nur mal einem praktischem Beispiel belegen. :wink:
 
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nofretete

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AW: Gewerkschaften

also ich für meinen Teil habe beschlossen in diesem Jahr nicht auf die weihnachtsfeier zu gehen. das ist zwar im verhältnis gesehen, was einige von euch tun absolut nichts, aber dieses Friede, Freude, Eierkuchen ist ja im Moment überhaupt nicht mein Ding. Könnt ihr euch das vorstellen, ich bin die Einzigste, die was sagt z. B. fragte ich letztens die PDL, warum wir immer noch Bew. aufnehmen, obwohl die Examiniertenquote dies schon seit nem halben Jahr nicht mehr zuläßt? Nur lapidare ausreden gehört. Dabei kann ich ja noch zufrieden sein, denn ich arbeite nur nachts, und wir sind immer zu zweit. Höre auch immer öfter von Kolleginnen, ich könne doch zufrieden sein habe ja schließlich mein geregeltes frei und da will ich nicht feiern, ne solln se ma machen.
Paßt jetzt nicht gut zum Thema, aber mußte mal kurz FRUST loswerden. Sorry
 
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Kessia

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AW: Gewerkschaften

also ich für meinen Teil habe beschlossen in diesem Jahr nicht auf die weihnachtsfeier zu gehen. das
Ich war bei uns noch nie auf einer anwesend. Mag ich nicht, wenn der AG dort auf Friede, Freude, Suppenwürfel macht und sämtliche Probleme bei Musik und Wein schönredet, andererseits aber seine eigene Pflegepolitik in aufgeblasener Eitelkeit rechtfertigt. :spinner:
Ich kann sowas nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
Ich bin der Meinung, es gäbe auch ausserhalb der Weihnachtszeit genügend Anlässe, den Mitarbeitern für ihren Einsatz ein Dankeschön auszusprechen oder eben Taten sprechen zu lassen. Da dies (und wie so viele andere Dinge eben auch) leider eher die Ausnahmen sind, erzeugen solche Feierlichkeiten bei mir leider immer ein sonderbares Gefühlsgemisch. :ka:
 
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Krankenschwester
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Intensivpflege
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traveler

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AW: Gewerkschaften

Liebe fripi,

jetzt hast du aber eine Schülerin gemaßregelt.

Gehts dir jetzt besser?

Deine Argumentation habe ich allerdings nur ansatzweise verstanden, nicht aber was du damit eigentlich sagen willst.

Muss sagen, dass mir das sehr negativen Beiträge von Dr.Poops auch zunehmend weniger gefallen - Frust, Frust, Frust und alles Mist.

Ausserdem ist die Schreibweise ne Zumutung. Keine Absätze, alles klein, kaum zu lesen.

Scheint nicht zu Interessieren obs einer lesen will oder kann.
Also Schreiben nur um den Frust loszuwerden?
Da bin ich mir zu schade dafür und werde solche Beiträge künftig überspringen.

Dr.Poops du weißt genau wie das wirkt, denn du bist ja Schriftstellerin.
Ist dein Ziel im Forum - Provokation ?
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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