Pflegemanagement Gewalt in der Pflege als Folge des Fachkräftemangels?

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Ann-Kathrin_S.

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Liebe Kolleginnen,

Liebe Kollegen,



mein Name ist Ann-Kathrin Schreiber. Ich arbeite als Gesundheits- und Krankenpflegerin auf einer internistischen Station.

Aktuell studiere ich berufsbegleitend Management im Gesundheitswesen und schreibe derzeit meine Bachelorarbeit. Mich beschäftigt das Thema „Gewalt in der Pflege“ sehr.

Gewalt hat ja viele Gesichter und ist nicht immer auf den ersten Blick erkennbar. Ich mache mir Gedanken, inwiefern ein Fachkräftemangel in der Pflege zu Gewalt gegenüber Patient*innen führen könnte.

Mich interessieren eure Erfahrungen und Ansichten zu dem Thema sehr und ich bitte euch, an meiner Studie mitzuwirken und mir eure Meinung und zu schreiben. Diese soll dazu dienen, einige Antworten für das Management im Gesundheitswesen auf dieses schwierige Thema zu finden.

Wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen möchtet, bitte ich euch, mir auf die untenstehende Mail-Adresse zu antworten.

Daraufhin erhaltet ihr 4 Fragen von mir zugesendet, die ihr schriftlich beantworten könnt und mir zurückschickt:

[email protected]



Eure Antworten werden vollkommen anonymisiert ausgewertet. Es wird kein Rückschluss auf euch oder andere Personen und Einrichtungen möglich sein.



Ich danke euch schon jetzt und freue mich über jede Beteiligung,

liebe Grüße,

Ann-Kathrin
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegerin
Fachgebiet
Stationäre Pflege Medizinische Klinik
W

weiß-heiß

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was genau für Fragen magst du denn beantwortet haben?

Wir hatten dieses Jahr schon eine Fortbildung zu dem Thema.
Es wird zum Glück endlich thematisiert.

Es ist logisch, daß bei Überforderung und arbeiten im Burn-Out-Bereich,
vieles auf dem letzten Nerv läuft und wenn dann wieder zusätzliche
Pflichten angefordert werden, alles so nebenbei, dann kann man
schon die letzte Sicherung rausknallen hören! :)

Ich finde die Gewalt beginnt, weil man trotz reichlichen Aufgaben
unter schwierigen Umständen, immer neue Anreize (Befehle) von
den Leitungen erhält, die nie fragen, ob wir das tatsächlich integrieren können:
es muß alles sofort umgesetzt werden. Vieles ist umständlich, sinnlos
und im Grunde Arbeits-Ablauf-Technisch unmöglich-schickanös.

Das interessiert niemanden und ich wünsch mir immer, daß wie in der Industrie
am Fließband, eine Machbarkeits-Studie (rein PRAKTISCH) gemacht wird,
um festzustellen, wie der Ablauf optimal-einfachst-MACHBAR geplant werden kann.
Und so lange optimiert, bis es paßt.

Dann haben wir ja - nebenbei - ein Telefon :) und müßen allen und jedem Auskunft geben,
im Rahmen des Gesetzes und viele Fragen beantworten .... Wir sind die wandelnden
Telefon-Call-Center - so ganz nebenbei.

Bei allen Arbeiten und Pflichten kann es vorkommen, daß kaum Zeit für den Patienten selber da ist, außer die übliche olympische-Hochbelastungs-Hetze. :)
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Altenpflege/Heim-Intensiv-Pflege, DIVERS
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