Medizinrecht Gewalt durch Pflegekräfte

JensGB

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In der Akutklinik hat mir mal eine Krankenschwester eine Spritze mit Gewalt verpasst, weil ihr meine Nase nicht passte. Sie hat die Spritze in die Faust genommen und die Spritze in meinen Popo geschlagen, mein Hintern war danach Wochenlang grün und blau. Die Schwester war gefürchtet in der Klinik und man hat sie bis zu ihrer Rente dort beschäftigt. Ihre Machenschaften wurden von den Ärzten gebilligt und sie ist dabei immer Straffrei ausgegangen. Die Ärzte haben solche Taten also unterstützt.
Gehen Pflegekräfte grundsätzlich bei solchen Taten Straffrei aus?
Gelten in der Akutklinik andere Gesetze?
Ist das Grundgesetz in der Klinik außer Kraft gesetzt?
 

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Dennis G.

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Gehen Pflegekräfte grundsätzlich bei solchen Taten Straffrei aus?
NEIN!

Gelten in der Akutklinik andere Gesetze?
NEIN!

Ist das Grundgesetz in der Klinik außer Kraft gesetzt?
NEIN!


Eine Injektion ist ein invasiver Eingriff und erfüllt den Tatbestand einer Körperverletzung. Eine Injektion gegen den Willen des Patienten ist nur dann zulässig, wenn eine akute Gefahr vom Patienten für sich oder Andere ausgeht. Dazu bedarf es einem richterlichen Beschluß.

So, wie du es beschreibst gehe ich mal davon aus, dass es keinen Beschluß zur "Zwangsmedikation" gab, also hat sich die Krankenschwester strafbar gemacht. Eine Anzeige wegen Körperverletzung dürfte da durchaus vor Gericht durchgehen. Mal davon abgesehen, dass die Injektion vermutlich noch nicht einmal durch das (ich hasse diesen Begriff) "nichtärztliche Hilfspersonal" durchgeführt werden durfte. Da gibt es allerdings in einigen Kliniken Sonderregelungen.
 
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Gehen Pflegekräfte grundsätzlich bei solchen Taten Straffrei aus?
NEIN!

Gelten in der Akutklinik andere Gesetze?
NEIN!

Ist das Grundgesetz in der Klinik außer Kraft gesetzt?
NEIN!


Eine Injektion ist ein invasiver Eingriff und erfüllt den Tatbestand einer Körperverletzung. Eine Injektion gegen den Willen des Patienten ist nur dann zulässig, wenn eine akute Gefahr vom Patienten für sich oder Andere ausgeht. Dazu bedarf es einem richterlichen Beschluß.

So, wie du es beschreibst gehe ich mal davon aus, dass es keinen Beschluß zur "Zwangsmedikation" gab, also hat sich die Krankenschwester strafbar gemacht. Eine Anzeige wegen Körperverletzung dürfte da durchaus vor Gericht durchgehen. Mal davon abgesehen, dass die Injektion vermutlich noch nicht einmal durch das (ich hasse diesen Begriff) "nichtärztliche Hilfspersonal" durchgeführt werden durfte. Da gibt es allerdings in einigen Kliniken Sonderregelungen.
Nur ich kann mich als Patient nicht dagegen wehren, da ich als verrückt gelte und mir niemand glaubt. Die Patienten in den Krankenhäusern und Arztpraxen werden mit zweierlei Maß gemessen.
 
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Dennis G.

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Wie gesagt, ich kenne dich und deine Erkrankung nicht. Solltest du Anzeige erstatten kommt der Stein ins rollen. Alles weitere würde sich dann klären. Notfalls mit psychiatrischem Gutachten.

Mal davon abgesehen halte ich selbst eine Zwangsmedikation, wie sie bei dir abgelaufen ist (wenns denn eine sein sollte) für untragbar.

Ansonsten kommen auch psychisch Kranke zu ihrem Recht. Jeder Anzeige muss nachgegangen werden.
 
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Dennis G.

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Die Patienten in den Krankenhäusern und Arztpraxen werden mit zweierlei Maß gemessen.
Das kann und muss ich leider bestätigen. Aus dem Grund werden bei uns grundsätzlich alle Patienten zu externen Untersuchungen begleitet. Allein um sie, bezüglich des Umgangs, zu schützen.
 
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Hallo Jens,
was die Krankenschwester mit Dir gemacht hat, ist eine gefährliche Körperverletzung. Das ist auf jeden Fall strafbar! Sie darf das auf gar keinen Fall ohne Dein Einverständnis bzw. nur unter den Bedingungen, wie Dennis es geschildert hat.
Es tut mir leid, dass Du so schlimme Erfahrungen machen mußt. Gibt es denn auch nette Krankenpflegekräfte bei Dir auf Station?
Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du in Zukunft mit der Achtung und dem Respekt behandelt wirst, die jedem Menschen zustehen. :eek:riginal:
 
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JensGB

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Der Vorfall mit der Krankenschwester liegt lange zurück und hat sich in der Akutklinik Nachts ereignet, es war eine Nachtschwester. Es gibt eine Zeugin und zwar die Schwester, die in der gleichen Schicht war, ist die Frage ob sie aussagen würde. Ich war damals direkt unter Beobachtung und mein Bett stand auf dem Klinikflur im grellen Licht, also nicht im Zimmer. Die Sache war 1983 und da weiß ich nicht ob man das nochmal ans Licht bringen kann. Beide Krankenschwestern sind 2007 in Rente gegangen, ich war 2007 nochmal in der Klinik, da die andere in Lippe überfüllt war.
Mir sind nur die Vornamen der beiden Schwestern bekannt.

Ich habe sehr, sehr schlechte Karten und ich kann nur versuchen im Internet darüber zu schreiben.

Was man mit mir in den letzten fünfundzwanzig Jahren gemacht hat, nenne ich Folter in härtester Form. Mein Körper ist heute schwer verkrüppelt, durch die harte Behandlung in den Jahren. Ich bin behindert mit einem Behinderungsgrad von 70%, also schwerbehindert.

Ich habe von 1978 an eine Ausbildung als Werkzeugmacher absolviert und mit einem Zensurendurchschnitt von 2,5 in der Abschlußprüfung abgeschlossen. Ich hatte im gleichen Betrieb 1983 eine feste Anstellung und durch die Einnahme von Psychopharmaka konnte ich meinen Beruf nicht mehr ausüben.

Die Krankenschwester anzuzeigen habe ich immer für lebensgefährlich gehalten und ist für mich wohl auch tötlich.

Im direkten Umgang habe ich immer mit Leuten zu tun, die für mich gefährlich sind und ich kann mich dem absolut nicht entziehen.

Das einzige was ich jetzt unternommen habe, ist das hier zu schreiben, aber mehr mache ich auf keinen Fall. Eine Anzeige kommt niemals in Frage und ist auch Unsinn, ich muss mir mein restliches Leben nicht auch noch versauen.

Ich bin nicht lebensmüde und lege mich mit Goliath an.

In der Schule damals sind auch einige Schweinereien gelaufen, vorallem in der sechsten Klasse in Brakelsiek. Man hat versucht, mir mein Leben kaputt zu machen. Die damalig Klassenlehrerin in Brakelsiek wohnt heute in meiner direkten Nachbarschaft im Nachbarhaus. Ich hatte bei ihr einen Zensurendurchschnitt von schlechter als fünf und mußte die Klasse wiederholen.
 
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durch die Einnahme von Psychopharmaka konnte ich meinen Beruf nicht mehr ausüben.
Wieso kannst du durch sie nicht arbeiten? Ohne wär es doch warsch. auch nicht gegangen?!

Die Krankenschwester anzuzeigen habe ich immer für lebensgefährlich gehalten und ist für mich wohl auch tötlich.
Wieso das denn? *bin schockiert*

Bin gespannt auf die Antworten!
 
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Wieso kannst du durch sie nicht arbeiten? Ohne wär es doch warsch. auch nicht gegangen?!


Wieso das denn? *bin schockiert*

Bin gespannt auf die Antworten!
Zur ersten Frage: Die Psychopharmaka nehmen mir die körperliche Energie. Außerdem geht es ja darum sich in eine Gruppe einzufügen und ich bin in einer Behindertenwerkstatt, was man mir anbietet, geistig unterfordert und körperlich überfordert.
Ich habe die Arbeit als Behinderter vier Jahre in einer WFB der Lebenshilfe mit aller Gewalt versucht, es hat dauernd Ärger mit den anderen Behinderten gegeben, sodas ich die Beschäftigung dort hingeschmissen habe. Ich wurde von der Arbeit in der Lebenshilfe bzw. dem Ärger dort immerwieder psychisch krank, also hatte immerwieder akute psychotische Phasen.
Es gab jetzt nur die Lösung mit Erlaubnis des Betreuers, mich mit dem Computer und dem Internet zu beschäftigen, also eigenständig zu arbeiten. Bei Schwierigkeiten, wie Forderungen von Providern oder anderen Schwierigkeiten, die durch die Teilnahme am öffentlichen Leben im Internet entstehen, hilft mir der Betreuer.

Zur zweiten Frage: Die Schwester würde eine Anzeige als persönlichen Angriff sehen und als eine Verletzung ihrer Ehre. Außerdem geht es bei einer Anzeige auch um den guten Ruf der Klinik.
 
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