Gesprächspartner zum Thema "Suizid im Alter" gesucht (Berliner Raum)!!

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A

Alterssuizid

Neues Mitglied
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07.10.2007
16761
Guten Tag,

ein Seminar „Die Sehnsucht nach dem Tod. Selbsttötung als kulturelle Praxis“ des Instituts für Europäische Ethnologie der Philosophischen Fakultät I an der Humboldt-Universität zu Berlin aus den Jahren 2006/07 hat deutlich gemacht, dass der Tabuisierung des ,Phänomens Selbsttötung’ in der Gesellschaft ein großer Bedarf nach Thematisierung dieser sensiblen Problematik gegenübersteht. Dies stimmt nachdenklich, um so mehr, als dass diese ‚Erscheinung’ in der einen oder anderen Weise das Leben eines jeden berührt (hat). Zur Sprache gebracht wird es selten. Und wenn darüber gesprochen wird, entstehen Fragen und Diskussionen die sich mit Schamgefühlen, Mythen und Fehlannahmen vermengen. Darum arbeitet inzwischen eine aus Lehrenden und Studierenden unseres Instituts bestehende Projektgruppe an einer Ausstellung zum Thema.

Wie unterschiedlich mit Selbsttötung (so der als wertneutral akzeptierte Begriff) umgegangen und wie sie bewertet wird, macht schon durch das Vokabular deutlich, welches unsere Sprache für diesen Akt bereitstellt („sich das Leben nehmen“, „Hand an sich legen“, „Schluss machen“, „letzter Akt der Freiheit“, u. ä.). Ist der Suizid eine Handlung, die die Freiheit des Menschen zum Ausdruck bringt, über sein Leben selbst zu entscheiden? Scheint es manchmal die einzige ,wirkliche’ Freiheit zu sein, die uns in einer Gesellschaft voller Regeln, Gesetze und Pflichten bleibt? Oder ist die Entscheidung zur Selbsttötung das Ergebnis der Zwänge, die auf einen Menschen einwirken, ein letzter Ausweg, eine Flucht? Welche Rolle spielen Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, und welche Rolle Religiosität? Während dies in den jeweiligen Einzelfällen vom Suizidanten abhängig sein mag, gibt es innerhalb der Gesellschaft sicher gewisse mehr oder minder festgefahrene Denk- und Interpretationsweisen, die zu betrachten und auszuwerten einer der Aufgaben dieser Ausstellung ist.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Untersuchung des Phänomens Alterssuizid, genauer gesagt darin, festzustellen, was die Selbsttötung von Menschen der sogenannten dritten und vierten Lebensphasen von der anderer Generationen unterscheidet. Mein Augenmerk gilt dabei besonders dem Umgang der Umwelt (Partner, Freunde, Verwandte, Pflegende) mit dieser einschneidenden Erfahrung. Es würde mich freuen, wenn sich der eine oder andere Pflegende oder vielleicht Angehörige eines Betroffenen bereit erklärte, mir in einem Gespräch seine Erfahrungen, Gedanken und Sichtweisen dazu zu schildern. Dieses Gespräch würde in einer Art offenen Interviews stattfinden und, falls mein Gesprächspartner keine Einwände hat, audiovisuell aufgezeichnet werden. Die Aufzeichnungen und Daten werden dann, falls es zu einer Weiterverarbeitung und Veröffentlichung kommt, anonymisiert, so dass Datenschutz und Intimsphäre gewahrt bleiben. Die Wahl des Ortes (Berliner Raum) und des Zeitpunktes des Gesprächs können wir in Übereinkunft treffen, schön wäre eine angenehme Atmosphäre ohne Zeitdruck.
Falls Sie sich entschließen, mir Ihre Erfahrungen und Gedanken zum Thema weiterzugeben, bitte ich Sie, mir über das Forum eine kurze Nachricht zukommen zu lassen.


Vielen Dank!
 
Qualifikation
Student
Fachgebiet
Berlin
Borgi

Borgi

Aktives Mitglied
Basis-Konto
15.09.2006
86647
Ich kann nicht helfen...aber


der einführende Text ist durch enge und kleine Schreibweise nicht ansprechend und Interessefördernd!

Schon eine interessante Denkweise...aber wer sollte sich hier dazu äussern?

Schwierig..

LG Petra
 
Qualifikation
Krankenschwester/Pain Nurse
Fachgebiet
Neurologie
A

Alterssuizid

Neues Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
07.10.2007
16761
Gedacht ist dabei z. B. an Pflegende, die in ihrem Berufsleben mit Suizid(-versuchen) konfrontiert wurden.

LG Michael
 
Qualifikation
Student
Fachgebiet
Berlin
Pflegeboard.de

Pflegeboard.de

Administrator
Teammitglied
05.07.2001
www.pflegeboard.de
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