Arbeitsrecht "Geplante" Krankmeldung

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S

Suseline

Hallo,
ich leide schon lange an einem fiesen Hallux und habe immer Gründe gefunden, mich um eine (notwendige) OP zu drücken.
Jetzt tuts halt arg weh und ich fürchte, ich kann nicht mehr lange warten.
Da ich sicher 5 - 6 Wochen ausfallen werde, wird mein AG mir nicht gratulieren zur geplanten OP.
Ich würde es gerne noch vor dem Sommer machen, auch wegen der Urlaubszeit.
Wie sage ich es meinem AG. Darf ich einfach den OP Termin ausmachen und den AG vor vollendete Tatsache stellen und kann er mir Probleme machen?
Und ist hier vielleicht jemand, der diesen Eingriff hat machen lassen und kann mir sagen, was auch mich zukommt? :cry:
Danke.
A.S.
 
berggoass

berggoass

Mitglied
Basis-Konto
30.05.2006
83402
hallo alte schachtel,
ich kann dir nur berichten, wie es in unserem Haus gehandhabt wird. Unsere Mitarbeiter machen einen Termin aus und sagen uns dann bescheid. Wenn ich Glück habe,,dann richtet sie sich nach meinen Wünschen oder warnt mich scheiben des Dienstplanes vor. Das ist rechtens und ich könnte auch nicht wennich wollte was dagegen machen, zudem ist ne OP ja in der Regel wirklich notwendig.
Einen Kollegin hat diese OP hinter sich, hat mich vorgewarnt, dass sie ab August krank ist, wollte nach 6 Wochen wieder kommen und hat jetzt im Februar wieder zum Arbeiten begonnen. Es lief bei ihr super viel schief. Die Heilung fand nicht statt, da sich nach der Fraktur eine Knochen haut gebildet hat und dies lange nicht erkannt wurde. Als die 2. OP erfolgte, heilte Ihr Fuss gut und ist wieder voll einsatzfähig. Viel Glück bei deiner OP
 
Qualifikation
Altenpflegerin, WBL
Fachgebiet
Pflege
J

Jungsmama4

Mitglied
Basis-Konto
03.02.2008
95030
Wie sage ich es meinem AG. Darf ich einfach den OP Termin ausmachen und den AG vor vollendete Tatsache stellen und kann er mir Probleme machen?
Hallo alte Schachtel,

nein, der AG kann dir keine Probleme machen. Ich würde ihn aber trotzdem so zeitig wie möglich davon in Kenntnis setzen, dann kann entsprechend geplant werden.
Alles gute für die OP :thumbsup2:
 
Qualifikation
Altenpflegerin
Fachgebiet
Alten- und Pflegeheim
postoperativ

postoperativ

Mitglied
Basis-Konto
01.04.2007
67551
Hallo Alte Schachtel,

als ich eine geplante OP hatte habe ich dies vorher mit meiner PDL besprochen..... wir haben dann geschaut wann`s am besten passt.
Ich denke es ist fair dies vorher zu sagen.

Alles Gute, postoperativ
 
Qualifikation
exam. Altenpflergerin
Fachgebiet
ambulante Pflege
Weiterbildungen
PDL, PA,TQB
R

romana

Aktives Mitglied
Basis-Konto
21.02.2008
Ostrach
Hallo,
ich bin neu hier und möchte gerne zu Deiner Frage Stellung nehmen. Also wenn Du eine notwendige OP hast, musst Du Dich in dem Moment beim Arbeitgeber melden ,wenn Du Kenntnis vom Termin und der vorraussichtlichen Ausfallzeit hast, rein rechtlich musst Du keine Rücksicht auf den Arbeitgeber nehmen, aber bei einer geplanten OP sowie einer daraus resultierenden längeren Abwesenheit ist es schon aus kollegialen und planerischen Gründen sinnvoll, vorher mit dem Arbeitgeber nach einer für beide Seiten günstigen Lösung zu suchen.
Viel Glück und liebe Grüße
Romana
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
QMB
Weiterbildungen
Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
katze

katze

Mitglied
Basis-Konto
ich bin da sehr vorsichtig

ich habe auch eine geplante OP hinter mir ( vor ca 2 Jahren)
als ich meinem Chef dies mitgeteilt habe, hat er so meinen Dienstplan erstellt, daß ich nach den 4 Wochen 80 Minusstunden hatte.
Ich würde nie mehr vorher was sagen, ich habe Gespräche geführt mit PDL, aber ohne Ergebnis, habe in einem Monat 60 Minusstunden nachgearbeitet, als 100% Kraft im Nachtdienst
Ich kam auf den "Felgen" daher

liebe Grüße
Hannelore
 
Qualifikation
krankenschwester
Fachgebiet
Psychiatrie, Schiziphrenie und Psychose
Weiterbildungen
Gerontopsychiatrie
Palliativ Care
S

Suseline

Themenstarter/in
Hallo! :rolleyes:
Wie kann man ins Minus kommen während einer Krankheit, ob geplant oder nicht?
Ich habe eine Wochenarbeitszeit, meine Dienste sind dementsprechend eingetragen und krank ist wie gearbeitet, oder?
Aber ich kenn das auch. Eine Kollegen war die letzten zwei Wochen eines Monats krank geschrieben und es ging ihr noch nicht so recht gut, sie sagte aber dass sie kommt. Daraufhin hat die PDL ihr die erste Woche des neuen Monats komplett frei gegeben und die Sollzeit auf die restlichen drei Wochen verteilt!
Da ich bei uns schon lange keine besonders guten Erfahrungen mehr gemacht habe, würde ich einen OP-Termin vermutlich auch so knapp wie möglich angeben. Weil mehr Verständnis kriege ich nicht, ob ich nen Hallux habe oder nen Herzinfarkt. :mad_2:
Gruss
Susi
 
K

Kalimera

Unterstützer/in
Basis-Konto
17.01.2001
Hamburg
Hallo! :rolleyes:
Wie kann man ins Minus kommen während einer Krankheit, ob geplant oder nicht?
Wenn Dein Dienstplan steht und dort Frei eingetragen ist dann hast Du Pech und gehst ins Minus, ist nicht weiter schwierig.

@all

Was ihr hier schreibt erschreckt mich ein bisschen, weil es schon äußerst fies ist bei einer geplanten UND mitgeteilten AU dem MA genau dann Ü-frei zu geben oder ihn ins Minus zu planen.
Würde mir ganz ehrlich nie einfallen. Ich sehe es als fair an, wenn jemand zu mir kommt und frühzeitig elektive Eingriffe und nachfolgende AU anmeldet, oder gar mit mir gemeinsam berät wann es am besten geht.
Jenseits aller Fairness ist es für mich dem MA dann praktisch noch einen Fußtritt zu verpassen.
Würde mir so etwas passieren würde auch ich mich hüten auch nur irgendein Wort über jegliche geplante AU zu verlieren, und wenn es nur einen Tag wäre.
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
Sonnensturm

Sonnensturm

Aktives Mitglied
Basis-Konto
05.01.2006
63110
Da ich bei uns schon lange keine besonders guten Erfahrungen mehr gemacht habe, würde ich einen OP-Termin vermutlich auch so knapp wie möglich angeben. Weil mehr Verständnis kriege ich nicht, ob ich nen Hallux habe oder nen Herzinfarkt. :mad_2:
:mad_2: :devil: :mad_2:Das muss doch die Hölle sein bei Euch. In all Deinen Beiträgen schilderst Du "seltsame" Zustände.

:w00t:Wassermann
 
Qualifikation
Krankenschwester
S

Suseline

Themenstarter/in
Ja, Wassermann. Seltsam trifft das recht gut.
Schon seit Monaten ist niemand mehr so richtig glücklich. Dabei waren wir mal ein so gutes Haus und ich war stolz und bombensicher, den besten Job der Welt zu haben und auch den besten Arbeitsplatz.
Wann es begann, aufzuhören? Das kam schleichend.
Zuerst denkt man, nun sei doch nicht so empfindlich, vielleicht habe ich mich verhört, ist ja gar nicht so schlimm, das sind halt die Vorschriften ...
Man fragt nach, muckt auch mal auf, wird reglementiert, gedemütigt, demontiert und ..., verstummt. :cry:
Angst, Misstrauen und Magenschmerzen werden zum Alltag.
Wenn man dann noch als AN einfach anfällig wird (krankheitsmässig) oder hat halt mal ne schlechte Serie, ist es zum Boden nicht arg weit.
Eine Kollegin hatte z.B. vergangenes Jahr eine Hysterektomie, hatte postoperative Probleme, musste die Wiedereingliederung abbrechen, konnte nach 12 Wochen erst wieder "richtig" arbeiten. Auch sie musste antanzen und sich rechtfertigen! Sie hatte Myome, war fast ausgeblutet und hat sich dann zur OP entschlossen. Und er AG wollte wissen, obs das jetzt war und dass sie (mit einer Grippeerkrankung) in jenem Jahr schließlich fast vier Monate gefehlt habe!
Ist das nötig?
Ich würde am liebsten kündigen, bin aber realistisch genug zu wissen, dass ich die Vorteile einer jahrzehnte langen Betriebszugehörigkeit nirgendwo mehr werde erwerben können. Ehrlich, ich würde mich wahrscheinlich auch selber nicht mehr einstellen (wär ich ein AG), ich bin einfach nicht mehr gesund genug. Aber dort wo ich bin, habe ich mir etliche Blesuren erworben und sage ganz einfach, ich erwarte einfach, dass die mich jetzt noch so lange ertragen, wie es nötig ist. Und noch ehrlicher: deren wirtschaftliche Gründe können gar nicht so schwierig sein, wie meine, die ich nach einer krankheitsbedingten Kündigung zu durchleiden hätte.
Du bist aus Rodgau, kommst du zum Treff im April?
Gruss
Susi
 
M

monsch

Mitglied
Basis-Konto
20.07.2007
55743
Das unkollegiale Verhalten, kranke Mitarbeiter mit viel frei zu planen um so bequem bestehende Mehrstunden auf Kosten der Erkrankten abzubauen, gab es früher bei uns in manchen Abteilungen auch.
Dem haben wir als als Mitarbeitervertretung einen Riegel vorgeschoben, indem wir in allen Rahmendienstplänen geregelt haben, dass kranke Mitarbeiter fiktiv pro Woche mit ihrer durchschnittlichen Soll-Arbeitszeit einzuplanen sind. Bei bereits gültigen Dienstplänen gelten die geplanten Stunden als krank. Bei Arbeitsunfähigkeit soll so weder ein Plus- noch ein Minus entstehen.
 
Qualifikation
Kinderkrankenschwester
Fachgebiet
krankenhaus
R

romana

Aktives Mitglied
Basis-Konto
21.02.2008
Ostrach
Hallo suseline !
Wie geht's Dir ? Habe auf dein Problem mit den Medis geantwortet und dabei ist mir eingefallen, dass da noch irgendwas mit einer notwendigen OP war. Hat sich eine Regelung gefunden ?

LG
Romana
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
QMB
Weiterbildungen
Bin Praxisanleiterin und MAV
Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
S

s.walli

Mitglied
Basis-Konto
27.03.2007
99762
Man oh man.... bin ich froh, dass die MA-Zufriedenheit in unserer Einrichtung noch stimmt. Ich drücke uns ganz fest die Daumen, dass es noch seeeeehr lange so bleibt. Wenn eine OP geplant werden kann, dann geschieht dies auch.

Suseline, du schreibst "Auch sie musste antanzen und sich rechtfertigen!", auch bei uns gibt es die Rückkehrgespräche, wenn jemand nach längerem Krank wieder seine Arbeit antritt, aber als antanzen und sich rechtfertigen, hat es noch keiner bezeichnet.... auch das betriebliche Eingliederungsmanagement hat sich gut bewährt, dieses erfolgt, wenn ein MA in 12 Monaten mehr als 6 Wochen krank ist. Ziel des BEM ist, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die AU eines MA zu beenden, weiterer AU vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein guten BEM setzt ein gutes Zusammenwirken von Unternehmen, betroffenen MA, Betriebsarzt, SV- und Rehabilitationsträgern bis hin zu den Integrationsämtern voraus.

... wie gesagt, MA-Zufriedenheit ist ein A&O

LG
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
PDL
S

Suseline

Themenstarter/in
Liebe Walli,
ich beneide dich.
Das Grundgedanke dieser Rückkehrgespräche ist sicherlich ein Guter.
Aber bei uns ist es ein Grund, Mitarbeiter zu demütigen, ihnen Angst einzujagen oder sie zur Stundenreduzierung zu nötigen.
Wie wurden gefragt, was wir denn gehabt hätten, ob es an der Arbeit liegt und wie die Zukunft diesbezüglich aussehen wird.
Ja, bin ich Hellseher?!
Die Mitarbeiterzufriedenheit spielt bei uns schon lange keine Rolle mehr. Wir sind ersetzbar - jeder von uns. Vor allem, wenn man seine Gesundheit in jahrzehnterlanger Arbeit ruiniert hat.
Auf meinen Einwand, ob ich dieses Jahr vielleicht doch mal ne Kur ...?
Sagt meine Chefin: Sie wissen ja, wie ich zu Kuren stehe - Zeitverschwendung. Und sowas steht nicht im Gesprächsprotokoll.
Meine Hallux Operation habe ich noch nicht machen lassen, bei uns ist im Moment so viel in Unordnung und ich stehe dermaßen im Fokus, dass ich befürchte, es würde momentan wie eine Flucht aussehen.
Wobei ich ganz ehrlich gestehen muss, das dieser Gedanke - mindestens 6 Wochen nicht dorthin zu müssen - auf mich irgendwie verlockend wirkt.
Im Augenblick könnte ich nur noch heulen.
 
S

s.walli

Mitglied
Basis-Konto
27.03.2007
99762
Hallo Suseline,

"Vor allem, wenn man seine Gesundheit in jahrzehnterlanger Arbeit ruiniert hat. " --> dafür gibt es das BEM, gibt es das bei euch nicht?

"Auf meinen Einwand, ob ich dieses Jahr vielleicht doch mal ne Kur ...?"
genehmigt bei euch die Chefin eine Kur :sick: , eingige unserer MA haben die Kur von ihrem Arzt verschrieben bekommen.....

Nein, im Ernst, trotz aller Zufriedenheit, werden/ sind bei uns auch MA krank, es gibt ungeplante OP`s u.U. mit anschließender Heilbehandlung, auch gab es schon Mutterkindkuren. Auch hatte eine MA eine Hallux-OP (sie fiel aber leider 1/4 Jahr aus :heul: ), sie wollte diese OP auch an den Dienstplan anpassen, aber die Schmerzen ließen es am Ende nicht zu, dafür ist sie jetzt wieder voll einsatzfähig und steht ihre Frau.

Bei aller Liebe zu deinem Beruf, deine Gesundheit ist auch sehr wichtig :thumbsup2: und es sollte auch deiner Chefin wichtig sein.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
PDL
S

Suseline

Themenstarter/in
:rolleyes:
Natürlich verschreibt der Arzt die Kur.
Aber "man" hat da eine Meinung zu und die wird dir auch kundgetan.
Beispiel:
Eine MA war im laufenden Jahr schon 6 Wochen wegen einer reaktiven Depression krank geschrieben und bekommt schließlich eine psychosomatische Kur verschrieben, die von vornerherein 8 Wochen dauern soll. Sie verschiebt den Termin wegen dienstlicher Belange um einen Monat und tritt die Kur an. Sie bekommt zwei Mal Verlängerung und ich habe die Leitung persönlich toben erlebt: Mit Krankmeldung, Urlaub und Kur hat die nur ein halbes Jahr gearbeitet! Und die Kollegin XY hat ihretwegen 200 Überstunden!
Die betroffene Kollegin ist über 50 Jahre alt und noch länger im Haus als ich.
Sagst du mir noch bitte, was ist BEM?
 
R

romana

Aktives Mitglied
Basis-Konto
21.02.2008
Ostrach
Hallo Suseline !
Ich weiß es.
Es bedeutet BeruflichesEingliederungsManagement und ist noch nicht so alt.
Es ist ein Gesetz ,sprich jeder AN ,der länger als sechs Wochen wegen Krankheit ausgefallen ist, hat Anspruch darauf. Da kann der AG noch so toben, wenn der AN es möchte, darf er das in Anspruch nehmen. Erlaubt sei der Hinweis, dass nach sechs Wochen der AN aus der Lohnfortzahlung rausfällt und auch die Eingliederung von der Krankenkasse bezahlt wird . Wenn also ein MA so lange ausfällt und der AG keinen Ersatz in Form von Leiharbeit oder Höherstufung von Kollegen bereitstellt, darf er sich nicht bei den MA beschweren, wenn zu viele Überstunden anfallen. Gesetzlich ist er sogar verpflichtet, den Ausfall zu ersetzen, denn er bekommt ja Geld für X mal Personal und hat diese auch vorzuhalten.
Jetzt mal zwei Fragen :
1. Habt Ihr keinen Betriebsrat/MAV ?
2. Gibt es bei Euch eine Qualitätsvereinbarung ?

LG
Romana
 
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Krankenschwester
Fachgebiet
QMB
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S

s.walli

Mitglied
Basis-Konto
27.03.2007
99762
Na klar bin ich auch nicht hellauf begeistert, wenn eine AU-Bescheinigung oder eine "Kur-Verlängerung" ins Haus schneit :blushing: , aber sich so gehen zu lassen ist unprofessionell und unangemessen von der Chefin, anscheinend ist sie der Leitungs- und Führungsaufgabe nicht gewachsen und ihr, als MA, seid dem ausgeliefert.

-> Betriebliche EingliederungsManagement = BEM erfolgt, wenn ein MA in 12 Monaten mehr als 6 Wochen krank ist. Ziel des BEM ist, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um die AU eines MA zu beenden, weiterer AU vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten. Ein gutes BEM setzt ein gutes Zusammenwirken von Unternehmen, betroffenen MA, Betriebsarzt, SV- und Rehabilitationsträgern bis hin zu den Integrationsämtern voraus.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
PDL
S

s.walli

Mitglied
Basis-Konto
27.03.2007
99762
Kurzzusammenfassung: BEM
- ist seit Mai 2004 Pflicht für den AG
- nur mit Zustimmung des MA durchführbar
- BR (falls vorhanden) ist einzuschalten, evt. Schwerbehindertenvertretung
- gemeinsam soll geklärt werden, mit welchen Maßnahmen der Arbeitsplatz dauerhaft gesichert werden kann
- missachtet der AG seine Präventationspflicht, liegt ein Verstoß gegen geltendes Recht vor
- einer Kündigung wegen Krankheit kann im Kündigungsschutzprozess damit der Einwand des nicht versuchten betrieblichen Wiedereingliederungsmanagementes wirksam entgegengehalten werden. Folge wäre eine wohl unwirksame Kündigung
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
PDL
R

romana

Aktives Mitglied
Basis-Konto
21.02.2008
Ostrach
Sorry, ich habe zum Gesetz selber nichts gesagt.
Es bedeutet, dass der AN für eine festgelegte Zeit die Arbeit stundenweise wieder aufnimmt, um zu sehen, wie belastbar er ist.Dafür wird ein Plan mit der KK, AG und AN vereinbart, über welchen Zeitraum der AN wieviele Stunden pro Tag arbeiten soll. Zeigt sich, dass nach der vereinbarten ( vom Arzt verordneten ) Zeit alles gut geht, wird der AN wieder normal beschäftigt und bekommt sein Geld wieder vom AG. Zeigt sich , dass er der Arbeitsbelastung noch nicht gewachsen ist, wird der Zeitraum noch mal verlängert. Für den AN ist das gut, weil er langsam wieder an die Belastung rangeführt wird, und für den AG auch, da er weiß, wie lange die Maßnahme dauert .Es kostet ihn ja nichts , eine Vertretung hat er ja sowieso organisieren müssen .So kann er sich selbst überzeugen, dass der AN wieder voll einsatzfähig ist .

LG
Romana
 
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Weiterbildung Stationsleitung mit Zusatzqualif. QMB
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