Freiwillige Registrierung für Beruflich Pflegende

Status
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B

benutzername

Mitglied
Basis-Konto
02.01.2006
86156
Hallo,

wo bitte steht denn, dass alle, die mit den KK Karten arbeiten möchten, registriert sein müssen?
Wie ist diese Registrierung definiert? Handelt es sich um die "freiwillige Registrierung"? Ich denke nicht.
Tatsächlich habe ich gehört (aber nicht gelesen, leider) dass die Krankenpflege generell vom Lesen dieser KK Karten ausgeschlossen ist, da es keine Kammer für Krankenpflege gibt.
Oder ist mit Registrierung eventuell gemeint, "man muss sich für das Lesen der KK Karten registrieren lassen" z.B. bei einer Krankenkasse.
Hier ist wieder mal ziemlich viel an Informationen (und vermutlich Verwechslungen) im Umlauf.

Hat jemand KONKRETE Informationen?

Viele Grüße Helmut
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegekraft
Fachgebiet
Krankenpflege
P

Popinga

Mitglied
Basis-Konto
23.11.2007
12167
Hallo,
mich freiwillig registrieren bringt mir keine Vorteile und wenn es eine Pflichtregistrierung irgendwann geben sollte, dann mache ich es eben. Aber zur Zeit mache ich meine Fortbildungen (mind. 40 P!!)auch ohne "freiwilligen Druck" von "irgendeiner Organisation" an die ich "freiwillig" mein Geld abgeben soll!

Ich denke, man möchte hier Menschen an sich binden und wenn man genügen Druck auf die gesetzgebende Organe aufgebaut hat, und eine Pflichtregistrierung einführt werden muß, kann der Gesetzgeber nur mit diesen vorhandenen Machtstruckturen verhandeln( ohne alternative Gesprächspartner) oder zumind. integrieren müßen und die Leute aus dem "Vorstand" haben schön ihre Gehälter gesichert!

Hey, wer mir nur ein Grund nennt, daß die Freiwillige Registrierung gut für mich ist, wäre ich bereit darüber noch ein Mal nachzudenken!:suche:

Gruß, Popinga
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
schmerzen
M

Mig66

Mitglied
Basis-Konto
20.11.2007
83022
Also, mit der freiwilligen Registrierung hat es dann nicht mehr zu tun. Wenn es so kommt, dann wird es zu Pflicht. Wir haben bei einer Weiterbildung darüber gesprochen. Fest ist es noch nicht. Wie gesagt, nicht einmal die die es beschlossen haben, sind sich nicht sicher wie das ganze ablaufen soll. Also, etwas konkreteres weis ich nicht :blushing:.
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Kardiologie
Cr@shPS

[email protected]

Mitglied
Basis-Konto
17.10.2007
66955
Hallo??? Man kann doch unseren Beruf nicht mit einem Handwerksberuf vergleichen!! Es geht hier um Menschenleben und nicht um eine Frisur die nicht richtig sitzt oder ähnliches. Es ist richtig das es solangsam auch mal in Deutschland vorwärts geht und eine verpflichtende Fortbildung für uns eingeführt wird. Klar gibt es genug die sich auch freiwillig fortbilden. Aber wenn ich mich umgucke gibt es weit aus mehr die seit Jahrzehnten im Beruf arbeiten aber noch nie eine FoBi gemacht haben dementsprechend haben die Leute auch keine Ahnung im Notfall. Es gibt 3 jährig examiniert Krankenpflegekräfte die nicht mal ein Kammerflimmern aufm Monitor erkennen und dementsprechend auch nicht wissen was sie mit den Paddles anstellen sollen! Ich finde das kann in unserem Beruf nicht angehen!!!!!!
Wenn wir einen Fehler machen kann weit aus mehr passieren wie wenn en Friseur oder Fliesenleger ein Fehler macht.


Ich finde die freiwillige Registrierung einen guten Schritt richtung Zukunft. Muss allerdings sagen das ich auch noch nicht registriert bin liegt aber daran das es in unserem Haus keinen gibt der darüber Bescheid weiß dementsprechend gibt es auch keine FoBi Möglichkeiten!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Interdisziplinäre Intensivstation/Stroke Unit
Weiterbildungen
Mitglied in der JAV seit 2005
P

Popinga

Mitglied
Basis-Konto
23.11.2007
12167
hi!

Man kann doch FB auch ohne freiwillige Registrierung machen --> wozu noch Geld ausgeben? Damit man irgendwo aufschreibt welche FB ich gemacht habe?--> ha, ha, ha. Wenn ich mich bewerben möchte, kann ich auch so vorzeigen ob ich FB gemacht habe und ob diese auch Sinn machen!!!
Gruß, Popinga
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
schmerzen
Borgi

Borgi

Aktives Mitglied
Basis-Konto
15.09.2006
86647
mmmh....

aber man verpflichtet sich freiwillig, sich selber um ständiges/lebenslanges Lernen und Fort-/Weiterbilden zu bemühen...unabhängig zu verpflichtenden internen FB...

Wie schon gesagt, Du kannst unregistriert natürlich Deine freiwilligen FB absolvieren, aber wenige von den vielen PK tun das! Laufen im Strom mit.

Aber ich sehe das so: Ich zeige ganz offizell meinen Willen auf, mich gezielt fortzubilden und gebe die Möglichkeit, den Verantwortlichen überhaupt Soll/Ist- Analysen zu erstellen und die Pflegenden irgendwann einmal unter einen Hut zu bekommen und um agieren zu können...als Organisation.

Ein Organisieren der Pflege oder?

Ich zahle gerne dafür!

Guten Rutsch und LG Petra
 
Qualifikation
Krankenschwester/Pain Nurse
Fachgebiet
Neurologie
P

Popinga

Mitglied
Basis-Konto
23.11.2007
12167
Ja, organisieren ist gut und sich fort/weitebilden ist auch gut. Ich hätte ja nichts dagegen wenn man FB zu Pflicht für alle in der Pflege macht( ohne wenn und aber ), weil sich fortbilden ist wichtig! Was ich nicht verstehe, ist was bekomme ICH wenn ich mich bei dem "Verein" registrieren lasse? Bei Ver.di bekommt man: Versicherung
Beratung
Streikgeld usw. Man kann in der Gewerkschaft selbst mitwirken und somit die Richtung mitbestimmen. Wieviel Mitbestimmung habe ich dort? Was ich so lese ist:" Es ist gut", "Es gibt so viele die keine FB machen", "Es ist ein Anfang" --> aber es lassen sich nur die Leute registrieren, die auch so FB/WB machen! Die Frage ist- Wie macht man, daß die "anderen" etwas mehr tun? Die fr. Registrierung kann die Frage nicht lösen!
Aber noch ein Mal, falls ich mein hart verdientes Geld weiter gebe,was bekomme ich?
MfG, Popinga
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
schmerzen
S

Surrogat

Eine berechtigte Fragestellung Popinga.

Vieleicht wäre es sinnvoll diese Einwände einmal an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten und von dort direkte und vor allem zitierfähige Antworten zu bekommen.

Werde 'mal eine paar der hier genannten stimmigen Gegenargumenten sammeln und nach meinem Nachtdienst an die Registrierungstelle schicken - evtl. erleuchtet man uns von dort ja?

Gruss,

Surrogat
 
P

Popinga

Mitglied
Basis-Konto
23.11.2007
12167
Hallo Surrogat!
Ja, mal sehen was für Auskunft gegeben wird, bin schon gespannt.


Gruß, Popinga
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
schmerzen
T

Torsten

Mitglied
Basis-Konto
04.02.2006
47495
Hallo
ich bin auch regestriert seit einiger zeit, Das mit den Punkten sit nicht sos chwer es gibt genug Fortbildungen wenn man nur möchte und auch etwas eigenintiative entwickelt. Finde es sogar sehr wichitg im zeitalter des Fortschrittes!! Und über kurz oder lang gesehen wird es sicherlich auch Pflicht werden für alle Pflegenden sich regestrieren ´zu lassen!! siehe glaube England ist es so?? Das mit dem Vorschalg von WoSch finde ich gut mit dem eigen Forum für Fortbildungen, könnte da sicherlcioh auch etwas beitragen
Bis dann
 
Qualifikation
Krankenpfleger/ stellv. stationsleitung
Fachgebiet
Innere Medizin/Diabetologie, Diab Fussambulanz
U

UlrichFürst

Klar gibt es genug die sich auch freiwillig fortbilden. Aber wenn ich mich umgucke gibt es weit aus mehr die seit Jahrzehnten im Beruf arbeiten aber noch nie eine FoBi gemacht haben dementsprechend haben die Leute auch keine Ahnung im Notfall. Es gibt 3 jährig examiniert Krankenpflegekräfte die nicht mal ein Kammerflimmern aufm Monitor erkennen und dementsprechend auch nicht wissen was sie mit den Paddles anstellen sollen! Ich finde das kann in unserem Beruf nicht angehen!!!!!!
Dem ersten Teil der Aussage kann ich noch uneingeschränkt zustimmen, aber was ich mit den Paddles anstelle ist ziemlich eindeutig: nichts. Egal was der Monitor anzeigt. Weil wenn ein Defi gekommen ist, hat den das Reanimationsteam gebracht und übernimmt alles. Da brauche ich nichts zu tun. Ich bin Krankenpfleger und kein Rettungsassistent.

Ulrich Fürst
 
U

UlrichFürst

wiedermal typisch im sozialen Beruf ("Schwester") wird
freiwilliges Engagement verlangt, Zeit-und Kostenintensiv,
und eine Gegenleistung gibt es nicht.
Doch:

was vielleicht dahinter steckt im Sinne von "Lobbyarbeit",
aber vorerst und wenn überhaupt ändert das Nichts.
Das wiederum hängt natürlich auch davon ab, wie viele denn nun mitmachen.


In welchem anderen Beruf gibt es das noch?
Meinst Du die Registrierung auf freiwilliger Basis? Oder meinst Du das man sich auf eigene Kosten weiterbildet?
Letzteres gibt es in sehr vielen Berufen.

Und nein, es geht nicht darum, auf gedeih und verderb irgendwie die Punkte ein zu sammeln. Du solltest schon sinnvolle Fortbildungen besuchen und sie müssen(?) auch aus verschiedenen Bereichen sein.

Es erzeugt auch keinerlei Druck (zumindest auf mich), weil ich mehr Fortbildungen mache als ich für die paar Pünktchen bräuchte.

Ulrich Fürst
 
Cr@shPS

[email protected]

Mitglied
Basis-Konto
17.10.2007
66955
Ich bin Krankenpfleger und kein Rettungsassistent.
Du bist medizinisches Fachpersonal und musst genauso wie ein RA wissen wie und wann du en Defi zu benutzen hast! Wenn das bei euch so geregelt ist das der Defi erst vom Rea Team gebracht wird, gut dann seit ihr da ausm Schneider. Aber bei uns gibt es auf jeder Station en Rea Wagen mit Defi. Und ich bitte hier nicht unseren Beruf unter den Beruf des RA zu stellen. Es gibt nämlich kein Grund unsere Kompetenz gegenüber dem RA in Frage zu stellen!
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Interdisziplinäre Intensivstation/Stroke Unit
Weiterbildungen
Mitglied in der JAV seit 2005
U

UlrichFürst

Hallo CrashPS!

Ich bin zwar medizinsches Fachpersonal ich muss deshalb allerdings nicht jede im Krankenhaus vorhandene Maschine bedienen können. Um genau zu sein, keiner bei uns auf Station dürfte einen Defi, falls vorhanden, überhaupt bedienen - dazu fehlt einfach die Geräteeinweisung.

Das hat nichts damit zu tun, dass ich uns unter oder über einen RettAss stelle. Die haben ein anderes Spektrum in ihrer Ausbildung. Ich kann auch nicht alles was ein Röntgentechnischer Assistent¹ kann. Deshalb bin ich nicht "besser" oder "schlechter" als dieser. Es ist einfach ein anderer Beruf.

Ulrich Fürst

¹ Ich glaube die heißen jetzt auch anders...
 
Morpheus

Morpheus

Mitglied
Basis-Konto
06.10.2006
45897
Hallo an alle @,

viel Diskussionsstoff um eine Registrierung, find ich sehr gut und kontrovers geführt. Niemand soll sich unter wen auch immer stellen. Viele hier schon genannten Argumenten kann ich da als Pflegekraft UND Rettungsassistent folgen. Als Rettungsassistent bin ich per GESETZ (Rettungsdienstgesetz des jeweiligen Bundeslandes) zur Ableistung THEMEBEZOGENER Fortbildungen verpflichtet (30 Zeitstunden pro Jahr in NRW). Am Anfang hat mich das sehr genervt, aber mitlerweile ist die Medizin (PFlege u.ä.) so schnelllebig, das uns Fortbildungen gerade auch Fachübergreifend nicht schaden könnten. Mitlerweile gönnt ja niemand mehr der "anderen" Berufsgruppe die Butter auf dem Brot. Alle medizinischen "Heilhilfsberufe" wollen doch eigendlich das gleiche, die bestmögliche Versorgung von Patienten. Und zum allgemeinen besseren Miteinander wäre es sehr wünschenswert, wenn wir mal über den Tellerrand hinwegschauen und die Sichtweise anderer Berufsgruppen oder Fachkräfte kennenlernen. Vielen Mitarbeitern in den Notfallambulanzen ist ein Tag auf dem Rettungswagen sehr zu empfehlen. Und hat auch schon zu manch besseren Verhältnis zwischen RettD und Krhs geführt. Hier könnte man viel voneinander lernen, und ich meine nicht wie man einen Defi bedient, sondern wie es "draußen" so abläuft. Und das die Patienten vom RettD nicht aus pure Boshaftigkeit ins Krankenhaus gebracht werden.
Genausogut kann eine Chirurgische Fachkraft durchaus von einer Pflegekraft aus dem Bereich Gynäkologie lernen. Es müsste viel mehr Fortbildungen von AKTIVEN Pflegekräften zu aktiven Pflegekräfte geben, <Wir für uns>. Und hiervon profitieren alle, sogar ohne Fortbildungsnachweis, letztendlich muss ich sagen die RettD PFlichtfortbildung hat sich meineserachtens bewährt, auch wenn sie immernoch nervt.
 
Qualifikation
RA; GuK (A+I), QMB, MPG-Beauftragter, Dozent im Gesundheitswesen
Fachgebiet
Ruhrgebiet
Weiterbildungen
AG: Notfallmanagement
AG. Medizinprodukte
AG: Qualitätsmanagement
B

benutzername

Mitglied
Basis-Konto
02.01.2006
86156
Ich glaube nicht, dass es in diesem Thread darum geht, den Sinn von Fortbildungen anzuzweifeln. Ich für meine Person besuche regelmäßig viele Fortbildungen und profitiere davon. Es geht hier um die Sammlung von Daten auf Kosten der Personen, deren Daten gesammelt werden. Auch genannt "Freiwillige Registrierung in der Krankenpflege" Wer ist dafür und wer dagegen?
Fortgebildet haben wir uns schon immer! (Und wer kein Interesse an Fortbildungen hat, wird sich auch nicht durch eine Registrierung verbessern)

Helmut
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpflegekraft
Fachgebiet
Krankenpflege
S

Surrogat

Fortgebildet haben wir uns schon immer! (Und wer kein Interesse an Fortbildungen hat, wird sich auch nicht durch eine Registrierung verbessern)
Da kann ich dir, im Rahmen einer rein freiwilligen Registrierung, nur zustimmen.
Meiner privaten Erfahrung nach rekrutieren sich alle diejenigen Kollegen mit FR aus dem oberen Drittel der fortbildungswilligsten Mitarbeiter meiner Station.

Als Hauptgegenargumente tauchen immer wieder die gleichen Aussagen auf:

- Geld zahlen ohne direkte Leistung zu bekommen

- "Gesichtslose" Organisation - Legitimation bzw. "Wer zieht da die Fäden?"

- Keine Pflicht - also machen sowieso nur wieder die "üblichen Verdächtigen" mit!

- Konsequenzen bei fehlender Fortbildungsbereitschaft sind eh gleich Null, umgekehrt bringen FoBi's in der Pflege lange nicht soviel wie in der "freien Wirtschaft"

- Unklare Datenschutzlage

- Sinnhaftigkeit bei offensichtlicher Doppeldokumentation?

- Bringt es irgendwelche Vorteile bei Neueinstellung im Vergleich zur Eigendokumentation von Fortbildungen?

-Fortbildung hin oder her, aber ich habe Familie und lass' mich so nicht unter Druck setzen!

...nur um einige zu nennen an die ich mich noch erinnern kann.
Ich kann alle davon akzeptieren, auch wenn ich nicht alle Bedenken teilen kann.

Gruss,

Surrogat
 
Cr@shPS

[email protected]

Mitglied
Basis-Konto
17.10.2007
66955
Hallo an alle @,

viel Diskussionsstoff um eine Registrierung, find ich sehr gut und kontrovers geführt. Niemand soll sich unter wen auch immer stellen.
Das Problem was ich sehe ist aber nun mal das wir uns SELBST unter ordnen! BZW. Unterordnen lassen. Ich kenne auch beide Seiten und ich höre immer wieder Kommentare auf der Wache von wegen KP haben alle keine Ahnung, taugen zu gar nichts und dürfen NUR auf delegation des Arztes bestimmte Dinge tun. Dann hör ich so sachen wie wir RDler dürfen ohne das es uns jmd sagt bestimmte ärztl. Maßnahmen.

Durch solche Äußerungen kommt es doch erst zu unmut! Wie lange gibt es jetzt diese MSYTERIÖSE Notkompetenz??? Die hat genau so wenig Hand und Fuß wie das delegieren im KH.
Also ich weiß nicht wie das bei euch is aber wir brauchen schon lange keine Anordnung mehr zum Viggo legen beispielsweiße. Das gehört prinzipiell schon zu unsere Tätigkeit. Aber dann hör ich wieder Meinungen ausm KH von wegen "Bääh wir müssen immer mehr machen, jetzt auch noch das...." Warum lassen einige keine neuen Kompetenzen zu???
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger
Fachgebiet
Interdisziplinäre Intensivstation/Stroke Unit
Weiterbildungen
Mitglied in der JAV seit 2005
HBR69

HBR69

Aktives Mitglied
Basis-Konto
05.10.2000
58644
Qualifikation
Fachkrankenschwester I/A, freie Dozentin
Fachgebiet
Lungenfachklinik Intensivstation, Stationsleitung
Weiterbildungen
Mitgliedschaft bei der DGF
N8schatten

N8schatten

Mitglied
Basis-Konto
15.12.2007
52064
@ CrashPS:

aber wir brauchen schon lange keine Anordnung mehr zum Viggo legen beispielsweiße. Das gehört prinzipiell schon zu unsere Tätigkeit.
Hm,
im Grunde ist das eigentlich nen eigenen Thread wert...

Nun,
ich sag mal, du bist "noch jung",
freust dich über immer mehr Tätigkeiten,
immer mehr "Kompetenzen"

und definierst dich vielleicht sogar darüber...
Aber,
worum es bei dem "WIR "dürfen" sogar..."
geht,
ist letztlich nicht die Tatsache,
was du (auch noch) alles kannst und "darfst",
sondern,
daß es (in dem und anderen Fällen) dem Pflegepersonal Zeitkontingente
nimmt,
die der Pflege am Patienten zuständen
(hier erinnere ich mal an die sehr gute und exemplarische Diskussion übers "Blutabnehmen", http://www.pflegeboard.de/forum/28280-ubernahme-von-blutentnahmen-durch-pflegkraefte.html?highlight=Blutabnehmen),
Zeitkontingente also,
die der Pflege fehlen (jede Tätigkeit braucht seine Zeit) und den Ärzten geschenkt werden.
Gegenfrage:
Welche pflegerischen Aufgaben erledigt der Arzt für dich in der Zeit??!!??

Keiner zweifelt daran,
was du, was wir nicht alles "könn(t)en".... :rolleyes:
Klar, logo.

Aber
1. ist es immer eine Frage der Zeit
und
2. im Besonderen eine Frage der Haftung im Regressfall.

Der Arzt hat die Delegationsverantwortung,
das Pflegepersonal die Durchführungsverantwortung.

Darum gehts,
und nicht ums Kompetenz Hin-und Hergeschiebe,
und wer was alles "kann"....


EDIT:
@ Rettungsmaus:
Zwei D**fe, ein Gedanke...
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Uniklinik / Psychiatrie
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

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