Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanung

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Babylon

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Hallo,

wie der Titel schon sagt bin ich auf der Suche nach Anregungen um besser zu werden.:grin:
ich bin zu 50% freigestellte Praxisanleiterin in einem 500 Betten Haus, daneben arbeite ich noch 30% auf einer chirurgischen IMC. Diese Arbeitsteilung mache ich seit einem guten halben Jahr und bin sehr zufrieden und liebe meine Arbeit. Ich bin auch nicht alleine mit der Praxisanleitung, mein Kollege macht die freigestellte Praxisanleitung schon ein Jahr länger (auch 50%) und hat schon viel Pionierarbeit geleistet! Zusätzlich sind natürlich noch feste Praxisanleiter auf den Stationen die "ehrenamtlich" anleiten.

Nur bei der Planung unserer Begeleitung haben wir noch nicht die optimale Lösung gefunden.
Wir begleiten ~120 Schüler während ihrer Ausbildungszeit. Mindestens 4-6 mal, machmal öfter, manchmal schafften wir die Zahl gerade so wenn viele Außeneinsätze und Funktionsabteilungen geplant sind. Momentan sprechen wir uns so gut wie möglich ab, was aber durch die 50% wirklich schwierig ist. Wir haben sozusagen einen groben Plan welche Schüler in der nächsten Zeit eine erneute Begleitung benötigen. Welche Auffälligkeiten /Schwierigkeiten bestehen usw. sehen wir auf den Begeleitprotokollen.

Wir haben die Einsatzpläne, und sollen demnächst noch Einsicht in den Dienstplan der Schüler bekommen um unsere Begleitung optimaler planen zu können. Zur Zeit geht leider viel Zeit verloren, da wir nur wissen wann welcher Schüler auf welcher Station ist. Wir gehen dann auf diese Station und sehen im Dienstplan Nachtdienst, Dienstfrei oder Krank...dann müssen wir wieder umplanen. Wenn wir Einsicht in den Dienstplan bekommen, könnte das schon etwas Zeit einsparen, die wir wieder in die Anleitung investieren können.

Ich hoffe ich habe alles einigermaßen verständlich geschrieben. Ist noch jemand in der Lage wie wir und kann uns Tipps geben es besser zu machen? Wie wird es in anderen Häusern gemacht? Wir sind für alle Kommentare, Hilfen, Kritik usw. sehr dankbar. Wenn Fragen bestehen fragt!


Viele liebe Grüße an alle Praxisanleiter, lasst euch niemals unterkrigen!:wink:
 
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Re: Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanu

Einfach frühzeitig mit den Stationen und der Schule darüber kommunizieren bzw. dieses grundsätzliche Problem ansprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen. Alles Andere wird wohl eher nur suboptimal verlaufen! Unbedingt kommunizieren und zwar jetzt. Dann geht bei der nächsten Einsatzplanung weniger daneben. Ihr bekommt das schon hin! Viel Erfolg!
 
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Rosi S.

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AW: Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanu

Hi Kollegin! Ich bin auch freigestellt. Wir haben das nun schon längere Zeit so gemacht, der Schüler musste sich zu Einsatzbeginn bei uns melden, um dann mit der Station einen Termin abzusprechen. Das war ehrlicherweise immer recht schwierig, weil man immer mal mit den Stationen diskutieren musste. Was ich natürlich auch verstehe, wenn es recht eng ist, aber wann ist es das nicht?
Oft vergaß der Schüler auch sich zu melden, das wurde von der Schule aber dann kontrolliert.
Nächstes Jahr probieren wir was Neues. Über die Schule werden den Stationen früh genug Termine mitgeteilt, bevor der Dienstplan steht. So kommt jeder Schüler dran, und der Schüler ist freigestellt.
Das war immer unsere Traumvorstellung, ich hoffe es klappt.
Wie lange habt ihr Zeit zu den Anleitungen und was macht ihr so z.B.
Du kannst mir gerne auch per PN schreiben.
 
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Babylon

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AW: Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanu

Hallo,

vielen Dank für die Anregung, ich werde das auf jeden Fall mit meinen Kollegen und auch den Stationen besprechen.

Bei der Gestaltung der Begleitungen haben wir ziemlich freie Hand.

Momentan läuft es meistens so ab:Wir besprechen bei Terminvergabe mit den zuständigen Schwestern und Schülern (leider sind diese nicht immer in dieser Zeit auf Station) die Anleitungsschwerpunkte. Am Begleitungstag sind wir dann zwischen zwei und vier Stunden mit dem Schüler unterwegs. Individuell werden dem Schüler unbekannten Tätigkeiten gezeigt, er wird darin angeleitet oder er macht es unter Aufsicht. Es kommt vor das wir nur Grund- oder Behandlungspflege machen oder ein kleiner Patientenbereich mit allen anfallenden Arbeiten übernommen wird.
In der anschließenden Besprechung werden Auffälligkeiten, Lob ,Probleme usw. besprochen. Manchmal stellen wir ein paar Fragen z.B. welche Prophylaxen gibt es und welche wurden durchgeführt, was sind Risikofaktoren bei liegendem Blasenverweilkatheter ...
Wir sind sehr froh ein kleines Büro bekommen zu haben in dem wir (meistens) ungestört sind. Die Auszubilden öffnen sich unter vier Augen sehr viel mehr!:super:

Es wäre schön zu hören wie es bei euch so abläuft und nochmal vielen Dank für die Antworten.
 
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Rosi S.

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AW: Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanu

Bis jetzt waren eben meist nur kurze Anleitungen möglich, Begleitungen mit Patientenversorgung einer Gruppe war nicht möglich, einzelne Pat. schon, einfach weil das zeitlich nicht drin war. Jetzt erhoffen wir uns eine zeitliche Verbesserung mit Vor- und Nachgespräch.
Bisher konnten wir nur Teilsequenzen wie z.B. VW bei PEG oder Blutentnahmen machen, jetzt könnte man das mit Pat.versorgung kombinieren. Wir haben den Vorteil, dass wir sehr eng mit der Schule zusammenarbeiten. Wir sind oft auch mal zum praktischen Unterricht an der Schule und wir gehen auch Pflegebegleitungen mit Noteneinschätzung(nach Terminen der Schule) und auch beim Examen sind wir dabei.
 
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Rosi S.

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AW: Freigestellte Praxisanleiter suchen Anregungen und Vorschläge zur Anleitungsplanu

Hallo babylon und alle anderen freigestellten und nicht freigestellten PA, alle Gesundheits- und Krankenpfleger:
Habt ihr noch was Neues zum Thema? Wie läuft das so in euren Häusern?
 
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