Altenpflege Frage zur Hypoglykämie

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Kalimera

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AW: Re: AW: Frage zur Hypoglykämie

Aus einer Hyperglycämie bekommt man einen Patienten immer besser wieder zurück in den Normalzustand als aus der Hypo.
Kann es sein, dass Du Dich hier vertippt hast?

@sunny

Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Annahme auf Grund der Wirkungsweise von Acarbose zustande gekommen ist.
Acarbose hemmt den Abbau von Mehrfachzuckern, bzw. hemmt das Enzym welches den Mehrfachzucker abbaut.
Vielleicht ging der TE davon aus, dass kein Zucker wirkt bei einer Hypo. Allerdings werden weiterhin Einfachzucker, was Glucose/Traubenzucker ja ist, weiterhin ungehindert aufgenommen, insofern hilft Traubenzucker bei auch bei einer Hypo, wenn Acarbose eingenommen wird.
 
Qualifikation
Pflege
Fachgebiet
Krankenhaus
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JoyfulVoice

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Re: AW: Re: AW: Frage zur Hypoglykämie

Ne , hab mich nicht vertippt.
Aus meiner Erfahrung heraus, dauert es vielleicht länger jemanden der Entgleist ist von der Hyperglycämie in den Normzustand zu bekommen. Aber eine Bewußtlosigkeit ist bei einer Hypo gefährlicher.
Der Satz ist im Zusammenhang zu sehen. Also wenn mir jemand auf der Straße umkippt, nicht unbedingt bewußtlos ist und sagen kann, dass er Diabetiker ist, ich kein BZ Messgerät dabei habe, dann verabreiche ich ihm lieber etwas Zuckerhaltiges. Bei einer Hyper hab ich halt mehr Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes als bei einer Hypo.
Denn wer weiß, wie weit und wie schnell der Zucker noch in den Keller rauscht.
 
Qualifikation
Krankenschwester + PA + Stationsleitung
Fachgebiet
Interdisziplinär
S

Schokokeks

AW: Re: AW: Re: AW: Frage zur Hypoglykämie

Für dieSchüler eine Merkhilfe: Glucagon ist ein Hormon, welches s.c. injiziert wird, um Glycogen (Vorstufe von verwechselbarem `Zucker´) frei zu setzen und umzuwandeln.

Haltet mich bitte nichtfür einen Wortfetischisten - aber ich denke, dass es wichtig ist, hier die Unterscheidung - auch für das Sachverständnis - klar zu halten.
Vielen Dank lemuel, die Brücke mit dem "on" werde ich mir merken.

Hallo Kalimera,

Ich kann mir nur vorstellen, dass diese Annahme auf Grund der Wirkungsweise von Acarbose zustande gekommen ist.
Acarbose hemmt den Abbau von Mehrfachzuckern, bzw. hemmt das Enzym welches den Mehrfachzucker abbaut.
Vielleicht ging der TE davon aus, dass kein Zucker wirkt bei einer Hypo. Allerdings werden weiterhin Einfachzucker, was Glucose/Traubenzucker ja ist, weiterhin ungehindert aufgenommen, insofern hilft Traubenzucker bei auch bei einer Hypo, wenn Acarbose eingenommen wird.
Oh...vielen Dank für diesen wertvollen Hinweis.

Also ich weiß auch davon, dass ein hypoglykämischer Schock gefährlicher ist als ein diabetisches Koma. Schockzustände sind ja idR immer Lebensgefährlich..ob kardiogener-, psychogener-, anaphylaktischer-

LG
 
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