Frage wegen Betratungsgespräch nach § 37 Abs. 3 SGB XI

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Michbeck

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Hallo Forumsteilnehmer,

ich habe eine Frage wegen der Bezahlung für ein Beratungsgespräch nach § 37 Abs. 3 SGB XI.

Wie jeder weiß gibt es seit dem 01.07.2008 ein neues/geändertes Pflegegesetz.
Hier wurde auch der § 37 Abs. 3 SGB XI geändert.
Die Bezahlung wurde von 16 € auf 21 € (für Stufe I u. II), bzw. 26 € auf 31 € (für Stufe III) erhöht.

Jetzt sagt die Kasse aber folgendes:
Hier ein Auszug aus dem Schreiben: .........Zitat:“...... Sie beträgt in den Pflegestufen I und II bis zu 21 € und in der Pflegestufe III bis zu 31 €....“ Bei der Änderung des § 37 Abs. 3 SGB XI handelt es sich also um eine Kann-Bestimmung. .... :nono:

Im Prinzip wurde die neue Bestimmung so aus den angeln gehoben.
Was könnte man dagegen tun bzw. ist das so Korrekt?

Mfg
 
Qualifikation
Krankenpfleger
Fachgebiet
Häusliche Krankenpflege
Valentina

Valentina

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Hallo Michbeck,
seit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 ist mir noch keine einzige Rechnung für die Beratungseinsätze gekürzt worden. Und vor dem 01. Juli 2008 hieß es ja auch schon bis zu € 16,00/€ 26,00.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Kann-Leistung, sondern um die Höchstgrenze. Das bedeutet, falls du den Einsatz eben für € 12,50 anbietest, dann werden auch nur diese bezahlt.
Auch die neuen Beträge wurden mir anstandslos gezahlt, sogar wenn der Beratungseinsatz rückwirkend für das erste Halbjahr durchgeführt wurde (was manche Kassen ja irrsinnigerweise fordern).
Ich würde die Kasse jedenfalls zur Zahlung des vollen Betrages auffordern und mir Beistand vom Berufsverband und/oder Anwalt holen.
Viele Pflegedienste stellen jedoch dem Patienten den Betrag in Rechnung, er muss danach den Nachweis bei seiner Kasse einreichen und erhält dort sein vorgelegtes Geld zurück (diese Vorgehensweise scheint auf jeden Fall weniger nervenaufreibend zu sein).
Gruß
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
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Michbeck

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Hallo Michbeck,
seit der Einführung der Pflegeversicherung 1995 ist mir noch keine einzige Rechnung für die Beratungseinsätze gekürzt worden. Und vor dem 01. Juli 2008 hieß es ja auch schon bis zu € 16,00/€ 26,00.
Hierbei handelt es sich nicht um eine Kann-Leistung, sondern um die Höchstgrenze. Das bedeutet, falls du den Einsatz eben für € 12,50 anbietest, dann werden auch nur diese bezahlt.
Auch die neuen Beträge wurden mir anstandslos gezahlt, sogar wenn der Beratungseinsatz rückwirkend für das erste Halbjahr durchgeführt wurde (was manche Kassen ja irrsinnigerweise fordern).
Ich würde die Kasse jedenfalls zur Zahlung des vollen Betrages auffordern und mir Beistand vom Berufsverband und/oder Anwalt holen.
Viele Pflegedienste stellen jedoch dem Patienten den Betrag in Rechnung, er muss danach den Nachweis bei seiner Kasse einreichen und erhält dort sein vorgelegtes Geld zurück (diese Vorgehensweise scheint auf jeden Fall weniger nervenaufreibend zu sein).
Gruß
Valentina
Hallo Valentina,

vielen Dank für deine Antwort.
Komische ist nur, dass die anderen Kassen diesen Betag ohne Probleme bezahlen, nur die eine eben nicht. (Diesmal nicht die grüne...:wink: )

Na ja, wenn alles nichts hilft werde ich das so machen wie du geschrieben hast.


Mfg
 
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rvq

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So sind Sie halt, vielleicht wissen die nicht was für einen Vertrag Sie mit Ihnen haben ;-)
 
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Krankenpfleger (stellv. PDL)
Fachgebiet
Hauskrankenpflege
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Manu74

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Hallo

Bist du in einem Berufsverband? In der neuen Vereinbarung steht nämlich auch das die änderungen der Rechnungen vereinbart werden müssen, auch das ist so nicht richtig. Info unseres Berufsverbandesm - ab 1.7.08 nach den neues Beträgen abrechen und wenn eine ablehnung oder Kürzung kommt Wiederspruch. Bis her gab es keien Probleme.
 
Qualifikation
KS / Weiterbildung zur PDL
Fachgebiet
Ambulante Pflege
Valentina

Valentina

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Bist du in einem Berufsverband? In der neuen Vereinbarung steht nämlich auch das die änderungen der Rechnungen vereinbart werden müssen, auch das ist so nicht richtig. Info unseres Berufsverbandesm - ab 1.7.08 nach den neues Beträgen abrechen und wenn eine ablehnung oder Kürzung kommt Wiederspruch. Bis her gab es keien Probleme.
Bis zu dieser Woche gab es bei uns auch keine Probleme, aber z.Zt. werden alle Rechnungen wieder auf € 16,00/26,00 gekürzt. Laut Kurzauskunft des Berufsverbandes müssen die neuen Preise nun doch erst mit den Kassen verhandelt werden. Warum aber bisher die erhöhten Beträge von allen ohne Protest gezahlt wurden ist mir ein Rätsel :pinch: - weiß jemand mehr?
Gruß
Valentina
 
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Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
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