Frage- ist das schon eine Vorstufe von Mobbing

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galaxy

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Hallo zusammen,
ich habe eine Frage zu folgendem Problem:
Vor ca. 1 Jahr hatte ich einen Konflikt mit meinem Chef, Anlass waren ständige Kommentare zu meinem Privatleben, wie z.B Kommst Du gerade wieder von Deinem Freund, wie Du wieder aussiehst.., usw. Das eskalierte dann eines Morgens in einer üblen Bemerkung von seiner Seite, vor allen Kollegen des FD, das ich an manchen Tagen wie eine "durgeorgelte Kirchen (er meint Kneipe) Schla..., aussehe. Ich habe mich dann korrekt verhalten, indem ich um ein Gespräch bat, er fand dann erst, ich würde übertreiben, entschuldigte sich aber dann doch. Die Bemerkungen blieben dann aus, bin aber immer ein bißchen in "halb acht Stellung". Erklärt, warum solche Bemerkungen gefallen sind, hat er nie. Soweit so gut, ich hatte schon halb den Mantel des Vergessens darüber gehängt, bis letzten Freitag. Anlass hier, eine so kurzfristige Dienstplanänderung, die meine privaten Termine erstmal platzen ließ, Unfall mit dem Auto, Versicherung usw.. Ich schäumte vor Wut und machte dies auch sehr deutlich, zugegebenerweise auch laut und agrressiv, in seinem Büro. Er flippte komplett aus, Kommentare wie:" und wenn ich dich nachts um 3 Uhr anrufe, Du machst den Patienten heute, Deine privaten Termine interessieren mich einen Scheissdreck." Ich also erstmal raus aus dem Büro, in unsren Teamraum, er mir hinterher, und wieder vor versammelter Mannschaft: Du bist ja nicht ganz dicht, entsprechende physische Geste folgte, und noch paar Bemerkungen,
Ich machte meinen FD, fühlte mich sowieso schon Tage vorher beschissen, war schwanger, meldete mich krank, Blutungen setzten ein usw. Krankschreibung gab ich Kollegin mit, da "die irgendwie nie ankommen", hielt ich noch für ne gute Idee, und dann brachte er noch die Bemerkung gegenüber der Kollegin: Das das ein sehr unfaires Verhalten von mir ist, er hätte schon halb den Streit vergessen. Ich bin zu Hause geplatzt und platze immer noch....mitllerweile habe ich mit der Teamleitung gesprrochen, aber davon verspreche ich mir auch nicht wirklich was...... Soweit erstmal.
Für Kommentare wäre ich echt dankbar.
galaxy:mad_2:
 
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milchmaedchen-sabine

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Hallo galaxy.

Musst Du bei diesem Pflegedienst arbeiten?
Schaut man auf die Stellenangebote im Internet auf der Seite der Arbeitsagentur, so findet man doch reichlich Angebote.
Und dieses kann man ruhig seinem derzeitigen Arbeitgeber verdeutlichen.
Die Gutsherrenart, die dein derzeitiger Chef an den Tag legt, gehört doch längst der Vergangenheit an! So ein Fossil findet man doch recht selten.

Du schreibst, "war schwanger ". Meinst du, "bin schwanger"? Falls ja, solltest du mit deinem Hausarzt oder Gynäkologen sprechen, ob eine Krankschreibung für die Zeit der Schwangerschaft nicht sinnvoll wäre.
In vielen Betrieben werden Risikoerhebungen in Bezug auf Schwangerschaft erhoben, und die Mitarbeiterin für die Zeit der Schwangerschaft freigestellt.

Natürlich kannst du dich jetzt auch aufreiben, indem du weitere Gespräche mit deinem Arbeitgeber führst. Ich möchte dir aber davon abraten. Eine ähnliche Situation hatte ich auch vor einigen Jahren. Die Gespräche, Diskussionen, Einbeziehung des Betriebsrats,... hat sehr viel Zeit und Nerven gekostet. Und so wie du die Beziehung zu deinem Arbeitgeber schilderst, wird die vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich sein.

Ich wünsche dir alles Gute, und dass Du eine Entscheidung triffst, die dir und deinen ungeborenes Baby gut tut.

Liebe Grüße
Milchmädchen-Sabine
 
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galaxy

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Hallo Milchmädchen-Sabine, ich arbeite da eigentlich gerne, wegen den Kollegen, und möchte eigentlich nicht kündigen, nein schwanger bin ich nicht mehr, ich hoffe das läßt sich alles noch regeln, aber vielen Dank für Deine Antwort.
Gruß Galaxy
 
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wusselinchen

wusselinchen

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hi galaxy,

wenn du weiter in dem pflegedienst arbeiten möchtest wirst du wohl immer wieder mal solchen angriffen ausgesetzt sein.

geht dein chef denn mit den anderen angestellten auch um? stehen deine kolleg/innen denn hinter dir?

ob das anfänge von mobbing sind kann ich nicht sagen. denke mal dass bei mobbing die anschuldigungen eher nicht unter zeugen stattfinden. das macht es ja dann auch so schwer etwas nachzuweisen.

zur dienständerung ist nur zu sagen dass der dienstplan bindend ist. wenn du nicht mit einer änderung einverstanden bist kann dein chef nichts machen.

wenn es dir wichtig ist da weiter zu arbeiten musst du klare fronten schaffen. du musst um ein gespräch bitten, nach möglichkeit mit einer vertrauensperson. du musst ihm sagen was du künftig von ihm erwartest. das mindeste ist ja doch respekt den angestellten gegenüber.
ich selber würde da nicht mehr arbeiten wollen. und du hast es auch nicht nötig dich so beschimpfen und behandeln zu lassen.

an deiner stelle würde ich ihm schon ganz klar sagen dass das was er von sich gibt verleumdung ist. und wenn es nicht aufhört du ihn verklagen wirst.

liebe grüße

elfie
 
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Suseline

Hallo Galaxy,
darf ich fragen, ob du dein Kind in diesem Zusammenhang verloren hast oder soll ich die Klappe halten?
Gruss
Susi
 
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