Frage für Radiobeitrag: Lassen Sie sich impfen - und warum bzw. warum nicht?

  • Ersteller marczimmer
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moblo

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Selbstverständlich bist du auch an Menschen interessiert die sich nicht impfen lassen und was deren Beweggründe sind. Aber bereits in der kurzen Zeit nach deiner Fragestellung, zeichnet sich hier ab, was sich auch durch die Gesellschaft zieht/ ziehen wird. Die die es nicht tun, gelten als Spinner und deren Argumente werden ins lächerliche gezogen. Man akzeptiert kein "Nein", sondern es wird dann Händeringend nach entkräftigenden Gegenargumenten gesucht. Oder es wird behauptet, der Impf"gegner" sei nicht ausreichend informiert.

Ich empfehle jedem der das nicht möchte, einfach jedem der nach den Beweggründen fragt, ausweichend zu antworten. Also das man seine Beweggründe schon hat, sich aber nicht äußern möchte.

Diese Zeit zeigt ganz gut, dass andersdenkende schnell mal zu der querdenkenden Gruppierung geschoben werden und dann hat man verloren.
Bisher sind nur besondere Risiken bekannt, wenn man schon einmal einen anaphylaktischen Schock hatte. Die Impfteams sind entsprechend darauf eingestellt. Als Menschen, die engen Kontakt mit vulnerablen Mitmenschen haben, sind nach meiner Auffassung besonders aufgefordert, die Impfung zu akzeptieren. Die Wahrscheinlichkeit, dann noch andere bedeutsam anstecken zu können, ist nach meiner Kenntnis gleich null.
 
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Timo45-3

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hm... jetzt möchte den Beitrag von NENO lesen. Löschungen machen mich immer neugierig =D.
 
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Menschenkind

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hm... jetzt möchte den Beitrag von NENO lesen. Löschungen machen mich immer neugierig =D.
Einfach die üblichen Verschwörungstheorien...kennst du eine, kennst du alle...so in etwa...keine Beweise, nur Behauptungen ohne Belege....möglichst allgemein, so dass man nicht konkret argumentieren kann.
 
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supetrosu

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und das nachdem ich mir solche Muehe gegeben habe meine Finger im Zaum zu halten und hoeflich zu bleiben. ;)
 
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Stefan1978

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Woher kommen ständig diese Behauptungen es gäbe keine Studie?
Einfach mal Google anschmeissen. Also wer das nicht hinbekommt... da wunderst mich echt nicht...

Ich diskutiere sehr ungern mit mainstreamern
 
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Christian Kröhl

Christian Kröhl

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Woher sollen wir wissen dass dieser Impfsoff sicher ist, woher? Niemand kann uns die Gewissheit geben, da es keine Studien dazu gibt.
Ich kann nur mutmaßen, dass Du keinerlei Ahnung davon hast, wie Arzneimittel zugelassen werden und welche Hürden ein Medikament dabei nehmen muss. U.U. auch nicht, das Deutschland weltweit die schärfsten Zulassungsrichtlinien für Arzneimittel hat. Ja, auch der Impfstoff wird Nebenwirkungen haben - wie jede simple Aspirin das auch haben kann. Bei nicht einem einzigen Medikament kann irgendjemand eine 100%ige Gewissheit geben - weswegen Du also vermutlich noch nie irgendein Medikament genommen hast oder bei der Einnahme einer Kopfschmerztablette wohl Todesängste ausstehst.

Das Gesundheitssystem wird zusammenbrechen wernn auch nur 5 % des deutschen Personals NEIN sagt!
Was macht die Politik dann??
Des "deutschen" Personals? Interessante Selektierung. Aber das Gesundheitssystem würde auch bei 5% Ausfall nicht zusammenbrechen. Das mag Dein Wunschdenken sein. Vor allem wird es aber keine Impfpflicht geben, die Du da irrsinnigerweise hierfür als gegeben voraussetzt und unterstellst. Diese populistische Angstmacherei, sei sie aus Querdenker-Kreisen oder einem Hr. Söder, ist bar jeder Vernunft, da sie schlicht verfassungswidrig wäre und in Deutschland niemals Bestand haben kann und wird.

Ich diskutiere sehr ungern mit mainstreamern
Und auch die neolinguistisch sinnentleerte Bezeichnung "Mainstreamer", die die Verschwörungstheoretiker-Blase da erkoren hat, ringt mir jedesmal und immerhin noch ein Lächeln ab. Ich bin gerne Mainstreamer. Ich halte bspw. mit meinem Auto an roten Ampeln, statt einfach drüber zu rauschen und andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Wir "Eisen und Fönen" auch nicht mehr, weil wir einen Beruf erlernt haben, dessen Fundament evidenzbasiertes Arbeiten ist. Wenn das Gegenteil von "Mainstreamern" also ist, die wissenschaftlichen oder empirisch gesicherten Erkenntnisse der Menschheit aus dem Fenster zu kippen, dann haben solche Leute mit Sicherheit nichts, aber auch gar nichts, im Bereich der Pflege oder Behandlung von Lebewesen zu suchen, denn an deren Verstand - also der logischen Gedankenführung - hege ich in solchen Fällen grundsätzliche Zweifel.
 
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Igel77

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Bei mir ist das Problem genau anders herum: Ich würde gerne geimpft werden. Ich war im Dezember an Corona erkrankt, und gelte daher jetzt als "immun" - wurde von der aktuellen Impfserie ausgenommen. Erstmal kann ich gut damit leben - der Impfstoff muss ja reichen - aber mittelfristig hätte ich da gerne Sicherheit. Auf Nachfragen nach einer Kontrolle meiner Immunität oder späteren Impfung erhalte ich ein ratloses Achselzucken.
 
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supetrosu

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Bei mir ist das Problem genau anders herum: Ich würde gerne geimpft werden. Ich war im Dezember an Corona erkrankt, und gelte daher jetzt als "immun" - wurde von der aktuellen Impfserie ausgenommen. Erstmal kann ich gut damit leben - der Impfstoff muss ja reichen - aber mittelfristig hätte ich da gerne Sicherheit. Auf Nachfragen nach einer Kontrolle meiner Immunität oder späteren Impfung erhalte ich ein ratloses Achselzucken.
Also in der Schweiz gilst du als immun fuer drei Monate maximal. Offiziell vom BAG. Danach bist du wie alle anderen auch. Also wuerde ich da nochmal nachhaken und auf der Seite vom RKI nachschauen ob es da Infos gibt.
 
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Igel77

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Also in der Schweiz gilst du als immun fuer drei Monate maximal. Offiziell vom BAG. Danach bist du wie alle anderen auch. Also wuerde ich da nochmal nachhaken und auf der Seite vom RKI nachschauen ob es da Infos gibt.
Ich finde dort das hier:

Personen, die eine labordiagnostische gesicherte Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, sollten vorerst nicht geimpft werden. So kann der Impfstoff für die Personen verwendet werden, die bisher weder eine Erkrankung durchgemacht haben, noch geimpft sind.

Wenn aber das Zurückstellen und wieder Einbestellen bzw. Aufsuchen von Genesenen beispielsweise in Senioren- oder Altenpflegeheimen logistisch schwierig ist, sollten - wenn ausreichend Impfstoffdosen vorhanden sind - alle im Heim Lebenden oder Tätigen eine Impfung angeboten bekommen, auch die Genesenen.
Also alles eher sehr wabbelig. Und wie ich schrieb, man will wohl erstmal die Fläche versorgen, so gut es geht, und kümmert sich später um weiße Flecken auf der Landkarte.
 
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Klaus Lindow

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Hallo Christian,

hast Du Dich schon einmal mit den theoretischen Inhalten totalitärer Systeme beschäftigt? Mal was von Hannah Arendt gelesen?

Oder einfach mal die Frage gestellt, wer hier festlegt welche Aussage eine "Verschwörungstheorie" ist, oder um es allgemeiner zu formulieren, welche inhaltliche Bedeutung der Begriff Verschwörungstheorie eigentlich hat?

Ich bitte um Löschung meines Kontos hier im "Pflegeboard"

Zur Erweiterung des Horizontes:
* https://www.initiative-corona.info/fileadmin/dokumente/10_Gruende_gegen_Impfung.pdf
* Ein grausamer Nebeneffekt
** Die Recherche welche Verbindung es zwischen dem Thema des taz Artikels und dem Impfstoff gibt überlasse ich Dir, viel Vergnügen! Ich empfehle ein gutes Antiemetikum vor der Lektüre.
* Paul Schreyer: Pandemie-Planspiele – Vorbereitung einer neuen Ära?
**
Wer bei dem Theater, das hier veranstaltet wird, nicht merkt, dass was ganz oberfaul ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Mit einem Hurra in den Faschismus.

Danke,
Klaus Lindow
 
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Jetzt werden wir leider nicht mehr erfahren, was der betreffende Nutzer schrieb und was in deinen Augen eine "Verschwörungstheorie" ist.

Schade, ich hätte mir sehr gerne eine eigene Meinung gebildet.
 
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