Studium & Beruf Frage an alle Dipl. PflegewirteIn

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Blauemoewe

Blauemoewe

Mitglied
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05.10.2002
36037
Hallo,

ich muß mich mal umhören wie ihr so bei der Stellensuche nach dem Studiumabschluß vorgegangen seit.
Ich komme gerade frisch vom Studium und suche eine Stelle. Es strebt mir aber derzeit noch nicht vor als PDL zu arbeiten.
Mich interessieren die Bereiche: Wundversorgung, Home Care, Integrierte Versorgung, Case Management usw.
Allerdings so richtig Stellenangebote findet man zu solchen Bereichen nicht. Hauptsächlich sind Stellenangebote als PDL ausgeschrieben.
Wie gesagt interessiert mich wie ihr bei der Stellensuche so vorgegangen seit!
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester/ Dipl. Pflegewirtin (FH)
Fachgebiet
Sanitätshaus
S

samoth

Hallo,
zunächst Glückwunsch zum (ü)be(r)standenen Studium!!!

Die Stellensuche hinterher gleicht ein wenig einem Glückspiel: Du musst Augen und Ohren offenhalten, es bieten sich immer wieder mal solche Stellen, wie Du sie beschreibst. Allerdings solltest Du mobil sein, denn diese Positionen können überall sein!
Bei mir lief die Info über die freie Stelle über Verbindungen noch aus meiner Ausbildungszeit, dann Bewerbung und schließlich Glück gehabt.
Allerdings gilt generell, die Pflegewelt ist in einer bestimmten Ebene relativ klein, man kennt sich und informiert sich.
Viel Glück und Grüße
Thomas
 
M

MoritzKrebs

Neues Mitglied
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18.06.2006
49078
Hallo,

grundsäzltich kann ich Thomas nur beipflichten. Es läuft oftmals über Beziehungen und ein wenig Glück.
Aber nur Mut. Für das Interessenfeld Wundversorgung lohnt es sicherlich, wenn Du Dich initativ bei entsprechenden Unternehmen bewirbst.
Bei CM und IV brauchts Du natürlich eine entsprechende Einrichtung, die in der Richtung was macht oder machen will. Bring Dich doch einfach mal ins Gespräch durch eine Bewerbung.

Ich selbst arbeite im ambulanten Bereich als PDL, sehe es als guten "zweiten" Berufseinstieg. Nichts für die Ewigkeit, aber sehr lehr- und erfahrungsreich; es bereitet sehr gut für andere Bereiche vor und es entstehen einige Kontakte, die für eine weitere Berufsewahl hilfreich sein können.

Auf jeden Fall viel Erfolg beim Suchen.

Gruss Moritz

_________________
Moritz Krebs
Diplom Pflegewirt
 
Qualifikation
Pflegedienstleitung
Fachgebiet
Ambulante Pflege
S

seeker

Neues Mitglied
Basis-Konto
29.03.2002
69198
www.pflege.de
Nun entscheidend war bei mir das Praktikum und die Diplomarbeit durch die Kotakte die ich dabei hatte bekam ich die Stelle.
 
Qualifikation
Pflegewissenschaftler
Fachgebiet
Uniklinik
Blauemoewe

Blauemoewe

Mitglied
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Themenstarter/in
05.10.2002
36037
Hallo,
ich möchte mich erstmal für die Glückwünsche bedanken.
Eine Frage hätte ich noch. Zu den Gehältern eines Dipl. Pflegewirtes/einer Dipl. Pflegewirtin aber ich bisher keine Auskünfte gefunden. Wie reagiert man, wenn von Unternehmen eine solche Anfrage gestellt wird. In welchem Preisrahmen liegt das Gehalt?
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester/ Dipl. Pflegewirtin (FH)
Fachgebiet
Sanitätshaus
S

samoth

Hallo,
das Gehalt hängt in der Regel weniger vom akademischen Grad als von der Stelle selbst ab. Für Leitungsstellen (Pflegedienstleitung, Pflegedirektor bzw. -stellvertreter, Bereichsleitung usw.) gilt weiterhin der alte BAT als Eingruppierungskatalog, d.h. auch wenn ein Haus den TVöD hat, werden die Eingruppierungen noch nach den alten Kriterien vorgenommen. Da es hier keine Diplom-Pflegewirte gibt, richtet sich die Bezahlung eher an den unterstellten Mitarbeitern.
Etwas anderes ist es bei Stabsstellen, hier wäre die (nach BAT) korrekte Bezahlung ja Kr Va oder so, dafür wird dies vermutlich keiner machen wollen. Da heißt es dann wirklich verhandeln. Ich habe bei meinen damaligen Bewerbungsverfahren einfach einen Bruttojahresbetrag genannt, der etwas über dem lag, was ich wirklich haben wollte. Das hat ganz gut funktioniert. Es kommt halt ein bisschen darauf an, wie dringend die Einrichtung einen haben möchte.
Konkrete Beträge kann ich Dir leider nicht nennen.
Viel Glück beim Verhandeln
Gruß
Thomas
 
Blauemoewe

Blauemoewe

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
05.10.2002
36037
Hallo,

ich habe derzeit eine Stellenanzeige gefunden und dort wird das Gehalt in der Bewerbung eingefordert.

Nach meinen bisherigen Recherchen würde ich ein Gehalt von so 26000 bis 28000 Euro Brutto pro Jahr anstreben! Ist das zuviel oder zu wenig? Was meint ihr.
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester/ Dipl. Pflegewirtin (FH)
Fachgebiet
Sanitätshaus
S

samoth

Hallo Blauemöwe,
der Betrag ist sicher okay, es hängt aber schon von der Stelle selbst ab: was sollst Du tun? Grundsätzlich halte ich 30.000 Euro brutto/Jahr für einen Diplom-Pflegewirt für angemessen.
Gruß
Thomas
 
Blauemoewe

Blauemoewe

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
05.10.2002
36037
Vielen Dank für die Antworten.
 
Qualifikation
ex. Krankenschwester/ Dipl. Pflegewirtin (FH)
Fachgebiet
Sanitätshaus
D

Dikbert

Mitglied
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07.03.2006
67059
Vielen Dank für die Antworten.
Hi Blaumoeve :stuart: "Een noch"
Nach meinem Studium Pflegewissenschaft (FH), Schwerpunkt Pflegemanagement, habe ich mich letzten Winter mit einigen Initiativbewerbungen beworben (zB in einem großen Klinikum, in dem ich mein Praxissemester absolviert hatte, bei Krankenkassen usw.) und zudem ein paar Bewerbungen auf Stellenangebote (von denen zugegeben nur wenige interessante meinen eigentlichen Zielen entsprachen). Eine solche (zur PDL im ambulanten Bereich) hat Erfolg gebracht - und für diesen Betrieb die Zulassung. Von den Initiativbewerbungen hat nur eine einen Teilerfolg erzielt - allerdings Monate zu spät.
Viele Grüße von Dikbert
 
Qualifikation
Pflegewissenschaftler
Fachgebiet
Stationsleitung
L

lehmann99

Mitglied
Basis-Konto
13.01.2007
76857
Hallo Leute, sagt mal ist das euer Ernst, 30.000 € Brutto im Jahr für ein Diplomgrad.....

Ich bin normaler Krankenpfleger und hab sogar über 30.000 € Brutto im Jahr mit Stkl 1. Wo arbeitet ihr denn ??? An der Grenze zu Polen :D
Ich steck übrigens auch bald in meinem Studium zum Diplom Pflegewirt und ich strebe wirklich nicht an nach den 4 Jahren Studium weniger als jetzt zu verdienen ......
 
Qualifikation
Krankenpfleger / Dipl. Pflegewirt
Fachgebiet
Forensische Psychiatrie / FH LU
knigge

knigge

Gesperrter Benutzeraccount
16.07.2006
22111
Hallo,
genau das habe ich auch gerade gedacht, ich arbeite nur Teilzeit ( 30 Stunden/ Woche ) und habe im Jahr ca. 25 000 Brutto. Unsere Vollzeitleute könnt ihr Euch ja dann denken.

Also, ich würde da mehr fordern.

knigge
 
Qualifikation
WBL, QB, SIB
Fachgebiet
Altenheim
L

lehmann99

Mitglied
Basis-Konto
13.01.2007
76857
@ Knigge

bist du Dipl. Pflegewirt oder nurn "Normalo" Krankenpfleger :))) Wo arbeitest DU ????

Gruss
 
Qualifikation
Krankenpfleger / Dipl. Pflegewirt
Fachgebiet
Forensische Psychiatrie / FH LU
knigge

knigge

Gesperrter Benutzeraccount
16.07.2006
22111
Nein, ich bin AP und nach Tarif eingestuft.
 
Qualifikation
WBL, QB, SIB
Fachgebiet
Altenheim
L

lehmann99

Mitglied
Basis-Konto
13.01.2007
76857
Find das irgendwie krass für wie wenig manche hier arbeiten.... Also ich weiss definitiv, dass ich nicht für 3300 Brutto nachm Studium arbeiten werd....Da sollense grad gucken wo se die Leute herbekommen, denn soviele mit Diplom bzw. Masterabschluss gibts nun auch wieder nicht..... Meine FH kriegt nicht mal ihre Kursplätze voll, weil die Zugangsvoraussetzungen, mit 3jähriger Ausbidlung ( Examen ) + min 2 Jahre Berufserfahrung + Fachabi einfach schon zu hoch angesiedelt sind.....
 
Qualifikation
Krankenpfleger / Dipl. Pflegewirt
Fachgebiet
Forensische Psychiatrie / FH LU
H

Heli20

Mitglied
Basis-Konto
16.03.2006
33729
Täusch dich da mal nicht. Dein Anfangsgehalt wird sicher nicht 3000 Euro Brutto überschreiten. Du darfst nicht vergessen, dass dein jetziges Gehalt durch Zulagen aufgestockt wird, die fallen dann mal just weg, denn du wirst dann kein Wochenenddienst oder Nachtdienst etc. mehr machen. Das du irgendwann mal auch mehr haben wirst, stelle ich nicht in Frage, aber du wirst deine Erwartung bezüglich deines Anfangsgehaltes herunterschrauben müssen...
 
Qualifikation
Krankenpfleger; Bachelor of Science in "Pflege und Gesundheit" (FH);
Fachgebiet
Außendienst
S

samoth

Hallo Lehmann,
ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Stellenbewerbung nach dem Studium. Gesundes Selbstbewusstsein ist sicher eine gute Voraussetzung im Verhandlungspoker, allerdings könnte es schon sein, dass die Stellen mit Deinem Wunschgehalt etwas rar sind, ungeachtet der wenigen Diplom- oder Masterabsolventen. So gesehen wird es vermutlich schon stimmen, dass Du nach Deinem Studium sicher nicht für 3300 brutto arbeiten wirst.

Ansonsten glaube ich nicht, dass hier irgendjemand bewusst bei der Gehaltsdiskussion gesagt hat: "Ach nein, bitte nicht so viel, das tut mir nicht gut...".
In der Regel wird das eine Frage von Angebot und Nachfrage sein, und ich kenne auch eine ganze Menge Studienabsolventen, die nicht ihren Wunschjob mit der Wunschbezahlung gefunden haben.
Also viel Glück bei der Suche!

Thomas
 
L

lehmann99

Mitglied
Basis-Konto
13.01.2007
76857
ich kenne auch eine ganze Menge Studienabsolventen, die nicht ihren Wunschjob mit der Wunschbezahlung gefunden haben.
Also viel Glück bei der Suche!

Thomas

Das ist weniger schön, aber wie heißt es so schön: Kommt Zeit, kommt Rat ...:wink: Ich wohn zum glück in einer Region, wo ich ganz gut in alle Richtungen streuen kann um einen Job zu bekommen. Ich denke mal in Ulm und in anderen Grossstädten wird das anders aussehen, da es dort wahrscheinlich ziemlich viele Bewerber auf solche Jobs, egal ob Krankenpfleger/schwester oder Dipl. Pflegewirt/in gibt...

Was bin ich froh nicht in soch einem Ballungszentrum zu wohnen....:whistling

Und da setzt auch genau das Problem unseres Berufsstandes wieder an, welches mich so aufregt.... warum arbeiten Menschen für sowenig Geld ???? Architekten, ein Dipl. Ingenieure, Handwerker, Fabrikarbeiter, etc. würde nicht für sochle Gehälter zu Werke gehen wie sie in der Pflege und deren Knechttarife überlich sind......

Solange es leider die Menschen geben wird, die die irrtümliche Überzeugung vertreten zu pflegen und zu helfen aus Berufung ganz egal was sie verdienen, wird sich auch in gesammtfinanzieller Hinsicht des Berufsstandes Pflege nichts ändern....Überlegt euch nur mal wenn ihr ne Fachweiterbildung macht, was ihr dann am ende der 2 Jahre Ausbildung unterm Strich mehr habt, im Fergleich zu der Leistung und dem Wissen welches Ihr dafür aufbringen müsst....
 
Qualifikation
Krankenpfleger / Dipl. Pflegewirt
Fachgebiet
Forensische Psychiatrie / FH LU
H

Heli20

Mitglied
Basis-Konto
16.03.2006
33729
Du solltest akzeptieren, dass du in der Pflege nicht reich wirst und auch nicht das Geld bekommst was man "verdient". Wenn du wirklich darauf aus bist eine steile Karriere hinzulegen solltest du lieber BWL studieren und in die Wirtschaft gehen. Eins solltest du bei einem Hochschulabschluss oder Weiterbildung in der Pflege beachten. Deine Profession ist und bleibt die Krankenpflege. Man studiert oder bildet sich weiter um zum Beispiel
- auf dem neusten Stand der Wissenschaft zu bleiben
- wissenschaftliches/konzeptionelles Arbeiten zu erlernen
- in der Pflege etwas bewegen zu wollen/können
- auch über den Tellerrand schauen zu können
- seines Egos wegen
- keine Schichtarbeit/Wochenenddienste zu haben
- u.v.m
aber ganz ganz sicher nicht um wesentlich höhere Gehälter zu beziehen!!!!!!!!!!!!!

Ich will ein Pflegestudium nicht schlecht reden, habe schließlich selber studiert. Aber gegen so manch ein anderes Studium ist es ein Teletubby-Studium. Ein Dipl. Ing. fängt übrigens mit einem Jahresgehalt von 36000 Euro im Jahr an, da wären wir wieder bei den 3000 Euro Brutto im Monat. Aber die muss du auch erstmal schaffen zu beziehen :)

lg chris
 
Qualifikation
Krankenpfleger; Bachelor of Science in "Pflege und Gesundheit" (FH);
Fachgebiet
Außendienst
Y

-yvo-

Architekten.....würde nicht für sochle Gehälter zu Werke gehen wie sie in der Pflege und deren Knechttarife überlich sind......
Von diesem Bereich der Baubranche weiß ich sicher, dass es nicht viel besser ist als in der Pflege.
Berufsanfänger in der Architektur hangeln sich von schlecht bezahltem Praktikum zum nächsten Aushilfsjob.
Und wenn dann mal ein Job in Aussicht ist, kommt am Ende weniger Geld rüber als bei ner frischexaminierten Pflegekraft.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.

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