Fotowunddokumentation

emmielie

emmielie

Mitglied
Basis-Konto
0
50127
0
Hallo,

ich suche ein gebrauchsfähiges Programm zur Fotowunddokumentation. Meine Vorstellungen:
- automatische Wundvermessung
- Wund-Anamnese
- ausdruckbare Wundverlaufsdarstellung
- Behandlungsplan

Alles soll "ratz-fatz" am PC zu erledigen sein, auf Papier auch gut aussehen und preiswert sein.

Wer kennt so etwas?
 
Qualifikation
ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
amb.Pflegedienst
emmielie

emmielie

Mitglied
Basis-Konto
0
50127
0
Hallo Thomas,

arbeitet ihr mit diesem EDV System?
 
Qualifikation
ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
amb.Pflegedienst
A

anja1

Neues Mitglied
Basis-Konto
0
31613
0
Hallo,
wir arbeiten seit einiger Zeit mit ASL Dekubit(http://www.asl-systemhaus.de/?cat=10),sind damit sehr zufrieden.
Das Programm hat alles, was oben aufgeführt ist (bin persönlcih besonders beeindruckt von der elektronischen Ausmessung).
Vorteilhaft ist außerdem, das man ganz viel mit Textbausteinen arbeiten kann- die Erfassung geht dementsprechend schnell.
Gruß, Anja
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
amb. Pflege
S

samoth

Hallo Emmielie,
nein, wir arbeiten bislang nicht damit, ich könnte es mir zwar vorstellen, doch zunächst stehen noch andere Problematiken im Vordergrund. Ich bin bei der Vorbereitung eines Pflegestandards zur Fotodokumentation auf dieses Programm gestoßen.
Gruß
Thomas
 
emmielie

emmielie

Mitglied
Basis-Konto
0
50127
0
@schoenemeier

das ist ja interessant! Daran arbeite ich auch gerade.

Abgesehen davon, dass es noch immer problematisch für viele ist, verwertbare Bilder einer Wunde zu fertigen, interessiert mich die Problematik, nicht plane Wunden zu fotografieren und zu vermessen. Meines Erachtens ist dies nur mit einer Laserabtastung zu realisieren, was es wieder unwirtschaftlich gestaltet.
 
Qualifikation
ex.Krankenpfleger
Fachgebiet
amb.Pflegedienst
S

samoth

Hallo Emmielie,
ich sehe schon, Du bist vor allem an der technischen Umsetzung dieser Problematik interessiert. Bei mir liegt der Schwerpunkt etwas anders, ich will mit dem Standard vor allem die rechtliche Seite abdecken - hinsichtlich Persönlichkeitsschutz und Recht am eigenen Bild etc.. Natürlich kommt man dann sehr schnell auch zu den Schwierigkeiten, vergleichbare Fotos zu erstellen und diese dann auch noch unveränderbar in die elektronische Patientenakte einzubinden. Jeder dieser Aspekte für sich ist einfach zu lösen, in der Gesamtheit aber zeigen sich dann doch große Probleme.
Aber dafür sind wir ja da, um solche Dinge zu lösen.

Viele Grüße
Thomas
 
Manegger

Manegger

Mitglied
Basis-Konto
Hallo Emmielie
frag doch mal in Rostock bei "wundnetz" (www.wundnetz.de) nach.
Die haben zig tausend Wunden dokumentiert. Vor ein paar Jahren konnte man noch deren Doku-vorgehen auf der Hompage sehen, aber leider ist da nix mehr.
Das Vorgehen ist (ohne Anspruch auf Vollstäbdigkeit) folgendes:
1. Die Wunde wird gesäubert und von Zellresten-, exsudat befreit.
2. Die Wunde wird, nach Standard fotografiert (Siehe auch den anderen Thead zur Wunddokumentation)
3. Es wird eine Folie über die Wunde geklebt, wahlweise Opsite-flexifix oder von 3M Tegaderm, wenn es steril sein muss
4. Mit einem Stift wird nun der Wundumriss abgezeichnet
5. Bei tiefen Wunden wird die Wunde mit Ringerlösung ausglitert, ich gebe also soviel Flüssigkeit hinein, bis der Wundrand erreicht ist. Dies setzt eine entsprechende Lagerung vorraus
6. Mittels eines EDV-Stiftes wird der Wundumfang auf der Folie nachgemessen und die Wunde in cm2 erfasst, und mit der ml-Anzahl verrechnet. Damit entsteht eine Wundgröße in Kubikzentimetern.
7. Dieses Procedere wird etwa alle 4-8 Wochen wiederholt

Dieses Vorgehen hat nen Namen, heißt so ähnlich wie "Planometrie?" oder so.

Gruß
Klaus
 
Qualifikation
Dipl.Pflegewirt
Die E-Mail-Adresse wird lediglich zur Versendung des Aktivierungslinks für diesen Beitrag verwendet.