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MaZi

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Hallo.
Ich arbeite in einer ambulanten Pflegeeinrichtung. Laut Vertrag habe ich eine wöchentliche Arbeitszeit von 19,5 h. Mein Dienst ist so geregelt, dass ich 7 Tage arbeite und 7 Tage frei habe. Jetzt mache ich gerade eine Fortbildung auf Veranlassung von meinem Arbeitgeber an 5 verschiedenen Tagen. 3 Tage fallen in meine Freiwoche und wurden mir nicht als Arbeitszeit angerechnet. 2 Tage fielen in meine Arbeitswoche und diese wurden angerechnet. Ist das so korrekt? Wieso macht man da einen Unterschied? Arbeit in NRW. Über eine Anwort würde ich mich freuen.
 
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Arzthelferin
Fachgebiet
ambulante Palliativpflege
mysteha

mysteha

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Wenn dein AG dich dazu verpflichtet, diese Weiterbildung zu machen, dann muss er dir für alle
Tage die Arbeitszeit anrechnen, ansonsten darf er nicht erwarten, dass du daran teilnimmst.
 
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KS/PDL/Fachkraft für Gerontopsychiatrie/Hygiene/Pflegeberaterin §7a SGB XI
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Tagesstätte/Demenz
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traveler

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Was hast du denn mit deinem AG vereinbart?
 
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MaZi

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Habe nichts mit meinem AG vereinbart. Die FB ist vom Arbeitgeber veranlasst und ich habe die Stunden auf meinen Stundenzettel eingetragen und sie würden für meine Freiwoche gestrichen.
 
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ambulante Palliativpflege
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traveler

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Wenn ihr nicht vereinbart habt
hast du gedacht du bekommst die volle Arbeitszeit
deine AG hat gedacht du beteiligst dich auch ein wenig.
Du hast doch vorher gewußt, dass die beiden Tage in deine Freiwoche fallen?
Wäre wohl nötig gewesen dies vorher zu Klären.
Ich empfehlen dir bei deinem AG vorzusprechen und die Argumente zu erfragen.

Andererseits
erhöhst du mit deiner FoBi deinen Marktwert oder ist das eine FoBi die du nur an deiner Arbstelle brauchen kannst und was wäre wenn du die FoBi nicht gemacht hättest?
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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SchwesterWolfgang

SchwesterWolfgang

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. . . das Argument mit der Marktwerterhöhung ist nur dann interessant, wenn man in einer Gegend wohnt, wo es reichlich andere Arbeitgeber gibt und wenn man dazu noch die Absicht hat, in absehbarer Zeit den Arbeitgeber zu wechseln. Dieses Argument wird immer dann benutzt, wenn man zwar eine Fortbildung durchführen will, die Kosten dazu jedoch minimieren möchte. Ansonsten gilt wohl die alte Regel - keine Leistung ohne Bezahlung, egal ob vereinbart, oder nicht . . .
 
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traveler

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Sr.W
doch ist schon Interessant auch wenn ich den AG nicht wechsle für z.B.
Sicherung meiner Position, Ausführung entspr. Tätigkeiten, Karriere AUCH beim eigenen AG.

keine Leistung ohne Bezahlung
Bisher Wissen wir nur von der Leistung des
AG - Kursgebühren und 3 Arbeitstage
AN ?
keine Leistung ohne Bezahlung, egal ob vereinbart, oder nicht . . .
??? der AG bezahlt doch, auch wenn anscheinend nicht in voller Höhe.

und da kommts DOCH darauf an was vereinbart wurde.

Entschuldige - Praxis ist doch, dass jeder AG mehrere Modelle hat bei Fort- und Weiterbildungen von
komplette Erstattung über Bezuschussung, bezahlte Freistellung bis unbezahlte Freistellung, ein Mix daraus oder gar nix.

Da kommts doch darauf an, was der AN mit dem AG und der AG mit dem AN vereinbart hat oder genehmigt wurde.
 
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GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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Angestellt
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MaZi

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Also ich arbeite als Arzthelferin im ambulanten Palliativdienst. Meine Aufgabe ist die Grundpflege. Mein AG hat mich zu der Weiterbildung Palliatv Care 40 ohne mein vorheriges Wissen angemeldet und hat mich dann informiert. Ein Gespräch darüber wie das zeitlich abgerechnet wird hat vorher nicht stattgefunden. Mich würde interessieren wie es rechtlich ist.Da in meinem Vertrag nicht näher drauf eingegangen würde. Denn sonst dürfte mein Arbeitgeber ja auch die FB in meiner Arbeitswoche nicht als Arbeitszeit rechnen.
 
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Arzthelferin
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ambulante Palliativpflege
SchwesterWolfgang

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. . . wie ich schon schrieb - wenn der Arbeitgeber die Fortbildung möchte, dann ist es Arbeitszeit. Es handelt sich vermutlich um eine Fortbildung mit einem Zertifikat, also nichts, was Deinen "Marktwert" drastisch erhöhen wird, auch wird kein pekuniärer Vorteil daraus erwachsen, wie z.B bei einer Ausbildung zur Pflegedienstleiterin. Bei letzterem kann man davon ausgehen, dass der Mitarbeiter ein Eigeninteresse daran hat, bei einem Zertifikat eher nicht. Also liegt das hauptsächliche Interesse wohl beim Arbeitgeber und dann ist es auch Arbeitszeit und wenn Du ohne Dein Wissen angemeldet wurdest, gab es auch gar keine Möglichkeit etwas zu vereinbaren . . .
 
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mysteha

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Schwester Wolfgang hat vollkommen Recht. Wenn dein AG die Fortbildung von dir möchte,
dann muss er auch alle Kosten (inklusive Arbeitszeit) tragen. Da gibt es gar keine andere Auslegungsmöglichkeit
 
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