Studium & Beruf Flüssigkeitsbilanzierung

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Buhse-Krausemann

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In unseren Häusern wird per PC dokumentiert und es erfolgt mit fest geregelten Zeiten 3x je Schicht eine zeitnahe Dokumentation.
Bei HB mit mangelhafter Flüssigkeitsaufnahme wird 2-stündlich Flüssigkeit angereicht und dies auch dokumentiert.
In der Einfuhr addieren die Pflegekräfte die Gesammtmenge der Getränke über den Zeitraum von der letzten Dokumentation.
Kann man so verfahren oder müssen die Pflegekräfte jede einzelne Verabreichungsmenge mit einer Eintragung dokumentieren.
 
Qualifikation
Heimleiter/PDL
Fachgebiet
PDL/HL
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UlrichFürst

[...] es erfolgt mit fest geregelten Zeiten 3x je Schicht eine zeitnahe Dokumentation.
Ich sehe da einen Widerspruch: Zeitnahe Dokumentation bedeutet, dass ich dokumentiere, wenn etwas passiert und nicht zu vorgegebenen Zeiten (was halt auch 2 oder 3 Stunden später sein kann.
Bei HB mit mangelhafter Flüssigkeitsaufnahme wird 2-stündlich Flüssigkeit angereicht und dies auch dokumentiert.
In der Einfuhr addieren die Pflegekräfte die Gesammtmenge der Getränke über den Zeitraum von der letzten Dokumentation.
Solange sich jeder merken kann, was er wem verabreicht hat spricht nichts dagegen. Sicherer finde ich aber ein System wie ich es mal in einem Heim gesehen habe: Am SChrank jeden Bewohners befindet sich ein Einfuhr-Plan auf dem man einfach beim entsprechenden Getränk einen Strich pro getrunkenem Becher macht.

Wir schreiben bei uns das ganze auch Becherweise / Infusionsweise usw. in ein Formblatt.

hth
Ulrich
 
PflegeFrei

PflegeFrei

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Ist das nicht zu wenig alle 2 Stunden etwas zu trinken anzubieten, wäre es nicht besser dieses im 30 minuten Takt zu tun. Wir führen Einfuhrlisten,die Zeitnah am Bewohner Bett geführt werden. Ich kenne sogar Einrichtungen wo die Pflegekräfte einen Kurzzeitwecker in der Tasche tragen müssen, um regelmäßig Getränke anzubieten und regelmäßig lagern zu gehen. ( klingt übertrieben, ist aber so )
 
Qualifikation
exam.Fachaltenpfleger für Gerontopsychiatrie, PA Gerontopsychiatrie,
Fachgebiet
Freiberuflich
Weiterbildungen
Wundexperte ICW
Pflegefachkraft ausserklinische Beatmung
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UlrichFürst

Ist das nicht zu wenig alle 2 Stunden etwas zu trinken anzubieten, wäre es nicht besser dieses im 30 minuten Takt zu tun.
Kommt wohl auch auf die Trinkmenge an. Bei Patienten die immer nur "milliliterweise" trinken muss man halt auch öfter was anbieten, als bei jemandem der dann gleich ein bis zwei Becher austrinkt... Ist halt wie alles m.E. individuell zu sehen.

Aber hier ging's ja um die Dokumentation und nicht um das Trinken an sich. ;)
 
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oberschwester hilde.

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28.06.2005
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also , bei schon bestehender edv-doku würde ich tatsächlich mal über palm-computer nachdenken.ermöglicht dann die doku direkt nach der flüssigkeitsgabe und die vom mdk so geliebte doppeldoku entfällt auch.und es ist wirklich alles per edv abrufbar.
 
Qualifikation
KP/PDL
Fachgebiet
Aus/Fortbildung
L

lounge

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14.05.2005
02789
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Wie funktioniert das denn über palm? Trägt dann jeder so ein Ding in der Tasche?


(Ich hab da 0 Vorstellungen drüber...)
 
Qualifikation
Pflege, B.A.
Fachgebiet
Intensiv
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oberschwester hilde.

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28.06.2005
23758
Also die Geschichte mit den PALM- oder auch Taschen PCs läuft so, das wenn möglich jeder, also auch die Pflegeassistenz einen hat und hierauf auch dokumentieren kann.Zeitnaher geht es wirklich nicht mehr. Nach Dienstende den PALM auf eine Dockingstation am PC im Dienstzimmer und der PC erledigt den Rest. Dadurch, das jeder MA ein eigenen Account bzw. Passwort hat, ist dies sogleich die Unterschrift.Bedarf halt bei Einführung nur ein wenig Verständnis von Seiten der Geschäftsf. von wegen der zunächst anfallenden Investitionskosten bezüglich Hardware und Fortbildungen, aber insgesamt spart man langfristig sehr viel Zeit.:grin:
 
Qualifikation
KP/PDL
Fachgebiet
Aus/Fortbildung
I

ITS_BRA

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21.10.2004
26919
:smile:Hi, schönen Gruß von der Nordsee. Also ich würde sagen das jede Art von Einfuhr immer zeitnah dokumentiert werden muß. Vorallem, kann nur die verabreichende Pflegekraft wissen ob die angereichte Menge auch komplett vom Pat. aufgenommen wurde. MfG
In unseren Häusern wird per PC dokumentiert und es erfolgt mit fest geregelten Zeiten 3x je Schicht eine zeitnahe Dokumentation.
Bei HB mit mangelhafter Flüssigkeitsaufnahme wird 2-stündlich Flüssigkeit angereicht und dies auch dokumentiert.
In der Einfuhr addieren die Pflegekräfte die Gesammtmenge der Getränke über den Zeitraum von der letzten Dokumentation.
Kann man so verfahren oder müssen die Pflegekräfte jede einzelne Verabreichungsmenge mit einer Eintragung dokumentieren.
 
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