Intensiv Faule Mitarbeiter - was kann man tun???

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Altenpflegel

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Hallo zusammen,

tja, wenn das so einfach wäre, wie HL das beschreibt, dann hätten wir das Problem wohl nicht auf so breiter Front.
Qualitätsmanagement gibt´s inzwischen in den meisten Häusern - aber das Problem bleibt offenbar - jedenfalls legen das die vielen übereinstimmenden Postings sehr nahe.
Aber schauen wir uns die einzelnen Punkte einmal genauer an:

Ich muss klare Ziele und Vorgaben (...) machen, z.B. Stellenbeschreibungen, Behandlungskonzepte (...).
Stellenbeschreibungen sind keinesfalls klar, sondern sehr allgemein formuliert; Behandlungskonzepte ebenfalls (schließlich möchte man ja kein eigenes Lehrbuch schreiben). Gerade diese Unklarheit bereitet erst den Spielraum für unterschiedlichste Interpretationen.

Mindestens jährliche Zielvereinbarungsgespräche überprüfen die von jedem Mitarbeiter aufgrund seiner letzten Mitarbeiterbeurteilung festgelegten persönlichen Ziele.
"Faule" MA´s haben selten Verbesserungsziele; ihr einziges Ziel ist vermutlich möglichst wenig zu arbeiten.
Zwar kann man sie dazu bringen solche Ziele zu benennen, sie sind dann aber in aller Regel vorsichtigerweise sehr allgemein gehalten und damit kaum überprüfbar.
Und selbst wenn man solchen MA´s 3 konkrete Ziele abringt, kann man auch nur diese 3 beurteilen.
Lassen diese MA´s dafür in anderen Bereichen die Leistung schleifen, fängt man wieder von Neuem an. Eine "ausreichende rechtliche Begründungen" für eine Kündigung wäre nicht beweisbar - schließlich haben diese MA´s ja ihre 3 Ziele erfüllt. Dieses Spiel läßt sich über Jahre fortführen; zumal die Häuser Kündigungen eher scheuen.

Letztendlich zeigt dieser angedachte Weg (negative Motivation durch Abmahnung/ Kündigung) den Bodensatz des Problems auf: es geht um fehlende Motivation.
Pflege hat es geschafft einen Großteil der Plegekräfte zu frustieren, demoralisieren und demotivieren.
Positive Motivationsreize durch Weiterbildungen, Beförderungen, Gehaltszulagen (wie im Management üblich), sind nur im geringen Umfang möglich.
Negative Motivationsreize (Abmahnung/ Kündigung) greifen nicht, da kaum beweisbar.

So wird uns das Problem fehlender Motivation wohl auch weiterhin begleiten. Es sei denn, daß verstanden wird, daß positiv motivierte MA´s willentlich zu besseren Leistungen geneigt sind.

Gruß Altenpflegel
 
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Hawkeye Pierce

Hawkeye Pierce

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Hallo und sanfte Grüße! Wer sich den Anfangstext von Adrenalin genau durch liest wird feststellen, dass es nicht um Faule Mitarbeiter geht, sondern um die subjektive Einschätzung eines Mitarbeiters gegenüber seinen Kollegen. Frust gibt es überall mal. Stimmungsmacher und Querschläger auch. Die Kunst einer beschulten und lebensnah erfahrenen Stationsleitung ist es mehrere individuelle Frequenzen in einen Gleichklang zu bringen. Auf der beschriebenen Station ist das leider nicht der Fall und anscheinend auch nicht gewollt. Da spielt sich eine selbstgefällige Schwester als Seitenschwester auf und fühlt sich erhaben über die Kollegen der eigenen Zunft. Da werden Mitarbeiter gegeneinander ausgespielt und eine Atmosphäre des Unmutes gezielt gesteuert. Kollegen mit Vorurteilen behaftet und Zwist gesät. Zum Glück gibt es einige wenige, die neben den ganzen Rekeleien noch an das Wohl der Patienten und der Mitarbeiter denken. Und wie eine erfahrene Kollegin mal sagte: Manch einer glaubt ein Adler zu sein und dabei ist er nicht mal ein Suppenhuhn. Ich bin fest im Glauben (also nicht im christlichen Sinne), dass die Vernunft und der kollegiale Frieden bald dort Einzug halten werden. Es ist schon lange überfällig!!! Ich wünsche allen dort viel Erfolg! "Hawkeye Pierce" * *d.E. bekannt
 
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dr.poops

ich überlege es mir zum teil auch genau, ob ich unbedingt zur dienstbesprechung gurken muss, wenn ich nachtwachenfrei habe - manchmal gehe ich lieber zum sport oder mache sonstwas. meine teizeitstelle habe ich unter anderem deshalb, weil die klinik in meinem leben einen unangemessen hohen stellenwert bekam und ich das nicht mehr wollte. selbstverständlich mache ich meine entscheidung "geh ich da hin oder lass ich es bleiben" von der derzeitigen stimmung auf der station abhängig. und ich mache auch zwischendurch mal den rand auf, denn eine zeitnahe auseinandersetzung erscheint mir sinnvoller als auf den offiziellen beitrag einer wie auch immer gearteten institution zu warten.
was mich aber mindestens geanuso anödet wie den start-poster, ist die nummer mit dem kuchen essen und dann erst auf der bildfläche zu erscheinen. mich ödet allerdings auch an, wenn kollegInnen nach "schema f" ein dienstprogramm erster güte durchziehen, ohne darauf zu achten, ob der patient davon profitiert. gerade kürzlich hatte ein junger motivierter kollege einen mann in den sessel mobilisiert, der zuvor dialysiert worden war (minus 4 l). der arme kerl war nach der sessel-aktion dermaßen fertig und alle, dass er völlig fahrig wurde und zuguter letzt nach einem massiven sättigungseinbruch unter "propofol"-schutz "cpap"-en musste. "das ging aber ganz gut", sagte der kollege, darauf angesprochen. ja - die mobilisierung an sich ging gut. kein problem. aber mit 4 l minus-bilanz, am 2. post-op tag nach aortenklappenersatz war das einfach zu anstrengend für den mann. was ich damit sagen will: man ist relativ zügig eine "faule sau", wenn man nicht mindestens drei patientInnen in die sessel gezerrt hat. man kann das argumentativ noch abbiegen. aber das sieht ja schon viel toller aus, wenn man im pflegebericht mit all diesen aktionen auftrumpfen kann. die übergänge "fleißig vs- faul" sind da doch recht fließend.
 
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Intensivhäschen

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@dr.poops:

Ich hätte zu Deinem beschriebenen Falle einige Fragen:(ist vielleicht etwas off topic, aber würde mich interessieren. danke)

Wie war die Bilanz von diesem Patienten am 1. postoperativen Tag?
Weswegen wurde er dialysiert?
Wie hoch war der Entzug eingestellt? Wurde bezüglich der Kreislaufsituation angepasst? Thrombozyten? ACT? Gerinnung?
War die LVF gut oder eingeschränkt? Wieviel Prozent hatte die EF?
Wie war der ZVD im Verlauf : OP- Tag, 1. po, 2. po ?
Wurde stufenweise aufgebaut mit der Mobilisation z.B. am 1. po vor der Dialyse z.B. Bettkante, Waage oder war dies nicht möglich, weil Dialyse durchlief?
Oder war dies nicht möglich, weil Myoglobin, Herzenzyme angestiegen waren?
Lief ein erhöhter Umsatz oder ist der Patient grundsätzlich von Haus aus Dialysepatient?
Welches Gerät wurde zur Dialyse eingesetzt?

Wie lange saß der Patient im Sessel?

Wurde nicht gegengesteuert?
 
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dr.poops

guten tag, "intensivhäschen"! was für ein haufen an fragen:heul:! ich kann dir zu diesem "fall" ehrlich gesagt nicht mehr erzählen als in meiner schilderung. der patient - soviel weiß ich immerhin - war schon von haus aus dialysepatient. der 1. post-op-tag verlief, was die mobilisierung anbelangte, erstmal via bettkante. das hat auch gereicht. am 2. post-op-tag ging es schon etwas besser, da wurde er von der bettkante af einen stuhl mobilisiert. das ging so lala und da fing die "mann, was bin ich fleißig"-nummer im prinzip auch schon an, weil der patient eine nicht unerhebliche dosis suprarenin laufen hatte, weil der blutdruck die nacht zuvor deutlichst in die grätsche ging. aber trotzdem: "schema f - der muss doch raus!" :mad_2:.
zum dialysegerät, dem verfahren etc. kann ich dir nichts sagen, weil die dialyse von einer externen praxis durchgeführt wird und ich von den einzelheiten der verfahren keine große ahnung habe. nur soviel: mit suprarenin, einer ohnehin recht eingeschränkten EF und dann noch nach 4 liter minusbilanz jemanden für eineinhalb stunden in den sessel zu setzen, sich hernach über die verschlechterung des zustands in extenso zu wundern, um später zu sagen, dass die mobilisation an sich "gut" ging - äh, da muss ich mich dann räspern:rolleyes:.
schönes wochenende! käthe
 
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Intensivhäschen

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@dr. poops:

Ersteinmal danke für dein statement. Habe Dir eine PN geschickt.
 
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Yvonne1305

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Hallo zusammen!!!

Klar kann ich ein SchemaF runterfahren..... Allerdings finde ich es schon dem Patienten gegenüber sehr unfair, ihn solange dann im Sessel sitzen zu lassen.... Wurde der Patient überhaupt gefragt, ob er es sich zu traue für eine bestimmte Zeit im Sessel zu sitzen...??? Motivierte Kollegen gut und schön.... Aber bitte nicht übermotiviert und zum Schaden der Patienten... Bei uns liegen viele Tumorpatienten, die nach OP ein Tracheostoma haben... Verstänidigung nur per Schreiben oder Blickkontakt möglich.... Auch diese Leute werden mobilisiert, allerdings im Rahmen dessen, was diese Patienten sich selber zu trauen..... Und uns ist die Meinung des Patienten wichtig... Vitalwerte sehen in der Doku immer gut aus... Aber paßt das Befinden des Patienten auch zu den gemessenen Vitalwerten....? Bei uns steht der Patient im Vordergrund.....
 
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nattvakt

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Da gebe ich Hawkeye pierce Recht.
Wir (kann nur für mein bisheriges Team sprechen) arbeiten die letzte Zeit fast nur noch Dienst nach Vorschrift. Das Arbeitsklima und der Umgang der Leitung (ab PDL aufwärts, teilweise aber auch Stationsleitung) mit uns führt dazu, das man gefrustet ist und viel Energie nicht in die Arbeit an sich/Patienten fließt. Es geht um Druck ausüben, Kompetenzen werden ständig in Frage gestellt, bzw. werden uns abgesprochen, es wird abgewertet, Angst und Unsicherheit wird verbreitet, es herrscht Konkurrenzdenken, blinder Aktionismus von einigen Kollegen- die dann meinen so schneller einen unbefristeten Vertrag zu bekommen...!
Ein großteil der Neuen geht aber entsetzt nach kurzer Zeit wieder. Wenn ein Zusammenhalt im Team vorhanden ist, dann kann man (fast) alles stemmen und jeder geht mit Spaß in die Arbeit. Wenn man mit Respekt auch von der Leitung behandelt wird und auch in Entscheidungen mit einbezogen wird, ist man jederzeit Loyal und auch bereit über das normale Mass zu arbeiten!
Früher war es mal bei uns so, da mußte niemand motiviert werden, er war es!

Da sage ich nur: SIE HABEN UNS NICHT VERDIENT!!!
 
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Leontina

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Hallo Nattvakt
es ist nicht nur bei dir,sondern bei uns auch.Wie du geschrieben hast, wird auf uns von seite PDL,SL,SSL richtig Drück geübt.Besonderes sind Kollegen über 40 betroffen.Wir haben sowieso noch nur Junge und unerfahrene,aber das reicht nicht.Jeder welche wiederspricht ist nicht willkommen.Meine paar Kollegen soll Gott helfen.
Lg
Leontina
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Hallo Pflegekollegin,
ich kann dir nachfühlen, ich arbeite als PDL und die Motivationn der Mitarbeiter läßt immer mehr zu wünschen übrig. Ich habe alles versucht aber es hat gar keinen Sinn. Oft weiß ich selber nicht wie es weitergeht, weil der Druck immer mehr, als Verantwortliche hat man es schwer, ich kann dir nur wünschen nicht den Mut zu verlieren, und die Mitarbeiter immer wieder zu motivieren und selbst deine Motivation zu zeigen.
 
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@ Sonja Helene: War das schon immer so? Wenn nicht, was war dann damals anders?
Gruß, eine vom "Personal"
 
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Nein es war nicht immer so, ich glaube die Anforderungen an die Mitarbeiter sind zu hoch.
 
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Sr. Käthe

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..Sonja.. dem würde ich mal ungesehen zustimmen. Allerdings gibt es nach wie vor Unterschiede zwischen den Mitarbeitern: Motivierte,engagierte, fachkompetente MA und eher die andere Richtung. Das erscheint mir-als "Nicht-Leitungskraft" durchaus ein Problem. Überforderung entsteht unter anderem durch mangelndes Wissen.. und wenn ich mir so den einen oder anderen Kollegen/die eine oder andere Kollegin anschau und guck, was die so machen.. Fachwissensdefizite sind da offensichtlich.. ein Kreislauf, der m.E. nur durch Wissensauffrischung durchbrochen bzw. reguliert werden kann...

Kompetente MA müssen immer wieder für Defizite ihrer Kollegen aufkommen, als ob der tägliche Arbeitsanspruch nicht genug wäre.. was kann man machen???

Bitte keine "Neuen" mehr "weichspülen".. das Ergebnis wird sich nicht ändern, eher sehen diese Kollegen sich in ihrer "Anti-Haltung"(zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, keiner hat mich lieb) bestätigt.. und bringen noch weniger Leistung...

Ähm.. ziemlich frustrierte Grüße von der Käthe :cry:
 
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clairehatflair

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Ich bin auch sehr genervt von dieser Art von Mitarbeitern. Man zieht sie immer mit. Kann Aufgaben nachholen. Unsere stellvertretende Leitung ist sehr nett, aber leider 20% ihrer Arbeitszeit am Rauchen. Auch die Arbeit an sich lässt zu wünschen übrig. Neulich bekam ich eine GKW mit. Man nehme einen Waschlappen, tauche ihn in Wasser und gehe einmal von oben bis unten über den Körper. Das Ganze dauert dann 1 Min. Dass der arme Patient, der von uns abhängig ist, danach leider keineswegs sauberer ist und immer noch riecht, scheint dem besagten Kollegen ziemlich egal zu sein. Ich verstehe sowas nicht. Habe das Gefühl, viele Kollegen haben die Lust am Job verloren. Es fallen auch Sprüche wie "Ich mach den Job nur des Geldes wegen." Hat man dann nicht die persönliche Verantwortung, sich etwas Neues zu suchen? Ja, ja, ab einem gewissen Alter findet man ja keine Jobs mehr..kommt dann wieder. Das sehe ich etwas anders. Es ist vllt nur etwas unbequem und manchmal habe ich das Gefühl, dass alles Unbequeme an gewissen Leuten vorbeizieht. Besonders traurig finde ich, dass eine stellvertretende Leitung, die ja eigentlich Vorbildfunktion haben sollte, sich so verhält. Wie soll dann der Rest des Team anders arbeiten? Ist natürlich übertrieben, jeder hat seine persönliche Verantwortung. Aber mich macht sowas schon recht wütend. Bei uns wird mittlerweile nur noch gemeckert. Es ist einfach nur nervig. Und die faulen Mitarbeiter meckern am meisten.
 
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pericardinchen

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AW: Re: Faule Mitarbeiter - was kann man tun???

O.k. also das erste posting dieses threads erlebte ich als Leitung nun auch. Letztendlich ist es ein eingefahrener Haufen, der sich erstens Mal gegenseitig in die Pfanne haut, zweitens dies überhaupt nicht begreift, drittens versucht die Leitung und eigendlich alle in der Führungsebene zu schädigen und dabei garnicht bemerkt, dass sie sich selbst am Meisten damit schaden.
Diese Art von Arbeitsmoral, die es eigendlich bei dieser Art von Mitarbeiter/innen nicht gibt, ist erschreckend. Pause, Pause, Pause und nochmals Pause ist wichtiger, als für ein Team zu arbeiten. Dabei wird dann behauptet, dass Pause Teampflege ist.
Das Eingangsposting entspricht haargenau meinem Erlebnissen als Leitung.

Es ging sogar soweit, dass Patienten dabei um ihr Leben kämpfen mussten, weil Mitarbeiter/innen keine adäquate Überwachung leisteten und das versuchten auch noch mir in die Schuhe zu schieben, um von ihrer eigenen Unfähigkeit abzulenken. Typisch .

Dann gab es noch die Variante Mitarbeiter, die man eh nur noch einigermaßen in den Griff bekommt durch Entziehung jeglicher zusätzlicher verantwortungsvoller Aufgaben und letztendlich durch Entziehung aller verantwortlichen Tätigkeiten. Das sind die Mitarbeiter/innen, die wie die Fähnchen im Wind sind und mal dem und mal dem nachreden.
Die werden sich niemals ändern. Genausowenig, wie sich ältere , resignierte und stagnierte Pflegekräfte ändern.

Die Variante verantwortungsvolle Aufgaben übertragen, um die Mitarbeiter/innen zu beschäftigen funktionierte nicht immer.
Die Variante über die Dienstplangestaltung Leute voneinander zu trennen, damit sie nicht so viel Zeit damit verbringen sich selbst hochzuschaukeln funktionierte hingegen besser.
Die Variante über Fortbildungen und Einweisungen das Fachwissen zu verbessern funktionierte wunderprächtig.
Ebenso die Variante Wertschätzung in die Dienstplangestaltung mit rein zu bringen. Also viele Wünsche erfüllen.

Wenn das geht ist das auch überhaupt kein Ding. Allerdings waren dabei die meisten Teilzeitkräfte die nervige Sorte. Denn gibt man denen den kleinen Finger, dann greifen sie beide Hände.
Um es vorsichtig auszudrücken.

Vorallem 2 waren am häufigsten am Motzen. Verstehe ich bei max. 30 % Einsatz überhaupt nicht. Wenn es eine Veränderung kam und sie mal für einen Tag im Monat kamen, motzten sie genau über mehr Arbeit. Dabei dachte jeder nur an seinen eigenen Vorteil. Wer einen Arbeitsvertrag unterschreibt hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.
 
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Anästhesie, Intensiv
rescuecenter

rescuecenter

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AW: Faule Mitarbeiter - was kann man tun???

Hallo,

das kann ich aber leider aus vielen Bereichen bestätigen. Leider kommen diese Mitarbeiter weiter, wer wenig arbeitet macht auch wenig Fehler:bae:
 
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Notfallmanagment / Traumamanagment / Gerätemanegment
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Wundmanagment nach ICW/ Hygenementor/ ATCN
Sonnensturm

Sonnensturm

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AW: Faule Mitarbeiter - was kann man tun???

Hallo,

das kann ich aber leider aus vielen Bereichen bestätigen. Leider kommen diese Mitarbeiter weiter, wer wenig arbeitet macht auch wenig Fehler:bae:
:applaus::applaus::applaus:
Und dann noch die, die die grösste Sch... fabrizieren und nichts passiert.:mad_2:
:w00t:Wasserfrau
 
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