Falsch verhalten?

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AW: Falsch verhalten?

@teetrinkerin
Auf welchem Flughafen machst du ein paar Kilometer wenn du wo hinfliegst?
Wenn ich in München per S-Bahn,muss ich auch hingehen und zurück, Terminal 1 fahre und dann Abflug T2 ein hinteres gateway erwische, dann lauf mal und poste wieviel km
du zusammenbekommen hast.

Wie auch immer, eine vertrauensbildende Maßnahme ist das sicherlich nicht.
 
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Teetrinkerin

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AW: Falsch verhalten?

Ein vertrauensbildende Maßnahme WAR das nicht.

Man kann als Arbeitnehmer aber bedeutend schlimmere Dinge anstellen.
 
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leaving-the-moon

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AW: Falsch verhalten?

Ich kenne durchaus Menschen, die vor Ablauf ihres Krankenscheines sich wieder für Arbeitsfähig erklärt haben und ich kenne Leute - mich eingeschlossen - die beim Arzt schon mal gesagt haben.. lieber erst mal drei Tage, ich komme dann bei Bedarf nochmal wegen einer Verlängerung. Man muss sich nicht mehr gesund schreiben lassen - es gibt allerdings Einschränkungen, bei denen der AG wohl sagen wird: Nein so kannst du deinen Job nicht machen.

Natürlich gibt es Leute die krank MACHEN - aber ich habe mich auch in Leitungsfunktion immer geweigert davon auszugehen.
Ich glaube nicht, dass es einen Grund gibt sauer zu sein Angi - mit einem Gips oder ähnlichem würde jeder vernünftige Arbeitgeber es nicht erlauben dass ein MA arbeitet in der Pflege, egal wie weit der mit seinem Gips laufen kann... die Unfallgefahr ist viel zu hoch. Es ist ein deutlicher Unterschied ob man mit einem Pisspott in der Hand zum Spülraum und dann auf die nächste Klingel hechtet oder ob man gemütlich durch ein Flughafengebäude geht und sich bei Bedarf hinsetzen kann. Es geht hier mitnichten um die Strecke. Vielleicht hat sie ja auch jemand mit dem Gepäckwagen ein Stückweit gefahren... und dann gibt es in großen Flughäfen Laufbänder etc etc.
Was ist das für eine Einstellung - reicht es nicht, das Bein in Gips zu haben? Verpflichet dies moralisch dazu sich in dieser Zeit nichts zu gönnen und möglichst zu leiden weil die Kollegen die Dienste abdecken müssen? Ich finde es reicht ein gebrochenes Bein zu haben mit dem ganzen Mist der dranhängt. Ich hatte vor Jahren einen Bänderriss mit dem ich zwei Wochen krankgeschrieben war- auch nötigerweise, denn ich hätte nicht über STation hechten können. Ich habe es mir da verdammt gut gehen lassen, es war ein recht "angenehme" Krankheit. Ich hab meinen Fuß hochgelegt, gekühlt und Fotos sortiert, die schon seit Jahren darauf warteten. Ich hab mich auf dem Balkon in die Sonne gelegt, ich habe Besuch von Freunden gehabt - kurzum ich habe lauter nette Sachen gemacht, die man mit Eis auf dem Fuß machen kann. Morgens in die Dusche zu Humplen war trotzdem Scheiße, die Schmerzen in den Händen vom Krückenlaufen waren ziemlich heavy, nicht Autofahren zu können war mal richtig Mist. Ja mir haben die Kollegen leid getan, die meine Dienste machen mussten - das ist aber kein Grund gewesen die Zeit nicht sinnvoll und gut zu nutzen im Rahmen der Einschränkungen die ich durch die Krankheit hatte.
 
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PflegeSunshine

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AW: Falsch verhalten?

Das Entscheide ich höchstpersönlich, da brauche ich keinen Arzt der irgend ein Einverständnis geben müsste.
Meiner Aussage ging die Annahme zugrunde, dass ich Probleme mit der Versicherung bekommen, sollte ich einen Krankenschein haben und mir passiert etwas auf der Arbeit (ggf. Krankheitsbezogen)

Ich kenne durchaus Menschen, die vor Ablauf ihres Krankenscheines sich wieder für Arbeitsfähig erklärt haben und ich kenne Leute - mich eingeschlossen - die beim Arzt schon mal gesagt haben.. lieber erst mal drei Tage, ich komme dann bei Bedarf nochmal wegen einer Verlängerung.
So machen das denke ich mal die meisten. Ist auch Sinnvoll
 
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Pflegeangi

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AW: Falsch verhalten?

Hallo Teetrinkerin
Natürlich habe ich als gutmütiges Schaf,kein Problem bei einem Beinbruch oder wenn die Kinder krank sind. Aber wie schon geschrieben, es kommt immer auf den Einzelfall an.
Ausgangpunkt war: ambulante Op. keine Arbeitsfähigkeit. ( Soweit mein volles Verständnis)
Jetzt wird mir aber zugetragen, das die Person in der Krankschreibung große Aktivitäten gezeigt hat. ( Beispiel hier: der Tiertransport)
Ich werde zu Dienst geordert, es ist vieleicht mein 13-14 Tag, ich kann meine Dinge nicht erledigen, hab vieleicht mit dem Partner noch Stress, weil XYZ weider ausgefallen ist, durch mein einspringen arbeite ich vieleicht 18 Tage am Stück.
Das alles ist in der jeweiligen Situation hinnehmbar, aber wenn ich Unverständnis singnalisiere dann ist es nicht hinnehmbar.??????
Hier fehlt mein Verständnis
Und auf dem Flughafen ein paar Kilometer zu laufen, ist bestimmt kein Künststück, wenn ich an Palma denke, dann hab ich das Gefühl 3 Kilometer gelaufen zu sein.
Wenn jemand krank ist, dann sollte er sein Verhalten eben anpassen, wenn die Kinder krank sind, muss die Mutter zu hause bleiben, ich bin mit die erste die einspringt, aber bitte man muss ehrlich mit mir umgehen.
Bitte nichts persönlich bewerten
Denn eigentlich ist es ja nicht dieses Beispiel, sondern die 3-5% der Kollegen, die aus Jahr gesehen, auffallend oft am Montag ihre Magenverstimmung oder den berühmten Durchfalltag haben.
 
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Pflegeangi

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AW: Falsch verhalten?

leaving- the- moon
Mit deiner Darstellung habe ich auch keine Probleme, wer es sich gut gehen läst, der pflegt seinen Körper oder Seele, ob auf dem Sessel oder auf der Parkbank.
Probleme bekomme ich halt dann, wenn ich höre. Ich kann dieses WE auf keinen Fall arbeiten, meine Schmerzen u. dann spielt diese Person am Samstag mit 120% Einsats für den Verein.
Die herrausragende Leistung wird am Montag, in der Regionalpresse besonders gewürdigt.
Toll was er dort geleistet hat, ich kann auch stolls sein, denn es war mein 5/6 WE.
Es sind Einzelbeispiele ich weiss.
Wenn wir ehrlich sind, dann erzeugen solche Beisiele doch auch im Team, vieleicht im ganzen Haus, eine Missstimmung.
Krank kann jeder werden u. Krankheit ist nicht immer von außen sichtbar, aber ein adäquates Verhalten, können die Kollegen doch erwarten????????????

Allseits ein schönes WE, ich muss zum Dienst
 
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Teetrinkerin

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AW: Falsch verhalten?

Denn eigentlich ist es ja nicht dieses Beispiel, sondern die 3-5% der Kollegen, die aus Jahr gesehen, auffallend oft am Montag ihre Magenverstimmung oder den berühmten Durchfalltag haben.

Genau, das meine ich nämlich auch - letztendlich.

Ich nehms nicht persönlich Pflegeangi, ich werde nur leicht ärgerlich bei pauschaler Verurteilung.

Ich glaube es war ein Direktflug, den Flughafen auf Gran Canaria kenne ich nicht, aber da waren bestimmt Helfer vor Ort.

Aber wirklich, ich habe es noch niemals erlebt, dass ein Mitarbeiter vor Ablauf der AU von alleine zurück gekommen ist.

Natürlich gibt es Leute die krank MACHEN - aber ich habe mich auch in Leitungsfunktion immer geweigert davon auszugehen.

Eine respektvolle Einstellung, freut mich!
 
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AW: Falsch verhalten?

Das Beispiel Pflegeangi ist auch ein anderes... es sie denn der hat bei einer Schachmeisterschaft gespielt. Handelt es ich um irgendeine Ballsportart, Leichtathltik etc. würde ich auch sagen... egal warum der krankenschein, das geht nicht.

@teetrinkerin.
Wenn sich Krankheitstage häuften - besonders solche Montagsausfälle haben wir von der Leitung das Gespräch gesucht. Fehlzeitengespräch nennt sich soetwas. Da kann man dann auch mal die Frage stellen, woran es liegt. Ist es die Belastung, gibt es Probleme mit Kollegen, mit der Leitung. Kann man in Hinsicht der Dienstplanung etwas ändern, damit das nicht vorkommt - z.B. freie Tage mehr verteilen statt am Stück, gibt es private Probleme (nicht en Detail) braucht jemand Hilfe?
Und tatsächlich in vielen Fällen gehen die Krankheitstage daraufhin zurück. Zum Teil vielleicht weil man HIlfe anbietet und Wertschätzung, zum Teil, vor allem wenn leichtfertig krank gemacht wurde vielleicht auch weil so ein Gespräch unangenhem ist. Drohungen wurden dabei niemals ausgestoßen.
 
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Teetrinkerin

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Drohungen wurden dabei niemals ausgestoßen.

Und das ist auch gut und richtig so.

Wer das als Leitung nötig hat, naja ...
 
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AW: Falsch verhalten?

@leaving:
Drohungen wurden dabei niemals ausgestoßen.
@teetrinkerin:
Wer das als Leitung nötig hat, naja ...
Und schon begeben wir uns auf dünnes Eis.
Was der Eine als gut gemeinter Rat empfindet, interpretiert der Andere als Drohung und der Dritte ruft lauf Mobbing.
Da spielt, wie wir wissen, die Beziehung eine ganz entscheidende Rolle.

Als Leitung bin ich geradezu verpflichtet Konsequenzen von Handeln aufzuzeigen, das gehört zum Leitungsjob.

Ob das nun ein Rat sein könnte oder schon ne Drohung ist, das wird ganz entscheidend von der Situation und Beziehung, Rolle im Team etc. bestimmt.
 
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@renje

natürlich empfindet jeder anders. Ich kann natürlich nur von meiner Intention sprechen. Auch bei uns gab es Mitarbeiter von denen wir uns getrennt haben - ABER dies hat immer eine lange Vorgeschichte über die die Kollegen nicht bzw. nur einseitig Bescheid wissen. Es ist vielen Mitarbeitern in der Pflege (und wahrscheinlich auch anderswo) nicht bewußt, dass sie wenn es Probleme zwischen einem Kollegen und der Leitung gibt, sie immer nur eine Seite der Medallie hören - nämlich die des Mitarbeiters, wenn der es erzählt. Der Leitung sind die Hände gebunden, weil sie Inhalte eines Gespräches eben nicht kommunizieren kann und darf - das ist sie auch dem "schwierigen" Mitarbeiter schuldig.
So weiß ich durchaus von Fehlzeitengesprächen, die natürlich mit der Absicht Verhalten zu ändern geführt wurden aber keinerlei Drohungen noch nicht einmal in diesem Stadium arbeitsrechtliche Konsequenzen enthielten, sondern dem Mitarbeiter zunächst einmal signalisieren sollten: Es ist mir aufgefallen.....! Über drei Ecken kam dieses Gespräch dann wieder zu mir mit dem Tenor der Mitarbeitern wäre geraten worden weniger krank zu sein, sonst müsse sie reduzieren wenn sie der Belastung so nicht gewachsen sei. Das Team war in heller Aufregung, man empörte sich, die Leitung wurde mit Misstrauen beäugt. Solcherlei fiel aber niemals in diesem Gespräch, auch wenn gefragt wurde ob es an der Doppelbelastung (Arbeit und alleinerziehend) liegen könnte. Mir als Leitung sind aber weitgehende die Hände gebunden wenn solcherlei Gerüchte im Team wabern... ich kann lediglich auf Nachfrage dementieren - Aussagen zum Gespräch kann ich nicht machen.

Ich hatte oft den Eindruck, dass Mitarbeiter zwar offen für Kritik an ihrer Arbeit sind, Kritik an ihrem Verhalten aber generell eher von sich weisen. Das liegt in der Natur der Sache und geht mir nicht anders. Die Frage ist wie man damit umgeht. Es gibt die Möglichkeit eine solche Information erst einmal sacken zu lassen, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, ist meistens nämlich etwas dran - und es gibt die Möglichkeit zurückzuschießen und sei es über Weitergabe der eigenen empfundenen Herabsetzung durch die Leitung im Team oder indem man mit Rückzug reagiert und Dienst nach Vorschrift.

Ich denke das Team in dem mit in der Leitung war hatte prinzipiell im Großen und Ganzen Vertrauen in die Leitung - trotzdem kommen solch unterschiedliche Wahrnehmungen vor. Bei meiner letzten Arbeitsstelle war ich in der gegenteiligen Rolle - die Gespräche und die Kritik wurde an mir geübt. Ich habe vier Monate darüber vergehen lassen - die Punkte gewälzt, mich beobachtet, versucht Dinge zu ändern - erst nach vier Monaten habe ich mir das nochmal ganz genau durch den Kopf gehen lassen und bin zum Schluss gekommen, dass das was schief läuft nicht immer, nur und ausschließlich an mir liegen kann. Dann habe ich die Konsequenzen gezogen und bin gegangen, Das ist mir aber nur einmal im Leben so passiert und das obwohl mich Kritik immer hart trifft und ich das lange mit mir rumtrage.
 
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