Kölner Stadt-Anzeiger Faktencheck: Warum so viele die Belegung der Intensivbetten falsch interpretieren

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22.07.2016
Kölner Stadt-Anzeiger - Gesundheit
Faktencheck: Warum so viele die Belegung der Intensivbetten falsch interpretieren
Es wird eng in den Krankenhäusern, warnen Intensivmediziner. Während die dritte Corona-Welle über Deutschland rollt, sinkt die Zahl der freien Intensivbetten. Das liege daran, dass Intensivbetten abgebaut wurden, behaupten manche. Ist da etwas dran? Behauptung: Auf den Intensivstationen wird es nur eng, weil massiv Betten abgebaut wurden. Die Belegung hat sich insgesamt im Verlauf der Pandemie kaum verändert. Bewertung: Das ist irreführend und teilweise falsch. Fakten: Einige Nutzer in sozialen Netzwerken argumentieren mit Zahlen aus dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und des Robert Koch-Instituts (RKI). Auf den ersten Blick scheinen sie zu zeigen: Die Gesamtzahl der belegten Intensivbetten in Deutschland bewegt sich seit rund einem Jahr um die Zahl 20.000. Gleichzeitig sinkt die Zahl der freien Betten. Doch bei den Daten zur Auslastung der Intensivstationen gibt es einiges zu beachten. „Niemand baut Betten ab, aber wir haben einfach nicht das Personal, um sie zu betreiben“, sagte eine Divi-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Ein freies Bett könne im Intensivregister nur dann als frei gemeldet werden, wenn eine Klinik genügend Ärzte und Pfleger habe, um einen Patienten oder eine Patientin darin zu versorgen. Wie viele Pflegekräfte nötig sind, hat sich im Verlauf...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta