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Examinierte Altenpflegerin und Schwanger. was nun? BV ?

  1. Hallo,
    man liest mittlerweile unterschiedliche Dinge bzgl. Schwanger und Berufsverbot. Ab der wie vielten ssw wird ein Berufsverbot ausgestellt? wann sollte man es dem Arbeitgeber sagen? Wer stellt das Berufsverbot aus ?
    Wenn ein Berufsverbot ausgestellt wird, was passiert mit dem Gehalt? wird das weiter gezahlt?

    würde mich sehr über paar antworten freuen. vielen dank im voraus
     
  2. Der AG sollte sofort informiert werden. Nur so können Schutzmaßnahmen getroffen werden.
    Ab wann es ein Beschäftigungsverbot (kein Berufsverbot) gibt ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich. Das kommt ganz auf die Möglichkeiten an.
    Gehalt wird weiterbezahlt, der Schnitt der letzten 3 Monate.
     
  3. ich meinte beschäftigungsverbot :patsch:
     
  4. zuschläge die mitbezahlt wurden der letzten drei Monate + Leistungsprämie in begriffen? also das was die letzten 3 Monate ausgezahlt wurde ?
     
  5. Die letzten 3 Monate vor dem Tag an dem die Schwangerschaft festgestellt wurde meines Wissens, nicht die letzten 3 Monate ab dem man die Schwangerschaft dem AG mitgeteilt hat. Die Leistungsprämie könnte dabei nicht mitgezählt werden, da sie meist. für die Arbeit des vorausgegeangenen Jahres gezahlt wurde und nicht für Arbeit der letzten 3 Monate. Zuschläge sind meines Wissens Vergütungen geleisteter Arbeit der letzten 3 Monate und werden somit zum Durchschnittsverdienst gerechnet.
     
  6. Die Sache mit dem BV ist eben so eine Sache. Es gibt die klare Aussage, das das ungeborene Leben geschützt werden muss. Dabei gilt für die Mutter, das sie sowohl körperlich als auch psychisch (Stress) nicht überbeansprucht werden darf.
    Die konkreten Regeln dazu findet man im BMFSFJ - Mutterschutzgesetz .

    Der AG muss sofort informiert werden. Nur so kann er die Schwangere an einer passenden Position einsetzen, die den Bedingungen am ehesten entsprechen. Dies muss auch vom AG exakt dokumentiert werden und beim Gesundheitsamt (zumindest in Niedersachen) gemeldet werden.
    Gelingt es dem AG nicht einen Arbeitsplatz im Unternehmen zu finden, der körperlich schonend und stressfrei für die werdende Mutter ist (und das kann letztlich nur durch die Schwangere für sich entscheiden), muss der Frauenarzt ein BV aussprechen.

    In der Alten-Krankenpflege und dem Pflegenotstand / Fachkräftemangel ist schon fast immer ein BV vorprogrammiert. Letztlich entscheiden die Schwangere und der Frauenarzt über ein BV. Die körperlichen schonenden Vorrausetzungen kann ein AG schnell schaffen. Für eine stressfreie Umgebung in unserem Job zu sorgen ist ein anderes Thema.
     
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