GuK Examen nicht bestanden - und nun?

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zephirus

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So kann es gehen...
Nach drei Jahren Krankenpflegeschule zwei mal durchs praktische Examen gefallen...Und was soll ich jetzt machen?
Vielleicht könnt ihr mir bei einigen Fragen helfen:
-Bin ich jetzt zumindest Krankenpflegehelfer? (einjährige/r)
-Gibt es die Möglichkeit der Ausbildungsverkürzung für z.B. Altenpflege?
-Gibt es Erfahrungen mit Anfechtungen des Prüfbescheids?

Bin für jeden Tipp dankbar!
 
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Glukosejunkie

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Wenn Du zweimal durch das praktische Examen gefallen bist, solltest Du vielleicht noch einmal Deine Berufswahl überdenken. Ich weiß zwar nicht was Deine Prüfungsaufgabe war, aber am Ende der Ausbildung sollte man es schon können. Auch mit noch soviel Prüfungsangst fällt man nicht durch. Die Lehrer berücksichtigen dies ja auch.
Warum möchtest Du jetzt in die Altenpflege wechseln? Meinst Du da muss man nicht soviel wissen?
 
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zephirus

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Naja...
Insgesamt arbeite ich (mit Zivildienst und Hilfstätigkeiten / Jobs) jetzt fünf Jahre in der Pflege...Während dieser Zeit war meine schlechteste Bewertung eine 'zwei'...Den theoretischen und mündlichen Teil des Examens hab ich mit gut und sehr gut bestanden und in meinen Anleitungen bisher immer sehr gute Bewertungen kassiert...
Das Examen war beide Male einfach nur katastrophal...die Bewertungen auch (in meinen Augen ...natürlich...) anzweifelbar...
Wenn du fünf Jahre dokumentiert überdurchschnittliche Leistungen erbringst, dir der Beruf Spaß macht und du gerne in diesen Bereich weiter arbeiten möchtest, was bleiben dir da für Möglichkeiten?
Vergiß es einfach, das beim Examen irgendetwas außer deinen Fehlern und seien sie noch so dumm und ungewöhnlich, angerechnet werden - du mobilisierst einen Patienten, er kollabiert und dir wird gesagt du hättest das wissen und vorher schon erkennen müssen...
Du hängst eine Infusion an, es sind (wie so häufig) noch minimale Luftbläschen im System, die du in der Aufregung halt einfach übersiehst...
 
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Vitaminsaft ACE-Hemmer

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So kann es gehen...
Nach drei Jahren Krankenpflegeschule zwei mal durchs praktische Examen gefallen...Und was soll ich jetzt machen?
Vielleicht könnt ihr mir bei einigen Fragen helfen:
-Bin ich jetzt zumindest Krankenpflegehelfer? (einjährige/r)
-Gibt es die Möglichkeit der Ausbildungsverkürzung für z.B. Altenpflege?
-Gibt es Erfahrungen mit Anfechtungen des Prüfbescheids?

Bin für jeden Tipp dankbar!
Huhu Tut mir leid, dass du erneut durchgefallen bist. Das ist hart!!! Jemanden zusagen, dass die betreffende Person für diesen Beruf nicht geeignet ist finde ich nicht fair. Allein jemanden zubeurteilen, weil jemand zweimal durchgefallen ist, finde ich sehr oberflächlich. Eine Prüfung ist halt eine Ausnahmesituation. Ich kenne es leider auch aus meiner Erfahrung, dass es in der Pflege viel um Sympahtie/Antipathie geht. Und wenn die Lehrer/Mentor jemanden nicht ausstehen kann, dann können die Prüfer die gemachten Fehler auch so darstellen, dass es ein Kriterium ist den Prüfling durchzufallen. Soweit ich weiß bist du leider auch kein Krankenpflegerhelfer :-( Wenn dir die Pflege allgemein liegt und der ganze Medizinischen Bereich eher zweitrangig ist, dann ist die Altenpflege vielleicht was für dich.
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger/Praxisanleiter
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CTX

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Hallo Zaphirus... Sicher ist es echt bitter durchs Examen zu fallen. Aber wenn du meinst, du bist zu unrecht durchs Examen gefallen, dann würde ich schnellstmöglich bei der KPS schriftlich Einspruch einlegen.Aber mal ne andere Frage.. ..Bei uns in der Ausbildung durften wir auch im OK seitens der KPS keine Infusionen anhängen, auch nicht im Examen, dafür mussten wir es an eine examinierte KS "weiter deligieren". Hatten bei uns im Examen auch einen Fall, bei demjenigen der Pat. bei der Mobilisation kollabiert ist. Der Schüler hatte vor der Mobilisation keine Vitalzeichenkontrolle gemacht, auch die Krankenbeobachtung dabei hatte er "unterschlagen". Somit ist er dann auch, meiner Meinung nach verständlicherweise, durchgefallen.
 
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Krankenschwester, Rettungsassistentin
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zephirus

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Hier in der Ecke (Bayern) ist es schon üblich das Infusionen (auch beim Examen) von Schülern angehängt werden - es wird sich bei Prüfungen dabei an den jeweiligen Stationsgepflogenheiten orientiert, d.h. man darf beim Examen das, was man als Schüler auf Station auch erlaubt bekommt...

Ähnlich war es auch bei mir, von daher vielleicht auch zurecht durchgefallen...nur hatte der Patient bisher immer einen stabilen Blutdruck und zeigte auch keine klinisch relevanten Symptome wie Blässe, Schwitzen etc., gab auf Nachfrage auch keinen Schwindel an...es war auch keine Erstmobilisation...
Was mich irritiert hat war das die Prüfer (im Prüfbericht) eben zu unterschiedlichen Bewertungen gekommen sind...hier ist es nun so geregelt, daß die beiden Noten nicht addiert und eine Quersumme gebildet wird, sondern sich die Prüfer auf eine einzige Bewertung einigen müssen...

Nach der Einsichtnahme in die Prüfberichte habe mich mir schon überlegt einen Einspruch einzulegen...hat jemand Erfahrungen mit sowas? Nimmt man sich da einen Anwalt?
 
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Pain Reliever

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Hallo Zephiro,

zunächst mal: es tut mir sehr leid für Dich! Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man aus Angst/ Aufregung/ Panik die verrücktesten Fehler machen kann. Und von quälsüchtigen Lehrschwestern können sicher auch einige ein Lied hier singen. Wär überhaupt mal ein Thema: Mobbing.
Hättest Dir möglicherweise einen anderen Zeitpunkt dafür suchen können, aber es gibt wirklich Schlimmeres.
Einen Einspruch würde ich in jedem Falle probieren, anders als jetzt kannst Du nicht da stehen. Ob Du einen Anwalt brauchst, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Geprüft wird das jedenfalls. Ruf doch mal bei Deinem zuständigen Landesamt an, die helfen Dir bestimmt. Und googeln zu dem Thema hilft vielleicht auch. Wenn alles pufft und kracht, kannst Du immer noch, sofern Du das möchtest, im Ausland Pflege studieren. Sicherlich mußt Du dafür ein paar Dinge tun, aber lohnen tut sich das in jedem Fall. Oder Du machst was artverwandtes.


Ist nur so eine Idee.

Halt die Ohren steif, das wird schon! Mit einem nicht bestandenen Examen geht's auch weiter, nur eben anders. Und mit Sicherheit nicht schlechter. Ach ja: nuclear kannst Du jetzt als Nurse Aid arbeiten, Frage ist nur, ob Du das wirklich möchtest...

@glucosejunkie: Nach dem "Warum" zu fragen ist bekanntermaßen einträglicher und interessanter als Kritik.
 
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zephirus

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Danke...
Ein Neustart im Ausland wär evtl. eine Option...wenn hier auch die Frage der Finanzierung im Raum steht - muss ich mich mal schlau machen...
Artverwandtes fiel mir ad hoc eben nur Altenpflege ein...
 
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Pain Reliever

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Ich weiß ja nicht, ob Altenpflege eine wirkliche Alternative für Dich ist oder halt nur aus der Not geboren.
Gibt's doch noch viel mehr! Hebamme, Physiotherapeut, Ergotherapeut, Heilerziehungspfleger, Arzthelfer, MTA, PTA...
Möglicherweise geht, rein rechtlich, ja auch Kinderkrankenpflege, gefällt mir persönlich besser, seit ich zwei Kinder habe.
Oder:
Wenn Du studieren willst, aber keine FH-Reife in der Tasche, geh auf die FOS. Gibt's auch Bafög. Oder Kolleg, ebenfalls Bafög und ein Abi. Danach kannst Du weitersehen, mit Abi wär auch Medizin drin. Oder Du entdeckst, dass Deine Talente auch noch in ganz andere Richtungen gehen. Wichtig ist nur, dass Du jetzt nicht stehen bleibst und deshalb tonnenweise Mut verlierst. Dass Du gut bist, zeigen Deine Leistungen allemal, auch wenn die Prüfung unglücklich gelaufen ist. Geh weiter, spätestens beim gelungenen Abschluss (und den kriegst Du, egal, worin) kräht kein Hahn mehr danach. Wer weiß schon, wofür das jetzt gut war...
 
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Malteser1968

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Hallo,
falls du der Meinung bist, dass bei der Prüfung "nicht alles mir rechten Dingen" zugegangen ist, kannst du dagegen schriftlich beim Prüfungsvorsitzenden Einspruch einlegen. Eine mitgelieferte Begründung wäre sinnvoll. Danach wird sich das zuständige Regierungspräsidium damit beschäftigen und förmlich eine Entscheidung in Form eines schriftlichen Bescheids treffen. Gegen diesen Bescheid wäre dann ggf. Klage beim Verwaltungsgericht zulässig. In beiden Fällen besteht keine Anwaltspflicht. Man kann die erforderlichen Anträge und auch ggf. eine Klage bei den zuständigen Stellen auch zu Protokoll geben zumal Rechtsanwälte doch recht teuer sind. Andereseits steht man mit einem Anwalt als Argumentationsprofi oft besser da. Leider muss ich sagen, dass die Erfolgsaussichten in diesen Einspruchsverfahren allgemein nicht besonders gut sind. Ich wünche dir jedenfalls viel Glück :)
 
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nurse2000

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Lieber Zephirus
kann die Situation in etwa nachempfinden. Meine Tochter wurde von einem Schullehrer zweimal erst garnicht zur Prüfung zugelassen obwohl Noten und praktische Beurteilungen immer gut waren.(Das war echtes Mobbing) Sie hat die Schule gewechselt, ein Jahr dran gehängt und arbeitet jetzt auf einer Intensivstation. Nun zu Dir. leider geht das bei Dir nicht. Als erstes musst Du Deinen Prüfbericht beim zuständigen Regierungspräsidium anfordern. Findest Du etwas in dem Bericht was nicht korrekt ist, dann musst Du sofort Einspruch erheben und den Bescheid abwarten. Ist dieser ebenso negativ solltest Du Dir einen Rechtsanwalt nehmen. In der Zwischenzeit solltest Du Dir eine Krankenpflegeschule suchen, die Krankenpflegehilfe ausbildet. Nach einem offenen Gespräch mit der dortigen Schulleitung, frage sie ob sie Dich annehmen zur KPH-Prüfung. Damit hast Du wenigstens etwas in der Tasche. Eine andere 3-jährige Pflegeausbildung wird Dir wahrscheinlich vom Regierungspräsidium versagt werden, was die durchaus können. Ansonsten musst Du für eine neue Ausbildung das Bundesland wechseln, vielleicht findest Du eine Schule, die Dir wenn Du wirklich gute Einsatzbeurteilungen vorlegen kannst ein Jahr der Ausbildung anrechnen. Viel Glück
 
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mats71

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Hallo Zephirus…

Zunächst mal ist es sehr schwierig, die rechtliche Situation von außen zu beurteilen. Wenn Deine Angaben über eine bisherigen Leistungen in der Ausbildung korrekt sind, würde ich Dir (wenn die Erfolgsaussichten auch nicht sonderlich groß sind) zu einem Widerspruch raten. Suche so schnell wie möglich einen Anwalt auf, der sich etwas auskennt. Vielleicht kann Dir der DBFK bei der Suche behilflich sein. Dann ist es sicherlich hilfreich, wenn Du alle dokumentierten bisherigen Leistungsnachweise (Anleitungsprotokolle, etc.) zur Verfügung hast. Weiterhin würde ich mir die Prüfungsprotokolle detailliert daraufhin ansehen, welche Fehler zum „Nicht-Bestehen“ geführt haben. Prima wäre, wenn Du irgendwas davon mit Hilfe von Kollegen oder wissenschaftlicher Literatur widerlegen könntest.

Auch wenn die Aussichten auf Erfolg nicht gut sind, würde ich es versuchen. Zumindest muss der Prüfungsausschuss Stellung zum Widerspruch nehmen. Ein Anwalt kann Dich aber über Aussichten, weitere rechtliche Schritte (gerichtliche Überprüfung) oder eventuelle Verfahrensfehler sicherlich viel besser beraten.

Viel Glück dabei.
 
Qualifikation
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Michl

Was mich irritiert hat war das die Prüfer (im Prüfbericht) eben zu unterschiedlichen Bewertungen gekommen sind...hier ist es nun so geregelt, daß die beiden Noten nicht addiert und eine Quersumme gebildet wird, sondern sich die Prüfer auf eine einzige Bewertung einigen müssen...
Hallo,
ich bin Praxisanleiter aus einer ähnlichen Ecke Bayerns!
So funzt das nicht bei der Bewertung im praktischen Examen!

Jeder Prüfer muss auf seine eigene Note kommen und diese werden dann addiert und durch 2 geteilt. Kommt dabei z.B. eine 4,5 heraus, entscheidet der Medizinaldirektor des Bezirkes Mittelfranken (oder seid Ihr schon Oberfranken?), ob dies eine 4 oder 5 wird.

- naja wurst woher genau, arbeite in Oberfranken; mein Examen hab ich aber auch in Mittelfranken gemacht -

Die praktischen Prüfer dürfen sich nicht absprechen und müssen ihre Note ganz alleine aus ihren Beobachtungen herbeiführen. Wenn Du dieses gemeinsame Vorgehen nachweisen könntest, wäre Deine Examensnote null und nichtig!

Ich kann zwar Dein Examen so nicht bewerten, aber zumindest die Vorgehensweise ist NICHT RECHTENS!

Viel Glück!
Michl

PS.: für manchen ist die Praxis trotz allem theoretischem Wissen nix. Bei so guten theoretischen Noten wäre dann vielleicht etwas Richtung Forschung angesagt.
 
Monika58

Monika58

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Und von quälsüchtigen Lehrschwestern können sicher auch einige ein Lied hier singen.
Ich glaub das jetzt alles nicht.

Mal abgesehen davon, dass es seit über 50 Jahren keine "Lehrschwestern" mehr gibt, sprecht ihr jeder fachweitergebildeten oder sogar akademisierten Person in Lehrtätigkeit jede Qualifikation ab.

Wir LehrerInnen haben nicht nur einen Lehrauftrag, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir müssen überprüfen, ob ein Absolvent nach drei- oder vierjähriger Ausbildung "auf die Menschheit" losgelassen werden kann.
Im Pflegeberuf ist es gerade wichtig, in Stress-Situationen richtig zu reagieren; Kollapsgefahr rechtzeitig zu erkennen und Infusionsysteme fehlerfrei zu füllen. Ich möchte Einen von Euch sehen, wenn ein Angehöriger wegen eines solchen Fehlers stirbt oder dauerhaft behindert bleibt.

Es ist kein Charakterfehler, den falschen Berufsweg eingeschlagen zu haben. Es ist ein Charakterfehler, das nicht zuzugeben.

gruß
Monika
 
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Lehrerin für Pflegeberufe, Qualitätsmanagerin
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Monika58

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Und von quälsüchtigen Lehrschwestern können sicher auch einige ein Lied hier singen.
Ich glaub das jetzt alles nicht.

Mal abgesehen davon, dass es seit über 50 Jahren keine "Lehrschwestern" mehr gibt, sprecht ihr jeder fachweitergebildeten oder sogar akademisierten Person in Lehrtätigkeit jede Qualifikation ab.

Wir LehrerInnen haben nicht nur einen Lehrauftrag, sondern auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Wir müssen überprüfen, ob ein Absolvent nach drei- oder vierjähriger Ausbildung "auf die Menschheit" losgelassen werden kann.
Im Pflegeberuf ist es gerade wichtig, in Stress-Situationen richtig zu reagieren; Kollapsgefahr rechtzeitig zu erkennen und Infusionsysteme fehlerfrei zu füllen. Ich möchte Einen von Euch sehen, wenn ein Angehöriger wegen eines solchen Fehlers stirbt oder dauerhaft behindert bleibt.

Es ist kein Charakterfehler, den falschen Berufsweg eingeschlagen zu haben. Es ist ein Charakterfehler, das nicht zuzugeben.

gruß
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Eine Note ist nicht anfechtbar - nicht justiziabel. Das Entstehen der Note kann sehr wohl angegriffen werden. Es wurden gesetzliche Vorgaben nicht eingehalten z.B. bei der Durchführung der Prüfung oder der Notenfindung (Auswahl der Pat. wie durch wenn; Aufgabenstellung wann, wie; Durchführung Zeit, Art, Unterbrechung usw.). So schlecht sind die Aussichten nicht, denn man findet immer was, wenn man weiss wonach man suchen muss. Dies setzt natürlich sehr gute Kenntnisse der APrV sowie des KrpflgGes. voraus. Aussicht auf Erfolg nur mit Hilfe z.B. Anwalt. Du bist ja sicher im Berufsverband oder Gewerkschaft? Sonst wirds teuer. Viel Erfolg.

zu nurse 2000: ein Schullehrer, was das auch immer sein mag, kann keine Zulassung verweigern weil dieser nicht Zuständig ist sondern die Schulaufsichtsbehörde. Nach Gesetz habe ich das Recht auf Teilnahme zur Prüfung wenn ich die gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung durchlaufen habe, auch die Schulaufsichtsbehörde kann dies nicht verweigern, da ich einen gesetzlichen Anspruch darauf habe. Man muss mir die Prüfung ermöglichen selbst wenn ich im Gefängnis sitzen würde und keinerlei Aussicht auf Erteilung einer Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung hätte. Konzentriere dich auf das wesentliche und nicht auf irgendwelche Noten oder Beurteilungen der Vergangenheit. Der Nachweis von fachlichen Fehlleistungen der Prüfer würde dich sehr weiterbringen, aber bitte keine Meinung von irgendwem sondern klarer Beleg durch die Fachbücher die während der Ausbildung offiziell benutzt wurden. Es kann allerdings nur eine Wiederholung der Prüfung herauskommen, keine Änderung der Note. VIEL ERFOLG

zu Michl: natürlich können die zu einer Note kommen, nämlich als Empfehlung für den Prüfungsvorsitzenden, der dann leztendlich entscheidet.

zu matts71: es ist uninteressant was vorher war. Die Leistung während der Zeit der Prüfung wird bewertet und sonst nichts. Anfechtbar nur durch Formfehler.
 
Qualifikation
GuK, Lehrer, Sozialbetriebswirt FH
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Angestellt
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Murkel

Hallo zephirus,
ich habe einen kleinen Tipp für dich, falls alles andere nicht machbar ist.:eek:riginal: Wir, amb. Pflegedienst, beschäftigen eine junge Frau, die ebenfalls 2 mal durchs Examen gerasselt ist. Als sie bei uns anfragte, machten zwei andere Mitarbeiterinnen gerade den Amb. Pflegehelferinnenkurs. Da die junge Frau vier Jahre theoretischen Unterricht hatte, überlegten wir, dass sie doch mindestens die Anforderungen erfüllte, die man für diese Ausbildung braucht. Langer Rede kurzer Sinn: Wir erkundigten uns bei der für uns massgeblichen Stelle für Vertragsangelegenheiten, bei uns die AOK. Wir schickten ihre Nachweise der Krankenpflegeschule über die theoretischen und praktischen Unterrichtsstunden ein. Wir bekamen die Genehmigung diese Mitarbeiterin Behandlungspflege Lg1 durchführen zu lassen.:thumbsup: Dies ging allerdings nur, weil in unseren Versorgungsverträgen amb. Pflegehelfer erlaubt sind. Ich weiß von anderen Pflegediensten, dass sie nicht die Genehmigung haben.
Vielleicht ist dieser Weg ja eine Möglichkeit für dich.
Viel Glück für alle deine Entscheidungen
Birgit
 
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Michl

zu Michl: natürlich können die zu einer Note kommen, nämlich als Empfehlung für den Prüfungsvorsitzenden, der dann leztendlich entscheidet.
Freilich kommen sie zu einer Endnote.
Ich hatte das so verstanden, dass die 2 Prüfer (ohne Prüfungsvorsitzenden) sich schon auf eine Note geeinigt hätten beim Erstellen ihres Prüfungsprotokolles. Eine Absprache ist hier meines Wissens nicht erlaubt.

Das Vorgehen wäre:
- jeder Prüfer füllt sein Protokoll aus und kommt für sich zu einer Note
- die Noten werden addiert und durch 2 geteilt.
- diese Note wird dem Prüfungsvorsitzenden vorgelegt, der daraus die Endnote bildet. Hier können die Prüfer nochmal eine Empfehlung abgeben (gerade bei -,5 interessant)

So hab ich´s im Praxisanleiterlehrgang gelernt - oder glaube es zumindest so gelernt zu haben. Da wir erst beim nächsten praktischen Examen mit von der Partie sind, kann ich allerdings nicht aus meinen reichen Erfahrungen schöpfen.

Grüße
Michl
 
Monika58

Monika58

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Die praktischen Prüfer dürfen sich nicht absprechen und müssen ihre Note ganz alleine aus ihren Beobachtungen herbeiführen. Wenn Du dieses gemeinsame Vorgehen nachweisen könntest, wäre Deine Examensnote null und nichtig!

Ich kann zwar Dein Examen so nicht bewerten, aber zumindest die Vorgehensweise ist NICHT RECHTENS!
Wo hast du diese Weisheit her???? Aus welchem Paragrafen der APrVO geht das hervor? Welcher Kommentar stütz Deine Aussage?
 
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