Ethik der Zukunft

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haus maranatha

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Hallo Johannes,

Vorsicht, das ist ein Feld mit vielen Löchern...
Gerade das, was Du postulierst, Deinen Glauben, kann man mit mindestens eben so wenig "Beweisen" belegen.
Die Liebe Gottes existiert für Dich auch, obwohl die Welt so ist, wie sie ist.

Marc
Hallo Marc,

ist es nicht auffallend, daß die Gottesleugner für sich in Anspruch nehmen, etwas zu wissen, aber bei Nachfragen keine wirklichen Antworten vorzuweisen haben? Daß sie ohne zu prüfen die Realität Gottes in Frage stellen? Ich denke, nur mit dem Wissen um Gott und Teufel als Grundlage sind viele zwischenmenschlichen Fragen überhaupt zu erklären. Nur damit lassen sich wirkliche Lösungen finden. Was nicht heißt, daß auch ohne dieses Wissen das Eine und Andere möglich ist.

Ich bin in der Schule zwar auch mit der Evolutionstheorie konfrontiert worden. Aber bereits sehr früh sind mir viele Dinge spanisch vorgekommen und ich habe mich damit auseinander gesetzt. Dabei ist mir aufgefallen, daß ernsthafte Wissenschaftler mit ihren Theorien mehr als vorsichtig umgehen, der Volksmund aber sehr schnell bereit ist, bewährtes zu kippen und Theorien und Vermutungen als Wirklichkeit zu schlucken.

Ich habe mich nicht nur mit der "einschlägigen" Literatur befaßt, sondern auch mit Büchern wie "Herkunft und Zukunft des Menschen" von Prof. Dr. Wilder-Smith und verschiedenen anderen. Dabei sind interessante Ergebnisse zutage getreten, die sehr wohl nachdenklich stimmen und weiterfragen lassen.
Ich komme noch einmal darauf zurück, was ich weiter oben bereits sagte: Die Menschen suchen Trost und Hilfe in schweren und ausweglosen Situationen, wie sie Krankheit und Tod nun mal sind. Noch jeder war getröstet, wenn ich ihm von einem liebenden Vater berichten konnte, der auch über dem Leid steht. Der zugesagt hat, dass dieses Leid nicht das Letzte ist.

Außerdem ist der Glaube an Gott keine Sache mit vielen Löchern. Das Problem sehe ich eher darin, daß die wenigsten Menschen den Mut aufbringen, die Zusagen Gottes auszuprobieren und ihre Erfahrungen zu machen. Es kommt gewiß zu keinem Zeitpunkt darauf an, wer besser diskutieren kann. Das können andere sicher besser als ich. Ich frage nach den Auswirkungen ihrer Behauptungen und Ausführungen.

Es gibt genug Bereiche, über die sich trefflich streiten läßt. Aber die Beziehung zu Gott muß man erfahren, ausprobieren. Wenn er sagt: "Ich laß Dich nicht untergehen", können wir noch in hundert Jahren darüber diskutieren ohne erkennbares Ergebnis. Wir werden es erst feststellen, wenn wir ihm vertrauen - es also ausprobieren.

Zu Deiner Aussage: "Ich brauche keinen Gott, um 'gut' zu sein,keinen um Liebe zu definieren, und ich brauche keinen Teufel, um ungenügendes Tun zu entschuldigen."

Gott teilt uns mit, daß er eine Person ist. Er teilt uns mit, daß sein Wesen Liebe ist. Alle unsere Erfahrungen belegen, daß Liebe Hinwendung an jemand oder etwas ist. Das heißt, Liebe bedingt ein Gegenüber. Daß Liebe nur eine chemische Reaktion sein soll, halte ich für ein Gerücht, denn dann müßten ja die reagierenden Substanzen bekannt sein. Ich habe aber noch nie davon gehört, daß mit einem wie auch immer gearteten chemischen Coktail Haß beseitigt worden wäre. Ich denke, das wäre ein Riesengeschäft, wenn es möglich wäre.

Liebe in bezug auf ein Gegenüber ist von unserer Erfahrung nachvollziebar. Wenn Du dieses Gegenüber aber nicht hast, wo nimmst Du sie denn her? Da noch keiner diese Frage schlüssig beantwortet hat, bleibe ich lieber dabei, daß da ein liebender Vater ist. Ich habe jedenfalls kein Problem damit, einen Vater zu haben.

Liebe, die man selbst erfahren hat, kann man auch weitergeben. Wer sie nie erfahren hat, kann mit ihr nichts anfangen. Liebe muß also nicht definiert werden - das hilft keinem. Sie muß gelebt werden. Und das praktiziere ich, so gut ein fehlbarer Mensch das eben kann.

Ich will mit diesen Gedanken hier abbrechen, sonst kommen wieder zu viele Themen zusammen.

Gruß

------------------
Johannes Paetzold
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Leitung
M

MarcMann

Hallo Johannes,

nun, ich fühle mich langsam in dieser Diskussion unwohl. Mir fehlen die nötigen Argumentationshilfen, ich weiß einfach zu wenig. Vieles von dem, was ich schrieb, habe ich aus dem Bauch heraus geschrieben, verbunden mit dem einen oder anderen Wissensbruchstück.
Ich bin kein "Gottesleugner", ich glaube einfach nur nicht an einen Gott.

Ich weiß, daß die Evolution nicht hinreichend geklärt ist, daß noch kein Wissenschaftler herausgefunden hat, wie es zu der Entstehung von Leben letztlich kam. Viele Theorien, wenig Beweise. Ich weiß nicht, ob das irgendwann möglich sein wird. Aber ich weiß, daß die Menschen vor 600 Jahren noch dachten, die Sonne dreht sich um die Erde. Das Weltbild, welches Du jetzt hast, resultiert aus unzähligen Forschungen, deren Ergebnisse Du ja im Kern nicht abstreitest.Und wir alle sind noch mitten in diesem Prozeß, vielleicht gerade auch erst am Anfang.
Gehört nicht zu jedem Glauben an irgendeine Sache auch zwangsläufig der Zweifel? Was wäre, wenn Du irgendwann feststellen müsstest, daß Du Dich geirrt hast, daß es einen nachweisbaren Lebensursprung gibt, welcher nicht mehr einem Gotteswunder bedarf? Vielleicht bekommen unsere Kindeskinder schon zum Geburtstag einen Bio-Baukasten, mit dessen Hilfe, ein paar Chemikalien, eine bestimmte Umgebung, alles zusammengemixt, kleine Lebewesen entstehen können?
Kommt Dir nie der Zweifel, daß Du vielleicht, um auf das Thema zurück zu kommen, falsch liegen könntest, daß kein Gott dahinter steht (jedenfalls nicht so, wie Du es bisher geglaubt hast)?

Zu unserem Menschsein gehört dieser Zweifel. Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir sind.

Marc

... aber ich wollte ja auf das Thema zurückkommen...
Ethik der Zukunft - wenn ich mir so überlege, was um mich herum passiert, dann habe ich arge Zweifel, daß es eine streng christliche Ethik sein wird, welche in der Zukunft entsteht. Allein schon die zunehmende Durchmischung der Kulturen wird dieses ausichtslos machen. Andere Glaubensrichtungen stehen gleichberechtigt nebenan. Weltweite Kommunikation, Globalisierung, die Menschen sind nicht mehr an ihre Scholle Land gebunden.
Jugend wird von ihrer Umwelt geprägt, und es sieht nicht so aus, als ob es eine Umwelt ist, wie sie in der Vergangenheit vorherrschte. Die Welt ist im Aufbruch.
Ich weiß nicht, was noch werden wird.
Bob stellte ganz zu Anfang die Frage, ob wir denn in unserem Alter noch so gepflegt würden, wie wir es jetzt bei der älteren Generation tun. Ich bin sicher, auch in Zukunft wird es Menschen in der Pflege geben, welche mit Herz und Engagement pflegen werden - genauso, wie es heute ist. Aber es wird auch genügend geben, welche aus Resignation oder Desinteresse nur noch auf Minimum laufen. Wenn ich mich heute oft so umschaue, dann treffe ich auf viele, von denen ich auf gar keinen Fall gepflegt werden möchte. Die werden auch in Zufunft dabeisein.

Marc

[Dieser Beitrag wurde von MarcMann am 15. Dezember 2000 editiert.]
 
E

Elisabeth

Nur der Schwache wappnet sich mit Härte.
Wahre Stärke kann sich Toleranz,
Verständnis und Güte leisten.
Tilly Boesche- Zacharowski

Und ist UNSER GOTT nicht stark? Sind seine Worte nicht gekennzeicnet von Toleranz, Verständnis und Güte?
Nur schwache Prediger versuchen mit harten Worten andere von ihrem Glauben zu überzeugen. Sie benutzen die Worte Intoleranz, Unverständnis und Angst. Und schüren damit Haß unter den Menschen.
Und siehe da, so mancher "ungläubige" Mensch lebt eher nach den Worten des Herren, als die, die das Wort Gottes für sich gepachtet zu haben glauben.

Elisabeth
 
M

Mattis

Mitglied
Basis-Konto
07.12.2000
Hi @ all! Und besonders dir Elisabeth.
Genauso ist es !!!!!!!
 
J

Joerg Guenther

In der Bibel steht: "Du sollst keine Götter neben mir haben". Ich, für mich glaube an einen Gott. Genauso akzeptiere ich aber auch den Glauben anderer an einen Gott. Es gibt in der Religionslehre so viele ähnliche Beschreibungen des Phänomens "Gott". Wir finden hier Bezeichnungen wie Manitou oder Gott oder Buddha oder oder.. . Wir könnten diese Reihe denke ich sehr weit weiterführen. Gott steht denke ich weltweit für den Begriff Schöpfer, oder die Wesenheit, welche der Ursprung allen seins ist. Letztlich glaubt auch der/die Ungläubige an etwas Übergeordnetes.
Es kann für einen kirchengläubigen Menschen, der nach dem von Menschen vielfach geänderten Buch der Bibel lebt einfacher sein mit Krisensituationen umzugehen, genauso kann es aber durch Freunde sein, das dieser Halt vorhanden ist.
Wichtig ist, das die Ethischen Grundwerte beachtet werden. Diese ethischen Grundwerte sind zum Teil in den 10 Geboten zu finden. Vergleichbare Aussagen zu ethischen Grundwerten gibt es jedoch auch in anderen Religionen.
Es gibt nicht den Glauben an Gott. Es gibt wahrscheinlich eine Wesenheit, welche als Schöpfer oder etwas ähnliches zu bezeichnen ist. Aber wir müssen akzeptieren, das andere Glaubensrichtungen auch andere Auffassungen von Gott haben. In der Bibel steht hierzu unter anderem: "Du sollst die kein Bildnis machen von Gott".
So sollten wir auch jedem die Möglichkeit geben seinem "höherem Wesen, welches er verehrt" Achtung zu schenken und in ihm zu leben.
Wohl gemerkt ich stelle mich gegen Missionare, welche andere Menschen zwingen wollen ihren Glauben anzunehmen.
Auch min Glaube an Gott stark und mächtig. Aber ich glaube nicht an die Bibel in der heutigen Fassung, da hier schon zu viele Übersetzungsfehler und Auslegungen drin sind.
MfG
Jörg

[Dieser Beitrag wurde von Joerg Guenther am 16. Dezember 2000 editiert.]
 
H

haus maranatha

Gesperrter Benutzeraccount
Hallo Marc,

meines Erachtens braucht Dir nicht unwohl werden. Wenn Du meine Beiträge aufmerksam verfolgt hast, wirst Du feststellen, daß ich von einem Gott überzeugt bin. Aber - und das ist denke ich hier das Entscheidende - für Dich kommt es nicht auf meine Überzeugung an.

Ich habe darauf hingewiesen, daß die Gottesleugner deshalb Illusionisten sind, weil sie die MÖGLICHKEIT der Existenz Gottes in ihren Überlegungen nicht einplanen. Ich habe gefragt, was dann ist, wenn es ihn doch gibt! Gleichzeitig habe ich ausgeführt daß ein an Gott gläubiger Mensch im Vorteil ist, da er, wenn er nach den von Gott aufgestellten Lebensprinzipien lebt,

1. niemals zum Schaden eines anderen sein Leben lebt, sondern immer sein Bestes sucht. Dadurch, daß er, wie Jesus einmal sagte "Liebe lebt", fördert er das Gute, Erstrebenswerte hier in diesem Leben. Für ihn ist Böses eine Katastrophe.

2. sollte Gott tatsächlich nicht existieren, hat er zumindest ein erfülltes Leben gelebt, auf das er am Ende glücklich zurückblicken kann. Es war in jedem Falle sinnvoll.

3. Gibt es wirklich den Gott, der sich in der Bibel mitgeteilt hat, wird er wohl auch seine Versprechen einlösen für die Zukunft - dem, der ihm vertraut hat, ein neues Leben schenken. Das ist eine Hoffnung, die auch in schwierigen Situationen nicht verzweifeln läßt, die sogar Menschen in ausweglosen Situationen so weit bringen kann, daß sie die um sie Trauernden trösten können.

Der Christ sieht also die zwei Seiten der Medaille und akzeptiert auch diejenige, die hier in unserer Welt nicht so gefragt ist als eine realistische Möglichkeit.

Ich sagte auch an anderer Stelle, daß Gott Liebe ist. Liebe kann es sich leisten, keinerlei Zwang anzuwenden und auszuüben. Sie wird aber niemals jemand offenen Auges in sein Unglück rennen lassen, ohne ihn gewarnt zu haben. Jedem einzelnen ist es frei gestellt, diese Warnung ernst zu nehmen oder sich darüber hinwegzusetzen. Das ist freie Entscheidung!

Ich für mein Teil werde selbstverständlich auch Eure Beiträge weiterhin ernst nehmen. Gestattet mir aber, daß ich sie hinterfrage auf ihre Sinnhaftigkeit. Ich gehöre nicht zu denen, die einfach alles schlucken, was man ihnen serviert.

Ein Beispiel: Ich war gerade mal zwischen 12 und 14 und unser Lehrer erzählte uns über das Alter der Erde. U. a. erklärte er auch die langen Zeiträume an den Tropfsteinen, die ja jeder von uns kennt. Zu der damaligen Zeit waren die Bunker des Westwalls noch nicht zugeschüttet. Für uns Kinder war es ein Vergnügen, darin herumzukriechen. Dort entdeckte ich auch Tropfsteine mit Längen bis zu 40 cm und Durchmesser bis zu 5 cm.

Einen solchen Tropfstein brach ich von einer der Bunkerdecken, packte ihn vorsichtig in meine Ranzen und legte ihn schließlich meinem Lehrer auf den Tisch. Dieser ließ sich nun aus über das Alter dieses Tropfsteins, bis ich ihn fragte, ob der Westwall schon so alt sei, denn da habe ich ihn her.

Man sieht an dieser Begebenheit, daß eben doch nicht immer alles so ist, wie man uns glauben machen will. Es lohnt sich oft, selbst Nachforschungen anzustellen. So bin ich schon früh ein bischen kritisch geworden.

Ich denke, unsere Diskussion soll vor allem dazu beitragen, daß wir Möglichkeiten auftun, wie wir den uns Anvertrauten in ihren schwierigen Situationen Mut, Trost und Hoffnung geben, ohne ihnen etwas vorzulügen. Da ist nach meiner Überzeugung eine "Liebesbeziehung, die auch in ausweglosen Situationen hält und trägt" durchaus nicht der schlechteste Ansatz.

Wenn ich nicht immer die richtigen Formulierungen treffe, um das auszudrücken, was mich bewegt, bitte ich um Nachsicht. Spätestens bei Euren Antworten sehe ich, ob mein Anliegen rüber gekommen ist, und kann ggf. korrigieren. Das ist sicher auf diesem Wege etwas langatmig, da immer so viel Zeit zwischen Rede und Antwort vergeht. Ich bemühe mich aber, immer sachlich zu bleiben. Versprochen!

Gruß

------------------
Johannes Paetzold
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Leitung
Bob Brewer

Bob Brewer

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
01.12.2000
44287
Hallo Ihr!
Ich bin wirklich verwundert über den Verlauf dieser Diskussion. Angefangen mit der Ethik der Zukunft sind wir mittlerweile bei der Glaube der Vergangenheit. Dabei wurde extra ein Thread aufgemacht für solche Themen.

Wenn unsere Zukunft allerdings christlich geprägt sein (im positiven Sinn) dann müssen wir doch zumindest Akzeptanz unter die verschiedene christliche Richtungen finden. Sonst werden wir bald nur kleine Minderheitskirchen haben ohne großen Einfluß.

Ein Bericht, den ich bei wwww.PBS.org über die Entstehung der Kirche (leider auf Englisch) steht, dass die Evangelien deutlich machen, dass es schon immer verschiedene Strömungen gegeben hat. Die Evangelien in einem Buch zusammenzubringen müßte ein Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz sein. Auch die Theologie der Verfasser der Episteln ist sehr unterschiedlich um von den Beiträgen des Alten Testaments ganz zu schweigen.

Das was manche Leute stört an die Bibel ist eigentlich ihr größte Vorteil. Es ist klar zu erkennen, dass es verschiedene Meinungen gibt - wir müssen dieses nur akzeptieren. Natürlich gibt es der rote Faden, der von Genesis bis Offenbarung läuft, doch es ist lediglich ein Faden. Es ist für uns heute und für die Zukunft wichtig - insofern, dass man etwas von christlichen Einfluß hält - endlich aufzuhören mit der Streit über wer Recht hat.

Obwohl ich deutlich "Pro Christ" bin, muß ich einen Kommentar zu Johannes abgeben. Es ist leider nicht in Ordnung, Menschen ein Verhaltenskodex vorzuhalten, den die Frommen nie selbst haben einhalten können. Das ist doch gerade was Jesus den Pharisäer vorgehalten hat. Der Verhaltenskodex von heute mag subtiler sein, doch es ist immerhin einer.

Wie soll es künftig aussehen? Streit oder Einigkeit? Darum muß es den Christen heute gehen!

God bless!
Bob
 
Qualifikation
Einrichtungsleitung, Pflegedienstleiter, TQM Qualitätsbeauftragte
Fachgebiet
Altenheim
Weiterbildungen
WBL, PDL, TQM-QMB, HL
J

Joerg Guenther

Hallo Bob
Ich vergaß hinzuzufügen, das die Diskussion über die Vergangenheit für mich erledigt ist. Wie Du richtig bemerkst müssen wir uns der Zukunft zuwenden. Wir brauchen allerdings auch die Wurzeln der Ethik, denn nur aus Ihnen können wir die Zukünftige Ethik entwickeln. Leider habe ich mich wieder dazu hinreissen lassen, auf die von Herrn Paetzolt vertretene Schiene zu antworten und bin dadurch wohl wieder vom Thema abgekommen. Allerdings empfinde ich die Äußerungen des Herrn Paetzold schon sehr dogmatisch und konnte sie für mich nicht so stehen lassen.
Meiner Meinung nach sollten der Versuch hier zu missionieren nicht weiter verfolgt werden. Ich möchte meinen Glauben leben, ohne mich laufend rechtfertigen zu müssen. Weiterhin empfinde ich es als sehr störend, wenn laufend in neue Ansätze wieder schon längst geäußerte Meinungen eingebracht werden, welche uns nicht weiter bringen. Es ist für mich Prinzipienreiterei. Wohl gemerkt, es ist meine Meinung und spiegelt nicht zwangsläufig die Meinung des Moderatorenteams wieder.
MfG
Jörg
 
M

MarcMann

Hallo Ihr,

wer die Diskussion verfolgt hat, wird sicher gemerkt haben, daß ich z.T. sehr von Johannes Linie abweiche. Dennoch muß ich sagen, daß sich sein Stil etwas geändert hat. Ich denke, daß es durchaus auch legitim ist, von seinen Erfahrungen zu berichten, auch vielleicht, etwas von seinem persönlichen Glauben mit einzubringen, solange es nicht unter dem bestimmten Vorzeichen der Missionierung läuft und sein persönlicher Glaube als Maß aller Dinge und für alle gelten soll. Wenn Johannes daran arbeitet, mag ich seine Beiträge gerne mit in meine Überlegungen einbeziehen, denn dann steht sein Wort neben meinem.

Marc
 
J

Joerg Guenther

Hallo Marc
das magst Du tun, ich habe nur meine Meinung kund getan und halte daran fest. Ich möchte mich und werde mich zu den Äußerungen von Herrn Paetzold in Zukunft zunächst nicht mehr äußern, im Moment ist für mich das Thema wie man so sagt durch. Ich mag keine Beschuldigungen der Art gottlos oder gottesverleugnend zu sein. Sicherlich hat sich der Stil geändert, aber ich möchte auf dieser Basis nicht mehr diskutieren und habe dies mit der letzten Mail zum Ausdruck gebracht.
Es liegt mir des weiteren fern irgendjemand zu verletzen oder in seiner Meinungsfreiheit einzuschränken.
MfG
Jörg
 
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05.07.2001
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