etCO2 höher als paCO2

I

Iglheaz

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Gesundheits- und Krankenpfleger
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Interdisziplinäre Intensivstation mit NCH Schwerpunkt
Bei uns liegt aktuell folgende Patientin:

Z.n. Polytrauma durch Verkehrsunfall vor 13 Tagen, unter anderem mit Thoraxtrauma, inzwischen jedoch gut kompensierter Gaßaustausch. Problematisch ist die Sedierung, weshalb sie neben 4-facher i.v. Sedierung inzwischen eine AnaConDa (System zur volatilen Anästhesie) mit Sevo laufen hat.

wie erklärt sich folgende Messreihe:
  • paCO2 BGA Gerät 1: 42,7 mmHg
  • paCO2 BGA Gerät 2: 43,5 mmHg
  • etCO2 Hauptstrommessung: 51 mmHg
  • etCO2 Nebenstrommessung: 49 mmHg
Die geringen Abweichungen der Messungen der jeweiligen Medien sind gering genug um einen technischen Fehler fast gänzlich ausschließen zu können. Nur wie erklärt sich der erhöhte endtidale Wert?

Hier noch kurz der Aufbau des Beatmunssystems:
  • Y-Stück
  • Hauptstrommessung (Evita XL)
  • AnaConDa Evaporator
  • Nebenstrommessung (Philips IntelliVue Narkosegas Modul G5)
  • Patient
 
S

Surrogat

  • Y-Stück
  • Hauptstrommessung (Evita XL)
  • AnaConDa Evaporator
  • Nebenstrommessung (Philips IntelliVue Narkosegas Modul G5)
  • Patient
Zum Verständis, da ich das System von Phillips nicht kenne:
Das Narkosegasmodul entzieht die Nebenstrommessung wie regulär direkt aus dem Evaporator oder zwischen Evaporator und Patient durch ein separates Anbauteil?

Gruss,

Surrogat
 
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Iglheaz

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Die entname des Probegases erfolgt aus dem Bauteil, das auch den Evaporator enthält, ist diesem jedoch technisch gesehn nachgeschalten. Zugegeben, hab ich oben etwas unklar ausgedrückt.

Hier ist der Kunde: Link

Gasflussrichtung in diesem Bild ist inspiratorisch von links nach rechts, die Entnahmevorrichtung für das Probegas ist der Zylinder mit dem umlaufendem Ring, welcher rechts unmittelbar vor dem Konnektor für die Gänsegurgel nach oben aus dem Bauteil austritt.

Dannach folgt ein einfacher Probenschlauch, welcher das Probegas in den Anästhesiegasmonitor leitet.
 
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