Erfahrung mit OTA Operationstechnische Assistenten

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M

Micki

Hallo

Mich würde mal Eure Meinung speziell zu OTAs interessieren.

Was habt Ihr für Erfahrungen erlebt im Unterschied zu FachpflegerInnen für den OP-Dienst?

Wie seht Ihr insgesamt die Situation, dass OTAs in Krankenhäusern tätig sind?

Welche Vor/Nachteile seht Ihr in der Zusammenarbeit und in der Arbeitsweise bezüglich Fachwissen etc. Im Vergleich zum Fachpfleger für den OP-Dienst?


Schreibt einfach alles auf


Viele Grüße

Mick
 
T

Thommes

Mitglied
Basis-Konto
Hallo
Mich würde mal Eure Meinung speziell zu OTAs interessieren.
Schreibt einfach alles auf
aloha,
heutzutage würde ich sagen LOHNT sich eine 3 jährige ks/kp ausbildung nicht mehr wenn man weiß das man !ausschließlich! im op arbeiten will.

die ota ausbildung gibt es ja noch nicht lange, und vorher gab es keine andere möglichkeit in den op zu kommen. ich denke das die ota ausbildung sich erst weiter durchsetzten und in den köpfen vieler, und vor ort profilieren muß.

einziger vorteil eine ks/kp ausbildung wäre das man eben die möglichkeit hat in mehreren abteilungen/funktionsbereichen zu arbeiten.
ebenso sind ot-assistentinen die schwanger werden zu beginn der schwangerschaft im op nicht mehr einsetzbar. ks/kp mit fachweiterbildung können halt noch in anderen bereichen zb. auf station/steri. eingestezt werden.

natürlich nicht zu vergessen die wahrscheinlich geringere bezahlung. (außer in kh`s die nach avr-modern bezahlen, da gibt es das gleiche wie für ks)

ansonsten sehe ich keinen grund warum sich die qualitative leistung im op zwischen einer ota und einer ks/kp mit fachweiterbildung unterscheiden sollte,
da die ota`s eine ähnliche ausbildung durchlaufen wie krankenschwestern/pfleger wärend der zusatzausbildung.

in der ota ausbildung bekommt ein(e) ota alles mit auf den weg um eben auch im op die op pflege relvanten dinge zu beherrschen. (z.b. lagern, vitalzeichenkontrolle bei eingriffen in LA usw)

dazu vieleicht noch:
http://www.gewerkschaft-big.de/publikationen/standpunkte/ota1.htm
und
http://www.pflege-im-op.de/Forum/GutachtenOTA/gutachtenota.html

soweit meine gedanken dazu

lg
thommes

ps: meine ganz eigene private meinung ist das krankenschwestern/pfleger mit zusatzausbildung eh eine aussterbende rasse sind. vieleicht haben deswegen viele angst vor ota`s ?
 
Qualifikation
BAScN, Fachbereichsleitung OP
Fachgebiet
HNO-PCH OP
Weiterbildungen
Fördermitglied Pflegekammer Niedersachsen
M

Micki

Themenstarter/in
Ja, dass sehe ich auch so.

Habe mich auch zu einer Ausbildung zum OTA beworben, weil ich speziell im Bereich OP-, Endoskopie,-Steri,-Funktionsbereich arbeiten möchte.

Dass es so eine Ausbildung gibt, erfuhr ich erst seit kurzen, woraufhin ich mich dann bewarb.

Einen Brief erhielt ich heute. Die OTA-Leitung meldet sich bezüglich eines persönlichen Gespräches noch bei mir.

Ist das schon ein gutes Zeichen?


Ich denke auch, dass Fachpfleger mit OP-Weiterbildung nicht mehr so oft ausgebildet werden, da das Interesse an OTAs aufggrund der schnellen Verfügbarkeit sinnvoller ist. Liege ich da mit meiner Aussage richtig?

Ist es nicht auch ein Kostenfaktor?
 
M

Micki

Themenstarter/in
Hi Thommes

Kannst Du mir kurz deine Meinung schreiben, zu dieser Bewerbung, die ich an die OTA-Schule geschickt habe?

hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen, für die Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten. Zurzeit besitze ich den Berufsabschluss des Sozialhelfers. Meine Prüfung als Heilerziehungspfleger, bestand ich im Mai 2004 mit gutem Erfolg. Von Oktober 2004 bis zum 31. Mai 2006, war ich als Gesundheits-Krankenpflegeschüler in Moers beschäftigt. Da ich mich speziell für den Operationsdienst ausbilden lassen möchte und erst seit diesen Jahr erfuhr, dass es eine Ausbildung speziell für den Operationsdienst gibt, bewerbe ich mich an dieser Stelle. Des Weiteren interessiere ich mich für die technischen Zusammenhänge. Mir ist es möglich im Juli für zwei Tage im Operationstechnischen-Bereich reinzuschnuppern.

Ich habe schon diverse Praktika, wie Sie aus meinem Lebenslauf ersehen können gemacht. Des Weiteren konnte ich Einblicke im Bereich der Behandlungspflege, der prä.- und postoperativen Pflege sowie in den Grundlagen Anästhesie, Schmerztherapie, Endoskopie berufsbezogene Erfahrungen sammeln. Hierdurch hat sich mein Wunsch speziell im OP- und Funktionsbereich zu arbeiten aufs höchste verstärkt.

Menschen zu helfen, in ihren Nöten und Sorgen, ihnen Halt zu geben und sie, besonders vor und während der Operation zu begleiten und Mut zuzusprechen sehe ich als Berufung. Bei meinen Tätigkeiten habe ich mir stets das Ziel gesetzt, den Aufenthalt für die mir in dieser Zeit anvertrauten Patienten, so angenehm und vor allem so menschlich wie möglich zu gestalten. Sowohl für die Sorgen und Nöte der Patienten und Ihrer Angehörigen einzustehen, als auch Gesprächsbereitschaft zu zeigen.

Hier war und ist es mir sehr wichtig, nicht nur medizinisch und Pflegerisch optimal zu betreuen, sondern ganzheitlich zu betreuen und zu begleiten.

Mit den vorhandenen Dokumentationsunterlagen arbeitete ich dabei stets sorgfältig und gewissenhaft.


Ich hoffe auf Ihre wohlwollende Zustimmung und verbleibe für heute.


Über ein persönliches Gespräch würde ich mich sehr freuen.




Mit freundlichen Grüßen


Anlagen:
 
T

Thommes

Mitglied
Basis-Konto
aloha,

ist doch nicht schlecht,
evtl. im dritten absatz nicht sooo dick auftragen. ;-)

lg
thommes
 
Qualifikation
BAScN, Fachbereichsleitung OP
Fachgebiet
HNO-PCH OP
Weiterbildungen
Fördermitglied Pflegekammer Niedersachsen
L

Löwenherz

Mitglied
Basis-Konto
10.03.2006
63150
Hallo Micki,

ich würde ein bischen daran denken, daß man dich mit Sicherheit fragen wird warum du deine Ausbildung abgebrochen hast. Immerhin könnte/kann die Ausbildung zum Gesundheitspfleger ja die Basis sein für eine später darauf aufbauende Weiterbildung.
Denn wenn du dann in etwa das antwortest was du hier postest, sehe ich ein paar Schwierigkeiten.


Ich bin auch nicht dafür,sich in der Ausbildung alles gefallen zu lassen..dennoch ist es nun einmal so, daß Vorgesetzte sich niemanden einstellen der den Eindruck macht als könne er nur sehr schlecht mit Kritik umgehen. Denn eines ist klar: wer lernt, muß bereit sein sich Kritik anzuhören und sie umzusetzen.

Wünsch dir viel Erfolg..vor allem: daß du nun dieses Mal die richtige Entscheidung getroffen hast!

Gruß Löwenherz
 
Qualifikation
Hygienefachkraft
Fachgebiet
Gesundheitszentrum
T

Tarascir

Neues Mitglied
Basis-Konto
10.08.2006
53840
Hallo.

Meine Erfahrungen mit Ota´s sind sehr positiver Natur.

Leider wird die Ausbildung aber von den verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich gestaltet.
Einige Ota´s die ich kennen gelernt habe sind mit ihrer Schule sehr unzufrieden gewesen, gerade was Rotation in andere Krankenhäuser und die Länge der praktischen Einsätze in Schwerpunkt-Abteilungen angeht.

Die Ausbildung ist sehr komprimiert, meiner Meinung könnte diese ruhig für ein halbes bis ein ganzes Jahr länger veranschlagt werden.

Man muss sich vor allem, vor der Beginn der Ausbildung im klaren darüber sein, dass man trotz abgeschlossener Berufsausbildung bei angestrebten Aufstiegsfortbildungen dicke Steine vor die Füsse geschmissen bekommt.
Für viele attraktive Fortbildungen ist die klassische 3 jährige Ausbildung zum Krankenpfleger/schwester Grundvorraussetzung.
Dies kann man in einigen Bereichen umgehen, wenn man Fachabitur nachweisen kann.
Meine Vorgänger haben dies schon erwähnt gehabt, aber ich dachte ich gebe noch einmal den Denkanstoss in diese Richtung.

Mfg
Tarascir
 
Qualifikation
Gesetzlicher Berufsbetreuer
Fachgebiet
Bonn
Weiterbildungen
seit 2009 Studium der Rechtswissenschaften
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Teammitglied
05.07.2001
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