Entwurf einer Petition an den Bundestag

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G

GPP

Hallo @all...
wie ich bereits erwähnte:
auch wenn ich mancher Aktion kritisch gegenüberstehe, so bin ich doch bereit diese hier zu unterstützen...vorrausgesetzt, die Petition ist im Netz solange ich noch keine Rente bekomme. Dann findet Ihr mich entweder irgendwo, wo ich mit den 2,50-Euro noch was anfangen kann (Timbuktu-Süd?) oder 2 mtr. tiefer.
In beiden Fälle interessiere ich mich nicht mehr für die deutsche Pflege.

Gruß
Gerhard
 
stinkfisch

stinkfisch

Mitglied
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21.07.2007
23554
heyho,

also ich befürchte,das GPP tatsächlich in rente ist,wenn wir mit der petition echt noch warten, bis wir die stellungnahme von verdi haben.
ich krieg echt ne krise mit dem verein: die werte kollegin jurstin ist weder telefonisch,noch per mail erreichbar. habs auch schon bei der vertretung und der vertetung der vertretung versucht. no chance.....

da weiß man doch,wofür man seit 20 jahren die beiträge zahlt.:mad_2:

ich glaub, es wird echt mal zeit den verein zu wechseln :sick:

genervte grüße
 
Qualifikation
kinderkrankenschwester
Fachgebiet
ambulante sozialpsychiatrische fachpflege
stinkfisch

stinkfisch

Mitglied
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21.07.2007
23554
@ altenpflegel

dein beitrag ist zwar schon was her, aber ich hab hier grad noch mal rumgelesen und möchte dich deshalb noch mal fragen, wie du dir deine aktion vorstelllst.

ich kann deine gedanken zum thema gut nachvollziehen und kann dan großteil auch so unterschreiben, ABER: was genau willst du machen?? das hab ich noch nicht verstanden....
 
Qualifikation
kinderkrankenschwester
Fachgebiet
ambulante sozialpsychiatrische fachpflege
R

Rosi S.

Unterstützer/in
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14.12.2005
München
Ich bin jetzt ehrlich etwas verwirrt. Ich habe mir das ausgedruckt, und dann nochmal(andere Version?) Jetzt habe ich zwei verschiedene Sachen. Gibt es jetzt da Unterschiede? Oder hat mein PC einen Fehler?
Oder können die aussuchen, wo sie unterschreiben wollen?
 
Qualifikation
Krankenschwester, PA
Fachgebiet
Berufsfachschule
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
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26.11.2006
50735
Hi Sylvia,

(...) ich hab hier grad noch mal rumgelesen und möchte dich deshalb noch mal fragen, wie du dir deine aktion vorstelllst.
Eigentlich wollte ich nur einen Gedanken zur Diskussion stellen.
Dabei war es schon falsch diesen Gedanken mitten hinein in eure Petitionsbemühungen zu posten (wofür ich mich ausdrücklich entschuldige); daher möchte ich hier nicht noch mehr Wind machen.

ich kann deine gedanken zum thema gut nachvollziehen (...), ABER: was genau willst du machen?? das hab ich noch nicht verstanden...
Nun, die Ausgangslage ist genauso simpel wie unangreifbar:
Bund und Länder schaffen die Rahmengesetzgebung (also nur den Rahmen - aber wenig Konkretes), lehnen sich dann zurück und warten ab, wie die Träger das umsetzen. Dieses Abwarten kann durchaus Jahre andauern.

Die anderen Prozeßbeteiligten sind entweder zu zerstritten um mit einer Stimme Forderungen zu stellen (Berufsverbände) oder haben - mangels Streikmöglichkeit - keine Durchsetzungskraft (Gewerkschaft).

Zu allem Überfluß sind sowohl die Vorstände der Träger als auch deren Verbände mit z. T. hochdotierten Politikern "durchsetzt" (bei uns z. B. Dr. Rüttgers - ganz recht: DER Rüttgers).

Darüberhinaus erhalten die Träger (- verbände) für ihr Argument ( Pflege- plätze dürfen nicht teurer/ unbezahlbar werden) volle Rückendeckung von Bund und Ländern. Denn teurere Pflegeplätze bedeuteten u. a. Erhöhung der Sozialversicherungsabgaben für Sozialämter und Pflegeversicherung, sowie Ärger über steigende KK- Beiträge, mithin kein Opium, sondern Speed für´s (Wahl-) Volk - also gradezu Gift für Wahlen.

Wenn diese Beurteilung nachvollziehbar ist, wären die Träger/-verbände die Verursacher der Pflegemisere, die - unangreifbar von Berufsverbänden und Gewerkschaft, und geschützt durch Bund und Länder - die Fäden im Hintergrund spinnen.

Mein Gedanke ist also nicht Bund und Länder anzurufen (wegen der beschriebenen "Verquickung" von Politik und Trägerschaft), sondern die Träger/ -verbände ins Licht der Öffentlichkeit zu ziehen.

Gelänge es dabei eine "große Öffentlichkeit" zu gewinnen, könnte die Politik Angst vor´m Wahlvolk bekommen und den Trägern raten, etwas anzubieten, damit endlich Ruhe einkehrt. Das wäre dann möglicherweise der ersehnte Wendepunkt, mit dem man in eine konstruktive Diskussion einsteigen könnte.

Dabei ist die "größe Öffentlichkeit" längst vorhanden (das Heer, der unzufriedenen "Beflegten", das Heer der unzufriedenen Angehörigen, das Heer der unzufriedenen Pflegenden; Berufsverbände und Gewerkschaft werden nicht abseits stehen wollen, sondern sich einbringen. Und die Medien würden es als "Quotenbringer" feiern.

Ich hoffe mich klarer ausgedrückt zu haben;
Gruß Altenpflegel
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
flocky

flocky

Mitglied
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Themenstarter/in
25.12.2005
14157
@ Altenpflegel
deine Idee fängt langsam an mir zu gefallen:idee: aber ich hab noch keine Idee für eine konkrete Umsetzung.
Wie an die Träger herantreten ? offener Brief ? :brief:
Unterschriftensammlung ist eine gute Idee aber im Moment bin ich da noch etwas skeptisch !
Ich habe eine Aktion im Kopf - Anfang der 80 ger Jahre gab das im Stern eine Riesenaktion - " Ich habe abgetrieben " ich weiss nicht ob sich noch einer erinnert? So etas in dem Stil aufziehen sich quasi selbst an den Pranger stellen .:scheiterh
"Ja auch ich habe schon schlecht gepflegt , weil ...." ich weiss nicht ob sich das umsetzen lässt - im Moment bin ich mir noch nicht mal sicher ob ich so etwas wollen würde , aber ist schon so ein Gedankenspiel ?
Was haltet ihr davon ?
Flocky
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere
C

Chef de Saucier

Aktives Mitglied
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22.10.2005
30625
Theoretisch finde ich die Idee wirklich gut, sich an den Pranger zustellen und Öffentlichkeit zu schaffen. Ich wäre wirklich begeistert, wenn eine große Zahl von Pflegekräften den Springer Verlag ( Bildzeitung ) und / oder den Stern anschreiben würde. Ich würde die Bildzeitung vielleicht sogar bevorzugen, da diese doch viel populistischer zur Sache geht, eine größere Leserschaft (?) erreicht und häufig als Leitmedium angesehen wird.
Ein offener Brief an die Träger ? Geht als Müll der Kategorie I. ins Altpapier :) Man würde doch nichts neues Erzählen, was die auch schon Wissen aber tolerieren, oder ?

An die Vernunft und/ oder Menschlichkeit zu appellieren, halte ich für eine Illusion. Ich fand z.B. das Vorgehen des Marburger Bundes oder des VC ( Pilotengewerkschaft ) für sehr erfolgreich, oder ? Der Erfolg lag doch darin, dass man irgendwo die Daumenschrauben ansetzen konnte und Druck erzeugte, was zu einem entsprechenden Ergebnis führte.
Leider ist DIE PFLEGE nicht organisiert und kann also auch keinen Druck aus sich selbst heraus erzeugen. Und wenn mein Gegenüber ( Träger, Politik ...) natürlich weiß, dass man Ihnen nicht in den Ars... treten kann ( die Pflege ), warum sollten Sie dann etwas ändern ? Warum ändern, wenn:

- man unbezahlte Überstunden macht
- keine oder weniger Pause macht
- 12 oder mehr Tage am Stück arbeitet
- lustig durch die Wechseldienste springt
- sich ehrenamtlich engagieren (= die zahlreichen Beauftragten in der Pflege, die mit einem tollen Titel ausgestattet werden und häufig viele viele Stunden für Lau erbringen, oder? )

Vielleicht ist meine Sicht auch zu krass. Aber ich finde eben wirklich, dass man nur was erreicht, wenn man irgendwo einen wirkungsvollen Hebel ansetzt. Wirkungsvoll ist ein Hebel nur dann, wenn er weh tut.

Gruss Brucinko
 
Qualifikation
* - *
Fachgebiet
PFK
G

gelöscht

...So etwas in dem Stil aufziehen sich quasi selbst an den Pranger stellen .
"Ja auch ich habe schon schlecht gepflegt , weil ...." ich weiss nicht ob sich das umsetzen lässt - im Moment bin ich mir noch nicht mal sicher ob ich so etwas wollen würde , aber ist schon so ein Gedankenspiel ?
Was haltet ihr davon ?
Flocky
Was halte ich davon? Gar nichts.
Wenn sich eine Frau outet, schon einmal abgetrieben zu haben, ist das vielleicht ein Ah-Effekt für die blinde Gesellschaft. Diese Frauen haben aber primär nichts ungesetzliches getan.
Wenn sich allerdings eine Pflegekraft outet im Sinne von "schlecht gepflegt", so kann das durchaus strafrechtliche Folgen haben, mindestens aber verstösst man gegen die Treuepflicht gegenüber seinem Arbeitgeber. Die fristlose Entlassung würde einem sicher sein.
So interessant und ehrlich das alles wäre, so unvernünftig wäre es am Ende. Erreichen würde man gar nichts.

Habe ich eine bessere Idee? Nein, leider nicht.
Im Moment bin ich allerdings an einem Punkt angekommen, wo ich mir alleine aus gesundheitlichen Gründen überlegen muss, einen anderen Beruf zu suchen. Mir persönlich fehlt momentan jegliche Energie, mich noch mit meinem Berufsbild auseinanderzusetzen. Es wächst mir leider alles ein bißchen über den Kopf. Den Kampf um bessere Verhältnisse werde ich alleine aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht mehr durchstehen können. Für mich ist das Thema irgendwie durch.

Ich wünsche dir, flocky, viel Energie bei deinem engaggierten Kampf um bessere Zustände in unserem Beruf. Ich werde das weiter interessiert beobachten.

resigniert
derpfleger
 
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
Hallo zusammen, bin heute erst auf diesen Thread gestossen, nach einer etwas längeren berufspolitischen Diskussion mit einer guten Bekannten. Hab mich hier im Board an slochen Themen noch nicht beteiligt. Dieser Thread ist ja auch schon dreizehn Seiten lang...Gibt es jemanden der ihn die ganze Zeit über verfolgt hat und mir einen Überblick auf das bisher Geschehene verschaffen kann? Da wär ich sehr dankbar darüber.
 
Qualifikation
Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
Deutsches Netzwerk Primary Nursing
flocky

flocky

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25.12.2005
14157
Diese Frauen haben aber primär nichts ungesetzliches getan.
Da muss ich dich korrigieren zu dem Zeitpunkt, als das geschah haben sie sich strafbar gemacht ,und es hat im Anschluss an die Aktion auch diverse Strafverfahren gegeben.
Aber das nur am Rande , aber ich muss dir leider wieder mal recht geben das verstößt tatsächlich gegen die Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber und das kann tatsächlich den Job kosten. War ja auch bisher nur eine Art Gedankenspiel un die Öffentlichkeit zu erreichen denn darum geht es ja primär oder ?
@ Zisch : also dieser Thread ist entstanden aus dem Gedanken nicht nur zu jammern sondern konkret etwas zu machen um die Öffentlichkeit auf die Situation in der Pflege aufmerksam zu machen.Da es nur einen sehr geringen Organisationsgrad bei Pflegkäften gibt ,ist die Idee auf die Strasse zu gehen und so die Öffentlichkeit aufmerksam zu machen zwar immer noch eine gute wird aber mangels Beteiligung eher lächerlich aussehen. Dann kam ich mit meiner Idee eine Petition an den Bundestag und das haben wir halt fleißig hin und her diskutiert . Herausgekommen sind zwei unterschiedliche Petionen die ersten sind unterwegs um Unterschriften zu sammeln . Als Termin zum Einreichen habe ich mir die erste Dezemberwoche vorgenommen . Das ist es grob zusammengefasst näheres müsstest du schon nachlesen , ist aber auch gar nicht soviel wie es aussieht .
Flocky
 
Qualifikation
Krankenschwester
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Innere
C

Chef de Saucier

Aktives Mitglied
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22.10.2005
30625
Mit Petitionen ist das so eine Sache. Jetzt mal ganz im Ernst.
Vor ca. einer Woche rief mich eine Kollegin ganz aufgeregt an. Eine Organisation, die links-liberal ist, und sich sozial und ökologisch engagiert ( = Compakta oder so ähnlich !?), bereitet eine Petition vor und auf der Homepage dieser Gruppe sieht man, dass diese Petition von der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unterstützt wird. Das klingt doch toll, oder ?

Aber :nono: ... nicht für, sondern gegen :mad_2: DIE PFLEGE.
These: Jeder 3. Pflegebedürftige Mensch in einem deutschen Altenheim ist unterernährt und / oder ausgetrocknet. Es wird ein klarer Zusammenhang zwischen dem Zustand der Menschen und den Pflegekräften als VERURSACHER hergestellt und die Petition setzt sich dafür ein: z.B. häufiger und unangemelet Pflegeheime zu kontrollieren... usw. Und wie gesagt, hier hinter steht u.a. die Deutsche Alzheimer Gesellschaft und trägt diese Petition mit.

Kann auf Wunsch den Text bzw. einen Link gerne zur Verfügung stellen. Müsste nur noch mal in Erfahrung bringen, wie die politische Bewegung sich konkret nennt.

Gruß Brucinko
 
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U

UlrichFürst

Aber :nono: ... nicht für, sondern gegen :mad_2: DIE PFLEGE. [...] Es wird ein klarer Zusammenhang zwischen dem Zustand der Menschen und den Pflegekräften als VERURSACHER hergestellt
Steinigt mich, aber ich sehe das anders. Auf Campact.de - Für eine bessere Politik heißt es z. B.
Die Politik hat bisher viel zu wenig dagegen unternommen: [...] Die Ergebnisse der einzelnen Häuser werden nicht veröffentlicht, und Menschen auf der Suche nach einer Pflegeeinrichtung erfahren nichts über deren Qualität. Für die Betreiber gibt es damit keinen Anreiz, in bessere Pflege zu investieren.
[...]
2. [...] Pflegekräfte müssen schon jetzt 18 Prozent ihrer Arbeitszeit sinnloser Dokumentation wie dem Zählen von „Pflegeminuten“ opfern. Diese Zeit geht für die eigentliche Pflege verloren. Im Entwurf der Gesundheitsministerin bleibt unklar, ob die geplanten Prüfungen dem Personal noch mehr unsinnige Bürokratie aufbürden – dann würde Qualität nicht verbessert, sondern verschlechtert. Oder ob die Gutachter tatsächlich sicherstellen, dass Pflegebedürftige in Würde leben. Dazu müssten sie das tatsächliche körperliche und soziale Wohlbefinden der Bedürftigen, und nicht wenig aussagekräftige Pflegeabläufe prüfen[...]

3. Transparenz sollen die Falschen schaffen

Darüber, welche Informationen auf welche Weise veröffentlicht werden, soll eine Kommission entscheiden, in der ausgerechnet jene sitzen, die überprüft werden: die Pflegeanbieter. Die schwarzen Schafe unter diesen werden mit allen Mitteln versuchen, die Verständlichkeit der Prüfberichte zu torpedieren.
Für mich geht das nicht gegen uns sondern gegen die AG/Heimbetreiber.

Ulrich
 
C

Chef de Saucier

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22.10.2005
30625
Steinigt mich, aber ich sehe das anders. Auf Campact.de - Für eine bessere Politik heißt es z. B.
Für mich geht das nicht gegen uns sondern gegen die AG/Heimbetreiber.

Ulrich
So wie es jetzt verfasst wurde in der 5-Minuten-Info :rotwerd: gebe ich Dir Recht, dass hier kein Bezug mehr hergestellt wird zwischen schlechter Ernährung und "bösen" Pflegepersonal.
Habe vor ca. 2 Wochen einen anderen Text vorgefunden und war darüber doch sehr ärgerlich gewesen. So wie es jetzt verfasst wurde, würde ich die Petition auch unterschreiben.
 
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Fachgebiet
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stinkfisch

stinkfisch

Mitglied
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21.07.2007
23554
hallo leute,
kurzer einwurf in eigener sache

ich liege seit letzten montag in der neurochirurgie und werde, sobald ich einen termin bekomme operiert. c5 und c7 sind komplett im eimer und ich werde wohl die nächsten wochen erst mal ausfallen :heul:

und das grade jetzt,wo ich am 1.10. meine neue stelle angefangen hab.....
und wo ich ohne ende unterschriften sammeln wollte.

ich melde mich,sobld es mir besser geht

liebe grüße
 
Qualifikation
kinderkrankenschwester
Fachgebiet
ambulante sozialpsychiatrische fachpflege
Valentina

Valentina

Aktives Mitglied
Basis-Konto
Lieber stinkfisch,
das ist ja wirklich tragisch - sieh zu, dass du wieder auf die Beine kommst und lass dich bloß nicht unterkriegen!
Da waren wohl hoffentlich keine "höheren Mächte" im Spiel, die dich und dein Engagement ausbremsen wollten! Du kannst ja auch direkt "an der Basis" Überzeugungsarbeit leisten und dabei Unterschriften sammeln...:wink:
Ich wünsche dir gute Besserung!
Valentina
 
Qualifikation
Krankenschwester/TQM-Auditorin
Fachgebiet
Ambulanter Pflegedienst
Z

Zischi

Mitglied
Basis-Konto
@flocky: Recht herzlichen Dank für die Info´s. Wie viele Unterschriften braucht man denn um so eine Petition einzureichen? Oder ist keine Mindestanzahl nötig? Welchen Weg geht die Petition nach der Einreichung? Und was kann sie im besten Falle auslösen, bzw. wie sind die Vorstellungen? (Muss dich jetzt ein wenig löchern, bin auf diesem politischen Gebiet eher ungebildet)
 
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Gesundheits- und Krankenpfleger, Bildungsreferent
Fachgebiet
Erwachsenenbildung im Gesundheits- und Sozialwesen, Ambulante Pflege
Weiterbildungen
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flocky

flocky

Mitglied
Basis-Konto
Themenstarter/in
25.12.2005
14157
@ stinkfish - auch von mir erst einmal gute Besserung :flowers: ich melde mich in den nächsten Tagen per PN
@Zischi: also grundsätzlich gibt es keine Vorgabe über die Menge der Unterschriften, du kannst auch als Einzelperson eine Petition einreichen die wird dann im Petitionsausschuss besprochen und der entscheidet dann ob sie angenommen wird - wenn sie angenommen wird sie an die entsprechenden Fachausschüsse weitergeleitet und die müssen sich damit beschäftigen.
Das bedeutet natürlich nicht dass sie eins zu eins umgesetzt wird , aber es würde zumindest mal wieder auf der Tagesordnung stehen.
Es gibt beim Bundestag auch noch die Möglichkeit einer so genannten öffentlichen Petition, wenn eine öffentliches Interesse gesehen wird kann eine Petition auch im Internet veröffentlicht werden und dann kann auch per Internet mitgezeichnet werden. Das ist das was ich gerne erreichen möchte. Denn dann haben wir vielleicht die Möglichkeit Vereine Verbände etc. um Unterstützung zu bitten, am dann möglichst viele Unterschriften zu sammeln
Wie gesagt theoretisch sind gar keine Unterschriften notwendig du kannst auch als Einzelperson eine Petition einreichen, aber ich bin trotzdem der Meinung je mehr Mitzeichner vorhanden sind umso mehr Druck kann auf die Politik ausgeübt werden.

:guckstduh

http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/list_petitions.asp


auch mal interessant zu lesen:
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/webcom/show_shop.php?wc_c=488&wc_id=51
Paralell dazu läuft noch die noch die Aktion Mitstreiter gesucht für Pflegekammer da eine Petition hierfür an die einzelnen Bundesländer gerichtet werden müsste.Es wäre schön wenn wir es schaffen würden eine solche in jedem Bundesland auf den Weg zu bringen.
Da gibt es bisher noch keine Möglichkeit der öffentlichen Petion.

Weitere Fagen werde ich gerne beantworten , ich bin dankbar für jeden der sich interssiert.
Flocky
 
Qualifikation
Krankenschwester
Fachgebiet
Innere
U

UlrichFürst

Soweit ich informiert bin:
Wie viele Unterschriften braucht man denn um so eine Petition einzureichen?
Da gibt es keine Vorschrift. Geht also auch ohne. Allerdings muss man so und so etwas PR machen, da die Seite wohl noch nicht so bekannt ist.

Welchen Weg geht die Petition nach der Einreichung?
Sie wird geprüft (auf was auch immer) und landet dann als öffentliche Petition im Internet.

Und was kann sie im besten Falle auslösen, bzw. wie sind die Vorstellungen?
Im besten Falle eine Gesetztesänderung zu unseren Gunsten oder gar nach unseren Wünschen (naja, o.k.). Im schlimmsten Fall wird sie ignoriert. Vermutlich liegt die Sache tatsächlich irgendwo dazwischen. Zu welchem Extrem die größere Entfernung besteht, dürfte dann von der Anzahl der Mitzeichner abhängen.

Ulrich
 
A

Altenpflegel

Aktives Mitglied
Basis-Konto
26.11.2006
50735
Hi stinkfisch,

alles Gute zur anstehenden OP.
Ich glaub´ne Menge Leute hier halten dir (auch stillschweigend) die Daumen und Großzehen.

Gute Besserung, Altenpflegel
 
Qualifikation
Altenpfleger
Fachgebiet
Langzeit- Pflegeheim für körperbehinderte, junge Menschen; PA
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